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Red Blue Devils Poeten Forum
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vor 10 Jahren, 9 Monaten
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vor 10 Jahren, 9 Monaten
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Rotblau, Captain Sky, Betty Bossi, Tschum, Spitzkick, Tuborg_home

FCB-Luzern: Das Spiel

Startbeitrag von Tschum am 17.02.2007 20:31

In der ersten Halbzeit war das Spiel gefälliger, aber in der zweiten spielte der FCB besser. Das war wohl auch der Grund für die Gehässigkeiten vieler Luzerner Spieler.

Der wichtigere Grund war natürlich der Schiedsrichter. Ohne Fernsehbilder gesehen zu haben, scheint mir Penalty und rote Karte bei der Szene vor der Pause das einzig Mögliche. Der Grund für das Wegschauen des Schiedsrichters war, dass der Torhüter und neue Captain der Luzerner vor dem ersten Penalty ihn die längste Zeit beschimpfen und bedrängen durfte. Das hat sich nachträglich für ihn gelohnt, indem der Schiedsrichter im entscheidenden Moment Angst hatte. Nach weiteren unkonsequenten Entscheidungen ist ihm das Spiel dann weitgehend entglitten. Letztlich wurde Cantaluppi ein Opfer davon. Diesen Schiedsrichter konnte man ja als Spieler nicht mehr ernst nehmen.

Dieser Cantaluppi hat mir schon vorher nicht gefallen: Er wirkte selbstzufrieden bis überheblich, lief selbst möglichst wenig und machte die Mitspieler rennen. Den Ball halten und verteilen kann er allerdings immer noch oder noch besser als bei uns.

Tchouga die Captain-Binde wegzunehmen, scheint mir nicht eine sehr gelungener Entscheid zu sein. Er wirkte irgendwie "duuch", ohne rechtes Selbstvertrauen, jedenfalls viel weniger gefährlich und spielbestimmend als beim letzten Besuch im Joggeli.

Bei uns fand ich Costanzo den mit Abstand Besten. Auch Nakata und Zanni haben mir imponiert, Smiljanic gefiel mir, Majstorovich mit den bekannten Abstrichen, Caizedo die kurze Zeit, die er spielen durfe, war gut. Die anderen fielen alle eher ab.

Antworten:

Dieser Cantaluppi hat mir schon vorher nicht gefallen: Er wirkte selbstzufrieden bis überheblich, lief selbst möglichst wenig und machte die Mitspieler rennen.
Mit anderen Worten: Nichts Neues.






Auch Nakata und Zanni haben mir imponiert, Smiljanic gefiel mir, Majstorovich mit den bekannten Abstrichen,
Während der ersten Halbzeit hatte der FCB hinten des öfteren Schwimmfest. Das spricht nicht für die erwähnten Spieler.



von Rotblau - am 17.02.2007 21:48
Es könnte ja auch für das Luzerner Angriffsspiel sprechen. Und wenn Ba im defensiven Mittelfeld einen Fehlpass direkt in den Lauf eines Luzerners gibt, dann ist das auch nicht der Fehler der Verteidigug.

von Tschum - am 17.02.2007 21:56
Insoweit gebe ich dir Recht, dass auch die Defensivarbeit der Mittelfeldspieler in der ersten Halbzeit ungenügend war.



von Rotblau - am 17.02.2007 22:35

ein geiler Tag!!!!!!!!!

