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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Berlingo-98, Karl W, Bernd Schlueter, R.M, Bernd_M

Tankstation a la cuisine

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 03.07.2007 13:49

Da ich gerade beim Kochen bin, hier eine löbliche Nachricht: Mein Induktionsherd funktioniert auch mit meinem eisernen Wog, und das auch noch auf voller Stärke (1700 Watt Aufnahme) , wenn ich ihn gut 5 cm anhebe. Wenn ich ihn mit seiner kugeligen Rundung auf die Glasplatte stelle, nimmt der Boden ca 1600 Watt auf.

Das Ding hat keinerlei ferromagnetisches Material und mit ein wenig Ferrit müsste man die gesamte Leistung auch über eine Entfernung von 0,2 Metern von der Straßendecke bis in den Fahrzeugunterboden praktisch verlustfrei befördern können. Ihr wisst, wie ich das meine, berührungsfrei, ohne 230 oder 400 Volt..

Jetzt setzt Euch nicht gleich auf Euer Cityel, wenn ich Euch sage, dass das Ding hier beim Türken um die Ecke 35 Euro das Stück kostet, mit Timer und Pipapo. In Salzkotten noch 10 Euro billiger, ebay Endverkaufspreis.

Worauf warten wir noch? Der gefährliche Hantier mit ungesicherten Kabeln hat ein Ende, auf dem Boden nur ein Kreuzchen und schon gehts los mit dem Laden.

Also, jetzt erwärmt mich die Idee mit dem Elektroautofahren richtig, und wenn dann im Hausinnern noch ein handy an die Kiste angeschlossen ist, von dem aus man das Ding per geheimer Nummer ein- und ausschaltet, statt die Leute aus dem Schlaf zu reißen...

Die Empfangsspule am Boden des Cityel besteht aus einer einzigen Spule von ca 5 Windungen, aus Litze, wegen der Hochfrequenz. Darüber sollte noch eine Ferritplatte, wegen der Abschirmung und der größeren Reichweite. Dazu eine einzige Diode. Das Ding erscheint mir als narrensicher, es liefert Strom, bei jeder Spannung, und schaltet ab, wenn nichts drauf steht.
Mit anderen Worten, Ihr müsst selbst abschalten, per bordeigener Spannungsmessung erkennen, ob der Akku voll ist.. Das kann man automatisieren.
Wird es dann oben voll und völler und schließlich zu heiß, dann steht auf dem unveränderten Display die Fehlermeldung "E5" (Tatsache). Das heißt: Elektroauto angebrannt. Der Sensor reagiert auf plötzlichen Temperaturanstieg.

Kein Witz ist außerdem, dass Ihr immer die Wahl habt, die Leistung zu reduzieren oder einfach durch Zwischenlegen einer Bratpfanne (Eisen!) Leistung zum Eierbraten abzuzapfen!

Wer das Ding öffnet, erkennt sofort, dass es keine Mühe macht, die Leistung zu vervielfachen.

Also, kein Witz, ich kann nur empfehlen, diese Induktionsherde einmal unter die Lupe zu nehmen.
Die gehören unter jeden Parkplatz.

Antworten:

Hallo Bernd ,
baust Du auch eine "Boost" funktion ein.
So das ich den "Stinker" der auf "meinen" Parkplatz steht gleich mit grillen kann ?

Was würdest Du sagen,halbe Stunde anbraten und dann schon mal die Feuerwehr anrufen,damit das Feuer eingedämmt wird ?

Bernd M

von Bernd_M - am 03.07.2007 21:07
Hallo Bernd,
bei den Preisen für einzelne Induktionsplatten klingt das wirklich interessant !
Wenn ich ca. 170 V DC brauche -wie würdest Du die Spule dimensionieren ?
Billiger könnte man ein Zusatzladegerät wohl kaum bauen!

