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Red Blue Devils Poeten Forum
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11
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
Fanti, Captain Sky, Don Daniel, Tschum, Rotblau, Kopfschüttler

Tipp FCB - Lausanne

Startbeitrag von Fanti am 05.11.2016 09:48

Team: Vaclik; Gaber, Suchy, Balanta, Blas Riveros; Xhaka, Serey Die, Delgado, Callà, Steffen; Janko

Uswäggslige: Boëtius fir Delgado, Zuffi fir Gaber (Xhaka hindere), Sporar fir Janko

Resultat: 1:3

Gool: Callà; Pak (2x), Araz

Fans: 26'045

Und sunscht: d Entdyschig vom Zyschtig wirggt nooche, die eerscht Niederlaag in dr Gurggeliga isch fällig.

Antworten:

Ych hoff denn scho ehnder uff e 3-1. Oder 2-0!

von Kopfschüttler - am 05.11.2016 15:18
So böse mit dem FCB? Mit den Spielern oder dem Trainer oder beiden? Oder so begeistert von Lausanne?

Auch für mich ist Lausanne der Club, dem ich am ehesten Punkte gegen den FCB gönnen würde.

Aber ich denke, dass der FCB heute mal richtig auf eine Niederlage in der CL reagieren wird: Mutig vorwärts spielen, sich das ganze Spiel hindurch engagieren, nicht einfach nur auf das Resultat hin spielen, nicht in erster Linie an die Vermeidung von Fehlern denken, sondern an das Kreieren von Chancen, an das Spektakel, an die Lust am Spiel. Und Fischer wird heute mal gescheit rotieren, d.h. ein Grundgerüst bestehen lassen und ein paar Leute darum herum, die bisher noch zuwenig zum Zuge kamen.

Ich glaube an die Lernfähigkeit der Menschen.

4:2 für uns. ("Uns" sind einerseits der FCB und andererseits wir ZuschauerInnen.)

von Tschum - am 05.11.2016 16:11

Wie man sich sehr viel Glück verdient

Chancenverhältnis 10:3 - ein spannender Match, für einmal mit Risiko nach vorne gespielt und nicht ängstlich nur auf Fehlervermeidung bedacht abgesichert. Für die ZuschauerInnen spannend, viele prickelnde Szenen.

Die Leistung? Die Jungen vorne bringen Schwung. Wenn sie mehr spielen, werden sie mehr Sicherheit gewinnen und wertvoll werden für uns. Irgendeinmal werden sie dann auch lernen, Chancen zu verwerten.

Bester Mann auf dem Feld für mich Calla, der hat die Mannschaft mitgerissen und die beiden Tore erst möglich gemacht. Ihn hätte man früher bringen können. Steffen hätte man ruhig auf der Bank belassen können, er ist verunsichert und halt auch nicht der allerintelligenteste Spieler. Warum nicht längst Gaber eingewechselt wurde für einen Lang, dem je länger desto noch weniger gelang? So macht man Spieler kaputt: Zuerst die ganze Pause durch einlaufen lassen, dann noch während der 2. Halbzeit, bis das Wechselkontingent ausgeschöpft ist, ohne dass er ran kann.

Dem Schiedsrichter hat offenbar jemand Einflussreiches aufgetragen, dass er dem FCB nichts schenken darf - also hat er Lausanne alles geschenkt. Jede irgendwie strittige Szene hat er zugunsten der Lausanner ausgelegt. Originell seine Interpretation einer gelben Karte: Er verstand das nicht als Verwarnung, sondern als Garantie: Ab jetzt kannst du soviel Fouls machen, wie du willst, ich werde nach Möglichkeit keines mehr abpfeifen und dir auf jeden Fall keine zweite Gelbe geben.

