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Informationen zum Thema:
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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ronald Preuss, Gunther Kufner, Peter, wotan, Georg Schütz, Emil, Karl

Akkus regenerieren mit hohem Strom

Startbeitrag von Gunther Kufner am 12.03.2004 10:42

Hallo Ronald

Ich nehme das Thema von unten mal hier wieder auf, weil es eigentlich nur noch bedingt was mit Megapulse & Co. zu tun hat.

Verrätst du uns ein bisschen mehr über deine Ladevorrichtung? was für ein Ladegerät nimmst du? Ich hab mal bisschen rumgeschaut, aber 80A bei 12V kostet so um die 1000,- Euro. Soviel hab ich gerade nicht über...

Viele Grüße

Gunther


Es ging um Bleiakkus regenerieren mit Lade/Entladeströmen bis zu 80A.

Ronald Preuss schrieb:

Zitat

Hallo Gunther,
ja ich habe dafür eine geeignete Ladevorrichtung. Ich habe schon viele verschiedene Techniken ausprobiert. Die oben beschriebene war die Erfolgreichste und benötigte je nach Akkuzustand zwischen 5 und 10 Zyklen.
Beim Entladen und Laden wird natürlich auch die Kapazität
gemessen. Ein solch wieder regenerieter Akku fahre ich jetzt schon wieder 550 Km, habe ihn heute morgen mal getestet und er brachte bei 4° C1 49 Ah.

Gruß Ronald


Zitat

Zum Entladen, dies mache ich als erstes aus Zeitgründen mit 30 A. Last, bis der Akku 10,5 Volt zeigt, dann lasse ich ihn stehen und nach einem Spannungsanstieg über zirka 2 Std. gehts weiter mit 15 A. Last bis wieder 10,5 V das selbe aufs neue dann als Last 5 A. und dann nochmals 1 A. Mit einem Amper ziehe ich den Akku dann bis 9,5 Volt runter. Ruhepause, daß er sich erholen kann, nach zirka 2 bis 3 Std. ist er dann wieder in der nähe von 10,5 Volt jetzt Lade ich zB: einen 90Ah. Akku C1 mit 80 Ampere bis er 14 Volt zeigt, reduziere den Strom auf die hälfte bis
wieder 14 V angezeigt werden und dann auf 20 A. Ab hier ist alles eine normale
IU - Ladung bis 14,25 ( 14,75 ) je nach Temperatur. Ich fahre derzeit solch zwei alte Akkus in meinem Mobil, die vor der Behandlung noch 25 Ah brachten und danach sich wieder auf 52 Ah erholt haben. Die restlichen 10 Akkus sind Neu.
Gruß Ronald

Antworten:

Hallo Gunther,

Du kannst das ja auch mit regelbaren Schaltnetzteilen machen. Bei Conrad gibt es z.B. eines mit 40 A für 149 EUR. Schaltest Du zwei parallel dann kannst Du locker die 80 A laden. Du musst halt eventuell von Hand etwas nachregeln.

Gruß,
Emil

von Emil - am 12.03.2004 10:50
Hallo an alle,
wie man an meiner Mail Adresse sehen kann, baue ich Ladegeräte. Somit war es als das beste Ergebnis feststand klar einen Lader zu Bauen der in Resonanztechnik mit einem sehr guten Wirkungsgrad ( > 94 % ) in der Lage ist 80 Ampere zu laden. Entspechende Stromumschaltungen wurden in den Regelkreis eingebaut. Ich habe aber zuerst auch mit Einzellader gearbeitet, aber der Wirkungsgrad von noch vorhandenen Geräten, nicht selbst gebaut, war mir nicht ausreichend. Zumal ich dabei immer von Hand die ersten 2 Lader von den Akkus trennen mußte. Das gesagte läst sich auf diverse Art erreichen, wichtig ist nur, daß man sich für das Entladen entsprechend Zeit läst, und Messungen zur Bestimmung der Kapazität erst 12 bis 14 Std. nach der Ladung durchführt. Ansonsten kann man sich auch hiermit selbst trügen, und durch den warmen Akku Ergebnisse erhalten die sich dann im Fahrbetrieb nicht wiederspiegeln.

