Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
55
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Max E., martin.b, Jens Schacherl, R.M, Reinhold Schebler, Bernd Schlueter, Berlingo-98, Buggi, Halreuther, Gausi, ... und 3 weitere

Mein E-Max mit LiFePO4 Akkus

Startbeitrag von Max E. am 11.02.2008 20:44

Nachdem die Resonanz auf eine Sammelbestellung eher mau war, habe ich jetzt einen (halben) Satz Akkus für mich ersteigert.

[cgi.ebay.de]

Eigentlich müsste 20Ah reichen für die Durchschnittsstrecke aber ich werde das noch auf 40Ah aufstocken, damit ich auch mal den Powerbutton drücken darf :D

Wann ist die nächste Tour_de_Ruhr? (Es kann doch nicht angehen, daß wieder ein Baotian den Pokal absahnt ;) )

Gruß
Max E. aka Olaf

Die 50 interessantesten Antworten:

Hallo Olaf,
hast Du die Batterie schon ?
( per Luftfracht darf die eigentlich nicht versandt werden!)
Zunächst würde ich sie auch im Freien lagern und testen.
Es lohnt nicht ein Haus damit abzufackeln.

Da gab es kürzlich ein grausiges Beispiel, wie man mit Strom nicht umgehen sollte.

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl W - am 11.02.2008 21:18
LiFePO4 Akkus sind eigensicher und UL-zertifiziert und dürfen daher per Luftfracht verschickt werden. Sonst würde man den Nachteil der niedrigeren Energiedichte gegenüber den anderen Li-Ion Akkus nicht in Kauf nehmen.

Ausserdem sitz ich ja nicht im Flieger ;)
Max E.

von Max E. - am 11.02.2008 21:26
Hier die Infos zur nächsten Tour de Ruhr:

[www.isor-portal.de]

Ich freue mich auf eine neue Herausforderung, der Baotian wurde weiter optimiert und sollte nun deutlich unter 1,72 kWh/100km benötigen...

Vielleicht habe ich bis dahin ja auch LiFePo4 Power :-)

Bis bald,
Gruß Martin

von martin.b - am 12.02.2008 09:03
@Olaf

aber das in Reihe schalten Deiner Packs auf 96 Volt ist dann bei einem Sprintrennen verboten...

:cheers:

Probleme sehe ich nur beim Schnelladen der LiFePo's was mich bislang noch davon abgehalten hat, welche in China zu bestellen - oder kann man die auch mit einem Fronius in 1-2 Stunden wieder vollballern ?

Mit den A123 Zellen ginge das, z.B. würde mir erst mal ein 5P16S Pack genügen - kostet dann aber auch etwa 1000 Euro...

Martin

von martin.b - am 12.02.2008 14:50
Die Angaben zum Ladestrom beim China LiFePO beziehen sich immer auf das BMS. ( max. 5A) .

Bevor du deine Reichtümer in A123 investierst, lass dir ein Angebot von www.Peakbattery.com machen. Besonders die "LFP26650EV"-Variante ist interessant für uns Rollerfahrer. 50% mehr Kapazität bei trotzdem noch 4C Dauer-Belastbarkeit und billiger sind's auch noch. Und sie sind ab Lager verfügbar, was man von A123 nicht behaupten kann.

BTW. ich habe in der Tour de Ruhr Einladung gelesen, daß erstmal auch RC-cars dort fahren.
Es gibt da einen Kartverleih in Berlin der eine mobile Kartbahn mit Elektrokarts anbietet...

[www.elektrofunkarts.de]

Da würde es sicher den ein oder anderen Zuschauer vom Hocker reissen, wenn er Die in Aktion erlebt.
Ist nur ne Anregung aber es würde wie die Faust aufs Auge passen, oder?

Gruß
Olaf

von Max E. - am 12.02.2008 16:03

E-Max: Baotian

Hallo Rollerfans!
Ich fahre E-Max (1500W/45Kmh); meine Freundin nen Baotian. (500W/35Km/h)
Sonntags gehen wir auf Touren. (nicht Vollgas...)
Den Orginalpack habe ich IHR durch 4 x 24Ah Gel ersetzt.
So kommt Sie ~45Km weit; muss ca 1Kw laden.
Ich fahre nebenher und brauche dafür ca 1,4Kwh!
Na schön: Ich habe 80Kg; sie 54; + Roller...
Aber die Strecke ist ziemlich eben!
Jetzt probiere ich mal den aus:
[cgi.ebay.de]

