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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
20
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
bastelwastel24, Bernd Schlüter, Gunther Kufner, UWE AUS OLDENBURG, wotan, Berlingo-98, Ralf Wagner, reinhold, Friedrich Stötzer, Manfred

Ladegerät mit Schweißtrafo

Startbeitrag von bastelwastel24 am 03.02.2006 17:11

Hallo an alle.

Ich habe bei einem Bekannten die Ladeleistung gemessen.
Sehr mau !!
Je nach Einstellung des Gerätes zwischen 8 und 11,5 A.
Das Gerät ist von Güde und hat 50-140A Schweißstrom.
Leerlaufspannung 42 V.

Trafo bei Last zu wenig Spannung?
Wer hat damit Erfahrung?

Gruß Peter J. ElCabrio S03639

Antworten:

Hallo nochmal

Zum genaueren Verständnis.

Das Schweißgerät wurde mit einem Brückengleichrichter versehen.
Trotz der Einstellung auf 140 A kommen nur gut 11A Ladestrom.
( Für CityEl 36 V)

Der Kollege wird das Schweißgerät jetzt zurückbauen und die Spannung
unter Last messen.
Welche Erfahrungen haben andere mit der Verwendung von
Schweißgeräten als Ladegerät gemacht?

In der Hoffnung auf Antworten

Peter J.

von bastelwastel24 - am 04.02.2006 08:03
Ach nee... ist doch wohl klar, dass der Kurzschlußstrom (und das hat man beim schweißen wohl näherungsweise) deutlich höher ist, als wenn ne Gegenspannung da ist.
Und mit 42V Leerlaufspannung und 36V(?) Batteriespannung hast du gerade mal noch 1/10 der Spannungsdifferenz zum Kurzschluß. Der Innenwiderstand des Trafos wird etwa gleich bleiben, und voilá, hast du auch schon deine gut 10A...

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 04.02.2006 10:09
er sollte die Spannung aber direkt an der Elektrode messen, bzw. am Verbraucher. Die Kabel haben bei den Strömen einen ordentlichen Spannungsabfall, trotz ihrer paar Milliohm...

von Gunther Kufner - am 04.02.2006 10:12
Hallo Gunther

Das bringt etwas Licht ins Dunkel.
Was mich dann nur wundert sind die Beiträge hier im Forum.

Nach dem Motto:
Wer will sich ein hyper, duper Hochleistungsladegerät mit ich bring deine
Stopfen zum bersten Effekt bauen, der nehme ein Schweißgerät.

So wie ich Dich verstanden habe, ginge das dann nur für 12V.
Ergo drei Stück für 36V. ( Pro Batt. eins )

Dann wäre die Leistung aber gefährlich hoch.
Sehe ich das richtig?

Gruß Peter J.

von bastelwastel24 - am 04.02.2006 16:42
Hallo Peter!
Ich habe erfolgreich Schweisstravos als Lader umgebaut.
Es kommt immer auf das Windungsverhältniss an.
In Deinem Falle reicht das übersetzungsverhältniss so nicht für "ordenliche"
Ströme;
Abhilfe:
Zusätzliche Windungen ~4mmD Sekundär aufbringen;
oder die Primärspannung hochstellen; auf 400V anklemmen.
Keine Angst der Travo ist schon spannungsfest.
Die Ladeleistung wird nur durch die Erwärmung begrenzt.
Da hilft kühlen; Papstlüfter...
Berechne die Travoleistung durch messen des Eisenquerschnitts:
verfügbare Dauerleistung~10W/Qcm; kurzzeitig mehr....
Baumarkttravos haben nur ~500W Dauerleistung
Grosse schon mehr; Lorch....1-2Kw
2000W/ 40V~50A Ladeleistung.
Theoretisch wären 400Vx16A~6Kw möglich.
Setze den Gleichrichter z.b. auf einen alten CPU-Kühlkörper; mit Lüfter...
Viel Spass beim schweissen...
(ich lade meinen Express mit max 70A/140V; 3~)
Tschau
Reinhold

von reinhold - am 04.02.2006 16:56
Hallo Reinhold

Mein eigenes Ladegerät funkioniert auch.
Ist ja auch ein ordentlicher Klotz von Trafo.
Zum Glück hat der Schweißgeräteversuch nicht mein
Geld gekostet. Ich hatte dem Kollegen schon gesagt,
daß der Trafo etwas schwach sein könnte.
Die Dioden sitzen auf Kühlkörpern.
Vielleicht finde ich im Fundus noch einen guten.

