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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Konrad S.

Ultracaps gibt es nicht mehr?

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 27.09.2007 10:13

Eine Hoffnung ist offensichtlich nach folgender ZD-netmeldung zerstoben:
[www.zdnet.de]
So weit die schlechte Nachricht. Den sybellinischen Auskünften, die ich bei Epcos erhielt, nach zu urteilen, gab es zu viele Ausfälle. dazu der Versuch, durch Anhebung der Spannungsfestigkeitsbehauptung von 2,6 Volt unwahres zu verkünden.
Siemens weiß, warum es das Pleiteuntenehmen gegründet hat, Staatszuschüsse fließen dann noch leichter.
Die gute Nachricht:
Epcos fürchtet offenbar, dass sich im Bereich der Batterieentwicklung etwas tut, und, dass man dieser neuen Konkurrenz nicht gewachsen ist. Transrapid also ohne Ultracaps.

Antworten:

Hallo Bernd,

die Meldung ist vom 26.09.2006, d.h. wohl schon etwas älter...

von Konrad S. - am 27.09.2007 10:36
Konrad, das hatte ich bei dem Schreck nicht beachtet. Trotzdem, die Auskünfte bei meinen Anrufen bei Epcos in den vergangenen Jahren klangen nicht überaus vielversprechend.
Die Entwicklung wird sicherlich immer dann als überaus erfolgversprechend bezeichnet, wenn Fördergelder winken. Beim solaren Komplex beobachte ich Ähnliches. Geförderte Projekte werden immer in höchsten Tönen hochgelobt.
Der Transrapid ist solch ein Projekt, wo Ultracaps eingeplant wurden. Ein sehr kleiner Verbrennungsmotor wäre dabei viel besser und geeigneter, um das Ding im Notfall längere Zeit in der Schwebe zu halten.
Im Bereich der Elektronik sind Ultracaps natürlich weiterhin das Non plus Ultra. Da hatten sich Epcos und Maxel den Markt geteilt: Epcos die großen Zellen über 10 Farad, Maxel die kleineren.
Danke für den Hinweis
Bernd


von Bernd Schlueter - am 28.09.2007 09:04

Bariumtitanat

Mit äußerster Vorsicht zu genießen sollten wir auch Meldungen aus den USA über angebliche Hochvoltkondensatoren, die angeblich eine weit höhere Speicherdichte als Lithiumbatterien besitzen sollen. 1000, ja 3500 Volt soll deren Ladespannung betragen. Das Dielektrikum aus Bariumtitanat hat auch ferromagnetische Eigenschaften, was dem Ganzen einen geheimnisvollen touch gibt. Der Geschäftsfüher der texanischen EESTORE befindet sich jedoch stetig auf der Flucht vor ihm unangenehmen Fragestellern. Ob ihm Daniel Dingel das Wasser gereicht hat?

Theoretisch wäre ein solcher Energiespeicher tatsächlich denkbar. Vor 3000 Volt Spannung brauchte man sich nicht zu fürchten. Ganz normale Transistoren solcher Durchschlagsspannung gibt es preiswert. Diese würden überaus problemlos die Spannung auf Cityel-übliche Werte heruntertransformieren. Niemand brauchte mit solchen Spannungen in Berührung kommen, auch nicht beim Unfall.
Die Erwärmung bei einem Kurzschluss könnte allerdings nicht harmlos sein. Der Energiegehalt eines 50 kg- Kondensators entspräche immerhin 1,5 Litern Benzin. Benzin ist auch nicht harmlos. Mein Freund ist bei einem Unfall im Benziner verbrannt.
[www.heise.de]

Bernd

von Bernd Schlueter - am 19.10.2007 06:04
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