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FACTS (absitzen und lesen)

Startbeitrag von Lemmy am 20.12.2001 06:04


FACTS 51/2001, 20.12.01


Budget und Zuschauerzahlen haben Rekordhöhen erreicht. Doch das FCB-Herz sehnt sich nach Spektakel und dem ersten Meistertitel seit über 20 Jahren.

Von Jost Auf der Maur

Basel ist ein Kuhdorf. Alle wissen um jeden Fladen. Aber Basel, das gerne, jedoch vergeblich «Kulturstadt Europas» geworden wäre, tut so, als habe in der Stadt nicht nur die Uni und die Humanitas, sondern fast alles eine grosse Tradition. Wie etwa die Fasnacht. Dabei ist die kaum mehr als hundert Jahre alt. Oder wie der angeblich alteingesessene «Daig», ein kleines Konglomerat von Familien – zugewandert frühestens nach Basels Beitritt zur Eidgenossenschaft –, die sich heute als Grossaktionariat gewisser Firmen ein Leben bis zur eigenen Wiedergeburt leisten könnten. Die tatsächlich alten Geschlechter, wie es sie in Bern, Genf, Zürich und der Innerschweiz noch gibt, sind in Basel längst ausgestorben.

In Basel wird alles, was das Leben anspült, hinter Glas versorgt, in Vitrinen gesperrt, vorsichtshalber in eines der vielen Museen getragen, und am Ende ist nicht ganz klar, ob die Dinge vor der Zeit oder die Bürger auch ein bisschen vor den Dingen geschützt werden sollen. Das ist in Basel jetzt auch beim Fussball so: Die Schnellverdiener, die selbst auf dem Fussballplatz das Geschäften nicht lassen können und sich eine Loge erdrängelt haben im neuen Stadion Sankt-Jakob-Park, sitzen hinter beschusssicherem Glas. Wer weiss warum? Der FC Basel, heute Basels erster Fussballverein, ist erst seit der Ära Benthaus ein Klub der massenhaften Begeisterung. Dieser Westfale Benthaus hat während 17 Jahren als Spielertrainer und Trainer sieben der bisher acht Basler Meistertitel und zwei Cupsiege organisiert. Aber als er dann definitiv den Hut nahm, um stempeln zu gehen und Arbeitslosengeld zu beziehen, gabs für den FCB nichts mehr, worauf die Anhänger stolz sein konnten. Jetzt sitzt der Fussballrevolutionär Benthaus mit der Lesebrille vor der Brust wöchentlich im Wirtshaus «Bodega» am Barfüsserplatz und redet über die immer gleichen Teigwaren hinweg mit den Ehemaligen von damals. Davon wird der Fussball auf dem «Joggeli» – niemand sagt Sankt-Jakob-Park – auch nicht besser oder gar so schön, wie er einst unter Benthaus war. Seit über 20 Jahren ist der Fussball des FC Basel nun krank und frei von Titelehren. Die Anhänger konnten gerade noch das Wiederauftauchen aus der Nationalliga B in die obere Liga feiern. Nach sechs schmachvollen Jahren in der Unterklasse ein befreiender Moment.

Aber ist etwas besser geworden zu Sankt Jakob? Jetzt, da dieser in Basel hochverehrte Verein sich auf Weihnachten 2001 vor die mediokre Konkurrenz gesetzt hat, tut das Zuschauen, lieber EffCeeBee, immer noch weh. Die gross gewachsenen, breitschulterigen Spieler und der riesige, aber gnadenlos ungelenke Bub im Tor namens Zuberbühler, die der glanzköpfige FCB-Trainer Christian Gross am liebsten ins Feld schickt, sie sind allenfalls auf der FCB-Mannschaftsfoto eine Augenweide. Aber mit den Füssen haben sie laufend Probleme. Hauen daneben, hauen drauf, hauen drein. Irgendwie deutsch. Eben so, wie Gross selber einst gespielt hat. Fussball ohne Verführungskraft, ohne Grazie, Fussball ohne Esprit. Und auf Letzteren wollen sich die Basler doch verlassen können, nicht nur während der Schnitzelbanktage.

