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elweb Batterie
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Suche Lieferant für Lithiumbatterien

Startbeitrag von Claus. am 31.05.2007 13:24

Für ein größeres Projekt suche ich einen Lieferant in Deutschland für Lithiumbatterien welche für eMobile geeignet sind.
Kann mir jemand ein paar Firmen Adressen zu Mailen ? Danke

Grüße
Claus

kontakt@emfm.de

Die 50 interessantesten Antworten:

Frag mal die an:

[m3shop.com]

Details bezüglich Belastbarkeit sind noch nicht auf der Webseite.

von Bernhard Leopold - am 31.05.2007 17:12
Willst Du den Poster verhöhnen?

Du kannst doch das nicht wirklich als ernsthaftes Angebot bezeichnen.

Gewicht folgt
Größe folgt
Preis ist überhöht

Irgendein Hinweis auf BMS?

Natürlich nicht.

Logische konsequenz aus solchen "Angeboten", irgendwo wird ein Bastler abbrennen

von Roland Mösl - am 01.06.2007 06:05
Wenn es nicht in Deutschland sein muss:

www.reapsystems.co.uk.
Vertreiben die dicken Zellen von Thunder-Sky, die LiPolys von Kokam und wohl auch Gaia.
Eine Mitarbeiterin spricht deutsch, Angebot kann per Mail abgefragt werden; die haben auch ein BMS, das 14 Zellen überwachen kann.

Oliver

von ORiepe - am 01.06.2007 06:56
Zitat
Roland Mösl
Willst Du den Poster verhöhnen?

Du kannst doch das nicht wirklich als ernsthaftes Angebot bezeichnen.

Gewicht folgt
Größe folgt
Preis ist überhöht

Irgendein Hinweis auf BMS?

Natürlich nicht.

Logische konsequenz aus solchen "Angeboten", irgendwo wird ein Bastler abbrennen


Zeig uns ein besseres Angebot!

von Bernhard Leopold - am 01.06.2007 15:35
Hallo Roland

Jeder der mit unkonvektionierten Lithium-Zellen hantiert, sollte eigentlich wissen wie die Dinger zu handhaben sind, und ob sie ein BMS brauchen. Otto Normalverbraucher wird sich hüten die auch nur anzufassen, Zellen mit hoher Kapazität sind meiner Meinung nach eh gefährlicher als die Kleinen, ich würde im Moment ehr zu Hoher Spannung (Beim EL z.B. 72V) und niedrigerer Kapazität tendieren, um die Gefahr im Fehlerfall zu begrenzen.

Warten wir ab wann brauchbare Akkupacks auf den Markt kommen.

Gruß

Roman

von R.M - am 02.06.2007 21:04
Die Thundersky sind lt. Hersteller nur zum Anlassen eines Benziners gedacht. Ob die auch tiefer entladen werden dürfen?

Schau doch auch mal hier:
[www.mgl-batterie.de]

Von www.a123-systems gibt es neuerdings die 32er Serie:
[www.a123systems.com]
Die wird wohl in Kürze von [www.bmz-gmbh.de] konfektioniert und vertrieben.

Bei [www.altairnano.com] gibt es die Lithium Titanate Akkus, die wohl für EV-Anwendungen am besten geeignet sind. Da kannst du bisher aber nur als Grossabnehmer mitspielen.

Viel Erfolg
Max E.

von Max E. - am 03.06.2007 11:56
Hallo

Wenn mich nicht alles täuscht sind die Zellen von a123-Systems inzwischen bei Batt-mann erhältlich, die Modellbauer sind jedenfalls schon recht begeistert, ein erster Testbericht über die Zelle ist in der Ausgabe 2/2007 der Zeitschrift "electromodell" zu finden. Erste Spezifikationen lassen hoffen, so ist z.B. von 3000 bis 5000 Zyklen die Rede, ein offizielles Datenblatt gibts aber anscheinend noch nicht.

Gruß

Roman


von R.M - am 03.06.2007 16:48
Hallo Claus,

[www.erun.ch] liefert jetzt LiPo-Akkus für den SAM: [forum.mysnip.de] .

Leider reagieren sowohl ERUN als auch BMZ offenbar grundsätzlich nicht auf Emails :mad: .

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 04.06.2007 07:45
Der billigste Lithium-Akku am Markt:

[www.innoscooter.de]

Wenn die Reichweite-Zahlen stimmen, sollte der EM 2500 mindestens 100 Ah bei 48V haben.
Also Scooter ausschlachten, Akku, Ladegerät und BMS um 3190,- sind unschlagbar!

Aber vielleicht liefert der Importeur ja auch Ersatzakkus - die sollten ja doch billiger sein, als der ganze Roller ;-)

von Bernhard Leopold - am 05.06.2007 17:41
Meine Meinung zu dem "billigsten Lithiumroller" am Markt:

Innoscooter bietet diesen Roller seit einigen Wochen bei E... an (Suchbegriff Elektroroller) und schreibt dort stets, daß die Lieferzeit ca. 8 Wochen betrage... :confused:

In Anbetracht von insgesamt nur nur 4 Bewertungen seit 2004, einer unglaublichen bzw. unglaubwürdigen Vergleichsrechnung zwischen Benzin- und Elektroroller und einigen wesentlichen fehlenden Angaben in der Artikelbeschreibung bin ich persönlich etwas skeptisch.

Da würde ich auf einer ausgiebigen Probefahrt mit anschließendem Blick in die Innereien und Barzahlung bei Abholung bestehen :rp:

Die Reichweite von 150km kann man unter optimalen Umständen (und so werden diese Zahlen wohl leider immer angegeben) meinen Berechnungen zufolge mit ca. 54 Ah schaffen. Könnte zu der Aussage passen, daß 100% Aufladung in 5 Stunden möglich sind, wenn mit knapp über 11 Ampere geladen würde...

Aber Fragen (nach Preis, Kapazität, Aufbauform, Maße, Gewicht, Ladestrom etc.) kostet ja nichts, ich bin gespannt was Innoscooter Dir antwortet...