Gruß Peter J.

von bastelwastel24 - am 04.02.2006 17:20
Ein Schweisstrafo ist eine Induktivität mit einer Wechselspannungsquelle verbunden. 140 Ampere ist der Kurzschlussstrom, die Spannung ist die Leerlaufspannung bei Null Ampere. Hat der Schweisstrafo 60 Volt und 140 Ampere, dann ist er für 70 Ampere bei 30 Volt gut. Das sollte sehr wohl beachtet werden. Haben die zu ladenden Batterien eine höhereSpannung, so ist Mittelpunktsgleichrichtung zu verwenden, mit hier zum Beispiel 2 mal 30 Volt. Vorausgesetzt, die Batterien mögen pulsierenden Gleichstrom, der wirklich nur in eine Richtung fließt. Eine unangenehme Eigenschaft eines Schweisstrafos ist, dass er lange Funken zieht, wenn er gelöst wird. Man kann die Induktivitätswirkung verringern, indem man den Kurzschlusseisenkern herausdreht oder entfernt.

von Bernd Schlüter - am 04.02.2006 21:23
och Bernd...
Ich glaube nicht, dass dein Beitrag Peter oder sonst viele hier weiter bringt.
Schon allein, weil - du deutest das schon an, sagst es aber nicht wirklich - Bleiakkus pulsströme wohl nicht so mögen.

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 05.02.2006 20:55
Die umgebauten Schweissgeräte bringen nur ordentlich Strom bei niedrigen Spannungen. Es kommt im Einzelfall auf den Trafo an, wieviel Strom bei wieviel Volt. Es kann schon sein, dass nur noch 11Amp kommen bei 42V Nenn. Mein Umbau damals hat gut geladen bis ca, 50 Volt, d.h. mit mehr als 20 Ampere. Durch den Stromabfall bei höheren Spannungen gibt es eine gewisse Selbstregelung. Wie Bernd richtig schreibt hat das grosse Handrad auswirkung auf den kern und damit den Ladestrom. Der Kenr muss natürlich voll eingeschoben sein.

Diese Hammermethode ist heute aber eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Es gibt mittlerweile so viele günstigere Schaltnetzteile, dass ich versuchen würde so etwas zu verwenden.

Grüße
Ralf Wagner

von Ralf Wagner - am 05.02.2006 21:48
Hallö Ralf

Die Schweißgerätelösung ist auch nur fur "zwischendurch".
Integriert in den Rangeextender.
Zum fangen der Spannungsspitzen beim Umschalten der
Schaltnetzteile im El.( Syncrongenerator )
Mir hat es ohne Zusatztrafolader die Varistoren gerissen.
Das ein gepulster Gleichstrom nicht ideal ist, ist klar.
Die Kosten sind aber sehr gering.

Gruß Peter J.

von bastelwastel24 - am 06.02.2006 02:41
Hallo,

für diejenigen, die unschlüssig sind inwiefern sich Schweissgeräte als Zusatzlader eignen möchte ich noch von meinem positiven Test vom Wochenende berichten:

Mein Schweissgerät ist ca. 20 Jahre alt, von Einhell, Typ CE160(=160A maximal). Die Leerlaufspannung im unbelasteten Zustand beträgt ca. 52V~. Der verwandte Brückengleichrichter ist für 35A und bis 100V ausgelegt. Die 3 Batterien hatten ca. 36V unbelastet.

Mit der höchsten Amperestellung am Schweissgerät zeigte das Zangenamperemeter nach dem Anklemmen ca. 55 A an. Ich habe dann gleich wieder abgeschaltet um den Gleichrichter nicht zu braten. Bei der 90 A Einstellung am Schweissgerät hatte ich dann ca. 35 A. Zusätzlich habe ich meine IVT 8A Einzellader eingesteckt und sollte damit in Summe auf 43 A kommen.

Ich möchte jetzt den Gleichrichter durch 3 parallel Geschaltete (habe einige davon im Keller) ersetzen und ins Schweissgerätgerät einbauen. Unschlüssig bin ich ob ich noch zwei 55000uF/50V Kondensatoren parallel schalten soll.

