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Astro-Schnack Off-Topic-Forum
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Torsten Krahn, Arno Becker, Heinz Schneider

Gelegenheiten nutzen, solange sie da sind...

Startbeitrag von Torsten Krahn am 18.05.2002 18:29

Hallo Schnacker,

gestern saß ich draußen in der Sonne, die aber immer wieder durch größere Wolken gestört wurde. In einem Moment war mir so warm, dass ich alle Klamotten von mir werfen wollte, eine Minute später war es dann wieder so kühl, dass ich Gänsehaut bekam. So beschloss ich, mich erstmal für ein paar Stunden ins Bett zu legen, die letzte Nacht war (unastronomisch) viel zu kurz gewesen.

Als ich gegen 21:00 Uhr wieder wach wurde, war der Himmel plötzlich völlig klar. Schnell machte ich mit Armin Quante und Torsten Lohf einen Aschbergtermin ab und packte die Sachen. Leider vergaß ich in der Eile, ein Bescheid in Richtung Witzhave zu geben - später sah ich, dass Jan Ditze auch angefragt hatte.

Tja, ich bin nicht der Typ, der Beobachtungsberichte mit Aneinanderreihungen von Objekten schreibt. Auf dem Aschberg fand sich neben Armin und Torsten L auch noch Hartwig Janus ein. Die Nacht war super, das Seeing fast perfekt. Wir spechtelten neben den Standardobjekten eine Reihe von Sternhaufen ab und vergaßen dabei die Zeit...viel zu früh wurde es wieder hell. Hier ein paar Aschberg-Impressionen von kurz vor dem Sonnenaufgang, leider zerfressen die JPEG-Artefakte den Farbverlauf etwas:




Wer genau hinschaut, findet auf dem ersten Bild sogar noch drei Sterne, nämlich Capella, Algenib und Algol - bei letzterem bin ich mit nicht ganz sicher, ob es nicht doch ein Fehlerpixel ist. Ich habe den drei Sternen in der Helligkeit ein bisschen nachgeholfen. am Horizont erkennt man gut die Nebelbänke, die zu dieser Zeit in den Tälern (haha, ich weiß, für Südstaatler ist der Aschberg nur ein Hügel) lagen.





Heute saß ich den ganzen Tag draußen in der Sonne, um sie zu beobachteten und zu fotografieren. Das Seeing war nur mittelmäßig, wer gute Sonnenfotos haben möchte, muss früher aufstehen, aber ein paar Aufnahmen sind brauchbar geworden:




Etwas später nahm ich mir noch den Mond und den per Teilkreisen gefundenen Jupiter (Premiere!) vor. Da lese ich mir Armins Tipps zu Sternzeit, Stundenwinkel usw. durch (www.talianer.de) und als ich es kapiert habe, stelle ich fest, das mir Cartes Du Ciel alle benötigten Daten schon frei Haus liefert. Naja, so habe ich es wenigstens gelernt. Eben habe ich dann die Sachen gepackt - ins Auto, ich bin ja optimistisch, weil am Westhorizont bedrohliche Wolken aufzogen. Mittlerweile ist es nahezu dicht.

Sollte das schon der astronomische Abschluss meines Urlaubs gewesen sein? Wenn ja, war es wenigstens ein sehr guter :-)

Antworten:

Nachschlag - das Horrorkabinett

Ohne Worte:



Hartwig Janus, Armin Quante, Torsten Krahn, Torsten Lohf




von Torsten Krahn - am 18.05.2002 20:02
Hallo Torsten,
deine Bilder bringen die Stimmung gut zum Ausdruck; für mich gehört es auch dazu, die Natur erwachen zu hören und die schönen Farben am Himmel zu sehen. Ging eine klare Beobachtungsnacht voraus, so ist etliches aus dem Alltag plötzlich weniger wichtig, erscheint vor einem grösseren Zusammenhang klein.
Gelegenheiten nutzen - wie wahr!
mit besten Grüssen
Heinz

von Heinz Schneider - am 18.05.2002 21:36
schöner Bericht. schöne Bilder die die Stimmung gut wiedergeben. Schade das ich diesesmal nicht dabeisein konnte. CS Arno

von Arno Becker - am 29.05.2002 16:14
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