Stelltrafo

Startbeitrag von Robert36a am 01.02.2007 20:57

Hallo,
hat schon einmal jemand den Versuch gemacht mit einem Stelltrafo Bleiakkus zu laden (natürlich nachdem gleichgerichtet wurde). Nach meinen Überlegungen müßte es ja funktionieren, wenn ich genau mit der Ladeschlussspannung lade. Sobald die Batterien diese erreicht haben, dürfte ja kein Strom mehr fließen. Oder?

Hat da jemand Erfahrung?

Danke im voraus
Robert

Antworten:

Hallo robert,

wenn Du genau mit der Ladeschlussspannung lädst, dauert die Ladung unendlich lange, weil der Strom asymptotisch abnimmt.
Ein Stelltrafo ist auch nichts anderes, als eine regelbare Spannungsquelle. Leider sind die Leistungen meist recht klein, oder die Teile extrem groß und schwer.

Grüße

Peter

von Peter Pott - am 02.02.2007 13:09
www.ralfwagner.de -> Technik EL -> Zusatzladegeräte

Ralf verwendet für sein Beispiel ein Schweissgerät = richtig viel Strom.
Die Gleichrichter sind der Knackpunkt. Die müssen den Strom können!

Es gibt eigentlich 2 Möglichkeiten:
a) Mit Ladeendspannung laden = Ladung dauert ewig, wie Peter Pott sagt.
b) mit deutlich mehr Strom (= höherer Spannung) laden und die Umschaltung auf Ausgleichsladung(sspannung) manuell machen. = dabei bleiben und die Ladung überwachen.

Sowas ist als Ladebooster sinnvoll, wenn es mal wirklich schnell gehen soll/muss. Über die Verträglichkeit mit der Akkulebensdauer lässt sich streiten. M.A. nicht für dauerhaften Einsatz geeignet. Kann aber zwischendurch durchaus sinnvoll sein.

Grüsse
XSiteZ

--



von XSiteZ - am 04.02.2007 21:37
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