Sonnenelektrische Grüße
Karl

von Karl W - am 04.07.2007 12:47

Re: Tank mit induktiver Ankoppelung

Hallo Bernd,
die induktive Ankoppelung des Ladegerätes ans Netz war lange in den USA ganz normaler und üblicher Stand der Technik, z.B. beim EV1 von GM. Soviel ich weiß, kamen Teile davon sogar aus Deutschland.
Und induktive und berührungsfreie Ankoppelung von Ladegeräten in der Art, dass der Trafo so getrennt ist, dass die Sende-Induktivität am Netz ist und die Empfangs-Induktivität zum Fahrzeug gehört, ist oft vorgeschlagen, gezeichnet und auch ausgeführt worden. Hat sich aber nur vereinzelt in kauf- und einsetzbaren Produkten niedergeschlagen.

Ob sich Dein Induktionskocher für sowas hernehmen läßt, wage ich anzuzweifeln. Jedenfalls wirds mit dem Wirkungsgrad der Energieübertragung nicht so weit her sein. Ich habe da die Übertragungswege bei der Ladestromankoppelung meines AX electrique immerhin mit CEE blau Steckverbindung wegen der dickeren Stifte und mit 2,5 qmm Kabel genau zur Verminderung dieser Verluste etwas optimiert. Weil ich nämlich die Stromwärmeverluste im Kabel und Stecker tunlichst vermeiden wollte und jetzt auch erfolgreich vermeide. Da mußt Du mit Deinem Induktionskocher erstmal gegen antreten.

Beim EV1 hat man übrigens mit HF gearbeitet, nicht mit der 60 Hz Netzfrequenz. In den USA wurde damals damit geworben, dass man auch im strömenden Regen gefahrlos sein Ladegerät ankoppeln kann.

Ich habe noch irgendwo tief im Archiv Fotos von der Tour de Sol (USA) 1999, wo eine Reihe solcher Ladegeräte bei der Tour mitgeführt wurden.

Gruss, Roland



von Berlingo-98 - am 04.07.2007 22:08

Re: Tank mit induktiver Ankoppelung

Hallo Roland,
soweit ich es begriffen habe, laufen die Induktionsplatten bei 50-60 kHz,
Dank der Verbilligung der Leistungshalbleiter sind solche Teile mit 2000 W Leistung jetzt für unter 50 ¤ zu haben!
Die Empfängerseite ist für den Batterieladefall -nur mit Spannungsbegrenzung- dann wirklich einfach zu lösen?

Der Einwand mit den Verlusten ist natürlich richtig, aber es könnte sich sogar am Ende besser darstellen als ein Weicheisentrafo!

Sonnenelektrische Grüße

Karl


von Karl W - am 04.07.2007 22:35

Re: Tank mit induktiver Ankoppelung

Hallo Karl,

ja super, wenns mit HF geht.
Ob sich die eigentlich fürs Kochen optimierten Herdplatten aber für die Energieübertragung hernehmen lassen, weiss ich nicht. Immerhin sind sie gebaut und konstruiert worden, um Wärme-(Verluste) zu machen. Das genau wollen wir eigentlich nicht.
Vielleicht baut Bernd in Düsseldorf das passende Empfängerteil und erprobt mal eine Ladegeräte-Konfiguration. Er sollte es hinbekommen.

Wär schon mal interessant. Bis dahin habe ich andere Sorgen, z.B. suche ich ein neues Poti für mein Fahrstrompedal für den AX. Das alte Ding scheint kaputt zu sein.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 05.07.2007 08:46

Tank mit induktiver Ankoppelung ohen Fotos aus den Archiv

Hallo zusammen

Hab keinen Fotos nur mikrige Links

eventuell sogar Werbelinks Brrrrrrrrr pfuuuuuuiiii

[www.bticcs.com]

[www.wampfler.com]





von Manfred aus ObB - am 05.07.2007 10:39

Re: Tank mit induktiver Ankoppelung ohen Fotos aus den Archiv

Hallo Manfred,
danke für die pdf-Datei aus Österreich. Interessant nicht nur die induktive Übertragung, sondern der Ladechip, der ganz am Schluss erwähnt wird. Hinter dem bin ich schon lange her.... soll echt gut sein.