Bis zur Tour de Ruhr,
Gruß Martin

von martin.b - am 05.06.2007 20:24
Ich habe gerade telefonisch einige Infos bekommen:

Der Akku ist Lithiumeisenphosphat-Technologie (siehe A123), wiegt ca. 24kg und hat 50 Ah. Er kostet als Ersatzakku für den Roller allein etwa 1500 Euro incl. BMS. Das Ladegerät lädt mit ca. 10 Ampere den Akku in ca. 5 Stunden wieder voll.

Da dieser Akkutyp keinen Peukert-Effekt kennt wäre er wohl auch für's City-El interessant, eine Strombelastbarkeit von 100A sollte er locker haben.

Wenn der Akku dann auch noch aus 16 Zellen seriell besteht (was noch zu klären wäre) beträgt die Ladeschlußspannung 57,6 Volt. Damit könnte man theoretisch auch ein herkömmliches Bleiladegerät, z.B. Fronius Selectiva Eco 4015 o.ä.) nehmen bzw. weiternutzen und auf 2,40 Volt/Zelle einstellen (24 x 2,40V = 57,6V)...

Die Lieferzeit ergibt sich aus dem weiten Weg aus dem fernen Osten...

Gruß Martin

von martin.b - am 06.06.2007 12:00
Hallo

Wer solcher Werbung glaubt ist selbst schuld, Wenn keine Angaben zu den Akkus gemacht werden, dann sollte man immer vorsichtig werden. Aber da wir jetzt wissen was eingebaut ist sollte man von etwa 70 km Reichweite ausgehen das ist auch nicht schlecht.

Gruß

Roman

von R.M - am 06.06.2007 20:39
Vorsicht Bernhard,

unterschätze nicht den Peukert-Effekt bei Bleiakkus...
Und genau den haben Lithiumakkus gar nicht

Der 40Ah Akku gibt bei C1 nur noch ca. 20-25 Ah raus. Die 150km sind bei durchgängig konstanten 25km/h, 4 bar Reifendruck, Windstille, einem leichten Fahrer und ebener Strecke ohne Berge und Ampeln in meinen Augen durchaus möglich.

Die so ermittelte Reichweite ist daher wohl sehr optimistisch, aber es handelt sich ja um eine max. Angabe.

Mit den Zahlen schummeln ja fast alle die was an den Mann bringen wollen, wie z.B. bei den Leistungsangaben eines Autoradios oder der max. aufgenommenen Leistung eines Staubsaugers, die nichts über die wirkliche Saugleistung aussagt...

Gruß Martin

von martin.b - am 07.06.2007 09:39
Hallo

Eben nur bei diesen Voraussetzungen kommt ein 48V F4 EL mit den kleinen Champions auch 90 km weit (selbst ausprobiert) mit der großen Ausführung sinds dann sicher 120 km. Der Nachteil bei den Lithiumakkus und auch bei NicD ist daß man áuch bei vorsichtiger Fahrweise nicht mehr rausnehmen kann. deshalb sind meiner Meinung nach die 50AH für ein EL zu wenig, 2 von den Blöcken müssten es schon sein, der Preis ist auf jeden Fall interessant zumal diese Technologie ja auch sehr lange Lebensdauer verspricht. Man solte aber bei dieser Zellenart auf die angebene Ladeschlußspannung achten, eine etwas geringere Ladeendspannung erhöht die Zyklenzahl massiv (4,1V ca. 600 Zyklen, 3,6V ca. 2000 bis 3000 Zyklen) man kommt also hinsichtlich Lebensdauer durchaus in den Bereich der Nicd Akkus.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.06.2007 12:21
...das Hauptproblem bei den leichten Lithiumzellen ist bei Einsatz von nur 50Ah tatsächlich ihr Gewicht. Schon mal ein El mit einem Viertel des Batterie-Gewichts gefahren?
Meine Kiste hat etwa halbes Batt.-Gewicht und macht in den Kurven schon Faxen.
Berghoch ist es natürlich 'ne Wucht!

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 07.06.2007 13:18
Hallo

Dann bau doch zwei Blocks ein, oder wie wärs mit einen Wassertank den du vor dem Berg ablassen kannst. aber im Ernst besser ist des doch deine Monozellen drin zu lassen und die Lithium zusätzlich einbauen, dann hast du wieder eine vernünftige Reichweite, und du kannst die NiCd immer leerfahren, Memoryeffekt ade.Ich frag mich allerdings wie Citycom das gelöst hat, entweder haben die einen größeren Akku oder die Federung ist geändert. wenn das Teil tatsächlich in einem halben Jahr mit Lithium ausgeliefert wird dann sehen wir weiter.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.06.2007 13:46
Hallo Roman,

Du sagts es, eine größere Batterie. Um bei Lithium auf das gleiche Gewicht zu kommen, braucht man durchaus das dreifache Volumen einer Bleihaltigen, wenn nicht mehr...
Problematisch beim Leicht-EL ist der Antriebsschlupf in Linkskurven.
Bei rutschiger Straße um so schlimmer.
Wenn man darauf eingestellt ist, kein Problem.
Deshalb reichen mir hier in der Stadt auch 50Ah, geladen wird nur jeden 3. Tag.
Die Batteriekästen werden noch umgebaut, so dass 60Ah hineinpassen, incl. Kühlung.
Z.Zt. ist ein Kasten unbelegt, die anderen randvoll...
Für weitere Strecken stelle ich mir ein Modul vor, dass auf dem Deckel Platz findet und fest verankert wird.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 07.06.2007 14:55
Wer's mit dem Peukert-Effekt mal genau wissen will, kann mal selbst durchrechnen:

[www.smartgauge.co.uk]

Silicon Akkus (Greensaver) haben gemäß Datenblatt einen Peukert Exponenten von etwa 1,14.
Dann geben 40Ah (20h) bei C1 rechnerisch ca. 26,3 Ah heraus. In der Praxis muß man aber noch mal etwa 10% abziehen, weil man beim Fahren den Strom nicht konstant gleichbleibend, sondern gepulst und nur im Mittelwert entnimmt.