Wenn ich meinen Motor nach einiger Fahrzeit anfasse, ist er gut warm...
Ihrer kaum... (Wirkungsgradunterschiede oder FEHLER?)
Jedenfalls ist da noch Verbesserungspotential vorhanden...
Gegen einen Baotian würde ich nie antreten...
Tschau
Reinhold

von Reinhold Schebler - am 13.02.2008 08:21

Re: E-Max: Baotian

Der Motor vom E-Max läuft bei 35km/h bestimmt noch unterhalb seines Eta-max Bereiches. Vielleicht ist auch die Wicklung nicht optimal auf Füllgrad sondern auf "Kinderarbeitsfreundlichkeit" ausgelegt.

Ich kenne den genauen Charakter der Tour de Ruhr nicht. Ist das ein verbissener "Top-secret/High-Tech" Uni Vergleichskampf oder eher ein lockeres Treffen bei dem auch Wettbewerbe veranstaltet werden.

Sollte ich mich dort anmelden, dann wohl eher aus "Olympischen" Beweggründen. Aber ich will niemandem, der dort Ernsthaft und Verbissen um 10tel kWh kämpft, den Anmeldeplatz wegnehmen. Es sind ja nur 40 Plätze zu vergeben und ich weiss nicht, wieviele Bewerber es in den vergangenen Jahren gab...

Gruß
Olaf

von Max E. - am 13.02.2008 09:56
Die Tour de Ruhr ist ein lockeres Treffen bei dem gefachsimpelt, gegrillt und gefahren wird - sie ist mit Sicherheit keine Wettkampfveranstaltung von Einzelkämpfern...

Das Team "Uni Bochum" wird auch in keinster Weise von dieser finanziell oder materiell unterstützt - es heißt nur so, weil meinem Kumpel und mir nix besseres eingefallen ist, wir arbeiten dort halt...

Also: Im Rahmen der Tour de Ruhr kann man in einer (kostenlosen) Energiespawertung mitfahren, muß es aber nicht. Dort wird mit Stromzählern der Verbrauch der Fahrzeuge ermittelt. Und in diesem Rahmen freut man sich, wenn man einen etwas sparsameren Fahrstil oder einen um 0,5 Bar erhöhten Luftdruck fährt - that's all.

Ich gebe Dir auf der Tour aber gern auch Tipps, den E-Max weiter zu verbessern. Die jedoch alle aufzuschreiben, würde ein Buch füllen.

Deiner Anmeldung sollte nichts mehr im Wege stehen...

Mit olympischen Grüßen,
Martin



von martin.b - am 13.02.2008 14:02
Ich überlege ernsthaft, die 116km Strecke zu melden. Ich weiss aber nicht, ob ich im Schleichgang das Zeitfenster schaffe :(
Oder ich müsste noch ein paar Ah's mehr reinpacken um dann mit einem 60er Schnitt die Strecke zu packen.

Bis jetzt hat sich der chinesische Verkäufer des Akkus noch nicht gemeldet. Der liegt wohl noch im Neujahrs_Reisschnaps_Koma ;-)

Gruß
Olaf

von Max E. - am 13.02.2008 18:54
Hallo martin.b,

dazu habe ich eine Frage:
Zitat
Im Rahmen der Tour de Ruhr kann man in einer (kostenlosen) Energiespawertung mitfahren, muß es aber nicht.
oder besser einige Fragen:
Gab es diese Energiewertung noch 2007? War nicht dagewesen, weiss es also nicht.
Bis 2006 und wirklich letztmalig 2006 haben der bsm die Energiemessungen und ich die Auswertung für die Deutsche Energiesparmeisterschaft gemacht, die Pakale bzw. Urkunden vergeben und die Ergebnisse veröffentlicht. Danach nicht mehr. Bin daher also interessiert, ob es diese Energiesparwertung 2007 noch gab.

Gruss, Roland, bsm

von Berlingo-98 - am 13.02.2008 21:13
Hallo Max E.,

in Berlin gibt noch eine Kartbahn: [www.elektrokartbahn.de]

Bin drauf gekommen, weil wir (der bsm) die Karts nächste Woche auf der Messe Berlin in unserer Sonderschau "Solare Mobilität" auf der Solar Energy Messe mit dabei haben.



Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 13.02.2008 21:30
@RR
...wenn die auf leichtere Akkus umsteigen würden, könnte man direkt eine richtige Rennklasse draus machen. Ich habe ein Video auf Youtube gesehen, da hat ein LiPo-Kart mit den normalen Stinkern mithalten können. Je winkliger die Strecke umsomehr spielen die ihr hohes Drehmoment aus.