Mein Ziel ist es mit dem Schweissgerät die gelegentliche Hochstromladung zu realisieren. Normal will ich weiter mit den IVTs laden. Die hohen Einschaltströme des Schweissgeräts sind bei mir kein Problem, da ich es nicht an 230V sondern an Kraftstrom betreibe.

Den Grund weshalb mein Schweissgerät (und das von Ralf Wagner) tut und das oben erwähnte von Güde nicht vermute ich im Alter. Ich denke 1980 hat man bei VDE-Prüfungen Leerlaufspannungen hingenommen, die heute kein Siegel mehr erlauben.

Grüße
Friedrich

von Friedrich Stötzer - am 13.02.2006 20:20
Ich bin immer noch nicht überzeugt von der Schädlichkeit von pulsierendem Gleichstrom.
Tatsache ist aber, dass ein Ladegerät, an dem eine der vier Selengraetzgleichrichterstrecken defekt ist, nicht nur hervorragend duftet, sondern auch die Batterien in kürzester Zeit ruiniert, weil es sich dann eben nicht um pulsierenden Gleich-, sondern um Wechselstrom mit Vorzugsrichtung handelt.

Zusammen mit einer passenden Drossel von über 50 Mikrohenry lässt sich aber mit diesem Kondensator ein hervorragender Tiefpass bauen, der den Brumm ganz mächtig reduziert. Diese Drossel ist relativ klein und besteht aus nur wenigen Windungen Kupferdraht auf einem Trafokern. Naja, klein ist relativ: die mindestens 6 Voltwicklung eines 240 Volttrafos, die die Stromstärke aushält, reicht aus. Kann man auch aus recht wenigen dicken Windungen selbst wickeln.

Die Drossel kommt parallel zum Gleichrichter, die Batterie wird über die Drossel angeschlossen.
(nachträgliche Anmerkung der Redaktion: Drossel parallel zum Gleichrichter ist natürlich Blödsinn, siehe weitere Beiträge dazu im Forum. Und "Batterie wird über die Drossel angeschlossen" ist ebenfalls Blödsinn. Was mag der Bernd Schlüter hier wirklich gemeint haben?)

Noch wilder wird die Brummbeseitigung, wenn man eine abgestimmte Drossel mit dem Kondensator als Serienresonanzsperrkreis schaltet (Einstellung des Luftspalts an der Wicklung eines z.B. 3 Volttrafos). Nur für die vielen Radioamateure unter uns. Fragt die. Die wissen das und können das berechnen.

Bernd

von Bernd Schlüter - am 14.02.2006 03:59
Hi Bernd

kannst du eigentlich auch normal schreiben?
eigentlich schon, oder?
Wieso tust du es dann nicht? Den Aufsatz hättest du in 2 Sätzen schreiben können, und dann könnte vielleicht der eine oder Andere was damit anfangen.
Sofern er korrekt wäre.
Ich wage aber zu bezweifeln, dass man eine Drossel PARALLEL zum Gleichrichter schalten sollte (wie auch immer, es macht m.M. in keiner Richtung sinn). Ich vermute, du wolltest sie am Ausgang des Gleichrichters in Serie schalten. Somit also ein LC-Tiefpass aufbauen, was Sinn macht.
Und die Geschichte mit Resonanz vergessen wir hier am besten alle wieder ganz schnell...

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 14.02.2006 21:01

Hi Bernd kannst du eigentlich auch normal schreiben?

Hallo Gunther Kufner



Warum das Bernd Schlüter nicht tut?

Ich hab ne Theorie, [forum.myphorum.de]

Bernd Schlüter hat viel mit Geheimdiensten, UBooten und Industriespionage zu tun.

Deshalb verschlüsselt Er seine Texte und dechiffriert Sie kurz vorm eintippen.
Nun hat Er uns öfters schon wissen lassen Er schusselt auch ein bisserl (Explosionen und so)
und so kann es halt passieren das das Dechiffriergerät runterfällt und wen Er beim zusammensetzen
unaufmerksam ist werden eventuell ein paar Walzen verwechselt.

Wird jetzt ein Text vor dem eintippen ins Elweb mit so einen Gerät dechiffriert wird, kann man
das nicht verstehen. Man muß? Also warten bis das Gerät wieder runterfällt und die Walzen richtig
eingesetzt werden was dann lesbar ist und nur auf Inhaltliche Differenzen eventuell rausläuft.