Es ist eben so, dass in Basel eine neue Ära angebrochen ist. Es herrscht die Jäggikratie, wie das die «Basler Zeitung» nennt, und meint damit das Regime des emotionsgefiederten FCB-Präsidenten René C. Jäggi. Es geht ein bisschen grosskopfet zu. Zumal der ehemalige Eisenbetonzeichner Jäggi auch den Bau des neuen Stadions forciert hat: in der Tat eine gute Arena. Freundlich, grosszügig, sponsorenträchtig. Aber sie ist auch teuer. Pro Spiel kostet das Stadion den Klub 300'000 Franken. Darum muss jetzt ein Titel her. Ein Meistertitel auf Bestellung gleichsam. Danach eine Teilnahme in der Champions League.

Doch dem vermeintlichen Schweizer Grossklub FCB fehlt bei allem Erfolg das entscheidende Stimulans. Stimmt zwar der Rahmen jetzt, so fehlt immer noch die echte Legitimation zur grossen Emotion. Das Publikum spürt, dass Trainer Gross eine Art Krieg führen lässt, wenn der FCB etwa gegen die begabten jungen Tänzler aus Aarau doch noch gewinnt. Es fehlt am feinen Spiel mit dem Ball. Das Spiel des FC Basel ist dominiert von Taktik, Kraft und Rohheit. Es ist, und das ist im Fussball ein deprimierendes Fazit, ein Spiel ohne Erotik. Vor diesem Urteil kann selbst der extraordinäre lateinamerikanische Torschütze vom Dienst, Christian Gimenez, die Basler Mannschaft nicht retten. Rasch sind die Pfiffe da im Joggeli; sie verraten die Sachkundigkeit des Publikums. «In der einmütigen Abscheu der Basler vor der Schroffheit und Kompromisslosigkeit der Eidgenossen lässt sich eine grundsätzliche Wesensverschiedenheit erkennen.» Das schrieb der Historiker Hermann Offenburg vor 400 Jahren. Es stimmt heute noch. Die Basler sind eben aus einem anderen Tuch, selbst als Fussball-Konsumenten. Und Trainer Gross ist in diesem Sinn und Geist kein Basler. Präsident Jäggi offenbar auch nicht, denn für ihn ist die deutsche Bundesliga die Maxime. Er baute zu Beginn seines Präsidiums konzeptionell auf deutsche Fussballer, begeistert von deren Siegeswillen. Die kostspielig Eingekauften setzten sich jedoch nicht durch. Ausnahme blieb der solide Verteidiger Oliver Kreuzer. Es sind heute die Lateiner in der Equipe, die Anlass zur Hoffnung geben.

Der ultimativ geforderte Meistertitel ist zuerst eine geschäftliche Notwendigkeit. Nach über zwei Jahrzehnten des Leidens und der Kümmerlichkeit beginnen die Jungen an den FCB-Heldensagen ihrer Väter zu zweifeln und wollen vielleicht demnächst nicht mehr ins Stadion. Das jedenfalls befürchtet der FCB-Klubvorstand. 20 Jahre sind eine sehr lange Zeit gemessen an der Ungeduld der Freunde in den Rängen. Noch kommen sie, dem neuen Stadion sei Dank, in hellen Scharen, so viele wie noch nie. Aber sie müssen sich heute vor allem selbst feiern. Das ist zwar etwas, das die Basler ausgezeichnet verstehen. Aber irgendwann sollte auch die Fussballpartie selber Anlass genug sein.

FCB-Präsident Jäggi, vielen etwas zu breitspurig, zu laut, hat für den FC Basel zu Stande gebracht, was bislang undenkbar gewesen ist in Basel. Er hat mit der stets zum Strahlen bereiten Gisela «Gigi» Oeri jemanden aus dem Basler Geldadel für die Interessen des Klubs gewinnen können. Selbstverständlich wurde ihr sogleich ein Sitz im Vorstand eingeräumt. Als gelernte Physiotherapeutin versteht sie etwas von Muskulatur. Zudem hat sie selber Frauenfussball gespielt. Gefragt aber ist natürlich ihr Zugang zu jenen Ressourcen, ohne die der bezahlte Fussball nicht auskommt: Geld. Schnell verfügbares Geld. A fonds perdu. Gigi Oeri hat zwar gesagt, sie werde sich vor allem um die Juniorenbewegung bemühen. Das tut sie auch mit Leidenschaft. Aber ohne Gigi Oeri würden etwa die Herren Cantaluppi und Gimenez ihre Knochen nicht für den FCB hinhalten.