Nachmittags noch als Fussballschiri aktiv.
Dann FCB - FC Luzern.
Die Innerschweizer solide. 27' Freistoss von Petric. Lustrigol wehrt mit der Hand ab, ein Penaltyentscheid wäre nicht falsch gewesen.
40' Penalty zum 1:0. Da ich keine TV-Aufzeichnung sah, meinte ich, der Penalty wäre zu Unrecht gepfiffen. Ich jubelte daher nicht beim Goal. Erst in der TV-Zusammenfassung sah ich, dass ein Luzerner tatsächlich Majstorivics Schienbein traf. Sackschwach vom Schiri, dass er sich in der 44' als Feigling outete und die Notbremse Mettomos nicht ahndete.
Fazit der 1. Halbzeit. Luzern machte dem FCB das Leben schwer, aber 3 Penalties für die Basler wären keine Fehlentscheide gewesen.
In der 2. Halbzeit konnten die Katzenstrecker nur noch hacken. Scheussliches Verhalten von "GC"-ler Herrn Mario Cantaluppi. Er war schon immer ein mieser Typ, und er ist es heute noch mehr. Kaum zu glauben wie daneben er sich immer wieder aufführt. Er hätte bei der ersten Tätlichkeit schon des Feldes verwiesen gehört. Sein Geschwätz nach dem Spiel bestätigte nur die Mimosenhaftigkeit dieses miesen "GC"-lers, den man locker auf die Stufe von Carlos Verela stellen kann. Pfui Teufel!!!! Er sollte meines Erachtens mind. 5 Spielsperren kassieren.

Bei Rausgehen nach Spielende durch das Marathontor im B-Sektor wurden wir Basler von den Luzernen wutentbrannt beschimpft und mit Getränken beworfen. Es waren diese Art Fans, die nicht in ein Stadion gehören. Natürlich stahlte ich diese Leute an und jubelte genüsslich über den FCB-Sieg. Andere Basler konnten sich nicht zurückhalten und beschimpften zurück.

Sogleich ging's zum Handball-Spiel RTV Basel gegen ZMC Amicitia Zürich. Nachdem die Basler letztes Wochenende beim damaligen Leader TV Endingen siegreich waren, übernahmen sie heute mit einem 29:27-Sieg vom Gegner die NLB-Tabellenfürhung. Bravo!!!



von Rotblau - am 17.02.2007 22:58
Lupo hat den Rausschmiss absolut verdient. Schau Dir mal die TV-Bilder an.

Die FCB-Verteidigung spielte in der 1. HZ miserabel.

OK wir haben 3 Punkte. Aber überzeugt hat mich der FCB nicht.

von Betty Bossi - am 18.02.2007 02:26
Ein gefälliger Kick in HZ1, Lutschern spielte gut mit, vermochte aber nicht mit letzter Kraft in den Abschluss zu gehen.

Costanzo spielte gut, ohne Überragendes zeigen zu müssen, strahlt mittlerweile grosse Sicherheit aus und ist bei 1:1-Situationen unglaublich stark.

Die AV's mit kämpferischer Leistung (Wenn Zanni weiterhin so an seinen guten Herbst anknüpft haben die Idioten unter den Zuschauern bis Sommer einen Anderen zum Auspfeifen gefunden), die IV räumte gut ab, wobei Smiljanic seinen Wert unter Beweis stellte.

Im MF zeigte Ba einmal mehr, dass er in Sachen Kampf sehr wichtig ist, genauso wie er zeigte, dass er mit seinen Zuspielen jederzeit für idiotische Fehler gut ist. Ergic zT mit beinahe altem Zug am Ball.

In der Offensive überraschte, dass der erneut blasse Sterjovski dem in Bern spielfreudigen Caicedo vorgezogen worden war. Klar, Caicedo hat noch Einiges zu lernen, aber ihm genügten auch 25 Minuten für einige Exploits, die in der LU-Verteidigung für Panik sorgten.