Aber das ist nur ein bayrische Theorie.

von Manfred - am 14.02.2006 21:55

Re: Hi Bernd kannst du eigentlich auch normal schreiben?

Hi Bernd Schlüter,
ich teile Gunthers und Manfreds Einschätzung hinsichtlich der Verständlichkeit Deiner Beiträge.

Dein Zwang, immer irgendwie witzig zu schreiben führt leider vielfach zu Unverständlichkeit. Manche dumme und vollkommen unnötige Bemerkung habe ich in der Vergangenheit einfach rausgeputzt, und da Du Deine Beiträge später nicht mehr liest, wirds Dir nicht aufgefallen sein. Den anderen sowieso nicht, die wußten ja nichts von Deinen seltsamen Bemerkungen.

Wenn Du allerdings weiterhin hier öffentlich Anleitungen gibt, die bei unbedarften Nutzern zu Gefährdungen führen könnten, werde ich es aus Sicherheitsgründen ganz rausputzen müssen.

Überleg Dir bitte vorher, was Du schreibst, und wie Du es schreibst. Denn wir wollen Dich doch ernst nehmen (können).



von Berlingo-98 - am 15.02.2006 00:18

Re: Hi Bernd kannst du eigentlich auch normal schreiben?

Oh, natürlich kam dieser tolle Kondensator von 55.000 Mikrofarad an den Gleichrichterausgang, die Drossel in die Verbindung zur Batterie (einfacher Tiefpass).

Was ich vergaß, zu sagen: Ein drehstrombetriebenes Schweißgerät liefert einen praktisch perfekten, 'brumm'freien Gleichstrom.

Die Bemerkung mit dem Resonanzsperrkreis ist nur für die Funkamateure bestimmt.Diese Schaltung hat fast keine ohmschen Verluste, die Drossel ist rein wechselstrommäßig beaufschlagt und damit trotz kleinerer Größe effektiver. (1/4 Größe).

von Bernd Schlüter - am 15.02.2006 04:35

Re: Hi Bernd kannst du eigentlich auch normal schreiben?

Ich denke der Bernd schreibt nur um zu schreiben....ob Sinn oder Unsinn ....ist ihn wohl ganz egal....Glaub´, er ist ein armes Würstchen mit dem sonst keiner spielt....und deshalb verschont er uns nicht mit seinem neunmalklugen Kommentaren die hier wirklich keiner braucht.....Gruß Uwe mit den nun 300 NiCd - Zellen....

von UWE AUS OLDENBURG - am 15.02.2006 11:40

Bernd,bitte gefährde mich doch auch mal

wotan

von wotan - am 15.02.2006 20:40

Schweißtrafos sind gefährlich

Roland, Du hast gut aufgepasst. Die Leerlaufspannung eines 52 Volt Schweißtrafos liegt bei 70 Volt. Das halten die erwähnten Kondensatoren nicht aus, nur, wenn man sie hintereinanderschaltet. Klar ist die Spannung zu hoch zum Berühren mit nassen Händen, aber wer ist auch so dumm und löst einen eingeschalteten Schweißtransformator von der Batterie oder schließt sie an? Das ergibt dann natürlich einen überaus zerstörerischen Schweißvorgang.
Also, bitte nur zugelassene Normlader mit den zugelassenen Batteriesteckern verwenden!
So, wie Ihr das alle immer macht. Die Schweißklemmen entsprechen nicht der Norm für Elektrofahrzeugen. Wenn Ihr schweißen wollt, schon.
Also, Friedrich, die Kondensatoren hintereinanderschalten und die erwähnten Transformatordrosseln für die doppelte Spannung auslegen, damit Du einen gut gefilterten Gleichstrom erhältst, ohne Drossel ist das sinnlos.
Wobei ich immer noch annehme, dass der gepulste Gleichstrom nicht schadet.
Aber deswegen brauchst Du Dir überhaupt keine Sorgen machen, wenn Du Dreiphasenstrom verwendest mit sechs Gleichrichterstrecken.

Im Übrigen, jeder ladevorgang ist gefährlich und kann bei einer hochohmigen Zelle oder einem Zellenkurzschluss zum Überkochen oder einer Explosion führen, wenn man die Batteriestopfen nicht abschraubt. Mir ist das zu gefährlich und ich habe mir auch noch kein Elektrofahrzeug gekauft.
Bernd

von Bernd Schlüter - am 15.02.2006 23:06
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