Gruß Ronald

Mail: Lade-Technik.Preuss@gmx.de

von Ronald Preuss - am 12.03.2004 13:01
Mit so hohen Strömen kann man auch mit einem Schweißtrafo laden (gibts in Baumärkten ab 50€). Man benötigt noch einen Gleichrichter und eine Stromabschaltung (z.B. von Conrad BestNr 197912+ 230V Relais oder man hält das ganze im Auge). Als Gleichrichter kann man einen Schwung Einpressdioden (gibts ganz preiswert bei www.pollin.de und muß gekühlt werden z.B. mit Computerlüfter).

Damit liegt man deutlich unter 1000€, vielleicht sogar unter 100€. Einen solchen Trafolader kann man dann auch zum Laden bei größeren Spannungen (36V) nehmen. Es fließen dann aber auf keinen Fall die 50-150A für die diese Schweißstrominverter ausgelegt sind, denn sie arbeiten ja gegen eine Spannung an -> es ergibt sich eine W-Kennlinie, die bei einigen Geräten wunderbar zur Ladekurve für 36V Bleibatterien passt.

von Georg Schütz - am 12.03.2004 14:44
Hallo Georg,

mit W-Kennlinie zu Laden hat keine positiven Ergebnisse gebracht, selbst wenn der Strom am Anfang bei meinen Geräten teils über 100 Ampere lag.

Gruß Ronald

von Ronald Preuss - am 12.03.2004 15:37
Ja, das habe ich auch schon mal gemacht. Aber so wohl war mir dabei nicht, da die Spannung, wie du schon sagst, recht hoch werden kann. wenn die Akkus dann gasen und durchschlagen, ist das sicher kein Spass... (ich hab kein Plan, wann die durchschlagen)
Ich hab mir allerdings auch schon überlegt, dass man da ne Spannungsregelung machen könnte, das ist auch kein Problem, denke ich.
Aber der Wirkungsgrad ist halt bei den Trafos irgendwo bei 50% oder so. :(

Am liebsten wär mir halt was, das ich anstecken, und dann aus den Augen lassen kann.

Viele Grüße

Gunther

von Gunther Kufner - am 12.03.2004 15:39
Hallo Ronald!

Erkläre doch bitte das mit den Separatoren mal genauer, die heute angewendeten sind wohl aus Glasfaserflies, daher mechanisch etwas unstabil- was kommt bald?

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 12.03.2004 22:45
Hallo an alle welche es interessiert
Hätte da noch einen 125A-Lader für 48V von Benning anzubieten, Bin mir aber noch nicht wirklich sicher ob ich den nicht doch mal für mich selbst benötige.
Darüber hinaus eventuell noch 2-3 48Vu.60V Lader von AEG/Convertronic mit1800 W. Muss aber vorher mein Traumteil herausfinden und aus diesem Angebot heraushalten:
wotan der schwarzhändler

von wotan - am 12.03.2004 23:45

Re: Akkus regenerieren / Antwort zum Separator

Hallo Karl,

vollkommen recht, die Dinger sind sehr Instabil, was kommen soll kann ich derzeit nur mal so beschreiben. Wir haben Kontakt zu einem Akkuhersteller, der das Problem erkannt hat und mir versichert hat, daß der Neue Separator wesentlich stabiler sein soll, und auch besser in der Lage ist die Gasung zu rekombinieren.
Eine Zersetzung des Separators bei zu hohen Temperaturen soll nicht mehr möglich sein. Das heist deutlich weniger Wasserverlust und bei Hochstromanwendung kann mit einer höheren Dichte des Elektrolyten gearbeitet werden.

Gruß Ronald

von Ronald Preuss - am 14.03.2004 17:07
Sollte noch jemand seine Akkus mit hohen Strömen stressen wollen,so steht bei mir in der Scheune noch ein 24 Volt Ladegerät mit einem A-Meter bis 100 A.
Bei Interresse einfach eine Mail.
Peter

von Peter - am 14.03.2004 21:31
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