Jäggis zweites Kabinettstück war, dass er direkt bei der Besitzerfamilie von Toyota in Japan einige Millionen an Sponsorengeldern lockermachen konnte. Dazu kommen die gut polierten Kontakte zur UBS und zur Bank Sarasin. Mit dem UBS-Präsidenten Marcel Ospel ist Jäggi durch die gemeinsame Jugend im Kleinbasler Arbeiterquartier verbunden. Unter René Jäggi ist der FC Basel bei einem Jahresbudget von rund 30 Millionen Franken angelangt. Zudem besitzt der Klub die Transferrechte der meisten Spieler. Wenn überhaupt ein Fussballverein finanziell fit sein kann, der FC Basel ist es zurzeit. Unter Jäggi sind aber eben auch Konzessionen gemacht worden. Inhaltliche sozusagen, solche, die das Fussballherz bedrücken. Mit dem Jurassier Guy Mathez hatte der FCB einen Trainer unter Vertrag, der mit seinem Wissen und seiner Leidenschaftlichkeit sehr gut ans Rheinknie passte. Mathez hatte immerhin Servette zur Meisterschaft gecoacht. Für Mathez war Fussball zuerst ein Spiel, und er war offensichtlich kein Anhänger deutscher Sekundärtugenden. Trotz turbulenter Spielerwechsel «war es erstaunlich, wie gut sich der FCB sportlich aus der Affäre zog», schreibt der FCB-Buchautor Josef Zindel über Mathez’ Zeit als Trainer. Der archaisch wirkende Jurassier mit seiner abgetragenen Lederjacke und den fliegenden Haaren passte aber offenbar nicht in die Planung einer nobleren Zukunft.

Da kam eine Faustkampfeinlage von Mathez gegen einen FCB-Funktionär während eines Trainingslagers auf Martinique gerade recht als Argument, den unbequemen Trainer loszuwerden. Das allein genügte jedoch nicht. Jäggi versuchte darum auf abenteuerlichen Wegen herauszufinden, ob Mathez sich unstatthafterweise an Spielertransfers bereicherte. Mathez wurde jedenfalls im Mai 1999 fristlos entlassen, obwohl er die Vorwürfe bestritt. Vor Gericht wurde dann dem FCB im vergangenen Herbst beschieden, dass Mathez Anspruch auf 325'000 Franken hat.

Mit Christian Gross hat der FCB nun einen Trainer, der gerne Krawatten trägt, womit kein Sponsorenschreck mehr auf der Trainerbank sitzt.

Stromlinienförmigkeit ist verlangt, um das gesellschaftliche Penetrationsvermögen des Prolosports Fussball sicherzustellen. Jäggi weiss das, und er bemüht sich darum auch an Veranstaltungen, die mit Fussball nichts, mit Basels Cervelat-Prominenz aber sehr viel zu tun haben: Wenn zum Beispiel Arthur Cohn, Basler Filmproduzent, eine so genannte Europa-Filmpremiere loslässt wie am 11. Dezember, so ist er dabei. Und wo Cohn ist, da muss auch der Chefredaktor der «Basler Zeitung» sein, Hans-Peter Platz, der dann gleich selber ungehemmt eine Hymne über den Film absondert. Und wo Platz ist, sind auch all jene Leute, die in einer Art Aufwallung verletzten Heimatgefühls ihre Unterschrift gegeben haben für die Konservierung des Moritz Suter als Crossair-Grösse.

Das ist Basel. Ein Kuhdorf, wenn auch ein schönes. Und an solchen Evenements muss Jäggi dabei sein, zum Wohle des Klubs. Obschon er lieber im besten Restaurant der Nordwestschweiz, auf dem Bruderholz bei Pierre Buess, einen seiner angenehmen Abende verbringen und über Fussball reden würde.

