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elweb Batterie
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43
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Peter, Berlingo-98, Manfred, wycky, Gunther Kufner, Johannes, Karl, Bernhard Stroop, Bernd Schlüter, wotan, WolfgangK, Peter Pott

Schnellladegerät für Fiat Pop E

Startbeitrag von Johannes am 05.02.2006 13:19

Hallo ,da wir im Sommer eine größere Tour planen würde ich mir gerne einen Schnelllader für meinen Fiat bauen.Batterein 12 Stück CTC 60 AH Blei Gel , bisherige Laufleistung ca. 6000 km. Habe zur zeit einen Zivan NG3 Lader 144 Volt 15 Ah und bräuchte nochmals ca. 15- 20 AH Ladeleistung.Hat zufällig jemand eine günstige Idee?
Gruß Johannes

Antworten:

Hallo Johannes, die günstigste Idee wäre, auf eine Schnellladung zu verzichten - Gel Bats mögen das überhaupt nicht, sonst wirds richtig teuer.

Zellspannung max. 2,38V ;)

von Peter - am 06.02.2006 14:06
Hmm, das sehen aber einige etwas anders - frag mal Carlo. Er sagt, dass für Batterien der Strom eigentlich garnicht hoch genug sein kann - solange die Ladeschlußspannung nicht überschritten wird!

Johannes: Ich wär auch interessiert, aber könnte dir ggf. vorübergehend mein NG3 leihen, weil ich ja noch mein NLG3 von Brusa im Auto habe, und somit auch noch fahren könnte...

Ich hab auch schon mal mit beiden parallel geladen, ist kein Problem, nur in der Nachladephase sollte man eins abschalten, weil sonst der Nachladestrom zu hoch ist.

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 06.02.2006 19:23
Hallo Gunther,
was die Technik angeht schließe ich mich Dir an!

@Johannes : ich könnte nur einen regelbaren Spartrafo ( 15 kg) mit ca. 10 A sekundär zur Verfügung stellen - da muß man aber fast daneben stehen und nachregeln- in Notzeiten (kaputter NLG3) konnte ich den Saxi ( ebenfalls 144V) aber damit laden.

Sonnenelektrische Grüße
Karl

von Karl - am 06.02.2006 20:43
Tja, wenn Carlo Recht hat, dann muß das wohl so sein - ich glaub mancher Batteriehersteller würd die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, bei dem was hier so verbreitet wird - mir soll´s egal sein.
Schade das keiner für manchen Quatsch haftbar gemacht werden kann. :mad:

von Peter - am 06.02.2006 23:21

Re: Schnellladung an sich

Hallo "Devilguy" Peter,

Du schreibst ganz richtig:
Schade das keiner für manchen Quatsch haftbar gemacht werden kann.

Wenn der Quatsch offensichtlich zu gefährlichen Folgen führen kann, werde ich ihn wohl rausputzen müssen. Daher ermahne ich ja auch immer wieder, keinen offensichtlichen Blödsinn hier reinzuschreiben.

Allerdings zur Akkuladung muss ich doch was sagen. Als ich - angeregt durch Diskussionen mit Herrn Messmer und nach dem Studium der Veröffentlichungen von Prof. Winsel zu seinem "Kugelhaufenmodell" - vor vielen Jahren auf die Schnellladung von Akkus kam, habe ich ein wenig bei Bekannten und ehemaligen Kollegen und bei massgeblichen Herren aus der Akku-Industrie rumgefragt.

Hier aus dem Gedächtnis nur mal kurz die Ergebnisse zusammengefasst:

Nach den Erfahrungen nicht weniger Fahrer hielten die Akkus besser, wenn sie mit recht hohen Strömen geladen wurden. Prof. Winsel hatte es so formuliert in seiner Theorie: Die Akkus müssen mit ähnlichen hohen Strömen geladen werden, wie sie auch bei der Entladung fliessen. Nicht immer, aber wenigstens häufig. Viele Fahrer hatten dann Ladegeräte mit moderaten Strömen von 40 bis 50 A für 180 Ah Akkus eingesetzt und bis auf hohen Wasserverbrauch bei offenen Blei-Säure Akkus keine Nachteile festgestellt. Beispiel Puli: 22.000 km mit einem Akkusatz. Hohe Gasung mit hohem Wasserverlust deutet auf recht kräftiges Überladen hin. Geschlossene Akkus können und sollen auch mit recht hohen Strömen geladen werden, doch hohe Ströme immer nur unterhalb der Ladeschlussspannung. Man muss also gut überwachen. Da liegt das ganze Geheimnis.

Vertreter der Batterieindustrie lehnten hohe Ströme ab, aber es kam raus, dass sie keinerlei Erfahrung damit hatten. Sie fürchteten Schäden, und meinten, dass dann eine intelligente Spannungsübermachung ein MUSS sei. Dem kann ich beipflichten. Ich hatte den Eindruck, dass das ganze Problem sehr an ihnen vorbeiging, die waren damals im Gespräch nicht echt interessiert, sich damit auseinander zu setzen. Die Arbeiten von Prof. Winsel, immerhin seinerzeit bei VARTA, waren ihnen gar nicht bekannt.

Ehemalige Kollegen, die Batterieladegeräte für sehr professionelle Anwendungen bauen (Bahn, Post und ähnliches), lachten nur wegen der Bedenken der Akkuhersteller. Sie ließen sogar durchblicken, dass die Akkus verkaufen wollen und nicht primär an langer Gebrauchsdauer interessiert wären. Auf hohe Ströme angesprochen sagten sie ziemlich wörtlich: "Unsere Anwender würden uns rausschmeissen, wenn wir die Akkus mit niedrigen Strömen verhungern liessen", und dann "natürlich laden wir mit recht hohen Strömen, genau, mit 40 A Strom-Blöcken, die wir sehr niederfrequent pulsen. Wenn die Akkus voll werden, werden die Pausenzeiten länger. Anmerkung: Und das bei Akkus um die 100 Ah Kapazität.

Meine eigenen 50 Ah Blei Vlies sind 1993 - 1994 im ATW Ligier mit Strömen um 40 A bei normaler Fahrt und bis 150 A in der Spitze belastet worden. Das Ladegerät brachte nur 8 bis 10 A. Die Akkus sind regelgerecht "verhungert", ich habe für 19.000 km fünf Akkusätze gebraucht (alle auf Garantie) und viel mit Firma Hagen seinerzeit über die Ursachen diskutiert. Schließlich habe ich den Wagen entnervert verkauft, Ende 1994 oder Anfang 1995 oder so. Aufgrund dieser Erfahrungen lade ich heute immer mit moderat hohen Strömen und habe zumindest noch keine Nachteile erfahren. Natürlich muss bei geschlossenen Akkus die Ladeschlussspannung peinlich eingehalten werden, und am besten für jeden einzelnen Block. Es empfiehlt sich also Einzelüberwachung.

