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Informationen zum Thema:
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Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Rotblau, Bahndämmler, Kopfschüttler, Spitzkick, Captain Sky

Nüchterner Vergleich Fälle Costanzo und Margairaz

Startbeitrag von Rotblau am 17.08.2009 20:20

Das Reglement ist u.a. wie folgt:
- Unsportlichen Verhalten gegenüber Gegner und Mitspieler wiegt gleich schwer
- Vom Schiritrio gesehene und zu wenig streng gewertete Unsportlichkeiten werden nicht nachträglich sanktioniert, sondern nur solche, die vom Schiritrio nicht oder nicht genug gesehen wurden.

Daher sind nachträgliche Bestrafung von Costanzo und nachträgliche Nichtbestrafung von Margairaz reglementskonform.

Ich selber bin dafür, dass Untaten unter Spieler der selben Mannschaft Sachen der Vereine und nicht des Verbandes sein sollten. Aber das Reglement ist anderes. Ich selber bin dafür, dass Offside nur noch dann ist, wenn der Ball in der eigenen Platzhälfte gespielt ist, aber wenn ich selber Schiri bin, muss ich die Offsideregel gemäss Reglement anwenden.


Betreffend Ellbogenschlag von Margairaz wird weinerlich gejammert. Ich erinnere mich, dass Rossi vor Jahren in St.Gallen wegen einer gleichen Aktion Rot kassierte. Ich war damals der Meinung, es hätte keine Karte verteilt werden müssen, denn wenn einer den Gegenspieler reglementswidrig stoppen will und der Gefoulte sich mit dem Arm wehrt und versehentlich mit dem Ellbogen den Gegner am Kopf trifft, soll dies meines Erachtens toleriert werden. Da ich damals für Rossi Partei ergriff, kann ich nun natürlich Margairaz nicht für Gleiches verurteilen.

Es wäre noch interessant zurückzuverfolgen, wie viele User hier drin damals Rossi verteidigten und nun Margairaz werden einer gleichen Aktion verurteilen.

Antworten:

Das Problem bei Costanzo ist doch, dass es der Linienrichter eigentlich gesehen haben muss. Und wenn er es nicht gesehen haben muss, muss man sich fragen, ob er nicht zumindest teilerblindet ist und somit als Linienrichter untragbar ist.
(meine Vermutung: Er will es einfach nicht gesehen haben. Was nicht für ihn und seinen Charachter spricht. Womit ich auch denke, dass er nicht der ideale Linienrichter ist)

von Captain Sky - am 18.08.2009 07:10
Es heisst nicht mehr Linienrichter sondern Schiriassi ;-)

Zum Thema. Was mich am meisten nervt, ist die Tatsache dass sowohl Schiri als auch der Assi den Vorfall bei Costanzo gemäss Interview beobachtet aber nicht im Rapport festgehalten haben. Somit war die Tür offen für Studer.

Zu Margairaz. Theoretisch gehört auch er nachträglich gesperrt. Aber eben, der Schiri hat beide ermahnt und dies im Rapport festgehalten. Somit Tatsachenentscheid.... Verstehe dies wer will, ich nicht!

Zu Rossi. Ohne Rot-Blaue Brille. Entscheid richtig.

Noch was. Wäre der Bierbecher-Wurf von Luzern bei uns oder dem FCZ passiert, hätte es mindestens eine Kurvensperre wenn nicht ein Geisterspiel gegeben. Aber bei den Lutschern gibt es bloss eine Busse von CHF 15'000.-. Lächerlich!

von Bahndämmler - am 18.08.2009 07:26
Zitat
Captain Sky
Das Problem bei Costanzo ist doch, dass es der Linienrichter eigentlich gesehen haben muss. Und wenn er es nicht gesehen haben muss, muss man sich fragen, ob er nicht zumindest teilerblindet ist und somit als Linienrichter untragbar ist.
(meine Vermutung: Er will es einfach nicht gesehen haben. Was nicht für ihn und seinen Charachter spricht. Womit ich auch denke, dass er nicht der ideale Linienrichter ist)

Das stimmt leider.
Aber es herrscht Schirimangel, d.h. man muss alle Pfeifen weiterhin ertragen.
Bei einem Schiriüberfluss wäre vieles einfacher.


von Rotblau - am 18.08.2009 07:26
Zitat
Bahndämmler
Noch was. Wäre der Bierbecher-Wurf von Luzern bei uns oder dem FCZ passiert, hätte es mindestens eine Kurvensperre wenn nicht ein Geisterspiel gegeben. Aber bei den Lutschern gibt es bloss eine Busse von CHF 15'000.-. Lächerlich!

Alleine wegen der Tatsache, dass man den Täter hat, bin ich mit der Geldbusse einverstanden. Ohne Täter wäre ein Geisterspiel zwingend. Aber auch dann hätten die Verbandsleute wohl gekniffen.

von Rotblau - am 18.08.2009 07:29
Wieso wäre bei einem Schiriüberfluss alles einfacher??
Ich glaube wir hätten dann einfach ein paar Pfeiffen im Überfluss und das ganze wäre immer noch nervtötend und das Problem nicht gelöst.
Wenn Busacca der Beste ist (sein sollte) sagt dies doch schon alles. Wobei ich ihm zugestehen muss, dass er seine Arbeit in den letzten Jahren besser macht als früher. Ja ich bin mit ihm mittlerweiele sogar sehr zufrieden.

von Bahndämmler - am 18.08.2009 07:31
Sorry lieber Rotblau. Ob der Täter gefasst wurde oder nicht, spielt für mich keine Rolle.
Es wird einfach nicht mit gleichen Ellen gemessen und das ist die eigentliche Sauerei!
Die Aufgabe des Verbandes muss sein den Verein zu büssen und zwar objektiv. Ob der Verien dann die Strafe auf den/die Täter abmünzt ist dann eine andere Geschichte.

von Bahndämmler - am 18.08.2009 07:35
Zitat
Bahndämmler
Es heisst nicht mehr Linienrichter sondern Schiriassi ;-)

Zum Thema. Was mich am meisten nervt, ist die Tatsache dass sowohl Schiri als auch der Assi den Vorfall bei Costanzo gemäss Interview beobachtet aber nicht im Rapport festgehalten haben.


Der Schiri hat es nicht gesehen gem. anschl. Interview nach dem Spiel, offenbar nur der Schiri-assi (oder kam der erst dazu, als rumgehändelt wurde). Gibts dazu keine Bilder von SF DRS, welche der Fussballverband hätte beiziehen können? Oder wollte der Verband diese Bilder gar nicht verwenden, weil sie ev. bewiesen hätten, dass der Assi (voll Assi ey ;-) es halt doch gesehen hätte? Es gibt ja div. Cameras bei einem solchen Spiel.

von Spitzkick - am 18.08.2009 07:55
Dr Fähnlihalter hetts gseh, aber kaini Eier, ums au zue z gäh.

von Kopfschüttler - am 18.08.2009 09:42
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