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Red Blue Devils Poeten Forum
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Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Captain Sky, Betty Bossi, Don Daniel, Latteknaller, Goofy

Tor oder nicht Tor

Startbeitrag von Betty Bossi am 31.01.2003 11:32

Tor oder nicht Tor – Keine Frage mehr!


E in Minisender soll zukünftig für Frieden auf den Fußballplätzen sorgen und Fehlentscheidungen der Schiedsrichter vermeiden. Hochfrequenztechniker des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) entwickelten ein Gerät, das den Unparteiischen in Bruchteilen von Sekunden die genauen Positionen von Ball und Spielern mitteilen kann, wie die Nachrichtenagentur dpa am Freitag berichtete.

Jahrelange Diskussionen erhitzter Fußball-Gemüter wie über das berühmte Wembley-Tor beim WM-Endspiel 1966 zwischen England und Deutschland sollen nach der Vorstellung der Erlanger Ingenieure bald der Vergangenheit angehören.

So funktioniert der „gläserne Fußball“

Kernstück des neuen Systems sind winzige Mikrowellensender, die im Ball und in den Schienbeinschonern der Kicker angebracht werden. Außerdem müssen acht bis zehn Antennen am Spielfeldrand aufgestellt werden. Die damit empfangenen Signale werden sofort über Glasfaserkabel an einen zentralen Computer übermittelt, der die Signallaufzeiten analysiert und so die Positionen der Spieler und des Balles auf den Zentimeter genau berechnet. Jede Szene eines Fußballspiels lässt sich mit diesem System rekonstruieren.

Investition in die Gerechtigkeit

Rund 7,5 Millionen Euro wurden bislang in die Entwicklung des Positionsbestimmungs-Systems investiert, an dem auch die Karlsruher Cairos Technologies AG und Sportwissenschaftler der Technischen Universität München mitgearbeitet haben. Die Ausstattung eines Stadions soll nach Angaben von Cairos-Chef Hanno Reinert rund 250 000 Euro kosten. Die Technik könne in allen Ballsportarten eingesetzt werden. Das System soll nicht nur Fehlentscheidungen vorbeugen, sondern auch Zusatzinformationen für Zuschauer und Trainer bieten.

Die Erlanger Tüftler hoffen, dass ihre Erfindung schon bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland eingesetzt wird. Immerhin stößt die High-Tech-Anlage in Fachkreisen auf großes Interesse. Zunächst soll die Anlage aber erstmal im Nürnberger Franken-Stadion auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden.

31.01.03, 11:08 Uhr
(Quelle: dpa

Antworten:

und's betriebssystem? microschrott windows?

do bechunt s'word phantomgoal grad no e anderi bedütig...
wohrschlinlich triffts dr fcb den mit mene "bug-goal" oder "ausnahmefehler-goal"....



von Don Daniel - am 31.01.2003 14:35
Naja dr Schiedsrichter gseht denn das kei Goal ka vorliege, setzt sich mit em Techniker für e PC in Verbindig, und dä gitt dure e Virus haigs ganzi durenander broocht. Dorum pro Unix/Linux



von Goofy - am 31.01.2003 15:05
Habe Deinen Spass natürlich verstanden.

Im Ernst.

Wie sollen die das dann in der Praxis kontrollieren. Muss der Schiri zum PC-Doktor sprinten und ein Meeting für die Beschlussfassung lancieren ? Ich blick da nicht ganz durch. Dass eine solche elektronische Kontrolle möglich ist glaube ich schon, aber die Analyse .... Es geht ja im Fussball um Tatsachenentscheide.

von Betty Bossi - am 31.01.2003 15:07
Wie meinst du das mit der Analyse? Ich denke, dass Sytsem wäre ohne Probleme umsetzbar. Nur habe ich mal gelesen, dass die Schiri etwas dagegen haben. Für mich unverständlich, es braucht sie ja trotzdem noch (für Fouls, Hands etc), man "beraubt" sie einfach der Aufgaben, denen sie eh nicht gewachsen sind/sein können (Offisde, Tor/nicht Tor)...

von Captain Sky - am 31.01.2003 15:32
Der Schiri muss ja eine Info für seinen Entscheid erhalten.

Kann sein, dass ich den Artikel nicht so richtig verstanden habe. Bin heute nicht besonders in Hochform.

Merci für den Hinweis.

von Betty Bossi - am 31.01.2003 15:45
Die Info kann er (direkt oder wie Assistent) relativ einfach bekommen, zbs über eine spezielle Uhr (die ein Signal abgibt), einen Vibra-Alarm oder ähnliches...

von Captain Sky - am 31.01.2003 16:04
mehr transparenz führt auch zu unangenehmen Fragen... die daten wären ja praktisch frei verfügbar für die analyse der tv anstalten.

die lösung wäre nach wie vor meines erachtens so möglich:

der schiri kann die fernsehbilder an der seitenlinie zu rate ziehen.
ein entscheid wird nur dann rückgängig gemacht, wenn aus den tv bildern eindeutig hervorgeht, dass der schiri falsch lag

folgende personen können eine entscheidung anzweifeln:
der schiri selbst
der captain jeder mannschaft max 2x pro spiel (falls der entscheid zählt wird nicht verrechnet.)

pro nicht erfolgreicher anfechtung verliert die mannschaft das recht auf eine auswechslung (ist das auswechselkontingent erschöpft kann auch nicht mehr angezweifelt werden)



von Don Daniel - am 31.01.2003 16:07
Das würde einfach zu unangenehmen Spielunterbrüchen führen, ausserdem sieht man auf den TV-Bildern auch nicht alles...

von Captain Sky - am 31.01.2003 16:26
do het eine super-bowl gluegt :D

ych glaub aber nid, dass em s'system americanfootball 1:1 uff dr fuessball cha übertrage. wie dr cpt. scho gseit het, füehrt das zue wytere unterbrüch. d'uhr miessty denn jo au aaghalte wärde etc.

aber e assistänzsystem für d'schiri wär cho kai saich (wie z.b. d'piipstön bim tennis). für goal und offside, mit entsprächende aazeig uffere uhr o.ä.
wieso sich do d'schiri drgege sölle wehre begryyf ych ni, sy würde jo us dr schusslinie gno...



von Latteknaller - am 31.01.2003 16:39
Ok iverstande d'spielunterbrüch wäre wohrschinliech insgesamt zviel...

wiso sich d'schiri drgege wehre:
s'wird immer situatione geh wo dr schiri gege d'technik entschiedet und den müsst är sich am tv verrisse loh...

trotzdäm ich sächti (scho wieder superbowl) zuesätzlichi schiris als unterstützig. ich bi übrigens au nit an enere zu peinlich exakte schiri leistig interessiert, aber härti und unfairness sin für mich immer no zwei paar schueh (mir göhn die schwalbe könig ufe geist)



von Don Daniel - am 01.02.2003 13:05
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