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Informationen zum Thema:
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Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Betty Bossi, ECHTER HIGHLANDER

Nur für Kenner :_)

Startbeitrag von Betty Bossi am 14.03.2002 01:59

Nachstehender Eintrag ist etwas kompliziert.

Nur für Leute, die zwischen den Zeilen lesen können/wollen. Es wird auch
was von Toren und Generatoren berichtet ... Numme dä "FCB-Föhnpass" hänn
die nitt erwähnt ... Logo: dä Pass isch quadratisch ... oder rechteggig
... ??

So, nun ziehe ich mal meine Wurzel ... und gang go ...

Apropos: der Ball ist rund, deshalb Pi ...

**********************************


Pi mal Daumen oder die graue Eminenz der Mathematik

Am Donnerstag ist Pi-Tag (wegen der amerikanischen Schreibweise des
Datums: 3/14). Die Zahl öffnet eine Tür in die Unendlichkeit

Von Norbert Lossau"

Die Zahl Pi zu erforschen bedeutet, das Universum zu erforschen", sagt der
Mathematiker David Chudnovsky. Gemeinsam mit seinem Bruder Gregory war es
ihm 1989 erstmals gelungen, mehr als eine Milliarde Nachkommastellen von
Pi zu berechnen. Heute sind dank Supercomputer schon mehr als 200
Milliarden Dezimalen von Pi bekannt.Nicht nur Mathematiker sind von dieser
Zahl fasziniert, deren Definition im Grunde recht simpel ist: Pi ist das
Verhältnis von Umfang zu Durchmesser bei Kreisen. Dieser spröden
Festlegung sieht man die unendliche Vielfalt der Zahl Pi nicht an. Die
niemals endende, unvorhersehbare, scheinbar zufällige Zahlenfolge, als die
sich Pi im Dezimalsystem präsentiert, öffnet nicht nur ein Tor zur
Unendlichkeit, sondern provoziert auch mehr oder weniger seriöse
Spekulationen. Ist in der Unendlichkeit von Pi irgendein Geheimnis
verborgen? Gibt es da eine Terra incognita, die es zu entdecken lohnt?Fakt
ist jedenfalls, dass Pi nicht nur in der Geometrie, sondern in praktisch
allen Bereichen der Mathematik und der Physik eine wichtige Rolle spielt.
Pi scheint auf geheimnisvolle Weise überall gegenwärtig zu sein, die graue
Eminenz der Mathematik. Kluge Köpfe sinnieren gar darüber, ob Pi
tatsächlich eine mathematische Größe sei, also ein Konstrukt des
menschlichen Geistes, oder vielleicht doch eine physikalische
Naturkonstante?Pi ist von der Aura des Unendlichen umgeben und entzieht
sich dem intellektuellen Zugriff. Doch das macht die Zahl gerade so
spannend. Mathematiker, interessierte Laien und Pi-Jünger feiern am 14.
März den Pi-Tag und tauschen auf Tagungen jüngste Forschungsergebnisse
aus. Hier zu Lande treffen sich heute die "Freunde von Pi" in der Stadt
Brandenburg.Gedichte und Kompositionen wurden schon nach dem Muster der
Zahl Pi geschaffen, Gedächtnisakrobaten haben die ersten 42 000 Stellen
von Pi auswendig gelernt. Analysiert man die bislang bekannten
Dezimalstellen der Zahl Pi mit den Methoden der Statistik, s!
o stellt man fest, dass diese Ziffern einem Generator für Zufallszahlen
entstammen könnten. Doch andererseits hat Pi überhaupt keinen Grund, eine
zufällige Zahl zu sein, ist sie doch über ihre geometrische Festlegung als
Kreiszahl vollständig determiniert. Wie viel Zufall steckt also in Pi?
Eine offene Frage.Einen ihrer Reize hat die Zahl Pi allerdings seit gut
100 Jahren verloren. 1882 bewies der deutsche Mathematiker Ferdinand von
Lindemann, dass Pi eine so genannte transzendente Zahl ist. Was mystisch
klingen mag, besagt in der Sprache der Mathematik lediglich, dass sich Pi
niemals in Form geschlossener algebraischer Ausdrücke, zum Beispiel als
eine Wurzel, darstellen lässt. Dies ist aber wiederum gleichbedeutend mit
der Unmöglichkeit der berühmten Quadratur des Kreises. Seit Jahrhunderten
galt die Umwandlung eines Kreises in ein flächengleiches Rechteck - und
zwar nur unter Verwendung von Zirkel und Lineal - als die große
Herausforderung der Mathematik schlechthin. Nun w!
issen wir aber, dass dies unmöglich ist. Die Quadratur des Kreises wurde
zum Perpetuum mobile der Mathematik.Möglich bleibt aber, mit Hilfe von
Computern mehr und mehr Stellen von Pi zu berechnen. Und es scheint eine
Sucht zu sein, die hier nicht wenige Mathematiker immer weiter treibt. In
der Bibel begnügte man sich noch mit der Näherung 3 für Pi. Doch schon
Archimedes trieb gut 300 Jahre später die Genauigkeit mit 3,141 deutlich
voran. Gut 1000 Jahre lang wurde der Genauigkeitsrekord des Chinesen Tsu
Chung Chih mit 3,141592 nicht gebrochen, bis der Araber Al Kashi ihn 1429
auf 14 Stellen erhöhte. Im 17. Jahrhundert berechnete Ludolph van Ceulen
in Leiden 34 Nachkommastellen. Sie wurden in seinen Grabstein
gemeißelt.Mit der Erfindung des Computers begann der Großangriff auf die
Kommastellen. Doch jede noch so große Anstrengung erscheint als Tropfen
auf den heißen Stein. Die Brüder Chudnovsky schätzen, dass die Menschheit
unter Aufgebot aller Ressourcen wohl niemals mehr als!
10 hoch 77 Stellen (eine 1 mit 77 Nullen) von Pi wird berechnen können.
Doch dahinter kommen immer noch unendlich viele weitere Stellen von Pi.
Wenn dort wirklich ein Geheimnis versteckt sein sollte, werden wir es also
niemals erfahren. Aber so ist das halt mit der Unendlichkeit.

Antworten:

Oh je. Dieses Mail hätte an den SFV gehehen sollen. Asche über mein Haupt.

von Betty Bossi - am 14.03.2002 02:03
WUSSTE GAR NICHT ,DASS DU AUCH NOCH ARBEITEST....

GRUSS DER HIGHLANDER

von ECHTER HIGHLANDER - am 14.03.2002 02:27
Habe QUEEN aus dem Highlander-Film gehört, deshalb bin ich noch wach !

So, nun hätten wir ein Musik-Thema. Aber das gehört nicht in dieses Forum.

von Betty Bossi - am 14.03.2002 02:32
ICH TRÄUME EBENFALLS VON DEN HIGHLANDS ,
ES GEHT JEDOCH NICHT MEHR LANGE UND ICH BIN MIT EINEM POETEN WIEDER DORT...

von ECHTER HIGHLANDER - am 14.03.2002 02:39
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