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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stüpfnick, Bernhard Stroop, Florian Beer, Carlo

Beste Pflege BleiVlies?

Startbeitrag von Stüpfnick am 27.12.2005 21:12

Hallo!

Da mir die Firma Kürten keine Antwort auf meine Fragen gibt, frage ich einfach mal hier:

Ich habe seit ein paar Monaten (und ca. 2000+ km) 3 Stk. Effekta 100 Ah BleiVlies-Akkus (in meinem City-EL), leider erfuhr ich erst nach dem Kauf, dass es auch 120 Ah gibt. Grrr... diese würden mehr aushalten und ich müsste nicht immer wieder bis an die Grenze leer fahren.

Normalerweise habe ich eine Arbeitsstrecke von 2x 20 km täglich, mit der Möglichkeit in der Firma nachzuladen. Da ich aber nur Teilzeit arbeite und viel Ferien habe, kommt es oft vor, dass der EL 1 Woche steht und ich dann 20 km, und 20 km zurück ohne nachladen. Im Winder können die 40 km manchmal auch knapp werden. (heizen, Schneelage, Kälte, etc.)
Da meine Wienstrom Ladekarte kaputt ist, habe ich im Moment keine andere Wahl.

Naja, wie auch immer. Was mache ich am besten, um sie möglichst lange leben zu lassen? Ich brauche vor allem Tipps für den Winter, da ich keine Garage besitze.

? Soll ich immer bei Nicht-Benutzung angesteckt lassen, auch wenn es mal 4-5 Tage oder mehr (zB. 10 Tage) sind? Soll ich bei Minus-Graden die Batterien unterheizen oder wirkt sich das nicht positiv auf die Lebensdauer aus?

? Ebenfalls habe ich noch 3 Stk. Mega Pulser 12V rumliegen. Sind die bei BleiVlies auch sinnvoll oder vielleicht sogar schädlich? (habe sie nicht im Einsatz)

? Ausserdem habe ich gehört, das größte Problem bei BleiVlies, ist dass sie die einzelnen Batterien (Zellen?) irgendwann auseinander-triften und dann leicht eine Überladung auftritt, was ja fatal ist. Wie kann man so ein Auseinander-triften am besten verhindern bzw. frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen?

? Jemand emfpahl mir Einzelladegeräte von Conrad, diese bringen jedoch keine Temperaturkompensation mit, was sie wiederum völlig sinnlos macht (Sommer Überladung, im Winter verhungern die Batterien) - Kann jemand etwas mehr dazu sagen?

Im Moment hat es -9°C draussen und ich war in Wien (die 2 x 20km ohne nachladen), am Rückweg wurde ich durch ständiges und plötzliches einfrieren der Scheibe (durch einen seltsamen Frier-Regen, habe ich noch nie zuvor erlebt) gezwungen, fast die ganze Fahrt zu heizen. Die letzten 200 Meter hat dann das Batterie-Symbol auch schon geblinkt.
Ich beheize jetzt die Batterien mit einer Art Heizstrahler, allerdings ohne Gebläse. In etwa 2 Stunden stecke ich die Ladung an und die Heizung ab. Bei der Heizung habe ich Angst, dass die Batterien ungleichmäßig warm werden, der Batteriefühler somit nicht für alle 3 stimmt und dann evt. eine Überladung zustande kommt. Die 2 Stunden warte ich, weil ich gehört habe, nach Anstrengung soll man ungefähr so eine Pause machen. Ist das richtig? Und ein bisschen Wärme sollte den Batterien doch gut tun, oder?

Also nochmals kurz zusammengefasst:

Was ist gut? Dauernd angesteckt lassen oder nicht? Unterheizen oder nicht? Pulser oder nicht? Evt. nach längerer Fahrt eine Pause vor dem Laden? Oder ab und zu auch auf 31 Volt runterfahren? Wenn ja, wie oft und mit welcher Taktik? Irgend etwas anderes?

Bitte um ein paar einfache und effektvolle Tipps!
Danke,
Liebe Grüße,
Stefan

PS: Ich kann mir nicht jedes Jahr neue Batterien leisten, auch schaffe ich es nicht, auf einen Schlag das Geld für einen NiCd-Satz aufzubringen, also bitte ich um Tipps!

