Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Captain Sky, Mahatma, Mätzli, Faninho, Fanti, Rotblau, Kopfschüttler

30'000 Euro Busse für den FCB

Startbeitrag von Captain Sky am 17.10.2013 14:23

Die Uefa hat gesprochen und der FCB bekommt wegen dem "Greenpeace-Vorfall" 30'000 Euro Busse. Meiner Meinung nach ein vernünftiges Urteil der Fussballfunktionäre, die - im Gegensatz zum russischen Staat - so etwas wie Unabhängigkeit (alles andere hätte zu einem Boomerang werden können). Der FCB wird sich sicher nicht über die Busse freuen, aber diese letztlich verschmerzen können.

Antworten:

Yep, mit däm kaa me lääbe. Merci fir d Info.

von Fanti - am 17.10.2013 14:41
Isch jo fascht e Schnäppli! Ych glaub, ych sail mi au moll ab. Mit dere grosse Wärbeflächli wärde sich wohl Sponsore finde loh, wo mehr zahle als die Buess hooch isch...! ;-)

Nichtsdeschtotrotz hoff ych, dass dr FCB die Köschte bi Greenpeace in Rächnig schtellt.

von Kopfschüttler - am 17.10.2013 15:06
Yep. ha vyyl mehr erwartet. Dasch e Betdraag, wo Greenpiss logger ka stämme.

von Mätzli - am 17.10.2013 15:19
Zitat
Kopfschüttler
Nichtsdeschtotrotz hoff ych, dass dr FCB die Köschte bi Greenpeace in Rächnig schtellt.

Gleiches Recht für alle. Wenn der FCB bei durch einige Zuschauer verursachten Gelsbussen auf eine Rückforderung verzichtet, so hat das auch bei Greenpeace zu tun.
Entweder fordert der FCB Geldbussen bei allen Bussenverursachern oder bei keinen.

PS: Ich wäre grundsätzlich dafür, alle Geldbussen den Verursachern aufzuhalsen!!!

von Rotblau - am 17.10.2013 16:10
Zitat
Kopfschüttler
Isch jo fascht e Schnäppli! Ych glaub, ych sail mi au moll ab. Mit dere grosse Wärbeflächli wärde sich wohl Sponsore finde loh, wo mehr zahle als die Buess hooch isch...! ;-)

Nichtsdeschtotrotz hoff ych, dass dr FCB die Köschte bi Greenpeace in Rächnig schtellt.


Sehe ich gleich. Mildes Urteil. Hoffe, dass der FCB Regress macht.
So wie das aussieht, lässt Greenpeace seine Aktivistin im Stich. Diese Organisation habe ich bei mir rausgekippt,

von Mahatma - am 17.10.2013 17:15
Macht er ja. Wenn ihm die Delinquenten namentlich so glasklar bekannt werden, wie im vorliegenden Fall.. Als Top Insider und Allesfahrer kannst Du sicher weiterhelfen.

von Mätzli - am 17.10.2013 17:17
Zitat

So wie das aussieht, lässt Greenpeace seine Aktivistin im Stich.


Wie kommst du zu diesem Schluss?

Die Busse ist übrigens wegen "mangelnder Organisation" ausgesprochen worden. Auf wen soll da der FCB Regress nehmen?

von Captain Sky - am 17.10.2013 18:12
Auf die Ökofreaks wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Nötigung.

von Mätzli - am 17.10.2013 20:53
Die Organisation betonte nach Vorfall kategorisch, dass sie nichts bezahlen werden. (Nicht einmal Einsicht ist vorhanden).
In der Vergangenheit war es so, dass Aktivisten die Strafe aus dem eigenem Sack bezahlen wussten. (Weiss nicht, ob das immer in allen Fällen war).
Schade eigentlich, denn Ziele waren gut.

von Mahatma - am 18.10.2013 06:59
Die Aktivisten wissen ja, auf was sie sich einlassen und sind offenbar mit den "Bedingungen" einverstanden. Wenn es dann ja mal wirklich ernst wird, setzt sich Greenpeace massiv für die eigenen Leute ein. Das sieht man ja auch aktuell in Russland.

von Captain Sky - am 18.10.2013 07:17
Sachbeschädigung? Davon lese ich zum ersten Mal. Was wurde denn beschädigt?

Ich bin ja kein Jurist, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass aus einem Hausfriedensbruch ein Regress auf eine Busse aus einem "Parallel-Rechtssystem" abgeleitet werden kann: Die Uefa-Busse ist ja mehr oder weniger willkührlich (wie Pyro-Bussen eigentlich auch). Die Vereine müssen das System akzeptieren, damit sie überhaupt teilnehmen können. Dass ein Nicht-Uefa-Mitglied bei diesem Spiel mitspielen muss, resp. für solche Bussen haftbar gemacht werden kann, glaube ich nicht.

