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Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 9 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Mätzli, Tschum, Captain Sky, Spitzkick, Fanti

Neuer Vorstand

Startbeitrag von Tschum am 20.02.2017 12:16

Was sagt ihr zu den Ideen für einen neuen Vorstand? In meinen Ohren tönt das alles sehr vernünftig - was auch so zu erwarten war. Streller kann ich mir gut vorstellen, den Herrn Burgener kenne ich nicht.

Aber immerhin hat er den richtigen Vornamen.

Antworten:

Dr Bärni Burgener isch im glyyche Huus uffgwachse wie mi Frau. Vo däm här schomol guet... ;-) Im Ärnscht: ych kenn en sunscht au nit, aber das wo me von em liist macht en zuen eme valaable Kandidat fir dä Job (isch scho emool im Vorstand gsii, involviert in CL- und EL-Vermarktig und doodermit immerhin "mänädschment-technisch" mit em Fuessball verbandlet).

Eb dr Pippi wie scho emool gschriibe d "Skills" fir dr Sportscheff scho het waiss ych nit. So eppis isch au scho emool schief gange, siehe Alex. Aber ych dängg z Basel hätt dr Pippi anderi Vorussetzige und au Understytzig als es bim Alex in Luzärn dr Fall gsii isch. Är isch deert als fremde Fetzel yygstiige und het no irgendwelchi Hinterwäldler Gäldgääber im Rugge ghaa wo gmaint hänn si miesse allewyyl dryyschnuure.

Alles in allem macht die Sach fir mi als "Ussestehende" e gueti Falle. Au dr Zytpunggt dunggt mi nit schlächt, me isch wohrschyynlig in dr CL derbyy und kennt esoo alli "Parameter" zem die eerscht Säsong als Scheffe blaane.

von Fanti - am 20.02.2017 14:45
Burgener scheint ein bescheidener Typ zu sein, das gefällt. Fussball zieht ja sonst eher Zampanos an, die grosse Reden schwingen und dann nichts liefern. Interessant wäre zu wissen, wie eng seine Verbindung zu Gigi ist (die ja einen Film mitfinanziert hat). Wobei ich eine enge Verbindung nicht schlecht finden würde. Als grösste Herausforderung sehe ich die Loslösung seines bisherigen Geschäfts an. Dass er nicht Clubpräsident sein und gleichzeitig die Clubwettbewerbe der UEFA vermarkten kann, liegt ja auf der Hand. Zudem liest man immer wieder von Streitereien bei Constantin Medien, an der er beteiligt ist.

Ich würde Basel nicht mit Luzern vergleichen. Ich frage mich bei Pipi mehr, ob er die nötige Härte für den Job hat. Ich habe immer den Eindruck, dass er ein herzensguter Mensch ist, der mit allen gut auskommen will.

Insgesamt bin ich überzeugt, dass das jetzige Führungsteam auch in dieser Frage eine Lösung im Sinne des Vereins anstrebt, und vertraue darum auch in ihr Urteil.

von Captain Sky - am 20.02.2017 20:27
In der bz heute Dienstag steht Interessantes, unter dem Titel "Basel First". Häusler hat die Veränderung ja damit begründet, dass es neue Anreize brauche für den FCB. Die bz sieht diese in einer verstärkten Basler Identität, mit einem gewissen Verzicht darauf, immer in die Champions League zu wollen, und dafür mit mehr Chancen für eigene Nachwuchsleute, unterstützt von aus dem Ausland zurückgeholten Baslern. Tönt spannend.

von Tschum - am 21.02.2017 07:56
Für Bärni Heusler ( nicht "Häusler" lieber tschum) und Gecke ist der Zeitpunkt für eine Wechsel ideal. Sie spüren, dass sie national aus dem FCB einen Giganten geschaffen haben, dessen jährliche Meistertitel dem verwöhnten "Volch" keine Euphoriesprünge mehr bereiten. (Reizpunkte). International ist die Luft (ohne eigenes Verschulden) wegen der UEFA aber dünn geworden. Ab 2018 wird der FCB selten eine CL Teilnahme stemmen können. Klar, dass bei der breiten Masse ihr Stern dann an Glanz einbüssen würde. Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist.

Burgener, Streller & Co. treten, falls der Deal dann zustande kommt, ein sehr schweres Erbe an. Ohne CL und grosse Transfererlöse ist der FCB mit seiner leicht aufgeblähten Struktur klar defizitär. (ca.5-7 Mio pro Jahr). Da braucht es einen erfahrenen Unternehmer, der das Ruder in die Hand nimmt. Umso besser, wenn es einer ist, der den FCB aus Katastrophenjahren gut kennt, und ein top Beziehungsnetz im Fussball hat.

Ob Pipi der Mann für harte Entscheide ist, lässt mich zweifeln. Er ist so sympathisch und harmoniebedürftig, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass er unpopuläre aber nötige Entscheide so durchzieht wie sein Vorgänger! Alex Frei trau ich das eher zu.