Die Kollegen in Berlin können wohl mit ihren Amperes nicht richtig umgehen: 10,5kW bei 48V machen bei mir keine 330A oder gar 1000A. :)

Gruß
Olaf

von Max E. - am 13.02.2008 21:49
Hallo Olaf,
na ja, die Angaben zu Leistungen, Spannungen und Strömen bei Elektrokarts musst Du schon mit etwas Verständnis und Fachkenntnis nehmen.

Die 10,5 kW deuten auf den Lynch oder Asmo Kart hin. Asmo sind Schweizer, die sich auf Karts spezialisiert haben und auch Anteile bei Lynch haben oder hatten, jedenfalls hauptsächlich den Orginalmotor von Lynch eingesetzt haben. Der hat sich in Karts gut bewährt. Akkus scheinen von Optima zu sein, wie mit Wickelelektroden angedeutet. Also 4 Stück á 12 Volt und rund 50 Ah. Das sind Vlies Akkus mit sehr dünnen Bleiwickeln, daher kleiner Innenwiderstand und recht hochstromfest. Die Optima wurden vielfach auch in anderen Fahrzeugen erprobt. Wurden aber wegen der zu geringen Zyklenfestigkeit (zu geringer Haltbarkeit) und auch wegen Qualitätsproblemen bzw. Streuungen in der Qualität nicht weiter in Serienfahrzeugen verwendet.
Die kleinen Akkus können sehr kurzzeitig schon mal Ströme bis 330 A vertragen. Der Motor möglicherweise auch, im Sekundenbereich. 1000 A halte ich für glatt übertrieben. Da fliegt der Motor auseinander bzw. die Bürsten verglühen oder die Magnete melden sich ab.

330 A im Sprint mögen erreicht sein, aber sicher nur im Sekundenbereich. Was darüber hinaus geht, schadet dem Motor. Aber rechne nach: Das wären dann 15,8 kW Stromaufnahme. Das wäre so abwegig gar nicht, wenn man etwas Überlastung und etwas Wirkungsgrad mit einrechnet, um auf 10,5 kW Dauer-Nennleistung zu kommen. Die kurzzeitige Überlastung hat nichts mit der Nennleistung von 10,5 kW zu tun. Das ist ein reiner Bezugs- und Nennwert des Elektromotors, und üblicherweise ist bei Elektromotoren noch eine Zeitangabe dabei, also für Dauerlast 100% oder S10 (also 10 Minuten innerhalb einer Stunde oder so). Elektromotoren sind kurzzeitig überlastbar, daher die anderen Angaben. Es ist auch eine Kühlungsfrage. Bei Wasserkühlung kann man Elektromotoren noch besser ausnutzen, d.h. aus relativ leichten Motoren noch mehr Dauerleistung holen.
Da jedoch wird wegen des Aufwandes und weil es nicht wirklich nötig ist, bei Karts nicht gemacht.

Gruss, Roland
Werde mir den Kart nächste Woche auch mal daraufhin ansehen auf der bsm-Ausstellung in der Messe Berlin. Also was für ein Motor, was für eine Motorelektronik und welche Akkus.

von Berlingo-98 - am 14.02.2008 09:38
Irgendwie ziehen die Preise für die Tüten-LiFePOs gerade kräftig an. Ich habe für meine 48V/20Ah noch 235EUR bezahlt, der nächste Satz ging schon für 310EUR weg und nun sind die schon bei 385EUR :eek:

[cgi.ebay.de]

Ich stehe noch in Verhandlungen mit Yesa wegen dieser Zellen hier, vielleicht will sich jemand an einer Sammelbestellung beteiligen? MOQ ist 100 pcs. Ich hätte noch 52 Stk á 35USD ( +NK ) übrig.