40Ah Greensaver Silikon kommen somit auf ca. 25 Ah, andere Akkutypen auf eher 20 Ah bei C1.

Falls der leichtgewichtige Lithiumakku für's EL ein fahrtechnisches Problem darstellen sollte, würde ich über einen Hybridakku mit kleinen 40 Ah Bleiakkus nachdenken. Die bringen das nötige Gewicht und werden vom Lithiumakku aufgrund dessen niedrigeren Innenwiderstandes vor schädlichen Stromspitzen geschützt.

Ich selbst fahre im Elektroroller einen Pb/NiMh Hybridpack, der sich zum Laden leicht trennen läßt. Die Reichweite erhöht sich um deutlich mehr als die dazugeschalteten 3,3 Ah...

Aber ich will nicht zu weit vom eigentlichen Thema abweichen.

Gruß Martin



von martin.b - am 07.06.2007 15:04
Zitat
R.M
Hallo

Wenn mich nicht alles täuscht sind die Zellen von a123-Systems inzwischen bei Batt-mann erhältlich, die Modellbauer sind jedenfalls schon recht begeistert, ein erster Testbericht über die Zelle ist in der Ausgabe 2/2007 der Zeitschrift "electromodell" zu finden. Erste Spezifikationen lassen hoffen, so ist z.B. von 3000 bis 5000 Zyklen die Rede, ein offizielles Datenblatt gibts aber anscheinend noch nicht.

Gruß

Roman


Die Modellbauer freuen sich über die kleinere (ursprüngliche ) Version der a123-Zelle ( 2.2Ah )
Die von mir genannte 32er Serie ist grösser.
Laut BMZ ist sie aber für Entladungen um 3% konzipiert und dafür mit 60.000 Zyklen.
Ich tippe als Verwendungszweck auf " Bremsenergie-Rückgewinnung" wie es für den BMW-Mini Cooper geplant ist.

Max E.

von Max E. - am 09.06.2007 15:50
Hallo

Infos zu den kleinen Zellen

Hier die BMZ Spezifikation lt. Elektromodell

Akkutyp:. Li-Ion-FePO4
Bezeichnung: BMZ/Konion 26650-X 3,6V/2,3 AH
Ladeschlußspannung 3,6V
Kapazität 2300 mAh
Nominalspannung 3,3V
Minimalspannung für 1C Entladung 2,5V
Minimalspannung für >10C Entladung 2,0V
Empf Ladestrom für 3000- 5000 Zyklen 1C
Maximaler Ladestrom 4C
Maximaler Entladestrom 22C
DC Innenwiderstand 9mOhm

Die Zellen haben ein Überdruckventil
und können bei eingeschräkter Standzeit (

von R.M - am 09.06.2007 16:09
Die A123 Zellen sind aber mit Vorsicht zu geniessen, da sie unter Last stark in der Spannung einbrechen. Bei 70A auf ca.2.5V. Wer also ein Hybridpack aus a123/PB basteln will, wird sich wundern, wenn der PB-Akku beim Anfahren plötzlich den a123 "stützen" muss.

Oder lieg ich da falsch?
Max E.

von Max E. - am 10.06.2007 13:28
Hallo Max

Da liegst du nicht falsch, aber wenn du eine 2,3 AH Zelle mit 70A belastest kannst du nichts anderes erwarten, ist bei NiCd aber ähnlich wenn du eine 2 AH Zelle mit 70A belastest geht sie runter auf 0,9V.

Die A123 Zellen sind da sogar etwas besser als der Rest der Welt da bei Erwärmung der Innenwiderstand sinkt. Aber du wirst ja nicht mit 2,3 AH Zellen ein EL betreiben wollen.

Bei Parallelbetrieb immer schön über Dioden entkoppeln, der Strom teilt sich dann schon entsprechend der Spannung auf, aber mit 1 Pack parallel wirst du wahrscheinlich nur schlechte Erfahrungen machen.

20% der Kapazität der Bleiakkus sollten es schon sein, also ungefähr 10 Packs parallel und jeder mit Diode getrennt.

Ich persönlich würde Blei und Lithium nicht parallel betreiben sondern seriell, also einen Bleiklotz raus und dafür soviele Lithiumpacks parallel daß die Kapazität des Bleiakkus erreicht wird.

Ich bau grad was ähnliches mit NICd auf da ich mein EL auf 60V umbaue und keinen Akku im Innnenraum haben will, die Ladung von 14 paralellgeschalteten 5AH Strängen ist aber ziemlich trickreich wenn das ganze narrensicher sein soll und man eine lange Lebensdauer haben will.


Gruß

Roman

von R.M - am 10.06.2007 17:57
warum schaltet man bei Parallel-Seriell-Schaltungen nicht zuerst die Einzellzellen parallel und dann diese parallelen Einzellzellen gemeinsam seriel, dann kann man (zumindest bei Lithium) auch die einzelnen Zellen via BMS überwachen, außerdem gleicht sich eine leichte Serienstreuung von Einzelzellen so statistisch gut aus.

Wenn man hingegen verschiedene serielle Stränge schlussendlich gemeinsam parallel schaltet hat man keine Ahnung, was die einzelnen Zellen so machen.

mfg

von cephalotus - am 13.06.2007 20:23
Zitat
cephalotus
warum schaltet man bei Parallel-Seriell-Schaltungen nicht zuerst die Einzellzellen parallel und dann diese parallelen Einzellzellen gemeinsam seriel, dann kann man (zumindest bei Lithium) auch die einzelnen Zellen via BMS überwachen, außerdem gleicht sich eine leichte Serienstreuung von Einzelzellen so statistisch gut aus.

Hallo cephalotus,

genauso sind die 6.831 Zellen im Tesla Roadster verschaltet: je 69 Stück parallel, und von diesen Paketen 99 in Reihe.
Verwendet werden 18650er-Rundzellen (18mm Durchmesser, 65mm lang), evtl. die gleiche Größe wie in Deiner Digitalkamera!

