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Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Mätzli, Eggi , tafkap, Spitzkick, Kopfschüttler, Fanti, Rotblau

But we can still rise now, and be the nation again....

Startbeitrag von Mätzli am 24.01.2012 14:59

n-tv:

"Die Schotten sollen nach dem Willen ihrer Regionalregierung im Herbst 2014 über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen. Den Zeitpunkt gab die stellvertretende Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon offiziell bekannt. Zuvor hatte der britische Schottland-Minister Michael Moore erklärt, die schottische Regionalregierung könne aus rechtlichen Gründen nicht im Alleingang zu einem Volksentscheid über die Unabhängigkeit aufrufen. Westminister biete den Schotten aber an, innerhalb eines Zeitfensters von etwa 12 bis 18 Monaten ein Referendum unter bestimmten Voraussetzungen abzuhalten.

Der schottische Ministerpräsident Alex Salmond wies dies zurück. Schottland werde sich nicht von London aus die Bedingungen diktieren lassen. "Diese Zeiten sind vorbei", sagte Salmond. Die Frage der Unabhängigkeit sei "für Schottland als Nation" eine der wichtigsten Fragen der zurückliegenden drei Jahrhunderte. Man brauche Zeit, um das Referendum vorzubereiten.

Was wird gefragt?
Dabei geht es nicht nur um den Termin, sondern beispielsweise auch um die Frage, die dabei gestellt wird. London will bei der Unabhängigkeit nur die Möglichkeit für ein Ja oder Nein geben. Edinburgh hingegen sieht auch eine Lösung vor, bei der Schottland etwa wirtschaftliche Unabhängigkeit bekäme, aber zum Beispiel in der Außen- und Verteidigungspolitik weiter mit London zusammenarbeiten würde.

Die Schottische Nationalpartei SNP, die die Regionalwahlen im Mai klar für sich entschieden hatte und mit absoluter Mehrheit die Regionalregierung in Edinburgh stellt, steht für die Unabhängigkeit Schottlands. "

E totali Unabhängigkeit wär dr Hammer, und fir Schottland e gueti Zuekunft.

Antworten:



von Fanti - am 24.01.2012 15:08

wer will der kann

Wenn die Schotten wirklich wollten, wären sie schon lange ein unabhängiger Staat. Estland, Kasachstan, Slowenien, Slowakei, ja sogar die Ukraine und einige weitere Staaten brauchten nur wenige Jahre, um selbständig zu werden. Aber sie wollten es.
Zudem haben die Schotten ihre eigene Sprache zu Gunsten der Besatzungsmacht aufgegeben.

Wenn ich Schotte wäre, wäre ich für einen eigenen Staat. Und mit einem eigenen Staat hätten sie ihre Fussball- und Rugby-Nationalteams richtig legitimiert, im Moment sind dies immer noch regionale Vetretungen, die Länderwettkämpfe durchführen dürfen.

Ich vermute, dass die Mehrheit der Schotten weiterhin mit England ein einziger Staat (U.K.) bleiben will.

von Rotblau - am 24.01.2012 15:26

Re: wer will der kann

Und ych vermuet, Du vermuetisch vermuetlig falsch! :-)

von Kopfschüttler - am 24.01.2012 17:14
Ich vermute, die Schotten sind neben dem Nationalstolz dann vor allem auch dafür, weil die Ölbohr-Inseln auf ihr Territorium fallen würden. Schottland wär dann quasi ein Öl-Exporteur.

von Spitzkick - am 25.01.2012 10:53
Schon irgendwie komisch, wie ihr Nationalistengegeifer zujubelt, wenn es die snp verbreitet. In der schweiz kommen vergleichbare Töne von der pnos und da ist es anerkanntermassen braune Scheisse. Denkt mal drüber nach und bringt keine Besatzungssprüche. Europa wurde seither praktisch überall neu gezeichnet. Der Rest ist Etwa so begründet wie das Recht auf ein Grossserbien. Snp=Faschos

von Eggi - am 28.01.2012 08:47
eines vorweg: das soll jetzt nicht als angriff gegen dich verstanden werden. aber die verunglimpfung der snp als faschos kann ich nicht akzeptieren.
die snp unterscheidet sich zwar im namen nur durch ein wort von der wirklich faschistisch ausgerichteten bnp, steht aber politisch in der tradition der ursprünglichen (also nicht "new labour"- oder spd-verseuchten) sozialdemokratie. sie steht der stationierung von truppen in sog. krisenregionen eher ablehnend gegenüber, fordert den ausstieg aus der kernenergie und die konsequente förderung regenerierbarer energiequellen sowie massnahmen zum klimaschutz und abbau der co2-emissionen.
mir ist klar, dass dies auch postionen sind, die in extrem rechten kreisen zustimmung finden, aber, und das ist der springende punkt: es ist der snp egal, ob jemand "schottisches blut" hat; wichtig ist das interesse an schottland per se, seiner kultur und demokratischen werte. zur verdeutlichung: mätzli und fanti würden wohl von snp-anhängern, sollten sie je nach schottland auswandern, als vollwertige schotten akzeptiert und willkommen geheissen. die bnp hätte da wohl ein grösseres problem.
ich zitier mal kurz bashir ahmad, in indien geborener parlamentsabgeordneter für die snp: "it isn't important where you come from, what matters is where we are going together as a nation".

von tafkap - am 28.01.2012 21:29
Wer keine Ahnung hat sollte besser seine Fresse halten.

von Mätzli - am 30.01.2012 22:02
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