[www.made-in-china.com]

Gruß
Olaf

von Max E. - am 19.02.2008 10:43
Hallo Max!
Bitte berichte uns wenn Du den Satz 48/20 erhältst.
Vermutlich ist es ratsam zuerst mal die Verklebung zu öffnen und die Verlötungen zu kontrollieren.
Ob es notwendig ist, die Zellen in einem Korsett zu betreiben ist noch ungeklärt.
Da musst Du echte Pionierarbeit leisten!!!
Ich vermute dass die nächste Zeit mal die Nachfrage steigt und dann das Angebot aufholt; und somit der Preis wieder in erträgliche Kategorien fällt.
Ich halte einen Preis von ~400/Kw für realistisch und angemessen.
Natürlich steigt der Preis mit geringeren Zellengrössen.
Die von Dir angefragte Zelle liegt immerhin bei 1000/Kw
Dagegen ist die Thunder geradezu preiswert...
Aber schlussendlich ist die Zyklenzahl/Lebensdauer entscheidend!!!
Noch viel Spass!
Reinhold

von Reinhold Schebler - am 19.02.2008 11:55
Hi Olaf,

wenn ich das richtig sehe sind die Rundzellen ohne BMS.
Hast Du ein eigenes dafür ?

Ich würde eher so ein 48V 20AH Pack nehmen - hab Deinen Aufruf
zur Sammelbestellung leider nicht mitbekommen.
Kann man mit den Herstellern nicht mal reden, damit
die mal nen vernünftiges BMS verbauen, welches ordentlich Strom
abkann ?
Wenn ich das sehe - 2A oder 3A Ladegeräte für das BMS empfohlen,
bzw direkt dabei - da lach ich mich schlapp. Damit brauchste für nen
20AH Pack ja 7-10 Stunden - datt kann ja garnix.
Selbst wenn man paar Packs parallel schaltet kommt nix an A's
zusammen - selbst bei 10 Stück wärens nur 20-30 AH - voll
die Lachnummer. Ich bin mittlerweile gewohnt mit 50A zu laden,
und in max 2h fertig zu sein.
Schade das mit den Ministrömen ;o))

Ich überlege wirklich nen El mit Lithiumxxxx - Akkus auszustatten.
Muss ja fürs erste keine 200AH bei 48V haben...

Wenn Du mit Deinem Verkäufer noch Kontakt hast - für Deinen Preis würde ich
auch noch n Paar Packs nehmen.

Aloha - Thomas


von Halreuther - am 19.02.2008 12:02
Hallo Thomas,
wir hatten schon früher überlegt, daß BMS nur zum Ansteuern eines Contactors ( Magnetschalter ) zu benutzen. Dadurch werden die Spannungsgrenzen eingehalten, ohne daß grosse Ströme über das BMS fliessen.
Auch beim Laden kann man erstmal am BMS "vorbeiladen" und nur wenn es ans Ausgleichen der Zellen geht, wird mit max. 5A übers BMS geladen.
Ich bin dabei eine Homepage, wo derartige Umbauten dokumentiert werden, vorzubereiten. Schliesslich soll die Pionierarbeit nicht ganz umsonst gewesen sein :)

Gruß
Olaf

von Max E. - am 19.02.2008 14:12
Zitat
Reinhold Schebler
Hallo Max!
Bitte berichte uns wenn Du den Satz 48/20 erhältst.
Vermutlich ist es ratsam zuerst mal die Verklebung zu öffnen und die Verlötungen zu kontrollieren.
Ob es notwendig ist, die Zellen in einem Korsett zu betreiben ist noch ungeklärt.
Da musst Du echte Pionierarbeit leisten!!!
Ich vermute dass die nächste Zeit mal die Nachfrage steigt und dann das Angebot aufholt; und somit der Preis wieder in erträgliche Kategorien fällt.
Ich halte einen Preis von ~400/Kw für realistisch und angemessen.
Natürlich steigt der Preis mit geringeren Zellengrössen.
Die von Dir angefragte Zelle liegt immerhin bei 1000/Kw
Dagegen ist die Thunder geradezu preiswert...
Aber schlussendlich ist die Zyklenzahl/Lebensdauer entscheidend!!!
Noch viel Spass!
Reinhold


Momentan sind es wohl die kleinen Krauter und Selberschrauber, die die Nachfrage unter sich ausmachen. Aber wenn die R&D Phase bei den "Grossen" erstmal abgeschlossen ist, wirds eher wieder knapper mit dem Angebot.

Die Rundzellen haben den Vorteil der geschraubten Anschlüsse und sind bis 10C belastbar. Genau richtig für meine geplanten Power-Applikationen ( Kart, Quad, Gartentraktor... )

Ich bekomme übrigens diese Tage den Sevcon MilliPaq PMAC. Fertig programmiert für den Mars brushless und das Kart. Falls ich noch irgendwelche Änderungen am Regler vornehmen möchte, kann ich hoffentlich noch auf dein Angebot zurückgreifen? :cheers:

Gruß
Olaf

von Max E. - am 19.02.2008 14:22
Zitat
Max E.
Ich stehe noch in Verhandlungen mit Yesa wegen dieser Zellen hier, vielleicht will sich jemand an einer Sammelbestellung beteiligen? MOQ ist 100 pcs. Ich hätte noch 52 Stk á 35USD ( +NK ) übrig.