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 13.06.2007 21:10
Hallo

Wenn ein BMS verwendet wird ist es egal wie verschaltet wird, die A123 Zellen benötigen nicht unbedingt ein BMS. Soweit mir bekannt ist werden nur Lithium und Bleiakkus parallel betrieben

Bei NiCDZellen würde ich immer erst seriell und dann die einzelnen Stränge über Dioden koppeln, das vereinfacht die Überwachung und Ladung wesentlich, da Koppeldioden verwendet werden ist das Zusmamenschalten nach dem Laden unkritisch

Beispiel wie ich es vorhabe: 20 Stränge a 50 Zellen 5AH parallel, bei jedem Strang werden die Einzelspannungen an jeder Verbindung zwischen den Zellen abgegriffen, wenn eine Zelle im Strang entladen ist wird der Strang abgeschaltet, da bei 20 Strängen jeder Strang im Normalbetrieb nur mit max. 5,5 A belastet wird sind einfache billige Relais verwendbar.

Jeder Strang wird mit einem BTI Ladecontroller mit 5A geladen, das sind ebenfalls Ströme die noch mit preiswerten Bauteilen handhabar sind.

Der verwendete Ladecontroller vermeidet den Memoryeffekt bei NICD Akkus so daß auch Teilentladungen kein Problem mehr darstellen. Der Hersteller des Controllers gibt eine Lebensdauer von 3000 bis 5000 Zyklen bei NICD bei Verwendung seiner Ladetechnik an.

Die verwendete Ladetechnik hat Ihren Preis ist jedoch narrensicher und ohne Kentnisse in Akkutechnik handhabbar.

Gruß

Roman

von R.M - am 13.06.2007 22:18
Bei Deinem Beispiel musst Du die Spannung von 1000 (eintausend!) Einzelzellen überwachen, alleine der Verkabelungsaufwand dürfte enorm sein, eine Kontrolle "von Hand" wäre die Aufgabe eines halben Tages.

Des weiteren führt eine schwache Zelle dazu, dass sich jeweils ein ganzer serieller Strang mit 50 Zellen vorzeitig verabschiedet, ein defekt von 0,1% der Zellen führt also in diesem Fall zu einem Ausfall von 5%, fallen 10 Zellen aus (1%) und betreffen z.B. 8-9 verschiedene Stränge, so verlierst Du bereits nicht mehr akzeptable 40-45% der Batteriekapazität.

Würde man hingegen zuerst 20 Zellen parallel schalten und von diesen 1,2V 100Ah Blöcke dann 50 Stück in Serie schalten müssten "nur" noch 50 Einzelspannungen überwacht werden, die Spannungen der jeweils 20 parallel geschalteten Zellen wären ja prinzipbedingt stets identisch.

Würde nun eine dieser Zelle ausfallen (0,1%), dann würde auch hier die Gesamtkapazität um 5% zurück gehen (einer der 50 Blöcke hätte dann nur noch 95% Kapazität), würden hingegen 10 Zellen ausfallen (1%) und davon maximal 1-2 pro Block gleichzeitig, dann ergäbe sich in diesem Falle nur eine Kapzitätsrückgang von 5-10%.

Geht man ferner davon aus, dass die Kapazitäten der Zellen um 10% streuen, dann hätte man bei der seriell-parallel Schaltung einen mismatch-Verlust von eben diesen 10%, bei Parall-seriel-Schaltung hingegen würde sich der mismatch Verlust deutlich reduzieren auf unter 1% (wer in Statistik besser bewandert ist als ich kann die Abweichung von der Summe aus 20 Stück 10% Abweichungen ja berechnen)

Probleme sehe ich bei der parallel seriell Schaltung zu einem bei den hohen Strömen, die zwischen den Verbindungen der einzelnen Zellblöcke fließen werden und darin, wenn einzelne Zellen plötzlich zu sehr starker Selbstentladung neigen sollten, denn dies würde dann den ganzen 20er Block entladen.

Möglicherweise übersehe ich hier auch andere wesentliche Punkte, wenn dem so ist freue ich mich über eine Aufklärung.

mfg

von cephalotus - am 13.06.2007 22:45
Hallo Max
[www.mgl-batterie.de]
Den kannte ich noch nicht. Der 48V 50Ah ersetzt eine Bleibatterie. Stelle ich 3 davon in mein 36V Thrige, dann habe ich zwar nur 25kg gespart aber die Kapazität verdreifacht und die Spannung erhöht. Das ist doch genau das richtige. Wer hat Infos? Wer hat angefragt?
Gruß
andreas


von andreas Andreas - am 14.06.2007 21:17
Hallo

Du hast die kritischen Punkte schon richtig erkannt.

Die Überwachung ist einfacher als man denkt, an jeden 60V Block kommt ein Steckverbinder auf den jede Zellenverbindung gelegt wird, die Abfrage der einzelnen Spannungen geschieht seriell über Multiplexer. Durch die Steckverbinder kann bei jedem Block jede einzelne Zelle separat entladen werden wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird
.
Diese Technik ist im Modellbau erprobt bei der großen Anzahl der Zellen ist ein Mikrocontroller zwar überfordert, es gibt aber sogenannte Micro ITX Boards von der Größe eines Autoradios die unter Linux oder Windows laufen und sehr wenig Leistung brauchen. Dadurch können fertige Meßdatenerfassungsprogramme eingesetzt werden. Der Rechner kann auch das Instrumentenbrett ersetzen wenn ein TFT Display montiert ist

Die Kapazitätsstreuung zwischen den Zellen ist typischerweise unter 2 % sonst wäre es unmöglich Akkupacks mit 30 oder mehr Zellen am Stück zu laden.

Querströme sind nicht vorhanden da jeder Strang über eine Diode auf eine Sammelschiene gekoppelt ist, bringt Verlust ist aber bei hohen Spannungen tolerierbar.

Gründe die für mich für das System sprechen:

Die Zellen sind gebraucht sehr günstig zu bekommen und praktisch neuwertige Markenzellen.

Die Form des Akkupacks ist praktisch beliebig, ich z.B möchte eine Teil des Akkus unter dem EL anbringen (Kasten mit einer Lage Monozellen von unten an den Boden) schrauben.