Antworten:

Interessanter Bericht. Jedoch schimmert etwas Neid durch.

von Rotblau - am 20.12.2001 06:29
Habe nach dem 5. Absatz aufgehört zu lesen. Ich bin eben charakterlich nicht stark genug, einen solchen Artikel ohne einen "hau-dem-schreiberling-die-faust-in-die-Fresse" Reflex zu lesen. Obwohl ich weiss, dass dies-wie Rotblau sagt-wahrscheinlich nur Neid ist und dass man so ein Pampflet eigentlich nicht ernst nehmen kann.

von Dylan - am 20.12.2001 07:56
Die entsprechenden Reaktionen unsererseits sind auch nicht von schlechten Eltern. Die FCB Propogandatruppe schiesst aus allen Rohren Trommelfeuer. Lest mal das Forum dieses Revolverblättchens. Eigentlich schon fast zuviel der Ehre. :D

von Mätzli - am 20.12.2001 08:17
Ja genau, da bin ich auch immer in der Zwickmühle. Der Verstand sagt, da haben die Wiener einen treffenden Ausdruck: "Net amoi ignorirn". Das Herz aber rebelliert. :mad:

von Dylan - am 20.12.2001 08:32
Ich bin dafür, sich zu wehren. Som einen scheiss darf man nicht unwidersprochen stehen lassen. Schade habe ich diese Scheisse noch nie gekauft. Da hätte ich jetzt wenigstens die Gewissheit, was zu tun ist. Boykottieren. Nun ja. ich werde es meinen Bekannten sagen.

von Mätzli - am 20.12.2001 08:57
never surrender!

von maischter proper - am 20.12.2001 09:01
Hat teilweise wahre Ansätze im Text, der Rest ist aber, wie alles, das von östlicher als Olten kommt, totale Scheisse!!! Ist es etwa Neid...? Da uns die Schweizer (Zürcher!?) anscheinend nicht mehr wollen, gibts nur eines: Ab in die Bundesliga! Ich freue mich auf den Moment...!


Spirit of St. Jakob

von Spirit of St. Jakob - am 20.12.2001 09:20
Do mues aber tief verletzt si im Stolz, dass me so än Artikel veröffentlicht (Swissair-Pleite, Kloten-Flyers-BaldKonkurs, Keine Casino-Lizenz, GC-nicht mehr Nr.1) Do ich mich nid sehr für dr Rum-Tsüri intressier fehle worschinlig no X-Bischbil.

von Stavia - am 20.12.2001 09:31
u.a. ZSC nicht in den play-off... das trifft tsüri am ehnschte

nur e kratzer am dr nobelkarrosse kha die jo sunscht beweege!

enjoy basel!

von maischter proper - am 20.12.2001 09:36
Apropos ZSC und Tradition

ZSC = fusionierter Retortenverein = :joke: :joke: :joke:

von Stavia - am 20.12.2001 09:37

FCB NIE in deutsche Bundesliga!!!!!!!

Ich hoffe, dass es NIIIE soweit kommt, dass der FCB der deutschen Bundesliga zugeteilt wird.

Dies wäre der Anfang vom Ende des Sports. Dann kaufen sich die Vereine in fremden Ligen ein. Racing Strassburg, Austria Salzburg, PSV Eindhoven wollen dann auch in die deutsche Bundesliga. Und steinreiche Russen werden Rotor Wolgograd, Zenit St.Petersburg, Spartak Moskau in fremden Ligen unterbringen.

Es gibt nur eins, was dem FC Basel wirklich dient. Jedes Spiel ausverkauft, auch wenn es mal sportlich weniger gut läuft, dann braucht man für die Zukunft nie mehr Bedenken zu haben, ausser wenn der FCB je von Rainer Gut übernommen werden sollte.

von Rotblau - am 20.12.2001 09:40
Was ist ZSC??????

von Rotblau - am 20.12.2001 09:40

Re: FCB NIE in deutsche Bundesliga!!!!!!!