[www.made-in-china.com]

Sind das chinesische Frühlingsrollen :D ?
Das wäre mir zuviel Parallelschalterei um auf brauchbare Kapazitäten zu kommen, warum nicht gleich die 50Ah-Zellen: [www.yesa.com.cn] ?

Vor ca. 4 Wochen habe ich dafür von Yesa ein Angebot bekommen, $185/Stück für 8 Zellen ohne BMS.
Ich hatte mir überlegt, meinen Helio mit einem 26,4V/50Ah - LiFePo4-Akku zu tunen, aber leider kollidieren diese Überlegungen momentan mit meinem Kontostand :rolleyes:.
Erstmal muß ich meinen neu erworbenen Bleitransporter mit frischen Akkus füttern und wieder fahrbereit machen.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 19.02.2008 21:33
Entschuldigung, mein Beitrag ist falsch gelandet.
Zu den Lithiumakkus hätte ich die Frage, ob man die Papier-Rollerakkus nicht auch einzeln, ohne Elektronik, bekommt. Dann könnte man mit diesen schwache Bleiakkus oder Nicads stützen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie dann besser zu kühlen wären, da sie ja sehr flach sind und die Feuergefahr geringer wäre? Da ich ohnehin plane, die schwächelnden Akkus einzeln zu überwachen und zu laden, wäre das "management" der Lions gleich miteingeschlossen. Ich schätze mal, diese Klebebandpacks sind aus der Norm fallende, ausgesonderte Zellen, die dann aus dem Ausschußcontainer nachsortiert wurden? Das machen hiesige Hersteller auch so. Da gibt es sehr unterschiedliche Qualitäten. Bosch ist nicht gleich Bosch...

von Bernd Schlueter - am 20.02.2008 06:50
Reklamieren von Batterien:
Die Reklamationsfristen bei Paypal sind zu kurz. Der Verkäufer trägt hohe Kosten und der Käufer hat trotzdem kaum Schutz, wenn die Vertriebswege lang sind, wie in diesem Fall. Eigentlich muss man schon beim Eintrfefen der Ware auf Verdacht reklamieren, um die Paypalfristen einzuhalten. Tritt man erst in einen Schriftwechsel ein, ist es meist schon zu spät, man hat dann stillschweigend akzeptiert. So wertet jedenfalls Paypal sein Verhalten. Außerdem kann jeder User nur maximal dreimal bei paypal reklamieren, dann ist er außen vor. Der teure Dienst ist also bei langen Vertriebswegen nutzlos. Schließlich kommen noch Verzögerungen beim Zoll hinzu.dort fürchtet man mit Sicherheit auch noch einen anderen Inhalt...
Man sollte sich zusammentun und eine bessere Lösung, als über ebay, zu finden...Das normale ebay mit Bewertungssystem greift da noch am ehesten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produktion der Tütenzellen auf Dauer teuer bleiben kann. Lithium, Eisen und Phosphor sind nicht gerade selten. Damit der Vertrieb aber richtig in Gang kommt, müsste ein zuverlässiger Handelspartner gefunden werden.
Eigentlich sind Hamburg und Düsseldorf geiegnete Städte, um einen zuverlässigen Handelspartner zu finden.

Wenn ich rechne: 500 Euro pro kWh und 1000 Zyklen Haltbarkeit, dann kommt die gespeicherte kWh auf 50 Cent plus Stromkosten. Das ist teurer, als Benzin einschließlich Umwandlungsverlusten und Steuer. Ob die Hybridlösung nicht doch die günstigere ist?

von Bernd Schlueter - am 20.02.2008 07:50
Hi Jens,

die 50AH Zellen pro Stück 185$ bei Abnahme von 8 Stück ?
Das wären ja ca. 765¤ pro kwh. (1,-¤ ~ 1,47$ )
Ist das nicht nen bisschen viel ?
Vor allem denn noch ohne bms.

Gibts denn Lieferanten für ein BMS in Deutschland ?

