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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Helmut Juchems, Vera Kürten, Ralf Wagner, Raphael Frank, Frank Rethagen, Bernd Degwer, Werner Weiß, Natascha Schlüter

Batterie-Sensor

Startbeitrag von Natascha Schlüter am 09.06.2001 19:13

Hallo allerseits!

Ich habe mir überlegt, ob man nicht in den Nachfüllstutzen einer Blei-Säure-Batterie einen Sensor integrieren könnte, welcher Säurestand und möglicherweise auch Säuredichte (=Ladezustand) und Temperatur mißt. Das könnte den Zeitaufwand zum Säurestandsmessen erheblich verringern und würde den Einsatz von Blei-Säure (und Batteriepulsern) auch bei Fahrzeugen mit höheren Spannungen ermöglichen. Eventuell könnte man auch ein Schlauchsystem zum automatischen Nachfüllen von destilliertem Wasser einbauen. Man müsste dann nur noch manuell kontrollieren, wenn ein Sensor defekt ist. Hat jemand eine Idee, wie man so einen Sensor realisieren könnte?

Allerzeit volle Akkus wünscht
Natascha Schlüter

Antworten:

Hallo Natascha,
ich denke für die Füllstandsanzeige sollte es ein Schwimmersystem tun. Meines Wissens gab es auch schon Fahrzeuge mit zentraler und automatischer Wassernachfüllung! Warum sich das nicht durchgesetzt hat weiß ich auch nicht!

Für die Temeraturanzeige reicht sehr wahrscheinlich ein einziges Thermometer mit mehreren Thermowiderständen, als Fühler, die über einen Umschalter abgefragt werden können! Das ganze jedoch in Kombination mit einem Säureprüfer und Schwimmerschalter..........???
Schön wäre das schon. Aber leider wohl so am Markt nicht erhältlich! Wenn doch, her mit den Dingern!

Gruß
Bernd

von Bernd Degwer - am 09.06.2001 22:28
hallo natascha! (freut mich sehr, eine el-fahrerin):-)
also die nachfüllanlage gibt es schon (bei staplern usw.) da funktioniert so, dass bei der ladestation ein wasserbehälter ein wenig höher montiert wird als die batterien und über eine steckkupplung kann dann das "verlorene" wasser ergänzt werden. da gibt es manchmal probleme mit den schwimmern von den enzelnen kammern- klemmt einer dann spühlt er die kammer durch bis kein wasser mehr kommt...allerdings ist so ein füllvorgang in 2-3 min. erledigt, solange könnte mann sicher warten, finde ich! ein weiterer "nachteil ist der, über den batterien brauchst du so 2-3 cm luft damit die schläuche und die einschraubstuzen platz haben. wer hat in seinem batterienraum noch freien platz?- nicht sehr viele!:rolleyes:
euer el- flitzer weiss:D

von Werner Weiß - am 10.06.2001 08:14
Hallo Natascha,
wir haben seit ein paar Wochen einen elektronischen Säuredichtemesser auf der Firma, zum messen wird aber genauso wie beim normalen Säuremesser, die Säure von Hand in das Gerät gesaugt, dabei wird dann die Dichte und die Temperatur gemessen und Digital angezeigt. Nachteil des Säuremessers ist vor allen Dingen der Preis von über 5.000,- DM.
Mit freundlichen Grüßen
Frank

von Frank Rethagen - am 10.06.2001 20:16
Hallo Alle miteinander,
Zu Säuredichte und Füllstand würde ich folgendes vorschlagen:
Man nehme eine Kleine Platine (Streifen) und Ätzt darauf mehrere Kontakte, die verschieden tief in die Säure eintauchen.
Je nachdem, wie weit besteht zwischen den einzelnen Kontakten ein Kontakt (sorry, schlechte Formulierung) den man relativ leicht messen könnte, anhand des Widerstandes liesse sich dann auch gleich noch die Säuredichte ermittel. Zusätzlich kann man dann noch nen kleinen Termofühler montieren :-)
Und, (erstmal nur rein hypotethisch) das ganze mit Mikrokontroller und Bus-System ausstatten (nicht gannz ernst gemeint, noch jedenfalls nicht ....)
Problem:
Die Säure in den Batts ist verdammt agressiv und wüder die Kontakte (v.a. wenn dann auch noch Strom duch selbige fliesst) in null Komma noch wenige wegfressen :-(
Lösung:
man beschichtet die Leiterbahnen mit einem leitfähigen UND Säurefesten Material.
z.B. Graphitlack oder leitfähiger Kunststoff :-) :-) :-)