Da Greenpeace aber sowieso das Gespräch mit dem FCB suchen will, sollte sich der FCB ein juristisches Geplänkel ersparen.

von Captain Sky - am 18.10.2013 07:38
Ich denke, dass der FCB erst einmal die schriftliche Begründung abwarten wird. Etwas gemacht werden dürfte wohl nur, wenn eine grosse Erfolgschance angenommen wird. Die Busse, wenn auch ägerlich, ist gut verschmerzbar. In Anbetracht der Summe dürfte die Prozessschwelle ziemlich hoch sein.

Das wäre ja eine Kehrtwende, wenn sie das Gespräch suchen. Wenn dem so ist, hat das wohl viel mit dem Gegenwind zu tun, den sie zu Zeit erfahren. Die Aktion und das arrogante, hämische Verhalten hinterher war alles andere als gut.

von Mahatma - am 18.10.2013 08:41

mein Briefverkehr mit GP....

Guten Tag

Danke für Ihre ausführliche Antwort.

Sehr wohl kann ich es nicht goutieren, wenn mein Lieblingsverein, mein einziger, der einzige für immer und ewig, als Plattform benutzt wird, mag das Anliegen auch noch so wichtig sein.
Denn er, der FCB liegt richtig in der Welt.

Unternimmt das dort wo Verträge mit den Gazproms abgeschlossen werden.
Wieso auch nicht mal im Europapark wo ganze Bahnen zum Vergnügen der Besucher von Gazprom finanziert werden.

Ich hoffe der FCB kann die Busse abwälzen.

Danke für die Informationen, ich bin sehr wohl informiert über das ganze Geschehen, war es bevor schon. Ja bevor hat es mich sogar mehr interessiert als danach.
Sollen die Leute welche im Meer eine Bohrinsel stürmen sitzen.

Ich hoffe nicht dass der Schweizer Staat mitfhilft.
Lange habe ich mit meiner Antwort gewartet, das Urteil hätte für den FCB Fatale Auswirkungen haben können.
Ich habe von vielen Leuten gehört, dass GP (nicht Gazprom) viel Sympatie verloren habe bei dieser Aktion im Joggeli, gegen den FCB.... nicht gegen Gazprom oder Schalke.

Danke für die Kentnissnahme der Kündigung.

Date: Wed, 9 Oct 2013 15:31:17 +0200
From: suse.ch@greenpeace.org
To: marco.c******@hotmail.com
Subject: Re: Kündigung Mitgliedschaft

Sehr geehrter Herr C****
Wir bedauern es sehr, dass Sie unsere Aktion im St. Jakob-Park nicht goutieren und Ihre langjährige Mitgliedschaft und Ihren automatischen Ueberweisungsauftrag deswegen einstellen.
Wir wollten damit Gazprom – Sponsor der Champions League und von Schalke 04 – die rote Karte zeigen. Der russische Staatskonzern Gazprom will in der Arktis nach Öl bohren und kann die Folgen weder abschätzen noch eindämmen. Damit bedroht Gazprom die einzigartige Tierwelt und die Menschen, die in dieser Region leben.

Zudem setzen wir uns mit der Aktion im St. Jakob-Park für unsere 30 Aktivistinnen und Aktivisten ein, die derzeit in Russland in Untersuchungshaft sind – darunter Marco aus der Schweiz. Unsere Aktivistinnen und Aktivisten haben nichts anderes gemacht, als in internationalen Gewässern friedlich gegen die Gazprom-Ölbohrungen in der Arktis zu protestieren. Vor diesem Hintergrund halten wir die aktuell laufenden Untersuchungen wegen Piraterie für absolut unverhältnismässig.

Unserer Meinung nach ist Fussball schon lange keine politfreie Zone mehr. Schliesslich machen Konzerne wie Gazprom mit ihrer finanziellen Beteiligung am Sport nichts anderes als Wirtschafts- und Weltpolitik.

Uns ist es wichtig zu betonen, dass sich unsere Aktion nicht gegen den FC Basel, gegen seine UnterstützerInnen oder gegen den Fussball richtete. Wir haben uns nach fünf Minuten zurückgezogen, damit das Spiel weitergehen kann. Wir wünschen den Baslern viel Erfolg und ein Weiterkommen in der Champions League.

Wir hoffen, dass wir Ihnen unsere Sicht näher bringen konnten.


Freundliche Grüsse
Greenpeace Schweiz

**********************(name weg)
Teamleiter Supporter Services

Am 03.10.2013 15:04, schrieb ************:
Guten Tag

Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft bei Greenpeace.

Ich wünsche keine Post und Mails mehr. Mit Ausnahme der Bestätigung der Kündigung.

Mitglied:
Marco******
*********
4800 Zofingen

Bitte alle meine Angaben löschen.

Mit Rot-blauen Grüssen

Marco Concu (FC Basel 1893)

von Faninho - am 25.10.2013 18:30
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.