Die Ladetechnik vor allem für Schnelladung ist bezahlbar und vorhanden: Wenn ich einen 100Ah Block in einer halben Stunde laden will dann brauche ich ein Ladegerät das 200 A liefert die Dinger sind entweder sehr groß oder unbezahlbar.

Bei meinem Konzept fließt nur ein Strom von 10A je Block, hier kann man noch auf Großserientechnik zurückgreifen.

Durch den modularen Aufbau ist der Ausfall eines Strangs nicht so problematisch, da ja durch die Überwachung bekannt ist welche Zelle ausgefallen ist kann die betreffende Zelle schnell ausgetauscht werden, wenn man Zellenblöcke innerhalb eines Strangs mit Steckverbindern ausstattet ist der Austausch ohne Lötarbeiten in wenigen Minuten erledigt wichtig z.B. bei Touren.

Wie gesagt ist nicht die einfachste Lösung aber aufgrund des Zellenpreises trotz der Elektronik die günstigste, nach meiner Rechnung liegt ein 6 kwh System bei etwa 1200 ¤, natürlich ohne die erforderlichen Zusatznetzteile für Schnelladung.

Wenn ein Drehstromanschluß vorhanden ist dann ist das Laden bei 16A Absicherung in etwa 45 min möglich.

Den Zeitaufwand kann ich noch nicht abschätzen, ich baue momentan erst mal einen 12V Block in dieser Technologie, hat zwar mehr Verluste aber zur Erprobung kann ich damit einfach einen Bleiakku ersetzen.

Gruß

Roman



von R.M - am 14.06.2007 21:21
Hallo
Ich habe nachgefragt, only English speaking, Requierements needed... Ich so: Nee.. erst mal spezifizieren. Und so gings munter weiter. Ich soll Daten per EMail erhalten, nichts gekommen, aber ein Schweizer soll Infos bekommen haben (kleine Verwechslung). BMS soll im Akkukasten integriert sein. 120A ist zu viel für nur einen Block (Da hat er recht, wenn die 100mOhm stimmen).
Warten wirs ab, vieleicht isses ja wirklich nicht soo schlecht.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 15.06.2007 18:04
Hallo

Ist vielleicht nicht richtig rübergekommen, es gibt zwar 20 ladegeräte die sind aber in jeden Strang integriert und das Lademanagement macht den Rest, ich habe nach wie vor einen Stecker und muß dem Ladegerät nur sagen ob 1phasig oder 3 phasig und welche Absicherung davor ist, Sprich jeder Strang hat einen 60V Anschluß und einen 220V Anschluß, die zur Verfügung stehende Anschlußleistung gibt dann die Ladeleistung vor. Bei einer Phase 3 kw, bei 2 Phasen 6 kw, usw.

Gruß

Roman

von R.M - am 15.06.2007 19:31
Diese Akkus sind unbrauchbar.

Da steht bei Wiederstand unter 100 mOhm

Nur knapp unter 100mOhm ist aber zum Beispiel beim E-Max S nicht verwendbar, weil der ja bis 73A benötigt.

Also rechne mal aus, was passiert, wenn man bei solch einem Akku 73A zieht.

Die Silicon Akkupacks sind übrigens mit 15 mOhm angegeben


von Roland Mösl - am 16.06.2007 15:50
I see on

[www.mgl-batterie.de]

m ( Ohm Zeichen ) kleiner gleich 100

Bei den technischen Daten meiner Silicon Akkus steht 7,5 mOhm
4 in Serie 2 paralell macht 15 mOhm

Ich habe deswegen bei Kokam angefragt

Kokam cell has IR like below;
30Ah à 0.9 mΩ
50Ah à 0.7 mΩ

Mit 14 in Serie hätten wir da also 9,8 mOhm

MGL zeigt ja auf der Webseite ein 800 Watt Moped, das kann man ja gerade noch an die MGL Lithium Akkus dran hängen. Für 3850 Watt sind diese völlig ungeeignet.


von Roland Mösl - am 16.06.2007 18:26
3 mal 100 mOhm paralell sind immer noch 33 mOhm.

Das kommt aber wohl in ein Fahrzeug mit etwas mehr als 3850 Watt Motorleistung.

Wer einen Thermal Runaway bei einer längeren Bergfahrt riskieren möchte :hot:

von Roland Mösl - am 17.06.2007 07:12
Zitat
R.M
Hallo

Danke für die Info bei mir steht da nur ein !Ü vor dem Wert.

Gruß

Roman


Du mußt das "text encoding" in deinem Browser umstellen, dann geht es!
Bei mir (Safari 3) geht es von selbst...

von Bernhard Leopold - am 17.06.2007 09:29
Hallo RoMö
Schau mal auf [www.mgl-batterie.de]
SPIM15300210
Das könnte eine Einzelzelle sein. Vom Volumen her würden 0,9Liter übrigbleiben, wenn 12 Stück in Reihe wären. Nimmt man an, daß die Dicke mit 15mm schon Reserven enthält, dann passen sie knapp ins Gehäuse. Auch vom Gewicht passts gerade.
Nimmt man nun den Innenwiderstand einer Zelle mal 12, so kommt 12*