Aloha - Thomas


von Halreuther - am 20.02.2008 07:57
Schaut man sich den Showroom von Yesa an, findet man die flachen Tüten aber nur als E-Bike Akkus. Es scheint also kein Ausschuss zu sein. Sonst gäb es die selbe Bauform ja auch mit höheren C-Werten. Der ebay-pingping hatte anfangs auch Akkus gleicher Baugrösse mit nur 4.5Ah Kapazität im Programm, das werden wohl die Erstserien-Krüppel gewesen sein.
Wenn man bedenkt, dass das Fahrrad in China ein Massenfortbewegungsmittel ist, kann man sich vorstellen, dass für E-Bikes ein grosser Markt besteht, für den es sich lohnt spezielle Akkus zu entwickeln.
( Selbst in Japan sind 28% aller neu verkauften Fahrräder schon elektrisch!)

Die anderen 50Ah Blöcke von Yesa sind nicht so belastbar. Mein Kart wird schon so 250A Spitzenstrom ziehen.

Ein Deutscher oder Europäischer Importeur wäre nicht schlecht, aber dort würde man wohl nur komplette Produkte bekommen. Einen grossen Markt für EV-Akkukonvektionierung sehe ich hier noch nicht. Und wer will schon Einzelzellen kaufen, die schon X Monate gelagert wurden?

Gruß
Olaf

von Max E. - am 20.02.2008 11:09
Hallo Li-Bastler!
Ich habe es geschafft!
Eine deutsche Quelle für Likos!
Ich löt mir jetzt halt mal einen mittleprächtigen Pack für nen Roller zusammen.
Ich habe die ersten Packs schon hier liegen ;-))))

14S 20P (Sony IFR 18650 3,6V/1,3Ah)
BMS Modellbautypisch... wahrscheinlich Robbe 8484

Schau mer mal...
Tschau
Reinhold


von Reinhold Schebler - am 20.02.2008 14:09
Hi Reinhold

Welche Quelle? ... Vieleicht eine URL?
Wie soll ein BMS mit dem Robbe 8484 funktionieren .... 14S 20P sind doch 14 in Serie geschaltete Zellen ... der 8484 macht doch max. nur 12S


mfg

Gausi

PS: Habe gestern mein Solar Scooter SC-25 bekommen :-)

von Gausi - am 20.02.2008 14:48
@Gausi, Info zum SC-25:

--> Die Batterien und ihre Verbinder sind nur mit einer Schraube, Unterlegscheibe und
Mutter recht locker verschraubt. Da sollte wenigstens noch eine Federscheibe
dazwischen, sonst rappelt sich das ganze erfahrungsgemäß nach kurzer Zeit los und
kann zu Problemen (Wackelkontakt) bzw. als Folge dessen zu einem Defekt am Controller führen.

- -> Ferner besitzt die Ladebuchse keine Sicherung vor dem Batterieblock, es besteht im
Fehlerfall Brandgefahr.

Viel Spass mit dem SC-25,
ich bin bislang sehr zufrieden damit,

MfG Martin

von martin.b - am 20.02.2008 15:05

Lithium-Akkus-Selbstbau

Hi Gausi!
Viele Köche verderben den Brei!
Meine Adresse gebe ich vorerst nicht her.
Ich möchte zuerst einem meinen eigenen Bedarf decken...
Wegen Batteriemangement mache ich mir schon seit längerem Gedanken;
Man könnte die Geräte doch Kaskadieren...
Damit gibt es zwar Überschneidungen, aber besser so als nur Verbratetechnik.
Tschau
Reinhold


von Reinhold Schebler - am 20.02.2008 19:34
Zitat
Max E.
Die anderen 50Ah Blöcke von Yesa sind nicht so belastbar. Mein Kart wird schon so 250A Spitzenstrom ziehen.

Wieso das, die sind im Datenblatt auch mit 10C max. angegeben, genau wie die Frühlingsrollen :confused: und "Quick Discharging" sogar 5C gegenüber 4C bei den Rollen.

Einen Vorteil hat die Parallelschaltung allerdings: die Innenwiderstände werden geringer!
50Ah = 10mOhm
10Ah = 6mOhm / 5 parallele = 1,2mOhm
(theor. Beispiel für meinen Helio-Akkupack)

Zitat
Max E.
Ein Deutscher oder Europäischer Importeur wäre nicht schlecht, aber dort würde man wohl nur komplette Produkte bekommen. Einen grossen Markt für EV-Akkukonvektionierung sehe ich hier noch nicht. Und wer will schon Einzelzellen kaufen, die schon X Monate gelagert wurden?

In den USA gibts schon einen, der auch gleich Module mit BMS aus den Zellen verbaut: [www.lifebatt.com] .
Entsprechend steigt aber auch der Preis...