Wär doch gelacht, wenn es uns nicht gelänge, auch mit Blei Akkus ganz vernünftig zu fahren. Man muss nur wissen, wie. Dazu soll auch dieses Forum beitragen, und darum freue ich mich über positive Erfahrungsberichte z.B. von Carlo, der rund 80.000 km mit einem Satz Blei-Gel gefahren ist (und noch immer fährt ???), über Berichte von Enno, der mit Blei-Säure Akkus über 30.000 km gefahren ist und über Berichte von Jürgen, der offenbar auch die recht preiswerten Baumarktakkus gut behandeln kann und damit 15.000 km und so schafft.

Und übrigens: Das richtige Laden ist nur ein Baustein für langes Akkuleben. Wichtig ist, dass man die Akkus nicht mit zu hohen Strömen quält. Bei Blei würde ich immer unter C1 bleiben, also unter 100 A bei einem 100 Ah Akku. Besser noch: bei 80 % bleiben, also Akkustrombegrenzung auf z.B. 80 A stellen bei einem 100 Ah Akku.
NiCd verträgt mehr. Meine SAFT 100 Ah Blöcke im Citroen AX werden bis max. 200 A belastet. Ist von Citroen bzw. SAGEM, den Elektronikhersteller, so eingestellt, und es funktioniert.


und als ideller Unterstützer hier eintragen: www.solarmobil.net/Aufruf


von Berlingo-98 - am 07.02.2006 08:54
Hallo ,erst mal danke für Eure Angebote.
Ich habe letztes Jahr schon mit zwei NG3 Ladern (einen von Carlo) auf der Recklinghausen Tour geladen, ohne Probleme ,im gegenteil den Batterien hat dies gutgetan.Man muß natürlich die Spannung überwachen und die Nachladephase ,sollte dafür Zeit sein, wird dann sowieso der NG3 Lader übernehmen.In ca. 1,5 Stunden waren die Batterien so gut wie voll.Ich wollte mir allerdings einen günstigen Lader wenn es möglich ist selber bauen, damit ich mir nicht immer einen leihen muß.
Gruß Johannes

von Johannes - am 07.02.2006 08:58

Re: Schnellladung an sich

Hallo Roland, danke für deinen Beitrag - der allerdings auch weitere Fragen aufwirft. Ich denke das diese Erfahrungen mit dem Ladestrom in dieser Größenordnung so nicht auf alle Gel- Bat´s verallgemeinert werden können.

Energie verschwindet nicht - also wo bleibt sie in besagten Fällen bei einer Bat- Erwärmung über 40 Grad? Und was kommt wirklich an - in den Batterien - Scheinleistung/ Verlustwirkung oder echte 80-100A ?


Grüße

von Peter - am 07.02.2006 11:06

Re: Schnellladung und Verluste beim Laden

Hallo Peter,
die Verluste bei Akkuladung treten hauptsächlich hier auf:

1. Die Ladespannung ist höher als die Entladespannung. Man verliert also durch die unterschiedlichen Spannungen. Grund: Batterien haben einen Innenwiderstand. Die Verluste werden weitgehend in Wärme umgesetzt, sogenannte Stromwärmeverluste.
Achtung: wenn 40 Grad C erreicht werden, bitte unbedingt den Ladestrom runterfahren. (Viel) wärmer sollten die Akkus nicht werden.

2. Man muss mehr Ah reinladen als man wieder entnehmen kann. Bei offenen Blei-Säure oder NiCd Akkus werden die Akkus gasen und damit nur Verluste produzieren. Vorteil ist die Säuredurchmischung (bei Blei, bei NiCd ist Lauge drin) und der Ausgleich bei Serienschaltung vieler Zellen. Da wird dann so lange geladen, bis auch die letzte Zelle voll ist. Vorstellen kann man sich das mit mehreren verbundenen Wassergefäßen. Da wird so lange nachgefüllt, bis auch das letzte Gefäß voll ist, und man nimmt in Kauf, dass bei anderen das Wasser schon überläuft.
Man spricht bei Ah Stunden Überladung - so glaube ich - auch von Coulombschen Wirkungsgrad oder so ähnlich. Bei Lithium Akkus sollen - so habe ich gelesen - übrigens exakt soviel Ah entnommen wie reingeladen - oder umgekehrt.
Und bei allen geschlossenen Blei oder NC Akkus dürfen kaum mehr Ah reingeladen als entnommen werden. Grund: es kann kaum Energie in Gasung umgesetzt werden (jedenfalls nur sehr wenig).

Bis hierher ist alles Gleichstrom. Da kann man Strom mal Spannung gleich Leistung setzten, ist dann alles Wirkleistung. Vorausgesetzt, man hat wirklich Gleichspannung / Gleichstrom und nicht irgendwas getacktetes und mit Puls / Pause und so. Trotzdem sollte man keine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung haben. Sowas habe ich jedenfalls beim Akkuladen auf der Gleichstromseite noch nie beobachtet.

3. Ladegeräte haben auch einen Wirkungsgrad bei der Umsetzung von Wechselstrom in Gleichstrom. Je nach Qualität des Ladegerätes kann man auf der Primär, also auf der Wechselstromseite schon von Scheinleistung, Blindleistung und Wirkleistung sprechen. Auf der Sekundärseite kommt immer nur Wirkleistung raus. Sic. Siehe oben.
Scheinleistung auf der Wechselstromseite kannst Du leicht messen, wenn Du Strom und Spannung jeweils mit getrennten Messgeräten mißt und dann malnimmst. Wirkleistung kannst Du recht preiswert aber mit begrenzter Genauigkeit mit den Leistungsmessgeräten von Conrad, Lidl, Pollin und Co messen. Manche zeigen sogar cos Phi an. Das ist ein Mass für den Unterschied zwischen Wirk- und Scheinleistung. Sollte nicht zu gross werden. cos Phi = 1 ist erstrebenswert, bis 0,7 trifft man häufig an, und cos Phi = 0,5 trifft man schon mal vor allem bei Teillast, ist aber nicht gut.

Nun zu Deiner Frage, wo die Energie bleibt. Wie oben beschrieben: Stromwärmeverluste entstehen durch den Innenwiderstand des Akkus, und zwar sowohl beim Laden als auch beim Entladen. Der Wärme ist es egal, wie rum der Strom fließt. Und die Wärme geht einfach in die Umgebung, also praktisch verloren.
Mein Rat: bau Dein Mobil so um, dass die Stromwärmeverluste möglichst viel Deinen Innenraum heizen. Ist bei City El nicht so leicht und war bei meinem früheren ATW Ligier eigentlich von Haus aus so.

Und noch was: Ich bin Elektro Ingenieur, kein Chemiker. Die haben mir versichert, dass alles noch viel kompllizierter ist, wenn man genau wissen will, was im Akku so vor sich geht beim Entladen und Laden.

