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Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Peter Pott, Helge W., Sven Salbach

Ladegerät

Startbeitrag von Peter Pott am 05.02.2007 14:21

Liebe Kollegen,

ich bin gerade dabei, für die neuen NC-rundzellen für meinen EVT ein Ladegerät zu entwerfen.
Dieses wird auf einem Chip von Maxim basieren, der im Prinzip die komplette Ladung regelt und überacht (Delta-Peak).
Jetzt ist es so, dass der Chip unverhältnismäßig viel billiger wird, wenn man ein paar mehr (also 100) kauft. Ich brauche im Prinzip nur 16.
Ich wollte daher mal fragen, ob es Interessenten gibt, die sich auch Ladegeräte für NC-Akkus bauen wollen. Platinenlayout gibt's auch, wenn gewünscht könnte ich auch die Fertigung der Platine und die Bauteile organisieren.
Der Chip kann (glaub ich) max. 20 Zellen laden (wobei ich da das Delta-Peak-Verfahren für ungeeignet halte). Ich lade je 10 Zellen mit 2.5 A. Wenn die voll sind, schaltet das Gerät auf die nächsten 10 Zellen um, usw.
Also, falls jemand interesse hat, freue ich mich über eine Mail, da können wir das weitere bekakeln.

Grüße

Peter

Antworten:

würde das lieebr mit einem Atmel machen.
Denn wennn Du nacheinander lädst und dann plötzlich lost fährst bevor die Akkus alle voll sind hast du irgendwannn ein ziemliches ungleichgewicht.
Die mir bekannte beste Methode ist einfach über die Temperaturveränderung!!
Nur lässt die sich nicht immer überall anwenden, deshalb nimmt man oft Delta t.
Für den Atmel gibt es auch schon fertige Programme.
Ist, wenn man so viele Akkus laden will, denke ich eifnacher und billiger!!

Die Ladeenderkennung mit Delta T ist voll für den Arsch!!
Oftmals schaltet das ladegerät schon nach 5 Minuten ab und sagt das die Akkus voll sind obwohl sie leer sind und sowas.

Einzig sicher und zuverlässig ist über die Temperatur zu laden, und es ist auch für den Akku am schonensten.
Alle andere wäre mir ebei einem e-mobil zu unzuverlässig,
Ach ja, ausser einfach mit einen Kapazitätsmessser zu laden, das solte etwa gensuso gut sein, wenn man geglegentlich kalibriert



von Sven Salbach - am 05.02.2007 17:26
Hm, ich fürchte, ich versteh' Dich nicht ganz.
"Delta t" würde ich noch irgendwie mit Zeitveränderung, "Delta T" eher mit Temperaturveränderung in Verbindung bringen, was meinst Du jetzt genau? Ich rede von delta Peak, das ist das "schlagartige" Abfallen der Akkuspanung am Ladeende. Also eigentlich "Delta U"
Ich habe mich für den fertigen Maxim-Chip entschieden, weil der a) nicht teuer ist und b) bereits fertig programmiert. Da mussen noch zwei Widerstände, zwei Kondensatoren, eine LED und ein Endstufentransistor dran und fertig. Der ist ja genau dafür gebaut: zum Akkus laden. Inkl. Sicherheitsfeatures wie Timer, Stromüberwachung, usw.
Eine zuverlässige Temperaturmessung von einzelnen Akkuzellen in einem Verband von 240 Stück halte ich für absolut illusorisch.
Ich lade die Zellen nacheinander, damit ich nicht so viele Ladegeräte benötige, das stimmt. Der komplette Akkusatz besteht aus sechs Strängen à 48V 5Ah. Da wird immer einer geladen und auf den nächsten weitergeschaltet, wenn alle Zellen voll sind. Der Fall, dass ich plötzlich, während des Ladens losfahren muss, ist eher unwahrscheinlich. Außerdem ist der Plan der, immer drei der genannten Stränge parallel zu schalten und leer zu fahren, bevor auf die anderen drei umgeschaltet wird. Somit ist Abends immer ein Block à 3x 48V 5Ah leer und der andere angebrochen. Der angebrochene wird am nächsten Tag zuerst geleert und das Spiel geht wieder von vorne los.
Also, hat jemand Interesse?

Grüße

Peter

von Peter Pott - am 05.02.2007 20:30
Hallo Peter,

könnte man mit deiner "Laderidee" auch größere NiCd-Akkus, z.B. 10 oder 14 Stück mit 1,2 V und 53 Ah laden?

Da ich jetzt auch Flugzeugakkus habe, die ich einbauen möchte, mache ich mir Gedanken über eine ordentliche Ladetechnik.



von Helge W. - am 08.02.2007 23:02
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