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Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
RKB, It`s in the game, Tschum, maischter proper

übrigens: pro M.Y. als Trainer bis Ende Saison 2013-2014

Startbeitrag von RKB am 14.12.2013 15:40

Um auch noch meinen Senf zu der elenden und unsachlichen Diskussion beizutragen (gerade ich, den ich M.Y. unsympathisch finde), möchte ich hier festhalten, dass ich

PRO M.Y. ALS TRAINER BEIM FCB BIS ENDE SAISON 2013-2014

bin.

Einige Wochen vor Saisonende und insbesondere direkt nach dem Saisonende hat man (hoffentlich)
1. die Zeit
2. eine Saison Erfahrung
3. die nötigen Referenzwerte für die Beurteilung einer Saison
4. und viel bessere Kenntnis über die Planung der neuen Saison

um auf einer soliden Basis darüber zu entscheiden, ob die weitere Zusammenarbeit mit M.Y. Sinn macht oder nicht.

Alles andere ist in meinen Augen Blödsinn.... und dient nur der Verunsicherung des Vereins.

Man darf über den Trainer diskutieren, mache ich ja auch. Man (Verein, Vorstand, Spieler, Fans, et al.) müsste aber auch so fair sein, ihm eine Chance zu geben, in der Rückrunde zu beweisen, dass er die Fehler (die er in meinen Augen machte) erkannt hat und korrigieren will (und hoffentlich auch kann).

Dies habe ich damals bereits bei Vogel gefordert (nach seiner Entlassung) und fordere dies nun auch bei M.Y. (vor seinem eventuellen Abgang).

Antworten:

Gut!!!

Ich wusste doch, dass RKB kein Billig-Anti-Murat-Heuler ist, sondern ein ernsthaft kritischer Mensch.

Aber wahrscheinlich will die Clubleitung schon jetzt alles klar machen (d.h. den Vertrag bis Ende nächster Saison fix machen), damit die Planung schon im nächsten Halbjahr beginnen kann.

von Tschum - am 14.12.2013 16:40
gutes posting!

von maischter proper - am 15.12.2013 17:19
Da muss ich aber zwingend widersprechen.

Für den Trainerwechsel ist die Winterpause von immerhin 7 Wochen Dauer deutlich besser geeignet als die Sommer-"Pause" mit WM. Der neue Trainer würde wohl etwa die Hälfte seiner Mannschaft 2 Wochen vor dem ersten Spiel kennenlernen und das dann erst noch mit total müden Beiden. Wir erinnern uns nur ungern an die Anlauf-Schwierigkeiten von z.B. Diaz.

Keine Faxen: Entweder jetzt oder dann mit Muri bis mindestens Ende 2014/2015!

von It`s in the game - am 16.12.2013 09:36
Ich habe mir auch überlegt, ob ein Trainerwechsel in der Winterpause nicht sinnvoll wäre. In meinen Augen spricht aber nur ein einziger Grund dafür: ein neuer Trainer hätte mehr Zeit, um die Mannschaft vorzubereiten und sie kennenzulernen.

Ein Trainerwechsel in der Winterpause würde aber in meinen Augen bedeuten, dass die Arbeit des Trainers als schlecht oder nicht zukunftgerichtet eingeschätzt wird. Das wiederum würde bedeuten, dass bereits jetzt, am Ende der VR, viele negative Aspekte erfüllt sein müssten.

Ich bin zwar nicht zufrieden mit M.Y., aber ich se die Lage nicht so, dass ausreichend negative Aspekte erfüllt sind. Rein resultmässig wurden alle kommunizierten Ziele für das Ende der VR erreicht. Die Taktik und die Spielanlage der Mannschaft hat in einigen Spielen wunderbar gestimmt (Tottenham, Chelsea, etc.), in anderen gar nicht (diverse Spiele Meisterschaft, Schalke, Bukarest). Hier liegt in meinen Augen also effektiv Steigerungspotential. Alle anderen Aspekte, die immer wieder angeführt werden (Verhältnis Trainer - Vorstand, Trainer - Mannschaft, Eigeninitiative der Spieler bei taktischen Vorgaben, etc.) können wir von aussen nicht beurteilen. Hier sind wir auf die nicht vertrauenswürdigen Medien angewiesen.

All diese Aspekte zusammenfassend und gegeneinander abwägend komme ich persönlich zum Schluss, dass eine durch den Verein veranlasste Trennung von M.Y. nicht gerechtfertigt ist. Weil alle Aspekte, die wir selber als Fan nur von Aussen beobachten und "beurteilen" können, sind Aspekte, in denen M.Y. auch etwas ändern kann. Die RR steht daher für mich unter dem Vorsatz, dass M.Y. jetzt seine Lernfähigkeit beweisen muss und mindestens die Wichtigsten der angesprochenen und kritisierten Punkte angehen und ändern muss. Das meine ich, wenn wir ihm Zeit geben müssen, es in der RR besser zu machen.

Nicht zu vergessen ist in meinen Augen auch: der Trainer alleine ist nicht entscheidend. Das Zusammenspiel mit den Betreuern, der Mannschaft und dem Verein ist wichtig. Was will ich sagen: wenn z.B. die Spieler nicht wollen oder nicht in der Lage sind, mehr zu leisten (wegen Sättigung, mangelnder Qualität oder was auch immer), dann kann der Trainer nur beschränkt eingreifen. Und diverse Aussagen diverser Spieler lassen mich auch in diese Richtung denken. Sowie auch der Umstand, dass die motiviertesten Auftritte immer internationale Spiele waren. Es ist einfach menschlich, dass ein erneutes Spiel gegen eine Schweizer Mannschaft in einem halbleeren Stadion weniger motivierend wirkt auf international dermassen "erfahrene" Spieler, wie ein Spiel gegen Schalke oder Chelsea.

Ja, ich weiss, die Schweizer Meisterschaft ist unsere primäre Aufgabe, der CH-Cup die sekundäre und alles andere ist Zugabe. Aber trotzdem....

von RKB - am 16.12.2013 11:15
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