Aber wir wollen ja keine Akkus bauen, sondern sie nur nutzen.. Das sehr vereinfachte Ersatzschaltbild aus idealer Spannung-/Stromquelle und Innenwiderstand hilft schon etwas beim Verständnis des Akkus.



von Berlingo-98 - am 07.02.2006 18:47
Das du dann aber 2 Phasen brauchst ist dir klar oder??
NG3 bedeutet bis 3 KW Leistungsaufnahme, und 6 KW aus einer Steckdose geht etwa eine Sekunde ;-)

Wolfgang

von WolfgangK - am 07.02.2006 21:42
na, dann sag doch mal, wie lange deine Akkus halten... Carlo seine sind mittlerweile über 80.000km alt. jaja, du liest richtig. achzigtausend.

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 08.02.2006 06:20

Re: Schnellladung an sich

Wieso soll sich an der Energie etwas ändern, wenn man über 40°C ist?
Ich weiss natürlich worauf du hinaus willst...
natürlich muss man nicht nur auf die Spannung achten, sondern auch auf die Temperatur.
Wenn die Batterie allerdings eine normale Temperatur von sagen wir mal 20°C hat, kann man problemlos mit so hohen Strömen laden. Der wirklich hohe Strom fließt ja nur wenige Minuten, bis die Spannung auf die Ladeendspannung angestiegen ist, und dann muss man sowieso runterregeln.
Wenn die Batterie aber eh schon 40°C hat (kam bei mir noch nie vor), dann würde ich auch nicht mehr mit C/4 (mache ich normalerweise) laden, sondern erst mal abkühlen lassen.

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 08.02.2006 06:39
Hallo Wolfgang ,das ist mir schon klar das ich zwei Phasen brauche ,ist ja nicht das erste mal.
Gruß Johannes

von Johannes - am 08.02.2006 08:47

Re: Schnellladung und Verluste beim Laden

Hallo Roland, interessant. Aber die Ausgangsfrage war ja ob man Gel-Bat´s mit 80 oder 100A pro 100Ah laden kann - meiner Meinung nach nicht - weil die extrem hohe Wärme ja nicht entweichen kann oder es zerreißt den Akku.

Und daraus ergab sich die Frage, ob bei anderen Ladegeräten überhaupt der entsprechende Ladestrom/ Wirkungsgrad rauskommt - wenn nicht, dann ist die Diskusion überflüssig.

Ich hab das Fronius Selectiva Plus, mit cos phi 0,99 - also da kommt wirklich das raus, was angegeben ist ( Wirkungsgrad 94 Prozent / fast genau 100 Prozent Gleichstrom ). Damit kann man auch einzelne Zellen laden - ( HF getaktet - weil Du darauf anspieltest - wahrscheinlich aus Unwissenheit das es sowas überhaupt gibt ? )

Wenn ich damit auf Gel-Bat´s losgehe zerreißt´s die wahrscheinlich.- daher die Frage nach der Höhe des Ladestromes zu Ah Kapazität bei Gel.

Hier wollte man eine Schnellladung bei 60Ah Gel mit 35A Laden - und dann kam noch die Empfehlung 1:1. Also - wo bleibt die in dieser Gel- Batterie produzierte Gasung - wo entweicht die bei verschlossenen Gel- Batterien bei der Schnellladung mit hohem Strom ?

Grüße

von Peter - am 08.02.2006 11:38

Re: Schnellladung und Verluste beim Laden

Hallo Peter,
wenn Du eine Bleibatterie 12V mit 60A lädst - bei Beachtung der Ladeschlussspannung- und es werden 10 % in Wärme umgewandelt so sind dies erst ca. 100 W Wärmeleistung - also bei einer 10-20 kg schweren Batterie zunächst gar kein Problem.
Selbstverständlich haben alle Flies- oder Bleiakkus ein Sicherheitsventil ( pro Zelle) - drum heißen sie auch VRLA ( Valve Regulatet Lead Aicid) da kann das Knallgas dann raus!
( Nur die "Silikon" Batterien sollen keines haben, das glaube ich aber nicht.)

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 08.02.2006 12:21

Schnellbehauptungen und Verluste beim Benehmen

Hallo Peter

Jetzt weiß ich nicht ob Du inzwischen Deinen Wurm aus dem Rechner beseitigt hast?
Das immer der gleiche Firmenlink kommt.

Aber in Deiner anderen Festplatten hängts inzwischen ein bisserl.

Es ist nicht So das ich Rolands Ressumes immer teilen kann, manchmal sind
wir sehr konträr, aber was Er weiß ist klar (wir ziehen manchmal andere Schlüße)
und da zu schreiben "( HF getaktet - weil Du darauf anspieltest -
wahrscheinlich aus Unwissenheit das es sowas überhaupt gibt ? )" ist ein Frechheit, auch mit
Fragezeichen.

Natürlich ist es auch eine Frechheit das ich das schreib, weil ich gern schreib der andere soll sein Hirn einschalten,
aber da unterstelle ich im nicht das er was nicht weiß sondern das Er es aus mehreren Richtungen betrachten soll.

Und so würde es auch Dir gutuen die Anregungen aus mehreren Richtungen zu betrachten und nicht hören zu wollen
das Du so toll bist ein so *gutes Ladegerät zu haben* jedes Ladegerät ist nur so gut wie sein Benutzer.

Ob man jetzt soweit gehen sollte jeden Handbuch einen Knigge
( [www.freiherr-von-knigge.de] Achtung der Link geht nicht zu der Firma )
beizulegen ist aber wahrscheinlich übertieben.

Mit ergebenen Kratzfuß Manfred

von Manfred - am 08.02.2006 12:43

Re: Schnellbehauptungen und Verluste beim Benehmen

Hallo Manfred - der Beitrag war mehr als überflüssig - aber was solls - ich tue ihn mal so ab.

Meine Anspielung bezog sich auf den Wirkungsgrad des Gerätes - weil er getaktete Technik laut seinem Kommentar " nicht bevorzugt ".

Und wenn Roland Dein allwissender Gott ist, dann bete ihn weiter an - ich gehe davon aus, das er Mensch ist wie Du und ich - keiner weiß alles und jeder kann sich mal irren - Du auch ?

Herzlichst und sachlich, und nicht unverschämt ! ;-)

von Peter - am 08.02.2006 12:51

Die Doppelteverneinung

Hallo Peter

Ein paar Dinge im umgang mit älterer Männer

"der Beitrag war mehr als überflüssig "

Allso dringend notwendig [de.wikipedia.org]

"Meine Anspielung bezog sich auf den Wirkungsgrad des Gerätes"

Eine faule Ausrede ist immerhin etwas, läst zuminderst auf einen Kern von
Schulbewustsein schließen.

"wenn Roland Dein allwissender Gott ist" geht nicht ich bin Katohlisch,
wäre also in meine Fall eine Sünde.

"keiner weiß alles und jeder kann sich mal irren - Du auch ?"

ich irre mich nicht gern aber es ist mir wichtig so genau zu sein
das ich merke oder bewiesen, bekomme das ich einen Fehler mache.
Nur so kann ich lernen und ich musste viel und werde hoffentlich noch
viel lernen in meinen Leben.