Der Referee mehr als nur sackschwach, 3 Penaltys unterschlagen, höchstens jede 3.nötige Karte gezogen und dann noch verspäteten Heimatschutz für Lupo, der eigentlich von den Fouls her gesehen schon in HZ1 mit gelbrot runter gemusst hätte. Ich denke, Lupo hatte im Herbst nach dem Joggeli-Auftritt einige Kritik erfahren und wollte gestern unbedingt beweisen, dass er auch gegen 'seinen' FcB agressiv spielen kann. Ging nach hinten los, schon allein seine Szene gegen Rakitic war dunkelrot. Aber eben, wenn der "Unparteiische" so ein jämmerlicher Feigling ist (man denke nur an die 44., wo es eigentlch mehr als klar war, dass 11m plus Rot kommen muss, aber eben, als Ref stellt man 'zufälligerweise' immer wieder im Joggeli unter Beweis, dass "Ich bi kei Heimschiri" höher gewichtet wird als die Fussballregel, nur noch hoffnungslos naive Romantiker mögen da kein System dahinter erkennen!).

Ansonsten vA in HZ2 ein lauer Kick, dass man, anstatt mit Konsequenz das 2-0 gegen einen letzten Endes inferioren Gegner zu suchen, einfach emotionslos das Spiel runterleierte und sich so auch in Überzahl noch der latenten Gefahr eines Luckypunches zum Ausgleich aussetzte, kann man nicht mehr mit 'fahrlässig' abtun, das war schon über die Grenze zur Dummheit.

Ein Spiel, an welches man nicht mehr lange denken wird.

Achja, Fanti mit seiner Zuschauerprognose um circa 15 Personen danebengenauen :D



von Tuborg_home - am 18.02.2007 09:03

Re: ein geiler Tag!!!!!!!!!

Für mich ist und bleibt es ein Rätsel, wieso man die Situation beim Gästesektor nicht besser lösen kann...

von Captain Sky - am 18.02.2007 11:12

Re: ein geiler Tag!!!!!!!!!

Doch, man hat die Situation gelöst. Nun trennt seit dieser Winterpause ein Gitter den Gästersektor.



von Rotblau - am 18.02.2007 11:16

Re: ein geiler Tag!!!!!!!!!

Nach dem Spiel bringt das wenig. Evtl. sollte man einmal darüber nachdenken, die Gästefans (je nach Mannschaft) eine viertel Stunde im Stadion zu lassen, bis ein grossteil der Zuschauer weg ist...

von Captain Sky - am 18.02.2007 11:52

Re: ein geiler Tag!!!!!!!!!

einverstanden!



von Rotblau - am 18.02.2007 11:56

Re: Der FC Basel zu gut belohnt

18. Februar 2007, 08:36, NZZ Online
Der FC Basel zu gut belohnt
1:0-Erfolg gegen Luzern dank Penaltytreffer von Petric

Vieles war eine neue Erfahrung. Der zu Beginn freche und (zu?) selbstsichere FC Luzern hätte mit mehr Wettkampfglück in Basel mindestens ein Unentschieden herausgeholt. Das tat er unter anderem nicht, weil er sich in der Schlussphase selber vor dem Glück stand.

Von Peter B. Birrer, Basel

Niemand wusste zum Beispiel, was in der 75. Minute in Mario Cantaluppi gefahren war. Nachdem der FCB-Spieler Rakitic die Dynamik des Zweikampfs mit einem wüsten Tritt gegen Cantaluppis Knöchel «genutzt» hatte, trat der Getroffene - wie von Sinnen - mehrmals zu. Zum allgemeinen Erstaunen verwarnte ihn der Schiedsrichter Cyrill Zimmermann nur. Zwei Minuten später trat Cantaluppi gegen Zanni nach. Wiederum gab es nur die gelbe Karte. Immerhin folgte nun der fällige Platzverweis.

Die Szenen seien «eine Erfahrung» für Cantaluppi («das ist menschlich, ich habe mich eingeengt gefühlt»), befand der Luzern-Trainer Ciriaco Sforza, der dem Hitzkopf erstaunlicherweise «keinen Vorwurf» machte. Dass sich Sforza am Ende mit ein paar unflätigen Zuschauern verbal anlegte, bezeichnete der Trainer ebenfalls als «eine Erfahrung mehr». Es war alles ein wenig viel für den FC Luzern.