von andreas Andreas - am 17.06.2007 10:32
Hallo
Die Wärme herauszubekommen ist eine Sache, wie stark erwärmt sich denn ein Akku während einer Fahrt, wenn er nicht gekühlt wird? Nicht immer fließt der maximale Strom, aber mal angenomme, es wäre so, und die Akkus hätten 30mOhm pro Block, also parallelgeschaltet 10mOhm: Dann würden bei 120A permanent 144W freigesetzt. Das machen wir eine Stunde, dann sind die Dinger fast leer. Es würden also 518400 Joule frei.
Im Wikipedia sind etliche Wärmekapazitäten gelistet.
[de.wikipedia.org]
Wir können uns drüber streiten, welche Wärmekapa ein Lithiumakku hat, vielleicht weiß es ja jemand, ich nehme einfach mal eine spezifische Wärmekapa von 0,5J/g°C an.
Das Gewicht der Akkus betrage 90000g, dann ergibt sich ein eine Wärmekapa von 0,5J/gK*90000g=45000J/K.
Daraus folgt eine Erwärmung von 518400J/45000J/K=11,5K oder °C.
Das ist doch nicht die Welt? Klar, wenn ich jetzt sofort wieder mit vollem Strom lade , entlade usw, dann wirds irgendwann kritisch. Aber einmal den Berg hoch müsste gehen.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 17.06.2007 18:06
Ich halte den Innenwiderstand von LiPo-Akkus, die halbwegs hochstromfest (1C) sind beim Entladen für völlig unkritisch. Mit der angenommenen Wärmekapazität von 0,5 J/g*K liegt man eher zu niedrig, ich tippe eher auf 1 J/g*K, weiters hat man ja eine Stunde Zeit in der auch etwas von der Wärme abgegeben werden kann.

Außerdem wird mit den größeren nutzbaren Kapazitäten und dem geringeren Gewicht die dauernde Hochstrombelastung immer unwahrscheinlicher. Wer fährt schon eine Stunde lang mit 120A - das wären mit 50% Wirkungsgrad über 2000 Höhenmeter - so lange Steigungen gibt es ja kaum, und wenn würde auch der Motor da überhitzen...

In der Praxis zeigen Modellfluganwendungen mit ultrahohen Strömen (15C) akzeptable Erwärmung und Pedelecs (1C) praktisch keine Erwärmung, selbst wenn man den Akku am Berg in einem Stück leerfährt.

Wirklich kritisch ist bei LiPo nur die Ladung - hier muß man unbedingt Temperatur und Spannung pro Zelle überwachen!

von Bernhard Leopold - am 17.06.2007 18:29
Hallo Bernhard
Meine Rede. Allerdings habe ich mich beim Gewicht etwas vertan, sollten nur 70000g sein, der Rest ist Plaste und Elaste und kommt auf 14000g. Bei der spez. Wärmekapa habe ich mich irgendwo zwischen Cu und Al gelegt. Kunststoff ist mit Polystyrol vertreten, vielleicht passts besser.
Wer Bescheid weiß, kann vielleicht hieraus was ableiten... [adsabs.harvard.edu]
[www.electrochem.org]
Ich verstehe es nicht.
Aus letzterem zitiert: "The main problem of this material is the rapid loss of capacity,
especially at high temperature, due to the dissolution
of Mn2+ - the crystal structure change by Jahn-Teller
effect and the decomposition of organic electrolytes on its
surface during charge process [3]."
Und
"All rare earth elements additives in
this report performed positive effect in improving the cycling
ability."
Bei der Materialseite [www.mgl-batterie.de] sehen sie ja safety und cycle optimistisch. Temperaturbereich ist nicht angegeben.
Wie auch immer, man sollte die Batterieheizung drin lassen, denn zu kalt mögen sie auch nicht.
Gruß
andreas


von andreas Andreas - am 17.06.2007 19:47
Zitat

Wer fährt schon eine Stunde lang mit 120A - das wären mit 50% Wirkungsgrad über 2000 Höhenmeter - so lange Steigungen gibt es ja kaum


Großglockner

Sind doch nicht einmal 300km von Graz weg.

Wenn ich mal den E-Max 190L als Testfahrzeug bekomme, ist es geplant einen Bergtest gegen ein 125ccm Motorrad zu machen.

Habe gehört die Saugbenziner haben ab 2000m einen Leistungsabfall wegen der Höhenluft

von Roland Mösl - am 18.06.2007 04:40

Re: Suche Lieferant für Lithiumbatterien - ich auch

Hallo RR,

Zitat
RR
Na ja, Ende Juli gibt es eine "Batteriekonferenz" in Peking. Mein Vortrag über "Solar Mobility" wurde angenommen, ich plane also, auch dorthin zu fliegen.


bitte suche eine andere Möglichkeit als dorthin zu fliegen.

Geht es nicht einfach so, das du den Vortrag per Mail hinschickst und ihn jemand von dort für dich hält. Oder über eine Videokonferrenz. Oder der Vortrag wird halt 100 mal kopiert und verteilt. Oder er ist über eine Webadresse abrufbar u.s.w.?

Bedenke bitte das der Flieger hin und zurück ca. 400 000 Liter Kerosin verbrauchen wird. In der Klimawirkung entspricht das 1 200 000 Litern Autobenzin verbraucht am Boden. Ich weiss ja es ist nur ein Flug von Millionen (wie vielen?) jedes Jahr. Doch angesichts des totalen Versagens der Politik im Hinblick auf den Schutz des Klimas muss jeder bei sich beginnen.

Wie hiess es nach der Klimakonferenz. 8 Jahre bleiben noch... Solche Konferenzen sollten anders als bisher stattfinden. Ohne das es notwendig ist persönlich da zu sein. Ich sehe die Gefahr, das man mit solchen Konferenzen wie der in Peking viel mehr Verschmutzung verursacht, einfach durch die Anreise der Teilnehmer, als man letztlich einspart.

Grüsse, Markus


von Markus Sch. - am 18.06.2007 18:25
Zitat
Roland Mösl
Großglockner


Auch am Großglockner gibt es so viel Kurven, dass man kaum dauernd Vollstrom fahren kann (na ja beim City-EL fehlt vermutlich nicht viel dazu :-).
Im übrigen halte ich nicht viel von Rennen, bei denen es um Geschwindigkeit geht - zu schnell fahren können heute alle Fahrzeuge, der Reiz des Elektro-Antriebs liegt für mich u.a. darin es gemütlicher angehen zu können/müssen.