Schwierig ist es nur wen man schon alles weiß und immer das beste
hat, weil wozu lebt man dann noch ist doch Langweilig :D

Ich wünsche dir ein unterhaltsamen Tag Manfred

von Manfred - am 08.02.2006 13:17

Re: Die Doppelteverneinung

Hallo Manfred, ich such noch die " doppelte Verneinung ".

zum Thema Ausrede: hab ich nicht nötig, ich weiß das Roland HF Technik kennt - schließlich hat er sie ja abgelehnt.
Frage ist: Warum ? Aber das weiß er selbst am besten, und er brauch sicherlich keine Fürsprecher !

Ich denke, wenn es sich angegriffen fühlt, wird er mir das selbst mitteilen.

Zu Deinem Problem mit meinem Fronius:

jeder kann, wenn er mit einem Produkt zufrieden ist, es weiterempfehlen - was spricht dagegen. Wenn Du auf selbstgebaute Lader stehst - oder was auch immer, dann ist das Dein gutes Recht und geht mich nichts an. Ich habe das Fronius- Gerät nur erwähnt, damit Roland weiß wovon ich rede.

Und wenn hier jemand sein ZIVAN oder IVT benennt, hab ich damit auch kein Problem - aber ich hinterfrage genau wie Du - das ist mein gutes Recht. Und wenn Du Probleme damit hast, dann lies doch einfach nicht mehr meine Beiträge.

Amen :-)

von Peter - am 08.02.2006 13:30

Die Doppelteverneinung und die Doppeldeutigen Gründe

Hallo Peter

Na dann hoff ich das Du sie noch findest die Doppelteverneinung.


Zu minderst gefällt mir Deine Formulierung schon besser
" schließlich hat er sie ja abgelehnt. Frage ist: Warum ? "

das ist nämlich ein Wortzusammensetzung die eine Frage ist und keine Vorwertung wie heute üblich
und von Dir gern als Pseudoargument gebraucht
"weil die extrem hohe Wärme ja nicht entweichen kann oder es zerreißt den Akku" und von Karl
bereits argumentativ beantwortet. Keine Spur von extrem außer der Behauptung von Dir.

"Wenn Du auf selbstgebaute Lader stehst - oder was auch immer"
Tue ich nicht sondern auf funktionierende. Aber das sind teilweise spezial Lader für Stapler in anderen Größen.

Natürlich darf und soll man wenn man mit einen Gerät zufrieden ist hier berichten.
Nur so ganz sicher ist das nicht immer, schreibt wirklich ein Käufer oder doch nur ein Verkäufer?

Weil warum einer was schreibt ist immer auch ein Grund wie Er es schreibt.

Und mit Deinen Hinterfragen hab ich auch kein Problem aber mit Deinen Vorwegwertungen.
Sei es extreme Wärme, Wirkungsgrad 94 Prozent / fast genau 100 Prozent Gleichstrom
oder eben "wahrscheinlich aus Unwissenheit das es sowas überhaupt gibt" das sind Formulierungen
wie heute in der Werbung üblich Kurz, prägnant und immer so am Thema vorbei das ein Anwalt noch
einen Bezug herstellen kann (im letzteren fall wär's aber eher unangenehm)

Die extreme Wärme ist eben Ansichtssache (Eskimo)
Wirkungsgrad 94 Prozent toll auch bei Ladungserhaltung?
fast genau 100 Prozent sind eben keine 100% darum kostet auch manches 0,99 Cent damits kein ¤ ist

Und darum werde ich Deine Beiträge auch weiter lesen und auch weiter dazu schreiben, auch wenn Du
eventuell eine Einschränkung der Werbewirksammekeit darin siehst, sollte das so sein ist das aber
juristisch nicht unterbindbar weil hier kein Werbefläche ist sondern ein Forum.


Amen hier ist übrings fast so wie Zeichnungen von Mohammed ein nur in der Liturgie zu verwendender
Begriff.

So soll es Geschen Manfred

von Manfred - am 08.02.2006 14:20

Re: Die Doppelteverneinung und die Doppeldeutigen Gründe

Aber Manfred, jetzt wirds doch komisch. Machst Du mir hier Deutschvorträge?

Wenn Du Deine Beiträge im Nachhinein gründlich liest, wirst Du feststelle, das diese nicht besser sind - also lass es.

Übrigens tolle Logik:

Jeder der auf sein Ladegerät schwört, ist auch ein Verkäufer - nun, was verkaufst Du denn so ?
Außer natürlich Deutschuntericht. Pensionierter Lehrer ???? - alles klar.

Das ist mir dann doch zu blöd - es geht kilometerweit am Thema vorbei - sehr unterhaltsam, aber absolut uninteressant - sicher nicht nur für mich!

Danke für Dein Interesse :D

von Peter - am 08.02.2006 14:34

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

Hallo Devilguy Peter, hallo Manfred,
ich bin doch echt erstaunt, wohin die Diskussion jetzt geht. Ich bin erstaunt, was ich alles geschrieben, gesagt oder kommentiert haben soll.

Peter, wo soll ich geschrieben haben, dass ich Hf-Lader "nicht bevorzuge" oder so, und woraus schließt Du, dass ich nicht weiss, was das ist?

Um es klar zu sagen: Ich habe beruflich bereits 1983-84 hf-getaktete Ladegeräte gebaut, seinerzeit bei Siemens in der "Systemtechnischen Entwicklung" in Erlangen, und im Auftrag für Solarladegeräte für den Sinai. Also denke ich, dass ich schon weiß, was das ist.
Außerdem lade ich meinen Citroen AX mit einem Zivan auf und habe für den CityEl ein Fronius Selectiva 3020 sowie für meinen Roller ein Fronius Selctiva 2030 im Einsatz.

Wo bitte soll ich was gegen HF Lader erwähnt haben? Habe es trotz Suchen in meinen letzten Beiträgen nicht gefunden und wäre für Hinweise dankbar.

Hallo Manfred, sehr nett, dass Du meine Kommentare verteidigst. Das wäre nun aber wirklich nicht nötig gewesen, soviel Mühe. Nur weil ich mal mehr als einen halben Tag nicht in den Foren war... na ja. Ich denke, ich sollte und könnte mich doch selbst verteidigen, wenn es denn nötig wäre. Angegriffen fühle ich mich nicht, höchstens ein wenig missverstanden. Und diese Missverständnisse räume ich doch gerne aus, vor allem, wenn ich fachlich beitragen kann.

Wenn es nur ums menschliche geht, dann nochmal meine Bitte an alle: Zurückhaltung ist angesagt. Die EL-WEB Foren sind für Technik da, nicht so sehr für menschliche Auseinandersetzungen. Technische Einschätzungen sind willkommen, aber auf menschlichen Ebenen auf andre eindreschen ist unnötig. Ich jedenfalls rege mich schon lange nicht mehr über die bedauernswerte Rechtschreibung auf. Ich denke, damit müssen wir leben. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn die Beiträge wenigstens vom Deutsch her so verständlich sind, dass nicht immer wieder Missverständnisse entstehen.