Wenn Ihr wollt kann ich ja mal ein paar Prototypen entwickel (habe bei mir die Mögklichkeit zu Hause privat Leiterplatten zu Belicht und zu Ätzen oder kurz: herzustellen :-) )

Frage, wie viele Füllstände sollten erfassbar sein (würde sagen 3 zu niedrig, richtig, zu viel, oder?
Noch ne Frage, wie hoch sollte das Wasse in den Batterien eigentlich genau sein ????

Tja, das wars jetzt erstmal, sagt mir bitte, was Ihr von der Idee haltet, danke.
Gute Fahrt und möge der Saft mit Euch sein!
mfg Raphael (el-iminator)

von Raphael Frank - am 12.06.2001 11:26
Hallo Natascha,

Dein Vorschlag in allen Ehren, aber die Frage ist ob sich der Aufwand lohnt!
Nachdem ich mein Ladegerät auf die Batterien optimal eingestellt habe, ist der Wasserverbrauch von 1l/Monat auf praktisch 0 gesunken.

Ich kontrolliere jetzt nur noch jeden Monat den Füllstand und werde demnächst die Spannung der einzelnen Batterien, sowie die Kapazität automatisch überwachen.
(Einmal im Monat eine C20-Entladung am Wochenende, wobei die abgegebene Ah-Zahl gemessen wird.)

Gruß
Helmut

von Helmut Juchems - am 15.06.2001 09:41
Hallo Helmut!

Wasserverbrauch = 0 bedeutet, dass die Batterien nicht mehr in die Gasungsphase kommen oder zuwenig gasen! 1l Wasser pro Monat für die drei CityEl-Batterien bei regelmäßiger Nutzung ist normal mit richtig eingestelltem Ladegerät - und von den Batterieherstellern auch so gedacht (u.a. um durch die aufsteigenden Gasbläschen die Säureschichtung zu verhindern).
Eine C20 -Entladung wöchentlich tut den Batterien gut (soweit unsere Erfahrungen), allerdings nur wenn ansonsten richtig voll geladen wird (bis zur Gasung).
Batteriestopfen für eine automatische Wasserbefüllung hatten wir uns mal als Muster schicken lassen. Die nehmen aber einfach zu viel Platz weg, dann passt bei größeren Batterien die Abdeckplatte nicht mehr drauf.

sonnige Grüße,
Vera

von Vera Kürten - am 16.06.2001 14:23
Die zentrale Nachfüllung gibts bei den SAFT NC Batterien integriert! Die Akkus werden mit einem Schlauch verbunden. Wenn eine Nachfüllung nötig ist, wird am Anfang des Schlauchsystems Wasser eingepumpt, bis die letzte Zelle gefüllt ist. Jede Zelle füllt sich automatisch bis zum maximallevel, dann kommt automatisch die nächste Zelle dran.

Für Bleibatterien gab/gibt? es ein System zur Nachrüstung. Ich habe das bei einem Kewet el jet gesehn, spezielle Stopfen, mit einem Schwimmerventil dazu den Wasserkreislauf..

Eine automatische Säuredichtemessung ist nicht so einfach.. es gab Versuche mit einem System das die unterschiedliche Lichtbrechung der verschiedenen Säuredichten ausnützte.. keine Ahnung ob das in Serie ging..
Gruß Ralf

von Ralf Wagner - am 18.06.2001 22:03
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