Dabei war die Gelegenheit günstig gewesen, dem keineswegs übermächtig und stilsicher wirkenden Favoriten auf dessen selbst proklamierter Aufholjagd das erste Bein zu stellen. Er hatte zu Beginn Mühe, fand nicht ins Spiel und war vor der Halbzeit auf ein Strafraum-Foul Tchougas angewiesen, damit er dank dem Penalty Petrics zum ersten und letztlich einzigen Tor kam. Sonst war vor dem gegnerischen Tor nicht viel los. Der FC Basel war jedenfalls weit vom Tempo, von der Überzeugung und der Wucht vergangener Tage entfernt und fuhr - wie schon vor einer Woche in Bern gegen YB - zu viel Ernte ein.

Weil sich das Publikum nicht über die Fehlpässe in Richtung der einzigen Sturmspitze Petric ärgern wollte, war wahlweise der Referee Zielscheibe. Dieser erwischte beileibe nicht den besten Arbeitstag und war ebenfalls um eine schlechte Erfahrung reicher. «Es wird nicht einfacher», bilanzierte der FCB-Trainer Christian Gross. Seine Erfahrung ist, dass sich der FCB noch ziemlich steigern muss, will er ganz vorne mitmischen. Unwiderstehlich ist er nicht. Zumindest noch nicht. Einzig das Abwehrzentrum ist mit dem Comeback Boris Smiljanics solider geworden. Aber damit gewinnt auf Dauer niemand Spiele. Lehrt die Erfahrung.




Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter: [www.nzz.ch]

von Betty Bossi - am 18.02.2007 12:27

Re: Der FC Basel zu gut belohnt

Natürlich war das Spiel nicht berrauschend, aber angesichts von zwei klaren, nicht gegebenen Elfmetern kann man wohl nicht behaupten, es sei vor dem Tor nicht viel los gewesen.
Ausserdem, hätte Luzern ein Unentschieden verdient gehabt, angesichts der Tatsache, dass man in der 2. Hälfte, obwohl man im Rückstand lag, gerade mal eine Torchance hatte? Scheinbar sind FCB-Siege nur noch verdient, wenn man den Gegner in Grund und Boden spielt. Einfach nur cleverer oder effizienter zu sein, genügt nicht mehr...

von Captain Sky - am 18.02.2007 12:57

Re: Der FC Basel zu gut belohnt

Spielerisch wars einfach zu dürftig, und mir kam vor allem dann der Ärger auf, wenn man bei Kontern derart viel Unvermögen zeigte. Keine schnellen präzisen Vorstösse, niemand weiss, wann er steil gehen/spielen sollte. Letzte Saison hat uns diese Tatsache u.a. den Titel gekostet. Bei Überzahlsituationen fehlt einfach die Cleverness. Die Substanz scheint zu dünn, vieles versinkt in der Mittelmässigkeit, und wenn ein Caicedo aufs Spielfeld kommt, erwacht endlich eine Klasse, die sich abhebt vom allg. uninspirierten Kekicke. Dann und wann auch Ergic und Petric bei Rushes/Dribblings. Sonst viel Krampf und taktische Defizite. Ein mieser Schiri hat das Ganze komplettiert. Gut ist, dass noch alles möglich ist. So oder so.

von Spitzkick - am 18.02.2007 14:49

Re: Der FC Basel zu gut belohnt

Wie gesagt, ich fand es auch nicht berauschend. Aber fandest du, dass Luzern zwingend Punkte verdient hätte?

von Captain Sky - am 18.02.2007 16:48

Re: Der FC Basel zu gut belohnt

Der FC Luzern hat nur in der ersten Halbzeit überzeugt, dennoch hätte der Schiri schon 3 Penalties geben sollen. Danach wurde von Seiten der Innerschweizer nur noch gehackt.



von Rotblau - am 18.02.2007 17:40
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