Zur Schnellladung von Blei Gel: Bei 100 Ah Blöcken würde ich 50 A schon als Schnellladung bezeichnen und nicht viel höher gehen, außerdem sowohl Spannung als auch Temperatur gut überwachen. Es kann wirklich gut sein, dass durch die hohen Ströme die Temperaturen partiell innen recht hoch werden. Aber Blei leitet auch Wärme ganz gut, soooo gefährlich kanns eigentlich nicht werden.
Man spricht von beschleunigter Ladung bei Ladezeiten von 2 bis 4 Stunden und von Schnellladung bei Ladezeiten von 1/2 Stunde bis 2 Stunden oder so. Blei Gel sollte ein Aufladen in 2 Stunden schon vertragen.

Und nicht vergessen: Laden mit hohen Strömen immer nur bis rund 80 %, danach schonend weiterladen. Ich denke, dass es die Akkus so mögen.
Und Blei Vlies werden häufig für Notstromversorgungen gebaut. Da wird z.B. eine Entladezeit von 20 Minuten spezifiziert. Die Akkus sollten also hochstromfähig sein. Das gilt dann für Entladung und natürlich auch für Ladung.

Aber: Bei allen Akkutechnologieen, also Gel oder Vlies, kann der Hersteller durch den Aufbau und die Materialien schon etwas beeinflussen, für welche Ladeströme sich die Akkus eignen. Also empfehle ich dringend, beim Hersteller nachzufragen, ob der verwendete Typ hochstromfähig ist.
Hängt alles - wie erwähnt - mit dem Innenwiderstand zusammen. Dickere Bleiplatten z.B. bei Panzerplattenbatterien sorgen für längere Lebensdauer, aber auch für höheren Innenwiderstand und damit "weichere" Akkus - und mehr Erwärmung beim Entladen und bei Laden.



von Berlingo-98 - am 08.02.2006 15:25

Re: Schnellladung und Verluste beim Laden

Hallo Karl, wie hast Du die 100 Watt Wärmeleistung errechnet ? 12V Block mit 60A laden - wieviel Ah hat der Block ?

Grüße

von Peter - am 08.02.2006 15:28

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

Hallo Roland - ich zitiere ( hab ich´s vielleicht falsch verstanden ? )

" Bis hierher ist alles Gleichstrom. Da kann man Strom mal Spannung gleich Leistung setzten, ist dann alles Wirkleistung. Vorausgesetzt, man hat wirklich Gleichspannung / Gleichstrom und nicht irgendwas getacktetes und mit Puls / Pause und so. Trotzdem sollte man keine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung haben. Sowas habe ich jedenfalls beim Akkuladen auf der Gleichstromseite noch nie beobachtet. "

ich bezog mich auf " getaktetes und sowas ".

Hab auch grad nochmal bei Carlo nachgelesen: Blei Gel 1/100 und nass 1/25 laden - Gel bis 2,35V per Zelle.
Du schreibst oben bei Blei-Gel von 50A / 100Ah ?

wer hat nun recht ? ich meine nicht im rechthaberischen Sinne, sondern, was ist richtig ?

Und natürlich war es von Manfred falsch verstanden ! Oder ich hab mich schlecht ausgedrückt.

von Peter - am 08.02.2006 15:42

Re: Schnellladung und Verluste beim Laden

Hallo Peter,

angenommen die 12 V Batterie wird mit knapp 14 V und 60 A geladen- das ist ca.
1 kW . Ca. 90% gehen in die Elektrochemie, ca 10 % in die Wärme.
Die Größe spielt nur insoweit eine Rolle, eine 10 Ah Batt. wird sehr schnell 14 V erreichen - ich würde davon aber abraten!
Eine entsprechende ( siehe Rolands Ausführungen-) 60 Ah braucht länger bis sie auf 14 V ist, dann sollte sich die entsprechende Nachladephase anschließen.
Bei einer 120 Ah dauerts noch länger, im Prinzip ist die anfängliche Wärmeleistung jedoch immer gleich.

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 08.02.2006 16:14

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

Lieber Namensvetter,

Ich denke, Du verwechselst -ein wenig- die Primär- und die Sekundär-Seite Deines Ladegerätes. Der cos_phi gibt die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung auf der PRIMÄR-Seite (d.h. am Netz) an. Auf der Sekundärseite wird die Spannung u.U. über eine Taktung, die sog. Pulsbreitenmodulierung, eingestellt, je nach Konstruktion des Netzteils. Hier kommt es wohl, wie Roland treffend bemerkte, selten zu einer Phasenverschiebung. Die Sekundärtaktung sogenannter "HF-Lader" (ich habe mich schonmal über den Begriff echauffiert...) wurde auch schon öfter diskutiert, tut wohl aber (man korrigiere mich) nichts zur Sache, wenn man einen Bleiakku läd.
Die von Dir angesprochenen Ladeströme sind die Maximalströme. Die fließen IMMER nur im allerersten Moment der Ladung, da sie von der Spannung der Batterie abhängig sind, die ja beim Laden steigt. Je kleiner die Batterie, desto schneller steigt die Spannung, desto schneller sinkt der Ladestrom. D.h. man kann (im Prinzip) selbst mit einem gigantischen Ladegerät eine kleine Batterie laden... Ich empfehle, eine Ladekennlinie eines entsprechenden Gerätes zu konsultieren.
Was die Energieumsetzung innerhalb des Akkus angeht: Ein Teil geht in Wärme, aufgrund des Innenwiderstandes (der aber sehr klein sein sollte...) verloren, ein zweiter Teil, gegen Ende der Ladung, in die Elektrolyse und der Löwenanteil in die chemische Umwandlung der Platten.
Der Akku wird also nur Schaden nehmen, wenn er zu lange mit zu hohen Strömen, d.h. zu hoher Ladespannung, geladen wird. Also wenn die Ladekennlinie nicht stimmt.
Warum also die Aufregung?

