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Informationen zum Thema:
Forum:
Paddeln in Osteuropa, Sachsen und anderswo
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Matthias Rudolph, tino gattino, dundak

Winterelbe

Startbeitrag von dundak am 02.02.2003 13:42

Für alle Kranken, Arbeitenden, Wanderpaddlerverschmäher und für alle, die keine Ausrede mitgeteilt haben, natürlich auch für die Mitfahrer gibts unter [www.dundak.de] einen Bericht.

Roland

Antworten:

Odyssee

na toll
Sonnabend 20.00 Uhr. Ich fahre in das wunderschöne Coswig mit der Straßenbahn, ohne Handschuhe (noch naß vom paddeln), mit neuen, noch nicht eingelaufenen Schuhen, dünne Hosen und immernoch guter Laune. In Coswig frisch ans Werk, um die angedrohten 500 Meter in der Kälte schnell zu überwinden. Doch leider war da weder Normi noch sonstwer anzutreffen. Die Moritzburger Strasse ist bekanntlich sehr lang und so ein kleiner Spaziergang mit unpassender Kleidung von einer Stunde bis zum Orstende (Spitzgrund) und zurück war genau das, was ich an diesem Abend brauchte. Als ich zurückkam, alle Kneipen in der Moitzburger Straße zum zweiten mal abgesucht hatte und immernoch keinerlei Paddelfreund aufzufinden war, machte mir die Uhr klar, daß die stündlich fahrende Straßenbahn nach Hause vor zwei Minuten pünktlich ihre Fahrgäste im verlorenen Coswig zwar aufgenommen hatte, aber leider eben ohne Rücksicht auf meine persönlichen Bedürfnisse.
Im Eilschritt nun zum Bahnhof, denn die Kälte verhinderte eigentlich den Schmerz der Brandblasen am Fuß. Ein Zug fuhr ein und auch noch in die richtige Richtung, ich war aber noch auf dem Bahnhofsvorplatz, also im Laufschritt Treppe runter, Fußgängertunnel durch und Treppe rauf - Falscher Bahnsteig - na toll - wieder runter - einen Bahnsteig weiter - zum Glück war der Zug noch nicht abgefahren - also rein mit mir. Völlig ausser Atem, aber froh, endlich wieder unterwegs nach hause zu sein, erwischte mich auch schon der Schaffner ( Ich hatte natürlich die übliche Hoffnung auf eine Schwarzfahrt) Und macht mir klar, daß die Sache mit Pieschen und der Neustadt ein wenig schwierig sei - weil wir gleich über die Elbe und Richtung Hauptbahnhof unterwegs seien.....
Alles in allem hab` ich 23.00 auf meine Anschlußstrassenbahn vergeblich gewartet und bin die vier Stationen bis nach Hause dann auch noch gelaufen. Daß die Straßenbahnhaltestelle trotz der vielen Fußtritte immernoch heil ist, liegt nicht an der angeblichen deutsche Wertarbeit, sondern an den nicht mehr vorhandenen physischen Fähigkeiten meiner Beinmuskulatur.
Dank den segensreichen Tankstellenöffnungszeiten in unserem Lande kam ich zu Hause dann doch noch zu ein bißchen Bewußtseinserweiterung, aber eigentlich hat das auch nicht mehr geholfen.
Coswig - immer eine Reise Wert!

von tino gattino - am 02.02.2003 21:35

Re: Odyssee

Hallo Tino,

im Vergleich zu Dir hatten wir ja richtig Glück: Wir sind mit dem Auto die Moritzburger Str. rauf und wieder runter gefahren (und die ist wirklich lang), hatten ein Telefon dabei und hatten Normis Nummer. Nur so war es uns möglich durch den Hintereingang in die Kneipe mit der geschlossenen Veranstaltung zu gelangen. Bei den Kellerkindern hab ich mich dann richtig wohl gefühlt.

Gruß Matthias

von Matthias Rudolph - am 04.02.2003 08:53
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