Ansonsten: warum in die Ferne schweifen, induktive Ankoppelung im Industriebereich gibts auch in Deutschland, siehe [www.igus.de]

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 05.07.2007 12:11

Tank mit induktiver Ankoppelung ohne Fotos kein richtiger Beitrag

Also alles eine Frage des Suchworts

*TOHYCO-Rider*

hätt mir ja gleich einfallen können, ist aber Englisch nicht bayrisch
da dauerts länger bei mir.



Quelle [www.hta.fhz.ch]

[www.oevl.ch]

Wer sich noch ein reales Bild machen möchte

von Manfred aus ObB - am 05.07.2007 12:12

Tank mit induktiver Ankoppelung nochwas zum Wirkungsgrad

Hallo zusammen

Da Roland noch einen Link aus Köln am Rhein eingestellt hat
um Werbetechnisch die Schwaben aus Weil am Rhein nicht zu bevorzugen.


Hab ich als alter Igus Kunde mir mal deren Neuheiten angeschaut

[www.igus.de]

So aus deren Werbeinfo also 92 bis 94% Wirkungsgrad

Will aber bemerken früher haben deren Angaben gestimmt, erst als das Gebäude
abrannte war die Qualität der Produkte überfordert.


von Manfred aus ObB - am 05.07.2007 12:43

Tank mit induktiver Ankoppelung ohne Foto mit Video

[www.igus.de]

Quelle [www.igus.de]

von Manfred aus ObB - am 05.07.2007 12:55

Re: Tank mit induktiver Ankoppelung ohen Fotos aus den Archiv

Hallo

Diesen Ladechip und auch das Entwicklungssystem gibts bei Conrad, ich hab irgendwo auch noch eine Schaltung für 36 zellen mit dem Chip rumliegen, wäre allerdings im Moment eine größere Suchaktion wg Umzug

Gruß

Roman

von R.M - am 07.07.2007 18:34

Re: Tank mit induktiver Ankoppelung

Also, ich werde es einmal messen. Jedenfalls sagen mir die ca zwanzig eisenlosen Kupferlitzenwindungen, dass es sich hier um ziemliche HF handelt, die über das Topfeisen ein wenig Unterstützung bekommen. Ladekondensatoren hat man eingespart, wie man am Brummen der Ofanne in der Hand feststellt. Die deutlich wahrnehmebaren 100 hz sind aber nur das Modulationsbrummen der HF. Heute nicht, so ein blöder PC wartet mal wieder auf mich.
Also, ich werde auch mal den Wirkungsgrad messen bei vollen 1700 Watt Aufnahme. Wofür kann man in den Topf Wasser schütten und ein Thermometer hineinsetzen? Eisen und Wasser haben bekannte spezifische Wärmen und die Glasplatte kann man mit ein paar Lagen Papier gut isolieren...

von Bernd Schlueter - am 08.07.2007 10:12

Re: Tank mit induktiver Ankoppelung

Hallo Bernd,
ich habe mir jetzt auch so ein Teil geholt für 39.99 ¤ ( beim Media Markt) die Flachspule, ca. 20 cm Durchmesser ist schon interessant! Vorbildlich: das Gerät kann mit einem einfachen Kreuzschlitzschrauber spurenlos geöffnet und verschlossen werden!
Hast Du gemessen mit wieviel Volt und mit welcher Frequenz die Spule angesteuert wird? Ich befürchte, als Empfänger sollte ich noch ein Gerät kaufen nur wegen der Spule ? Wo bekomme ich sonst eine so schöne Litze her und wie wickle ich sie?
Jedenfalls ein schönes Spielzeug- für Fondue ist das auch ideal - der Lüfter sollte aber leiser gemacht werden- ein Pabst vielleicht ? Auch ein Einbau in Tische wäre relativ einfach!

Sonnenelektrische Grüße



Karl

von Karl W - am 22.08.2007 13:47
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