Viele Grüße

Peter

von Peter Pott - am 08.02.2006 16:52

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

Hallochen, es ging ja eigentlich mal um Johannes, der wollte eine Schnellladung für seine 60Ah Gel-Bat´s haben - siehe erster Beitrag. Leider ist das hier etwas aus dem Ruder gelaufen - weil ich der Meinung war, das Gel-Bats nicht für die Schnellladung geeignet sind - bei Johannes wären es nach seinen Vorstellungen mit ca. 35A / 60Ah - nun gehts wie gesagt um die Batterieerwärmung und nebensächliche Themen, und ich bezweifel, wenn er nach einer "günstigen Lösung" sucht, daß da ein vernünftiges Ladeergebniss zustande kommt und die Batt´s keinen Schaden nehmen.

eigentlich nichts zum Aufregen - von Manfred nur noch ein Deutschkurs zwischendurch und etwas Knigge, leider am Thema voll vorbei - mal sehen was er schreibt wenn er das liest, ich steh jetzt unter seiner Beobachtung :p

von Peter - am 08.02.2006 17:09

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

hallo peter

Zitat

Hab auch grad nochmal bei Carlo nachgelesen: Blei Gel 1/100
und nass 1/25 laden - Gel bis 2,35V per Zelle.


meinst du jetzt das carlo damit den hauptladestrom
oder den nachladestrom meint ??

helmut

von wycky - am 08.02.2006 17:34

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

ich tippe mal auf Hauptladestrom - denn 25/100 bei nass kann kein Nachladestrom sein - aber das weis nur er - vielleicht greift er ja noch mal in die Kontroverse ein

Gruß

von Peter - am 08.02.2006 17:47

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

hallo peter

erst meintest du carlo meint

Zitat


Hab auch grad nochmal bei Carlo nachgelesen: Blei Gel 1/100
und nass 1/25 laden - Gel bis 2,35V per Zelle.


dann meinst du


Zitat

ich tippe mal auf Hauptladestrom - denn 25/100 bei nass kann
kein Nachladestrom sein - aber das weis nur er - vielleicht
greift er ja noch mal in die Kontroverse ein


was meinst du jetzt wirklich ??

servus

von wycky - am 08.02.2006 18:49

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

@wycky

Sorry - ich mein natürlich 25/100 - also ein viertel der Batteriekapazität - aber jetzt hast Du mich verunsichert, ich muß noch mal nachlesen, nicht das ich ihn falsch zitiere - hatte heut schon genug Streß mit Manfred

von Peter - am 08.02.2006 18:59

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

Hier der original Beitrag:

Autor: Carlo (84.187.251.---)
Datum: 19.12.2005 23:59

ich gebs auf...ladet ruhig so weiter.ich werde nicht mehr versuchen jemandem beizubringen,dass 14,1v bis 1/100 der gelkapazität bzw. 1/25 säurekapaztät an ladestrom richtig ist.dann mit dem genannten winzigen strom ruhig mit steigender spannung weiter laden.nein,tue ich nicht mehr.

die akkuhersteller geben ne menge an.nur dass da keine ströme bei angegeben sind ist doch komisch,oder?

sprüht mal ein bisserl wasser mit spüli auf eure zellstopfen der akkus(wenn sichtbar).dann seht ihr ob ich recht habe,bzw. ab wann es gast!

mfg Carlo

von Peter - am 08.02.2006 19:01

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

hallo peter

soll das jetzt heissen du meinst carlo meint mit

14,1v bis 1/100 der gelkapazität

in der hauptladephase zu laden ????????
z.b: 60A(h) / 100 = 0.6A
mal 25Ah rausfahren und 40 std laden ????
ich glaub das passt nicht wirklich gut

oder vielleicht ist da doch der nachladestrom gemeint ??????

servus

von wycky - am 08.02.2006 19:26

Deutsch, Bayrisch, Latein? oder egal solange man weiß worums geht?

Hallo Peter

Es ist nicht leicht mit Dir (aber da kenn ich mehr junge Männer hier)

Wenn ich Dir schreib *So soll es Geschen* so ist das ein mögliche Übersetzung von Amen
(So ist es wäre auch eine) also kein Deutschunterricht sondern Latein.

Obwohl

"Wenn Du Deine Beiträge im Nachhinein gründlich liest, wirst Du feststelle,
das diese nicht besser sind - also lass es." Peter ich lese selten meine Beiträge nochmal
(meistens bin ich mit den Reaktionen darauf beschäftigt ) *Übrigens tolle Logik*

Also ich kein pensionierter Lehrer (nur eventuell für einige verantwortlich, also Frühpensionierungen
mein ich) sondern Handwerker den viele Juristen und Schlipsträger geärgert haben, mit wenig
Sachverstand aber geschickten Worten und was ich verkaufe

Ich verkaufe etwas von dem ich möchte das es Artgerecht benutzt, wird mit Sachverstand und
der nötigen Sorgfalt. Auch meinst Du doch ein Sprachlehrer, nein höchstens in Bayrisch mit
Asterixlateineinschlag. Es ist inmaterieller (das ist schon richtig Peter es ist in nicht immaterieller Art
da ich es ja messen kann und Geld dafür bekomme) Art, aber eben wie Sprache und Denken
Weltbewegend, während sich manche im Deutschunterricht langweilten bis die Arbeiten zurück kamen
"Außer natürlich Deutschuntericht" Herr Devilguy das schreibt man mit zwei r

Also Peter grundsätzlich sind mir Rechtschreibfehler egal solange noch einigermaßen erkennbar
ist was der andere eigentlich meint und darum entlockt es mir schon ein Schmunzeln das Du Dich
ausgerechnet bei Roland ausheulst "Und natürlich war es von Manfred falsch verstanden !".

Es gibt wenige Menschen (außer meine inzwischen verstorbenen Deutschlehrer) die so intensiv mit
meiner Sparchauslegung kämpfen wie der Co-Admin
[forum.myphorum.de]
Er muß Sie im gegensatz zu den andern juristisch abkloppfen


Einen Streßfreien Abend noch Manfred

von Manfred - am 08.02.2006 20:10

Re: Deutsch, Bayrisch, Latein? oder egal solange man weiß worums geht?

Hallo,

Ist zwar ganz amüsant, hier zu lesen,
aber so richtig bringt mich das nicht weiter, um herauszufinden,
mit welchem Ladegerät,
wieviel Strom
und wieviel Spannung
zu welchem Zeitpunkt
ich welche Batterien
am besten laden oder kaputtladen kann.

Vielleicht spielt ja auch noch die Marke des ElMos und die Mondphase eine Rolle
ganz zu Schweigen von der Sprache mit der ich zu meinen Batterien rede ;-)

Mir fehlen so ein wenig die Sach-Argumente.

Genug Öl im Feuer ????



von Bernhard Stroop - am 08.02.2006 20:36

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

Nicht Gel und Säurekennlinie zusammenlegen, sind zwei verschiedene Dinge.

Das würde heißen 0,6A bei 60Ah Gel- Batt´s oder 4A / 100Ah nass ( Blei- Säure ), könnte man so interpretieren. Da kann er wohl nur Nachladestrom meinen - denn für die Hauptladung klingt das sehr dünn.

Vielleicht sollte man Carlo nochmal direkt darauf ansprechen, bevor hier Chaos rauskommt - also erstmal keine sinnlosen Experimente.

Mich würde interessieren, was er für Batterien hat ( Hersteller usw. ) und wie er die genau lädt - Anfangsstrom - Nachladephase - vielleicht meldet er sich ja oder ich sprech ihn morgen mal direkt darauf an, mit einem neuen Thema.

von Peter - am 08.02.2006 21:12

Re: Deutsch, Bayrisch, Latein? oder egal solange man weiß worums geht?