Die Frage wird also sein: Wird das neue Management eine Gesundschrumpfung mit Fokus "Nationale Spitze bleiben" durchziehen, oder setzt Burgener mit viel Geld an, die Schere zum internationalen Topfussball zu verkleinern. Wir sind ALLE am Scheideweg angelangt! Fuck UEFA!

von Mätzli - am 21.02.2017 09:19
Sehe ich sehr ähnlich, wir haben heute ein sehr breites Kader, können fleissig rotieren, das führt dazu, dass wir über die ganze Saison die besseren Karten haben wie Young Boys zum Beispiel. Im Moment ist in der Mannschaft aber niemand, mit welchem man grosse Transfererlöse erzielen könnte, wie dies in der vergangenen Zeit der Fall war.
Die neue Crew wird mehr junge einbauen müssen, und man wird anstatt ausländischer Nationalspieler eher talentierte Spieler aus der Schweiz verpflichten. Die grossen internationalen Spiele werden tendenziell Vergangenheit sein. Aber auch Europa League ist ein Wettbewerb, wo man sich daran freuen sollte. Insgesamt sind wir doch recht verwöhnt, und es wird auch Aufgabe der neuen Eigentümerschaft sein, hier realistische Zielvorgaben festzusetzen.

Zitat
Mätzli
Für Bärni Heusler ( nicht "Häusler" lieber tschum) und Gecke ist der Zeitpunkt für eine Wechsel ideal. Sie spüren, dass sie national aus dem FCB einen Giganten geschaffen haben, dessen jährliche Meistertitel dem verwöhnten "Volch" keine Euphoriesprünge mehr bereiten. (Reizpunkte). International ist die Luft (ohne eigenes Verschulden) wegen der UEFA aber dünn geworden. Ab 2018 wird der FCB selten eine CL Teilnahme stemmen können. Klar, dass bei der breiten Masse ihr Stern dann an Glanz einbüssen würde. Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist.

Burgener, Streller & Co. treten, falls der Deal dann zustande kommt, ein sehr schweres Erbe an. Ohne CL und grosse Transfererlöse ist der FCB mit seiner leicht aufgeblähten Struktur klar defizitär. (ca.5-7 Mio pro Jahr). Da braucht es einen erfahrenen Unternehmer, der das Ruder in die Hand nimmt. Umso besser, wenn es einer ist, der den FCB aus Katastrophenjahren gut kennt, und ein top Beziehungsnetz im Fussball hat.

Ob Pipi der Mann für harte Entscheide ist, lässt mich zweifeln. Er ist so sympathisch und harmoniebedürftig, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass er unpopuläre aber nötige Entscheide so durchzieht wie sein Vorgänger! Alex Frei trau ich das eher zu.

Die Frage wird also sein: Wird das neue Management eine Gesundschrumpfung mit Fokus "Nationale Spitze bleiben" durchziehen, oder setzt Burgener mit viel Geld an, die Schere zum internationalen Topfussball zu verkleinern. Wir sind ALLE am Scheideweg angelangt! Fuck UEFA!


von Spitzkick - am 21.02.2017 14:34
Ich sehe das bzgl. CL etwas anders: Natürlich, ein fixer Startplatz mit Planungssicherheit wird es nicht mehr geben. Aber der FCB kann (im Idealfall) immer noch den Meisterweg bestreiten. Da gibt es bessere und schlechtere Mannschaften, aus dem Bauch heraus würde ich aber sagen, dass wir mind. 50 Prozent davon schlagen müssten. Vielleicht brauchen wir dafür einfach einen Trainer, für den Tel Aviv und der bulgarische Meister keine unüberwindbare Hürde sind. Kurz: Es wird weniger CL-Teilnahmen als in den letzten Jahren geben, aber mehr als vor der Umstellung (wo wir ja gegen grosse Teams wie Inter etc. in der Quali spielen mussten).

Das Spielerkader wird wohl etwas kleiner, ich rechne aber immer noch damit, dass Basel knapp 20 überdurchschnittliche Spieler finanzieren kann. Die Positionen 20+ werden wohl eher mit jungen besetzt, aber das ist schon OK. Besonders diese Saison hat Basel bei der Kaderplanung etwas übers Ziel hinausgeschossen. Weiter denke ich, dass man sich von durchschnittlichen Spielern eher trennt und davon auf junge setzt.

von Captain Sky - am 21.02.2017 20:00
Sorry, wen ich Deinen Optimismus etwas bremse. Unser Koeffizient wird auch leiden. Starke Jahre fallen bald weg. Magere zählen. Wird dann wohl nichts mit dem israelischen Meister, oder dem bulgarischen. Das gesetzte Team könnte dann wieder wesentlich stärker sein.

von Mätzli - am 22.02.2017 11:32
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