Antworten:

Batterieheizung einbauen (tempfeste Isolationsmatte nach unten, Heizfolie, dünnes Alublech drüber). Temperaturschalter vorsehen.
Ich würde, wenn die Kiste 4 Tage gestanden ist, sie am Abend vor der geplanten Verwendung wieder ans Netz hängen.
Bleiakkus mögen keine tiefen Entladungen, also nach Möglichkeit nicht runterfahren.

von Florian Beer - am 27.12.2005 23:15
Hallo!

Danke, zur Zeit lasse ich den City-EL bei Nicht-Gebrauch durchgehend am Netz hängen. Ist das keine gute Idee?
Und derweil habe ich keine Batterieheizung, werde aber nächstes Monat eine einbauen. Nur wie gehe ich bis dahin am besten vor?

Und was ist mit den Pulsern? Verwenden oder nicht?

von Stüpfnick - am 27.12.2005 23:27
hallo,

pulser nicht verwenden.habe einen stapel davon zusammengekauft,und mal die abschaltspannung(wann der pulser ausgeht,z.b. 12,5v) gemessen.fast jeder lag anders!demnach sind die akkus nach dem pulsen,wenn die batts in ihrer spannung runter sind,unterschiedlich voll.und das verstärkt sich jedesmal.

ich würde die batts,nach erfahrungen von mir selber-und vor kurzem auch in einem forschungsinstitut gehört,SOFORT laden.und zwar mit so hohem strom wie möglich.aber spannungsregelt.sonnenschein gibt bei ihren akkus c2 an;also bei 100ah 50a.john könnte evtl. einen iu-lader da haben...und stell das teil unterhalb der spannung deines laders ein,damit sie sich nicht stören(und die batts nicht gekocht werden)-so unter 42v.

mfg Carlo

von Carlo - am 28.12.2005 17:48
Guck mall hier:

[www.stroop-voyage.de]

Da habe ich was dazu geschrieben. Funktioniert prima, Batterie immer zwischen 25 und 30°, Temperaturkompensierung beim Laden somit ueberfluessig.
Reichzeite auch im Winter 45-50 KM

Gruss
Bernhard

von Bernhard Stroop - am 28.12.2005 18:20
Carlo schrieb:

Zitat

hallo,

pulser nicht verwenden.habe einen stapel davon
zusammengekauft,und mal die abschaltspannung(wann der pulser
ausgeht,z.b. 12,5v) gemessen.fast jeder lag anders!demnach
sind die akkus nach dem pulsen,wenn die batts in ihrer
spannung runter sind,unterschiedlich voll.und das verstärkt
sich jedesmal.


Verstehe, also würde da nur ein 36V Pulser in einem Stück Sinn machen, echt blöde, dass ich mir damals die 3 einzelnen gekauft habe :-/

Vielleicht waren die auch für das schnelle Ableben der Bleisäure Akkus verantwortlich...

Zitat

ich würde die batts,nach erfahrungen von mir selber-und vor
kurzem auch in einem forschungsinstitut gehört,SOFORT
laden.und zwar mit so hohem strom wie möglich.aber
spannungsregelt.sonnenschein gibt bei ihren akkus c2 an;also
bei 100ah 50a.john könnte evtl. einen iu-lader da haben...und
stell das teil unterhalb der spannung deines laders
ein,damit sie sich nicht stören(und die batts nicht gekocht
werden)-so unter 42v.


Aha, ja... mhmm... die Möglichkeiten, welche ich habe, sind: Anstecken oder nicht anstecken... bzw. dann später wenn voll abstecken, oder angesteckt lassen (Erhaltungsladung)...

Die entsprechende Kennlinie für den Print wurde von Kürten eingestellt. Scheint sauber zu arbeiten, bisher ca. 3000 km keine Probleme.

von Stüpfnick - am 12.01.2006 06:08
email benachrichtigung vergessen... :-/

von Stüpfnick - am 12.01.2006 06:08
Bernhard Stroop schrieb:

Zitat

Guck mall hier:

[www.stroop-voyage.de]

Da habe ich was dazu geschrieben. Funktioniert prima,
Batterie immer zwischen 25 und 30°, Temperaturkompensierung
beim Laden somit ueberfluessig.
Reichzeite auch im Winter 45-50 KM

Gruss
Bernhard


Sieht nett aus. Also sind damit auch Einzellader von Conrad möglich? Diese würden ja ein überladen bzw. auseinander driften praktisch unmöglich machen. Damit wären dann auch die Pulser wieder einsetzbar, oder?

von Stüpfnick - am 12.01.2006 06:19
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