@Rotblau
Bi genau dinere Meinig. S'git nüd schöners as de Tsürcher jedes Johr zeige, dass si nüt sind.

von Stavia - am 20.12.2001 09:41
Zürich Scheiss City

von Mätzli - am 20.12.2001 10:06
Mini Antwort uff das geggritzle vom Joschti.Ebbs allerdings in dere Form abdruggt wird oder denn eher nidd waiss so wie niemmerts:

Mit einem schmunzeln im Mundwinkel,denn Ernst nehmen kann ich Beiträge auf diesem Niveau nicht,verfolgte ich gespannt die Fortsetzung der Anti-Basel Kampagne in Ihrem Printmedium das doch, je länger je mehr zum absoluten Tummelplatz gefallener,in langen Winterdepressionen versunkener Boulevardkritzler zu verkommen scheint.Den Artikel mag ich nicht gross kommentieren,soviel ist Er nicht Wert.Es scheint sich einmal mehr zu bewahrheiten das Papier äusserst geduldig ist!
Die Schreiberlinge die sich in Ihrem Medium austoben sollten sich einmal die Regeln des (Ihres)Online Forums verinnerlichen und auf die Fahne schreiben.
Schade das eine kleine Gruppe selbsternannter Journalisten,die von seriösen Berufskollegen schon lange gemieden wird Ihre ganze Zunft in Verruf bringt.Das solche Beiträge überhaupt abgedruckt werden zeugt von der nichtvorhandenen Qualität Ihres Chefredaktors und des ganzen Mediums.
Hoffen wir darauf das der Winter der Herrn Auf der Mauer doch arg zuzusetzen scheint bald vorüber geht und der kommende Frühling wieder Licht in sein trauriges Dasein bringen mag.

Frohe Festtage trotz allem

Keine Grüsse

von atzge - am 20.12.2001 10:13
So wyt binn-ych nidd emolle ko. Isch mir schlicht und aifach z'billig gworde und mi Zyt isch mir z'schaad, um uff so e arme Artikel z'antworte.

Dr Atzge schribt's unde absolut richtig. Do ka sich's numme um e Winterdepression vom Autor handle. Hoffe-mer, dass är sich jetzt besser fühlt. Villicht könne mer's jo als Therapiemassnahm aluege (anstell vo Bsuech bim Psychiater, womit no Köschte im Gsundhaitswääse gspaart würde).

von Kopfschüttler - am 20.12.2001 10:32
:cheers: :cheers: :cheers:

von Dylan - am 20.12.2001 10:39
die im oschte mien scho e sau-angscht ha vor basel (nid nur fuessballerisch), dass sich so verleumdigsgekritzel usbraitet wie e lauffüür. si dien mr eifach laid.

von Latteknaller - am 20.12.2001 11:30
for those about to...

jost auf der maur, ich wünsche ihnen jenen durchblick, den es braucht, um in ihrer tätigkeit als journalist objektiv wirken zu können. ihre funktion als schreiberling missbrauchen sie zur "hirnwäscher der bevölkerung". in der psychiatrie und in der politik sind solche tätigkeiten strafbar, sie jedoch verdienen ihr geld damit! ihr artikel ist beschämend und strozt vor unwissenheit, der faktor neid zeigt ihre schwäche... ich hoffe für sie, dass sie im neuen jahr mit ihren psychopathologien die durch ihre medien manipulierbare leserschaft des FACTS nicht weiter derart zu manipulieren versuchen... seien sie sich ihrer verantwortung als journalist bewusst! gute besserung

FCB forever

von maischter proper - am 20.12.2001 11:38
Jesus lebt :eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:
:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:
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von optimus - am 20.12.2001 11:44
S isch ains zu ains abdruggt worde!Kritik,so schiints mer,ka dene nix schade,wär sottigi Pamphlet vomene gaischtig offesichtlich verwirrte Mitarbaiter vereffentlicht,däm isch alles egal.

von atzge - am 20.12.2001 11:45

Verarschung

Ich glaube der Text ist eine riesen Verarschung und zwar eine Doppelte, auf die zugegebener Massen zuerst auch reingefallen bin:
1. suggeriert er allen Nicht-Basler Lesern (besonders den Zürchern) eine falsche Überlegenheit und und lenkt geschickt von den eigenen (riesigen) Schwächen und Problemen ab.
2. Ist der Text gegenüber JEDEM Basler eine riesige Provokation, eine Provokation, die eine Reaktion verlangt. Und diese Reaktion kommt von den Fans ja auch promt, hoffentlich kommt sie auch von den Spielern und dem Rest des FCBs.
Übrigens denke ich, dass die Texte von Andiel ähnlich auf zu fassen sind...