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 20.02.2008 19:58
Zitat
Halreuther
Hi Jens,

die 50AH Zellen pro Stück 185$ bei Abnahme von 8 Stück ?
Das wären ja ca. 765¤ pro kwh. (1,-¤ ~ 1,47$ )
Ist das nicht nen bisschen viel ?

Also nach meiner Rechnung ist der Preis fast derselbe wie bei den Rundzellen, für 26V/50Ah:

8x $185 = $1480
8 x 5 x $35 = $1400

Für ein paar wenige Dollar mehr hat man mit den größeren Zellen aber mind. 4kg weniger Gewicht, keinen Verdrahtungsaufwand und weniger Platz brauchen sie auch noch.
Zitat
Halreuther
Vor allem denn noch ohne bms.
Diese chinesischen BMSe würde ich als erstens rausreißen.
Die Shuntwiderstände sind viel zu klein dimensioniert, sobald man mit ein bißchen Ladestrom draufgeht könnte es schnell ein Feuerwerk geben.
Und beim Fahren wirken sie als Strombegrenzer :sneg::mad: .

Das hier klingt auch nicht vertrauenerweckend:
[tech.groups.yahoo.com]
Zitat

Best cases I have seen from China... The BMS designer said to me
"he,he.. You know.. our BMS is a fake... but it so much easier to sell a
battery with BMS..."


Zitat
Halreuther
Gibts denn Lieferanten für ein BMS in Deutschland ?

Ziemlich viel aus dem Modellbaubereich, die fliegen ja nur noch mit Li.
Aber dies BMS sind eher auf kleinere Zellen ausgelegt.
Aus England kommt ein ziemlich ausgereiftes System für EVs:
[www.reapsystems.co.uk]

Ich versuch mir gerade selber was zu überlegen & zu basteln... nach dem Powercheq-Prinzip, also immer ein Balancer-Modul zwischen 2 Zellen.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 20.02.2008 20:21

Re: LiFePO4 Akkus, Preise und BMS

Zitat
Halreuther
Hi Jens,

die 50AH Zellen pro Stück 185$ bei Abnahme von 8 Stück ?
Das wären ja ca. 765¤ pro kwh. (1,-¤ ~ 1,47$ )
Ist das nicht nen bisschen viel ?

Also nach meiner Rechnung ist der Preis fast derselbe wie bei den Rundzellen, für 26V/50Ah:

8x $185 = $1480
8 x 5 x $35 = $1400

Für ein paar wenige Dollar mehr hat man mit den größeren Zellen aber mind. 4kg weniger Gewicht, keinen Verdrahtungsaufwand und weniger Platz brauchen sie auch noch.

Zitat
Halreuther
Vor allem denn noch ohne bms.
Diese chinesischen BMS-Gurken würde ich als erstens rausreißen.
Die Shuntwiderstände sind viel zu klein dimensioniert, sobald man mit ein bißchen Ladestrom draufgeht könnte es schnell ein Feuerwerk geben.
Und beim Fahren wirken sie als Strombegrenzer :sneg::mad: .
Was sie genau bei welchen Spannungen machen weiß man auch nicht, Doku gibt es ja keine dazu.

Das hier klingt ebenfalls wenig vertrauenerweckend:
[tech.groups.yahoo.com]
Zitat

Best cases I have seen from China... The BMS designer said to me
"he,he.. You know.. our BMS is a fake... but it so much easier to sell a
battery with BMS..."


Zitat
Halreuther
Gibts denn Lieferanten für ein BMS in Deutschland ?

Ziemlich viel aus dem Modellbaubereich, die fliegen ja nur noch mit Li.
Aber dies BMS sind eher auf kleinere Zellen ausgelegt.
Aus England kommt ein ziemlich ausgereiftes System für EVs:
[www.reapsystems.co.uk]

Ich versuch mir gerade selber was zu überlegen & zu basteln... nach dem Powercheq-Prinzip, also immer ein Balancer-Modul zwischen 2 Zellen.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 20.02.2008 20:24

Re: LiFePO4 Akkus, Preise und BMS

Hallo

Einfach Balancer selbst bauen, im Modellbau gibts genug Bauanleitungen, wenn man eine Optokoppler hinzufügt kann man das Ladegerät sobald die erste Zelle balanciert wird auf niedrigeren Strom umschalten.

Kosten pro Zelle unter 10¤, den max. Strom kann man durch Dimensionierung des Transistors und des Widerstands selbst bestimmen.

