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Informationen zum Thema:
Forum:
Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Tuborg, Faninho, Fanti, Kopfschüttler, grufty, Captain Sky, maischter proper

OT: ärgernis walliser nasenbär...

Startbeitrag von maischter proper am 04.06.2009 20:22

sorry, dass ich das hier poste, will auch keine politik in diesem forum. unsere unfähigster BR braucht klare grenzen. vielleicht ist ja jemand unter uns, der auch so denkt wie ich. die andern mögen mir verzeihen
Keine 30-Franken-Strafgebühr für Arztbesuche

Antworten:

Huch, ich dachte schon, es würde um das Transferverbot für Sion gehen, da ist ja auch ein Walliser Nasenbär am Werk (und der hat sich lustigerweise mit der Organisation eines anderen Walliser Raserbärs angelegt...).

(ich finde diese Praxisgebühr nicht nur schlecht, evtl. wäre eine Gebühr für Leute, die ins Spital statt zum Hausarzt gehen, noch besser. Die Frage stellt sich nach dem Verhältnis zwischen (Verwaltungs-)Aufwand und tatsächlichen Einsparungen. Dass du als Arzt da eine andere Meinung hast, verstehe ich schon. Darum würde mich um so mehr interessieren, wie du die aktuellen Probleme anpacken würdest. Meiner Meinung nach muss bei den Leistungserbringern, also auch den Ärzten und Spitälern gespart werden. Ausserdem sollte man auch die Kosten der Personen in den Griff bekommen, die hohe Gesundheitskosten haben)

von Captain Sky - am 04.06.2009 22:31
Solange wir das Gefühl haben, alle 3 Dörfer ein Spital zu benötigen (und dann dort möglichst noch jedes überteuerte Diagnosespielzeug à la MRI stehen haben zu müssen, damit der Kunde äääh Patient nicht zur Konkurrenz ääh einem anderen Spital gehen muss), werden wir die Gesundheitskosten nie senken können. Denn wenn die Spitäler und Geräte schon rumstehen wollen sie auch genutzt werden. Es war vor Jahren (als sie noch lesenswert war) mal ein grosser Bericht in der Sonntagszeitung. Der Kanton Bern hat mehr Spitäler als das Land Schweden...

Hier ein thematisch verwandter Link

[www.bilanz.ch]



Ähm, achja. Praxisgebühr ist eine weitere typische Guschbäng-Schnapsidee. Dieser Schwätzer hat bis jetzt genau gleich viel erreicht im Gesundheitswesen wie seine vielgeschmähte Vorgängering Dreyfus, nämlich überhaupt nix. Er hat die Prämienkostenexplosion höchstens verschoben, indem er die Kassen gezwungen hat, Reserven abzubauen. Diese sind jetzt verbraucht, das Problem unverändert, und der Herr Bundesrat ist entzaubert. Was bis jetzt fehlt, ist der doppelzüngige Aufschrei aus der bürgerlichen Ecke, da Guschbäng eben kein Sozibundesrat ist. Das Land müsste ein unabhängiges Gremium einsetzen, welches unabhängig von "Werde ich wohl wieder gewählt, wenn ich für Spitalschliessungen stimme"-Überlegungen genau koordiniert, welche Gesundheitsangebote wo nötig sind. Dazu müsste die ganze Spitalkoordination auf Bundesebene verlagert werden, was wiederum den Kantonen nicht passt, weil man ja lieber auf eigenen Bestimmungspfründen rumsitzt, als zu handeln oder lösungsorientiertes Vorgehen zu bevorzugen.

Aber is ja wurscht, der Idiot Bürger wird die Kassenprämien auch weiterhin brav bezahlen...

von Tuborg - am 05.06.2009 04:47
Bin einer jener Leute, die wirklich nur zum Arzt geht, wenn die Beschwerden lange anhalten oder unerträglich werden. War letztmals glaub vor etwa vier, fünf Jahren bei meinem Hausarzt (dazwischen noch bei Spezialärzten). Wie sähe es denn bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Frauen aus? Sehe nicht ein, wieso ich, wenn ich denn einmal gehen 'muss', noch dafür bestraft werden soll. Eher könnte man eine Gebühr verlangen für diejenigen, die gleich in die Notaufnahme des Spitals gehen. (Wobei.... als ich nach meinen Schnorchelferien mit starken Ohrenschmerzen zurückkam und nach zwei Tagen zum Hausarzt wollte, hatte der erst eine Woche später Zeit - da bin ich anderntags, als es noch schlimmer geworden ist, auch in die Notaufnahme gegangen :rolleyes: ). Aber solange bei den Hausärzten die Wartezimmer voll sind und man kaum einen Termin bekommt, wenn man ihn wirklich braucht, werden Leute weiterhin in den Notfallstationen auftauchen.

Bin 'mal gespannt auf meine nächstjährige KK-Prämie, insbesondere, da meine KK in den letzten drei Jahren nicht aufgeschlagen hat!

von grufty - am 05.06.2009 06:28
Zitat
Tuborg
Aber is ja wurscht, der Idiot Bürger wird die Kassenprämien auch weiterhin brav bezahlen...


...und drumm underem Motto "wenn ych scho so vyyl zahl, will ych au ebbis dervo ha" au wyterhi wäg jedem Kratzer zem Doggter goh, obwohl me au sälber kennt e Pfläschterli druff glääbe!

Jo, ych waiss, gilt nidd fir alli, isch aber nach mine Feschtstellige halt au e Sytggli vom Problemkueche.

von Kopfschüttler - am 05.06.2009 06:44
Schoso. Dr Kund dänkt "weni scho mues bläche gangi au wäg jedem Saich zum Doggdr", dr Doggdr dänkt "Dä losi nomol ko denn kani 2x e Konsultation abrächne" dr Kund dänkt denn "mir doch glich gangi halt nomol kostet jo nüt" und goht denn no zu 2 Spezialiste weil in de Heftli immer stoht me solli sich für jede Scheiss e Second Opinion ihole. Hu kehrs, d'Kasse zahlt, d'Aerzt und Spitäler rächne denn no bitzeli grosszügiger ab als es gsi isch, git au no grad e bitzeli Mehrertrag und dr Ballon blost sich no bitzeli witer uf...

Macht mi grad wieder muff!

von Tuborg - am 05.06.2009 08:04
ohne dass ich hier politik will....... oder in der sache total durchsehe.. (macht ja eh niemand, sonst müssten wir nicht jedes jahr mehr bezahlen)

aber, meine meinung und mein teil-lösungsvorschlag:
es gehört nicht in jede arztpraxis ein millionen(?) teures röntgengerät, welches dann natürlich auch bei "jeder" gelegenheit benutzt werden muss und unmengen geld verschlingt. pro bezirk ein röntgeninstitut würde reichen, ich denke das würde kosten in riesiger höhe einsparen.
mich nervt dieser zustand schon seit jahren.

von Faninho - am 05.06.2009 08:23

Re: OT: ärgernis walliser nasenbär - Nimme lang!

Ändi Oggdoober bisch en los... ;-)

von Fanti - am 12.06.2009 10:37
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