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Informationen zum Thema:
Forum:
Paddeln in Osteuropa, Sachsen und anderswo
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 6 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
dundak, PVN15S, Radpaddler, Omer, dörte

vom Hering gerettet

Startbeitrag von dundak am 31.05.2017 11:34

Das war schon eine verrückte Tour in den letzten 10 Tagen - aber immer schön der Reihe nach:
Nachdem ich in Celle mein Carbonboot gegen ein unempfindlicheres Seekajak (Kodiak von Prijon) getauscht hatte und zum Einfahren erst mal Aller und Weser (insgesamt 250 km) gepaddelt binhabe ich mich vorigen Freitag entschlossen, "Rund Rügen" an einem Stück zu fahren. Gesagt, getan - am Freitag Nachmittag los in Altefähr mit fplgenden Etappen - Ummanz, Arkona, Sassnitz, Thiessow dabei wunderschöne Fahrten entlang der Küsten mit den Highlights Kap Arkona, Stubbenkammer, Granitz und Vilm. Wind war wechselnd, meist von vorn, selten mal mit Segelmöglichkeit, in den Spitzen immer 3 bis 4. Ich fühlte mich immer sicherer und gestern hat es mich ca. 1km westlich der Halbinsel Zudar (Rügischer Bodden) erwischt. Vielleicht war es Sekundenschlaf, vielleicht ein übers Paddel gleitender Hornhecht, vielleicht eine ruckartige Bewegung - plötzlich lag ich in der Brühe. Unendlich langsam trieb mein Boot mit mr an der Decksleine geklammert Richtung Strand (glückliherweise auflandiger Wind ca 3). Nach einer gefühlten Ewigkeit fuhr das Forschungsschiff "Clupea" (Hering) an mir vorbei und wurde auf mich aufmerksam und zog mich und dann mein Boot an Bord. Glücklicherweise war das Wasser relativ warm (18 bis 19 Grad und ich hatte eine Weste an), so dass ich nach kurzer Aufwärmphase und einem Kaffee schon wieder Appetit auf eine Zigarette hatte. Moral von der Geschicht - nie wieder eine Solotour auf Großgewässer.

Antworten:

Gott sei dank, dass es dich noch gibt!
.... mit der Nicht- Solotour ist es nicht so einfach.... wenn man frei hat, paddelwetter ist und niemand kann mitkommen ....
geht mir auch manchmal so.
LG Dörte

von dörte - am 01.06.2017 19:15
Tja, was soll man dazu sagen. Wenn du mal ein wenig mehr und vor allem eher kommunizieren würdest, müsstest du nicht allein Paddeln. Ich habe noch viele Überstunden und Urlaub, kann aber eben nicht von jetzt auf gleich. Ein bisschen Vorlauf und schon klappt das mit der Paddlerbetreuung/Begleitung.
Ich hoffe wir kriegen das noch mal hin, dieses Jahr.

LG Falk

von Omer - am 01.06.2017 21:00

Dann merk Dir schon mal vor

22.07.-12.08. - am liebsten Richtung Norden (Skandinavien oder Schottland oder Karelien) vielleicht aber auch nicht ganz so weit. Bisher haben Peter Schulz und evtl. Peter Stein Interesse bekundet.

von dundak - am 02.06.2017 16:22

nach der Rettung ist vor der nächsten Tour

Hm, also ich weiß nicht...deine "Moral von der Geschicht" kann ich so nicht teilen. Ich hab auch schon Solotouren auf Großgewässern gemacht. Wie sicher das ist, hängt nicht davon ab, wie sicher man ich fühlt, sondern wie man sich verhält und wie man vorbereite ist. Ausreichend sichere Solotouren auf Großgewässern sind meiner Erfahrung nach durchaus möglich.
Andererseits ist eine Gruppentour nur sicherer als eine Solotour, wenn sich die Beteiligten entsprechend verhalten und wissen, was sie machen müssen. Mitpaddler können auch ein Sicherheitsrisiko sein.
Aber Glückwunsch zum neuen Geburtstag. Zum Glück wird uns so mancher Fehler im Leben verziehen.

An einer Tour in den wilden Norden hätte ich Interesse.

Viele Grüße
Christoph

von Radpaddler - am 03.06.2017 14:43

Schottland ist allerdings

nicht so mein Ding!

Norden schon!

VG PS

von PVN15S - am 10.06.2017 11:43
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