P.S.: Roland, bei Innoscooter gibt es den Lithium-Roller schon, willst du nicht dem e-Max untreu werden? Wäre spannend, wie du dann über die "steinzeitliche Silikonbatterie" schreiben wirst, wenn du mal Lithium unterm Hintern hast!

von Bernhard Leopold - am 18.06.2007 20:13

Re: Suche Lieferant für Lithiumbatterien - ich auch

Hallo Markus,

jetzt sei nicht gar so streng, der Flieger fliegt eh !;-)
Und wenn Roland noch 300 Jahre lebt, dann kann er den zusätzlichen Verbrauch rechnerisch auch locker mit seinen Elektroautos wettmachen!:spos:

Sonnenelektrische Grüße
Karl






von Karl W - am 18.06.2007 20:54
12 PS bei 200kg, das sind wie 60 PS bei einer Tonne, noch unter dem Leistungsgewicht von meinen VW Passat 1979, 70 PS, 925 kg und meine 75 kg.

Oder etwas das Leistungsgewicht von meinen Seat Alhambra, 1800 kg und 115 PS

Also nichts für Bergrennen, nur für flotter rauf fahren.

Ach, und das mit den Langsamfahren stammt doch aus der Zeit der Bleiakkus. Ich denke ein serienmäßiger 125er Sauger hat über 2000m soviel Leistungsverlust, daß er nicht mithhalten kann.

Am Donnerstag beginnt die Intersolar und auf den Weg dorthin schaue ich mal bei Innoscooter vorbei.

Was mich bedenklich stimmt, der Innoscooter hat keine thermische Begrenzung im Motor.
Ohne thermische Abschaltung hätte ich meinen E-Max S wohl schon mehrmals geschrottet.

So hinderte mich aber die thermische Abschaltung daran den Motor verglühen zu lassen.

Einmal beim 4 Schlitten durch den Wald ziehen gab es eine Zwangspause.
Ein anderesmal als ich mit der Schwester meiner Frau von Gartenau nach Oberplainfeld fuhr.
300 m Höhendifferenz mit 2 Personen erwärrmten den Motor über die Abschaltgrenze.


von Roland Mösl - am 19.06.2007 05:04

Re: Suche Lieferant für Lithiumbatterien auch in Peking

Hallo Markus,

hast Du eine bessere Möglichkeit, nach Peking zu kommen? Dann tue es mir kund. Ansonsten freue ich mich natürlich immer über gutgemeinte Ratschläge, auch wenn manchesmal die Schläge den Rat etwas übertreffen. Oh jemineh, dann darf ich also auch morgen nicht nach Damaskus fliegen. Schade, denn der Flieger würde dann ohne mich unterwegs sein. Na ja, mit dem Dieselwiesel hätte ich es natürlich günstiger geschafft, aber zeitlich hätte es nicht hingehauen, und dann gibt es immer noch Sicherheitsfragen...

Oder natürlich ganz aufs Reise - oder aufs Leben überhaupt verzichten. Das wäre dann die ultimative Energiesparmassnahme. Denk dran: Auch Du atmest CO2 aus.

Eigentlich wollte ich ja mit dem Solartaxi nach Peking, aber der kommt etwa ein Jahr zu spät an. Außerdem müßte ich mein Leben komplett ändern und ein Jahr auf Reisen gehen, so wie Louis Palmer. Leider geht das noch nicht so ganz. Und die Weltumrundung per Solarflieger ist erst für 2011 angekündigt. Dann ist die Konferenz vorbei, die Olympiade auch. Aber vielleicht die nächste Konferenz.....

Aber immerhin: Im nächsten Jahr soll es eine Autorallye nach Peking geben. Also nicht (nur) schwätzen oder virtuell hinfahren per e-mail oder Internet, sondern mit einem Solar-/Elektroauto. Jetzt ist es an der Zeit, den Wagen für diese Fahrt zu bauen. Oder doch mit dem Dieselwiesel, s.o.

Gruss, RR
P.S. Um die Diskussion noch ein wenig anzufachen:
Ich habe CO2-mäßig jetzt über 10 Jahre sozusagen "angespart" dadurch, dass ich meine Arbeit bei Siemens in Nürnberg gekündigt habe und dadurch auf etwa 100 km Autofahrt pro Arbeitstag verzichtet habe. Auf formale CO2 Gutschriften dafür habe ich auch noch verzichtet... Auch für die Dämmung am Haus, die meinen Heizöl-Einsatz etwa auf ein Viertel runtergedrückt haben, so dass ich den nächsten Winter wohl komplett mit Holz heizen kann. Die Ölheizung bleibt dann aus.



von Berlingo-98 - am 19.06.2007 08:39

Re: Suche Lieferant für Lithiumbatterien auch in Peking

Hallo RR,

ich kann dich nur bitten nicht nach Peking zu fliegen. Ich denke, alles was du in deinem Leben an Umweltschutzmassnahmen erreicht hast verlierst du dadurch wieder mehrfach.

Wenn du dich für Naturschutz einsetzen möchtest dann benutze zuallererst kein Flugzeug. Denn dann dürfen die Mittel die du benutzt nicht zum Ziel im Widerspruch stehen. Hier ist es so, das das Mittel was du benutzt mehr Zerstörung bringt als du als Mensch jemals wiedergutmachen kannst.
Ich weiss nicht wie oft du fliegst, sollte es häufiger sein ist deine ganze Existenz falsch, denke ich.
Dann solltest du dein ganzes Leben ändern. So ein Lebenstil zerstört unsere Erde, ganz egal welchen hehren Ziele du verfolgst.

Oder nach Kant: Handle stets so, dass dein Handeln Maxime für das Handeln aller sein kann.

Ich gebe auch zu bedenken dass bereits jetzt täglich Menschen an den Folgen der Naturzerstörung sterben. Ich und meine Kinder haben jetzt schon Angst bei den Gewittern. Dabei stehen wir erst am Anfang.

Ich kann dich nur bitten…

Markus


von Markus Sch. - am 19.06.2007 09:07
Zitat
Roland Mösl
12 PS bei 200kg, das sind wie 60 PS bei einer Tonne, noch unter dem Leistungsgewicht von meinen VW Passat 1979, 70 PS, 925 kg und meine 75 kg.

Oder etwas das Leistungsgewicht von meinen Seat Alhambra, 1800 kg und 115 PS

Also nichts für Bergrennen, nur für flotter rauf fahren.