Ausserdem, was will man im Moment über den FCB schreiben? Friede-Freude-Eierkuchen, Alles-ist-super,-alles-ist-wunderbar? Das interessiert doch keine Sau und die Selbstmordrate in Zürich würde massiv steigen. Da schreibt man lieber so einen Mist, da hat das Zürcherherz Weihnachten und der Basler sieht sich in der Rolle, die er eh am liebsten einnimmt...

von Captain Sky - am 20.12.2001 13:07

Re: FCB NIE in deutsche Bundesliga!!!!!!!

Hehe, Rotblau, wir werden wohl nie einen gemeinsamen Nenner finden! :-)
Sicher ist die Bundesliga nicht das Gelbe vom Ei, aber willst du noch 100 Jahre in dieser Liga herumtummeln? Mit diesem unfähigen Verband, der gegen jegliche Neuerungen ist und von Fussball sowieso keine Ahnung hat? Willst du die Auswärtsspiele in solchen Bauernstadien ohne Zuschauer besuchen? Wird das Joggeli je ausverkauft sein, wenn Aarau, Xamax, Lausanne, etc. zu Gast sind (ausser bei einem entscheidenden Spiel)? Ich sage: NEIN! Die Idee mit der Bundesliga ist reine Provokation, denn es MUSS etwas geschehen! Der Schweizer Fussball muss sich verändern, er muss marktfähig werden! Das wird nie geschehen, solange solche Lämmli's, Kurz's, etc. das Zepter in den Griffeln haben! Ich bin halt ein Revolutionär! :-)


Spirit of St. Jakob

von Spirit of St. Jakob - am 21.12.2001 07:42

Re: FCB NIE in deutsche Bundesliga!!!!!!!

Nicht Lämmlis und Kurzs sind schuld, sondern das mangelnde Interesse des Volkes.
Es ist nun mal so, dass in der Schweiz viele Leute lieber Eishockey sehen, mehr als im restlichen Europa. Daher können den Eishockeyanern auch im europaweiten Vergleich hohe Löhne bezahlt werden. Wäre im restlichen Europa Eishockey so populär wie Fussball, würde das Schweizer Eishockey im internationalen Ranking sofort viel Boden verlieren.
Du beklagst dich über die Bauernstadien ohne Zuschauer. Es gibt schon aus rein mathematischen Gründen Vereine, die weiter hinter klassiert sind. Dort ist das Zuschauerinteresse klein. Sollte der FCB einmal um die Ränge 6 bis 8 spielen, wird wohl der Zuschauerdurchschnitt in Basel unter 10'000 fallen.
Ich bleibe dabei, wenn die FCB-Fans treu bleiben und in guten wie in schlechten Zeiten das Joggeli stets füllen, bleibt der FCB für immer eine Macht, egal ob die SFV-Funktionäre und die Schiris etwas taugen oder nicht.

von Rotblau - am 21.12.2001 07:57

Re: FCB NIE in deutsche Bundesliga!!!!!!!

Het ebbis. Nur glaub ich nit dra, dass dr Zueschauerschnitt je unter 10'000 wird falle. Mit däm Stadion nimme. Oder wie erklärsch du dir, wie fast 18'000 dr Wäg in s'Joggeli gfunde hän, obwohl me in Sion 8:1 verlore het? Klar isch dert sicher no dr Reiz vom neye Stadion do gsi, aber i glaub trotzdäm nit, dass es je so wird ko. Erstens, will jetzt jedes Spiel in däm Park zue me Volksfest wird und zweitens? Isch e gueti Frog. I glaub eifach nit dra! ;-)

von wheely - am 21.12.2001 19:19
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