Hat jemand am Fernseher die Szene aus der ersten Halbzeit gesehen, als Sporar alleine aufs Tor zureden konnte (fast alleine, eben)? Das sah für mich nach klarem Penalty aus.

von Tschum - am 05.11.2016 22:24

Re: Wie man sich sehr viel Glück verdient

aus meiner sicht ein klarer elfmeter.
ansonsten fand ich den auftritt des fcb gelinde gesagt jämmerlich. überheblich und kein respekt vor dem gegner. wenn nicht alle auf dem feld bereit sind alles zu geben wird das nichts mit europäischem überwintern. so wie es logisch war, dass man mit einer gc-leistung in den beinen paris nicht besiegen kann.
bötius für mich der aktivste offensiv-spieler, wird als erster ausgewechselt? ich muss es ja nicht verstehen...

sorry für das deutsch Tschum, aber so wie dir beim lesen des textes ging es mir gestern beim match ... weit unter den möglichkeiten ;)

von Don Daniel - am 06.11.2016 09:24

Re: Wie man sich sehr viel Glück verdient

....äääh andere Match gseh? Asso die eerschtHalbzyt isch rächt oordlig gsii, dummerwyys het me d Gool nit gmacht. Zer Pause sett eppe 4:1 stoo. Die zwaite 45 Minute sinn wirgglig schlächt gsii, aber dr Yysatz und Wille hänn gstumme. Sunscht kehrsch e Match jo nit.

von Fanti - am 06.11.2016 12:56

Re: Wie man sich sehr viel Glück verdient

villicht überkritisch :)

nei im ärnst, ich erwart eifach mehr. inklusive effiziänz, klars spiel über d'flügel, flanke wome gscheit verwärte cha, schnällers spiele ... aber ich hör eifach uf drmit. wenns bim 0:1 bliibe wär gäbs sicher mehr kritischi stimme.

kleini ergänzig, wenn dr schiri s'foule nit unterbinded wär mol e gegereaktion vomene mannschafts kolleg angebracht sprich au mal e härteri gangart aschloh une e lausanner über d'klinge springe loh

von Don Daniel - am 06.11.2016 13:03

Re: Wie man sich sehr viel Glück verdient

Zitat

wenns bim 0:1 bliibe wär gäbs sicher mehr kritischi stimme


Do hesch rächt. Zemänd zellt s Resultat und dr letscht Yydrugg blyybt hafte, und das sinn halt die drei Pinggt und's Kehre vom Match. Vyllicht sett's halt emool bin eme 0:1 blyybe dermit me merggt dass es nit immer guet uusekunnt und me scho vorhär mee an d Segg miesst.

von Fanti - am 06.11.2016 13:16

Re: Wie man sich sehr viel Glück verdient

Ich fand die erste Halbzeit auch gut. Da gab es teilweise erfrischende Kombinationen und Phasen, in denen sich Chance an Chance reihte. In der zweiten Halbzeit fehlten dann irgendwann die Ideen. Die Auswechslung von Boëtius fand ich grundsätzlich korrekt, dem schien etwas die Luft auszugehen. Steffen brachte dann aber bis auf die letzte Szene nicht viel. Meiner Meinung nach lässt er sich zu sehr in die Mitte fallen. Wenn zwei Stürmer auf dem Feld stehen ist das absolut nicht nötig, da wäre es besser - besonders gegen einen defensiven Gegner - die ganze Breite des Spielfelds zu nützen (beim Pass auf Janko hat er dann ja genau das gemach).

Insgesamt habe ich gestern keinen Grund gesehen, wieso Elyounoussi und Boëtius bisher so wenig gespielt haben. Ich hoffe, die beiden bekommen nun endlich eine faire Chance.

von Captain Sky - am 06.11.2016 13:53
In den ersten 20 Minuten bot der FCB beste Unterhaltung. Bis zur 60 . Minute immer noch ansehnlich. Nachher war man zu verzweifelt, nichts ging mehr. Als dann irgendwann doch irgendwie der Ball drin war, war die Moral wieder da.

Suchy, trotz seines Goals sehr schwach. Lang noch nicht fit.

Die Freude am Schluss war um so schöner, weil die Lausanner nur noch mit Spielverzögerung und Schauspielerei agierten. Herrlich wie der Lausanner, der vor dem 2:1 den Ball gegen Steffen verlor, eine halbe Minute lang des Schwerverletzten mimte, dabei die Niederlage in Kauf nehmen musste.

von Rotblau - am 06.11.2016 17:16
Zitat

Herrlich wie der Lausanner, der vor dem 2:1 den Ball gegen Steffen verlor, eine halbe Minute lang des Schwerverletzten mimte, dabei die Niederlage in Kauf nehmen musste.


Hat es den nicht "richtig" erwischt? Ich meinte, der sei nach dem Schlusspfiff zusammen mit einem Pfleger aus dem Stadion gehumpelt (wobei Steffen da kein Foul begangen hat).

von Captain Sky - am 06.11.2016 20:02
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