Lies mal Deinen letzten Beitrag, gaaaanz langsam - und dann denk darüber nach, bitte auch ganz langsam. ( soviel zum Thema Rechtschreibung, Deutsch ).
Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

Achso, Danke für das Kompliment ( Junger Mensch ) - hab ich wohl vor 25 Jahren zum letzten mal gehört.

gesegneten Feierabend :-) :D

von Peter - am 08.02.2006 21:24

Re: Deutsch, Bayrisch, Latein? oder egal solange man weiß worums geht?

Hallo Bernhard, ich selbst amüsiere mich auch köstlich - über die " Mondphase" in Deinem Beitrag mußte ich mächtig ablachen - was soll´s, das Leben ist ernst genug.



Grüße :joke: :-) :joke: :-) :joke: :-)

von Peter - am 08.02.2006 21:31

Re: Schnell-Laden anfangs und langsam fertig und voll

Hallo Peter und Peter und andere,

da bin ich doch ein wenig entsetzt, wie meine Worte interpretiert werden, wo ich mir eigentlich viel Mühe gebe, klar zu schreiben.

Ich meine dies hier:
" Bis hierher ist alles Gleichstrom. Da kann man Strom mal Spannung gleich Leistung setzten, ist dann alles Wirkleistung. Vorausgesetzt, man hat wirklich Gleichspannung / Gleichstrom und nicht irgendwas getacktetes und mit Puls / Pause und so. Trotzdem sollte man keine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung haben. Sowas habe ich jedenfalls beim Akkuladen auf der Gleichstromseite noch nie beobachtet. "

ich bezog mich auf " getaktetes und sowas ".

Wörtlich schrieb ich "getacktetes und mit Puls / Pause und so". Gemeint ist, dass der Lade-GLEICH-Strom nicht gleichmäßig fließt, sondern im erwähnten Beispiel in 40 A Blöcken und dann eine Pause und Messphase. Dabei sind Stromfluss und Pause mehr im Sekundenbereich. Das heißt also, dass die Profis z.B. 40 A eine Sekunde fließen lassen und dann für rund 100 ms Pause machen und messen. Wenn der Akku voller wird, werden die Pausenzeiten immer länger.

Ich bin wegen der Ungenauigkeit beim Lesen und der etwas eigenwilligen Interpretation "getacktetes und sowas" und daraus dann auf HF Lader zu schließen schon sehr entsetzt. HF bezieht sich nie auf das eigentliche Ladeverfahren, sondern auf die Umsetzung von 230V 50 Hz Netzstrom auf die Ladegleichspannung. Man spart sich den schweren und verlustbehafteten 50 Hz Trafo. Die Ladegeräte werden viel kleiner und besser im Wirkungsgrad. Das weiss ich seit langem, weil ich sie einsetze, und ich habe überhaupt nichts gegen HF Lader (wenn sie denn funktionieren...).

Zum Laden mit hohen Strömen: Nochmal muss ich erwähnen, dass das nur bis rund 80 % Vollladung erfolgen sollte. Also schön die Spannung überwachen.

Um es praktisch zu sagen: ich würde es mir auch trauen, eine 60Ah GEL Batterie mit 35 A zu laden, allerdings mit Zeitschaltuhr nur eine halbe Stunde oder eine Stunde, jedenfalls höchsten bis 2,4 Volt pro Zelle, dann mit kleineren Strömen fertig laden. Schärfer rangehen nur im Ausnahmefall, wenn man unterwegs mal schneller voll laden muss. Aber auch dann die max. Ladespannung unbedingt einhalten, je nach Temperatur. Ich würde die Werte, die man im FAQ Forum in dem Bild ablesen kann, nicht überschreiten, also 2,4 Volt pro Zelle bei tiefen Temperaturen (bei hohen Temperaturen eher weniger).

Zur Interpretation 1/100 und 1/25: Da ist mit Sicherheit der Nachladestrom gemeint, und im Klartext: bei GEL 1 A Nachladestrom pro 100 Ah Kapazität, bei Blei-Säure bis 4 A pro 100 Ah Kapazität. Ich hoffe, dass das jetzt klar genug ist. Im übrigen ist auch Carlo der Meinung, dass man wenigstens anfangs mit möglichst hohen Strömen laden muss. Glaube ich jedenfalls.

Man könnte im einzelnen noch eine Menge drüber schreiben. Meine Fronius Ladegeräte haben per Parametrierung noch mehr Möglichkeiten zum Nachladen. Man kann bis zu 8 A Nachladephase bei meinem 30A Gerät einstellen. Für Blei Vlies und Blei Gel liegt dies weit darunter, aber doch für 2 Stunden bei 2 A oder so. Nachladen heißt hier sogar: nach Erreichen der Ladeschlussspannung von 2,35 oder 2,4 Volt (einstellbar) werden ohne Spannungsbegrenzung noch 2 A oder so für ertwa 2 Stunden in die Batterie "reingedrückt". Bei Vlies ist das ganz ok, bei GEL muss das nicht nicht.

Und übrigens: für wirklich lange Gebrauchsdauer der Akkus würde ich beim Entladen immer zwischen 50 und 90 % Ladezustand fahren. Ich denke, dann halten sie echt lange. Ich würde jedenfalls mal probieren, ob das auch bei GEL oder anderen Blei-Typen die Nutzungsdauer erhöht.



von Berlingo-98 - am 08.02.2006 22:25

Re: Schnell-Laden anfangs und langsam fertig und voll

Hallo Roland,

Danke für Deine Klarstellung. Jetzt wird es auch für mich verständlich.

Ich habe im September CTM Blei-Vlies und Einzellader mit 12A von City-com eingebaut bekommen. Die laden laut H.Nestmeier mit 14,7 Ladeendspannung. Eine Batterieheizung hält meine Accus auf 25° C.
Laut CTM, ("Die Ladespannung für die Batterien sollte bei 25°C Batterietemperatur ... 2,45 +/-0,05 bei zyklischer Nutzung betragen.") wäre das genau richtig.
Wenn ich nun anfangs mit höheren Strömen laden will, um nach Deiner Theorie die Batterien länger fahren zu können, ware es da möglich, den Originallader so einzustellen, dass er bis 42 V parallel mit 13 A zusätzlich lädt um dann abzuschalten und den Rest der Ladung durch die 3 Einzellader zu vollenden?
Dies natürlich nur ab und zu, wenn man längere Strecken mit Zwischenladung fahren will.

Wenn dies zu Bejahen wäre, ist dann der Umbau des Originalladers nach "Wagner" für Gelbatterien durch Austauschen der Widerstände richtig?



von Bernhard Stroop - am 09.02.2006 08:45

Re: Schnell-Laden anfangs und langsam fertig und voll

Hallo Bernhard,
danke für Deinen lieben Worte hinsichtlich Verständlichkeit und so.