Ach, und das mit den Langsamfahren stammt doch aus der Zeit der Bleiakkus. Ich denke ein serienmäßiger 125er Sauger hat über 2000m soviel Leistungsverlust, daß er nicht mithhalten kann.


Nein Einspruch das ist eine Erfindung von Dir für den Lipo-190 L. Siehe hier, nicht schneller als 60 fahren wegen der Reichweite: [www.loremo.com]

Der "Leistungsverlust ab 2000 m" ist linear zum abnehmenden Luftdruck. Wenn man als serien-125er sowas nimmt [www.honda.de] kann man in der Praxis annehmen daß der von seinen 14 PS auf 2000 m vielleicht 10 % verliert.
Und sollte er auf 2500 m 15 % verlieren ist es auch egal da der 190L noch beim ersten Ladestopp steht. Oder der Thermoschalter gerade Akkus oder Motor rettet.

Zitat
Roland Mösl
Was mich bedenklich stimmt, der Innoscooter hat keine thermische Begrenzung im Motor.
Ohne thermische Abschaltung hätte ich meinen E-Max S wohl schon mehrmals geschrottet.

So hinderte mich aber die thermische Abschaltung daran den Motor verglühen zu lassen.

Einmal beim 4 Schlitten durch den Wald ziehen gab es eine Zwangspause.
Ein anderesmal als ich mit der Schwester meiner Frau von Gartenau nach Oberplainfeld fuhr.
300 m Höhendifferenz mit 2 Personen erwärrmten den Motor über die Abschaltgrenze.


Ist aber nicht wirklich wichtig, geht ja nur um Äpfel und Birnen. Ich möchte auch hier den "Under construction"-Roller ja nicht miesmachen sondern die Null-Aussagekraft des "Bergtestvergleiches" für den Alltagsbetrieb feststellen.
Oder meinst Du daß einer mit dem Anhänger den Roller zur Paßstraße hintransportiert um ab 2000 m ü.NN Benzinkräder "Verblasen" zu probieren ?

von KMax1200 - am 19.06.2007 17:52
Zitat
Roland Mösl

Einmal beim 4 Schlitten durch den Wald ziehen gab es eine Zwangspause.


Na das hast Du aber dann beim Testbericht schön weg-geschummelt daß er das letztlich doch nicht gepackt hat, wenn man das so liest könnt man schon meinen daß er thermisch gesund ist und nur Akku oder Steigfähigkeit die Grenzen setzen...
[auto.pege.org]
Für einen wirklich objektiven Testbericht wäre es nicht schlecht wenn diese "Abschalter" erwähnt werden würden und nicht ein halbes Jahr später kleinlaut nachgeschoben werden...
Ist zwar hier OT für Akkutechnik sollte aber schon dazugesagt werden.

von KMax1200 - am 19.06.2007 18:05

Suche Lieferant für Lithiumbatterien heißt das Thema und nicht Infos bei RoMö die gibt's nicht

Hallo KMax1200

Hat keinen Zweck, ehrlich sieh da [forum.mysnip.de]

es ist zwecklos, das jemanden was passiert und Er RoMö verklagt
bis Er schwarz wird ist die Sache nicht wert.

Der Mann ist Fahrläsig und wird's bleiben, für ein Klick verkauft Er Seine
Großmutter wenn Er noch ein hatt, ist wahrscheinlich schon am Anfang verkauft
ist nämlich nach meinen Wissen nirgends erwähnt auf P...

Also für alle andern Vorsicht bei Infos von Roland Mösl die Infos sind weder geprüft,
noch sonstwas sie sind nicht mal Fundiert, es einfach Mist :mad:

von Manfred aus ObB - am 19.06.2007 18:46

Re: Suche Lieferant für Lithiumbatterien heißt das Thema und nicht Infos bei RoMö die gibt's nicht

Zitat
Manfred aus ObB
Hallo KMax1200

Hat keinen Zweck, ehrlich sieh da [forum.mysnip.de]


Die ganze Temperatur-Messerei sagt in der auf pegl exekutierten Form eh nichts aus (sind bei mir zwar hauptsächlich Erfahrungen aus dem Modellbereich die man in anderen Foren nicht kundtun darf weil man von den dortigen Kapazitäten gleich geköpft wird), weil bei dem Außenläufer das am heißesten werdende Teil der Statorkern mit den Wicklungen sein dürfte (welcher mangels Wärmeableitung nach außen mehr hitzt als die Glocke), anderseits wenn in der "Glocke" Neodymmagneten drinnen sind schon 130 ° außen zuviel sein dürften. Da wäre eine Vergleichs-Messung z.B. 10 min nach dem Abstellen wenn die Hitze rauskriecht interessant.
Genauso wie so ein Pulsweiten-Controller bei TEILlast durch die Schaltverluste am meisten Verlust erzeugt und nicht bei "Vollgas". Die schlechte thermische Abkopplung der Bremstrommel vom Motor gefällt mir bei einem Fahrzeug ohne "Motorbremse" auch nicht besonders.
Wenn eh schon ein Thermofühler drin ist könnte man ja im Tacho eine Dreifarben-LED reinbauen wo man zumindest vorgewarnt wird bevors zuviel wird.

Bin mir jetzt sicher daß dieser "Aufsatz" erst heftig geplättet wird aber diese Erkenntisse mittelfristig in das Onlinejournal eingearbeitet werden wird, wie der habmalgehört-"Leistungsverlust ab 2000m" aufgrund der
[de.wikipedia.org] unter Berücksichtigung des [de.wikipedia.org] :drink:

Es wünscht einen schönen Feierabend
der K-Max

von KMax1200 - am 20.06.2007 17:04

Suche Lieferant für Lithiumbatterien hallo KMax1200 dort ist evventuell mehr Dein Thema

ist eher was, für das was Du geschrieben hast,
also zum E-Motor und nicht zu RoMö das ist ein ganz andres Thema

[forum.mysnip.de]


ansonst schreib Claus. ich mekere hier nur rum
also lies es durch vielleicht ergibt sich was :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 22.06.2007 10:42
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