Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Karl, Adolf Höötmann, Bernd Schlueter, Stephan Hloucal

neue Toshiba Batterie

Startbeitrag von Karl am 29.03.2005 10:16

Hallo Freunde,
wie Ralf schon in den news schreibt, soll es bald eine neue Batterie geben :
[www.toshiba.co.jp]
Ich komme auf ca. 200 Wh/l , diese Zelle ist für unsere Anwendungen wohl etwas klein, Ladestrom wäre für die 600mAh Zelle anfänglich ca. 30 A !

Sonnenelektrische Grüße

Karl

Antworten:

Re: neue Toshiba Batterie, Ladetechnik?

Das Thema hatten wir schon mal- bei mir würden ca. 40 kWh reinpassen, wenn ich dann 32 kW in einer Minute nachfüllen will, brauche ich eine Ladeleistung von 1,92 MW ? Oder habe ich mich da verrechnet ?

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 29.03.2005 10:39

Re: Wo ist das Problem??

Kommst Du bei Windgeschwindigkeit

von Adolf Höötmann - am 29.03.2005 11:52

Re: Wo ist das Problem??

Hallo Adolf ,

ich brauch ja ca. 180 V und ca. 10.000 A Gleichstrom, hat du so dicke Kabel ? :hot:
Das gibt schöne Lichtbögen!

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 29.03.2005 13:14

Re: War doch nur Imponiergehabe

gegenüber Euch kleinen PV Frickeln.
Gruß A.H. :xcool:

von Adolf Höötmann - am 29.03.2005 13:50

Re: neue Toshiba Batterie, Ladetechnik?

Hallo Karl,
wenn die Dinger tatsächlich so schnell geladen werden können, dann scheint das wohl eine Mischung aus SupercCap und Batterie zu sein, oder?
Wichtig wäre wirklich ein hohe Lebensdauer und ein erschwinglicher Preis. Die Ladezeit wäre für mich zweitrangig.
Herzliche Grüße
Stephan

von Stephan Hloucal - am 30.03.2005 10:00

Re: neue Toshiba Batterie, Ladetechnik?

Hallo Stephan,

wem sagst Du das ?
Entscheidend ist für die Zukunft des Elektroautos vor allem die Haltbarkeit der Batterien, daß dies möglich ist, beweist Carlo ( wieviel km hat er eigentlich schon drauf auf seinem Skoda?) mit seinen Gel Akkus einer ehemals heimischen Akku fabrik -
ein Schelm, der Böses dabei denkt!
Wenn ich lese, daß Valence seine (derzeit wohl noch kleine) Produktion nach China verlegt......

Haltbarkeit ist auch zu fairen Preisen machbar! Dann kommt erst die Energiedichte!

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 30.03.2005 14:19

Re: Eine sinnvolle Anwendung

sehe ich in der Möglichkeit bei Hybridfahrzeugen ausschließlich regenerativ zu bremsen selbst bei LKW.
Gruß A.H.

von Adolf Höötmann - am 31.03.2005 08:39

Re: Eine sinnvolle Anwendung

Kein Betrieb ist so ungünstig beim Verbrenner, wie der Stadtbetrieb. Den ganzen ungünstigen Bereich mit Beschleunigungsüberfettung und Spätzündung im niedertourigen Bereich kann man sich durch eine Elektromotorunterstützung sparen. Der Motorlauf wird trotz Magerbetriebsweise und niedigerer Leerlaufdrehzahl ruhiger und es lässt sich aus tiefster Drehzahl heraus beschleunigen (z.B. zwischen 500 bis 5000 Touren/min, also, 20 bis 200km/h im gleichen Gang. Die Bremsenergierückgewinnung kann 30% ausmachen. Die elektrische Energie für den Stadtverkehr fällt so meist völlig gratis an. Bei Betrieb mit hoher Leistung führt der Elektrozusatz durch sein Gewicht zu Mehrverbrauch. Die zur Zeit in Entwicklung befindlichen Hochleistungszellen mit sehr hoher Zyklenzahl, aber geringem Energiegehalt haben ein erstaunlich geringes Gewicht (siehe Ankündigungen in den Nachrichten auf der Eingangsseite). Schade, wenn die Erwartungen, die in Lithium gesetzt wurden, auf Falschinformationen beruht haben sollten. Dann werden die extrem leichten Ultracaps doch wieder interessant. Soweit ich das mitbekommen habe, beruhen alle diese Batterietypen einschließlich Ultracaps auf dem Einsatz von graphitischer Aktivkohle auf Folien. Grundlage sind zum Teil elektrische Doppelschichten organischer Elektrolythen, die bei den Akkumulatortypen für eine Ionenart durchlässig, also, semipermeabel werden. Leistungsdichte bei Ultracaps: 4kW/kg und mehr. Zum Vergleich: Hochstromnicads liegen allerdings ähnlich hoch, bei geringerer Zyklenzahl ( Hunderte statt einer halben Million), bei 2kW/kg, allerdings ganz erheblich höherer Energiedichte von ca 70Wh/kg. Ultracaps: 5Wh/kg.
Außer Brennstoffzellen für U31 lag da nichts in der Schublade. Allenfalls sind Batterien aufgrund kaufmännischer Absprachen überteuert.
Ansonsten sehe ich die ganze Entwicklung als überaus positiv an, sonst wäre ich nicht hier. Selbst für die überaus schwerfälligen Stirlings und Gasturbinen sehe ich mit dieser elektrischen Technik für die Zukunft Chancen.

von Bernd Schlueter - am 31.03.2005 10:34
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.