Zu Deinen weiteren Fragen und Bermerkungen:

Wenn ich nun anfangs mit höheren Strömen laden will, um nach Deiner Theorie die Batterien länger fahren zu können, ware es da möglich, den Originallader so einzustellen, dass er bis 42 V parallel mit 13 A zusätzlich lädt um dann abzuschalten und den Rest der Ladung durch die 3 Einzellader zu vollenden?
Danke für die Ehrung, ist aber nicht meine Theorie, sonden die von Prof. Winsel, nämlich dass die Ladeströme etwa in der gleichen Größenordnung fliessen sollen wie sie auch bei der Entladung auftreten. Bei mir ist es nicht so sehr Theorie, sondern Praxis, d.h. ich habe erfahren dürfen, dass die Batterien dann länger halten und nach gelegentlicher Hochstromladung einfach wieder viel frischer wirkten. Diese Erfahrungen gründen sich z.B. auf Parallelschaltung des Orginal CityCom Trafoladers und meines sogenannten Ladewürfels mit zusätzlich 18 A. (hier in den Foren bereits mehrfach erwähnt, ich setze einen gewissen Bekanntheitsgrad voraus). Gesamtladestrom als ca. 35 A oder so anfangs. Hat in allen Fällen den Akkus merkbar gut getan.
Dann hat Kollege Kürten bei unseren Erlanger "Fahren mit Sonne" gelegentlich einigen Nachzüglern die Akkus im CityEl mit seinem 80 A Ladern etwas auf die Beine geholfen. Hat auch in allen Fällen gut geholfen, wobei natürlich die Ladeschlussspannung immer gut überwacht wurde.
Also nochmal: ist nicht meine Theorie, sondern meine praktische Erfahrung.

Nun zu Deiner Frage: HF Lader mit anderen parallel? Da hilft nur ausprobieren, ob Deine IVT Lader mit dem Trafolader oder einem anderen Lader parallel arbeiten. Das kann, muss aber nicht sein. Leider habe ich diese Zusammenstellung nicht selbst im Einsatz und kann daher nichts drüber berichten. HF Geräte können sich schon gegenseitig beeinflussen, so wie (meine) Magnetronic Pulser mein Fronius HF Lader einfach auf Störung gehen liessen. Hier hilft nur ausprobieren, was wirklich zusammen tut. Evtl. wissen ja Forumskollegen mehr über Deine spezielle Konfiguration und können hier berichten.
Und nochwas: Manchmal hilft eine kleine Entkoppelung durch kleine Widerstände von 100 mOhm bis 1 Ohm schon, und die Geräte arbeiten wieder zusammen. Ausprobieren.

Auf jeden Fall ist es günstig, bei Langstreckenfahrten weitere Ladegeräte dabei zu haben, um die Akkus schneller voll zu bekommen. Die "Achener Deutschlandfahrer" haben sich dafür schon den 50A Andersen Stecker in ihre CityEls eingebaut, um die Zusatzladegeräte schneller ankoppeln zu können, und um sich auch gegenseitig helfen zu können. Das könnte man mal zu einer Art Standard erklären, ist jedenfalls eine gute Lösung.

Die Überwachung der Ladeschlussspannung mache ich - wie oft erwähnt - bei solchen Veranstaltungen immer manuell oder (in Neu-Deutsch) "human-assisted". Also abschätzen, wieviel Ah-Stunden reingehen, dann den Zusatzlader über Kurzzeitschaltuhr dran und dann noch zusätzlich die Spannungen per Augenschein überwachen.

Was mir als Projekt noch vorschwebt, ist eine Überwachung per WLAN. WLAN habe ich in meinem Laptop sowieso drin, und kleine Palm Computer gibt es mittlerweile auch mit WLAN. Die Messtechnik im Fahrzeug müßte dann nur noch die Werte erfassen und im Funknetz entsprechend zur Verfügung stellen.
Wie sagte Werner von Siemens um 1850 oder 1870 oder so: "Wenn ich mal viel Zeit habe, baue ich mir ein elektrisch angetriebenes Automobil". Also: Wenn ich mal viel Zeit habe....

Und zu Deiner weiteren Frage:
Wenn dies zu Bejahen wäre, ist dann der Umbau des Originalladers nach "Wagner" für Gelbatterien durch Austauschen der Widerstände richtig?
Da kann ich nichts zu sagen, habe ich mir nicht angeschaut, was da gemacht wird. Ich habe meinen eingebauten CityCom Trafolader (Baujahr 1990) bei Bernd Kürten einstellen lassen, als er mir drei neue Blei-Vlies Akkus eingebaut hat.



von Berlingo-98 - am 09.02.2006 10:29

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

Hallo Peter
Bei Stress mit Manfred solltest du wirklich mental fit sein.
wotan

von wotan - am 09.02.2006 22:54

Re: Schnellschüsse und Verluste beim Verständnis

Carlo zu fragen, halte ich für eine gute Idee.
Die Innenwiderstände einer 100Ah Bleibatterie, auch Gel, liegen so bei 2 bis 3 Milliohm. Wenn man also einen leeren Akku, der noch 11,7 Volt Spannung zeigt, an 14,7 Volt legt, falls die zulässig sind und, wie es hier einige tun wollen, erhält man einen Ladestrom von ca. 1000 Ampere.
Also, ich denke, da gibt es Grenzen und zu dem Innenwiderstand sollte bei Konstantspannungsladung noch ein Serienwiderstand hinzukommen. Meist hat aber auch das Ladegerät einen ausreichenden Innenwiderstand eingebaut, ohne, dass der erwähnt ist. Zum Vergleich: Hawker Cyclon, 2,5 Ah-Zelle 2 Volt: Ladeendspannung 2,45 Volt, leer bei 1,95 Volt, 5 mOhm Innenwiderstand, macht 100 Ampere Ladestrom, hält das Ding nicht lange aus.
Mein Freund hat gerade ein Innenwiderstandsmessgerät für Kondensatoren gebaut, das funktioniert mit 100 kHz. Ich bin überzeugt, das funktioniert auch an Akkus, sofern ein Zusatzentladegleichstrom verwandt wird, der groß gegenüber dem Messstrom ist, sodaß er den Strom immer nur in eine Richtung zwingt. Wäre die Frage, inwieweit der Akku hohe Frequenz nicht mitmacht. Meiner Vermutung nach spielt die keine Rolle.
Wäre ja eigentlich ein Muss für jeden Elektroautofahrer.
Langsam sollte ich mir mal einen Projektkatalog zulegen.

Also, auf jeden Fall, es gibt auch in der Hauptladephase Grenzen, die aber in der Regel von unseren Ladegeräten nicht erreicht werden.In der Endladephase können diese zulässigen Grenzen sehr wohl überschritten werden. Carlo ist da sicherlich die richtige Adresse, er hat gute Erfolge mit seiner Batteriebehandlung und einem Praktiker sollte man mehr vertrauen, als dem, was der Bernd zu Akkus sagt.

von Bernd Schlüter - am 10.02.2006 14:53
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