Anderseits ist bei LiFePo4 Zellen ein Balancer eigentlich unnötig wenn man auf das letzte % an Kapazität verzichtet.


Gruß

Roman

von R.M - am 20.02.2008 20:56

Re: Lithium-Akkus-Selbstbau

@ Jens
Ich habe leider keine Datenblätter, deshalb habe ich mal kurz nachgerechnet:

Zitat

Wieso das, die sind im Datenblatt auch mit 10C max. angegeben...

Einen Vorteil hat die Parallelschaltung allerdings: die Innenwiderstände werden geringer!
50Ah = 10mOhm
10Ah = 6mOhm / 5 parallele = 1,2mOhm


Bei 10C Belastung:

500A an 10mOhm macht bei mir einen Spannungsabfall von 5V in der Zelle. ( Theoretisch )

Bei der Frühlingsrolle sind es 0.6V.


Macht dich das nicht auch skeptisch?
Olaf


von Max E. - am 20.02.2008 20:57
Hi Martin

Danke für die Tipps, Die haben bei meinen eine andere Ladebuchse nach IP62 eingebaut .... aber die Sicherung zum Batterieblock ist tatsächlich nicht drinne .... aus Zeitmangel erst 26km gefahren. Melde Dich mal, vieleicht kann man sich telef. mal ausquatschen :-).

mrgausmann@t-online.de

mfg

Gausi

von Gausi - am 21.02.2008 07:45
So, nach langer Pause gehts jetzt mit dem Umbau voran. Heute war erstmal zerlegen und Kabelentwirren angesagt. Und als Belohnung durften die LiFePO's schonmal eine Sitzprobe machen.
Sogar der Akku im Heckbürzel passt rein. Ich hatte befürchtet, daß ich ihn teilen muss um die andere Hälfte noch vorne rein zu quetschen.
Jetzt nur noch die Dioden und den Kabelsalat verdrahten, dann kann das Puzzle wieder zusamengesetzt werden.

Bilder davon gibts hier zu sehen. Leider nur vom Handy. :-(

Gruß
Olaf


von Max E. - am 02.04.2008 16:23
Bevor ich die Akkus endgültig einbaue, habe ich noch einen Kapazitäts- und BMS-Abschalttest gemacht. Ich will ja schliesslich keine defekten Zellen übersehen.
Dazu habe ich mir einen 48V/1kW Kabinenheizer besorgt. Das war mir doch sicherer als meine wassergekühlten Hochlastwiderstände ;-)
Die Werte der beiden Akkus habe ich mit einem "Watts up"-Messgerät aufgenommen und in unregelmässigen Abständen fotografiert.

Herausgekommen ist bei beiden Akkus eine Kapazität von 19,x Ah und die Abschaltung lag bei 38V. Die Spannung bleibt fast konstant bei 48V und fällt erst im letzten viertel. Ab 18Ah dann rapide. Da merkt man schon, wann man besser nach einem Ladehalt sucht. Schleichfahrt bringt bei den Akkus nichts, denn der Peukert-Effekt macht hier nur ~0,5Ah aus. Allenfalls erhöht sich beim Schleichen die Reichweite wenn man den Motor im max. Eta Bereich fährt. ( Falls bekannt)

Die BMS-FET's wurden bei dem Test schon warm aber richtig heiss wurden die "Überstromsensoren" und das schon bei ~22A. ( Was passiert wohl bei 35A max. ?). Der Schrumpfschlauch hats überlebt ohne zu reissen aber die Bauteile drumherum werden das auf Dauer nicht lustig finden.
Man sollte an dieser Stelle selbstklebende Kupferfolie ( Abschirmfolie ) auf den Schrumpfschlauch pappen aber eine ganze Rolle von dem Zeug kostet ein Vermögen.
Aber eigentlich wird der Fahrstrom in meinem Fall nicht übers BMS fliessen, sondern über die beiden Relais.
Den ganzen Drahtverhau mit Schutz-Dioden (DANKE nochmal an Wotan) und Relais werde ich auch erstmal ausserhalb des Rollers testen. Dann mit 1kW Kabinenheizung und dem 800W Lastwiderstand vom E-Max :hot:

Bis dann
Olaf


von Max E. - am 11.04.2008 17:53
Heute war der Dauertest mit beiden Akkus über die E-Max Relais dran. Wie erwartet, kappen beide BMS den Strom fast gleichzeitig. Ein gegenseitiger Ausgleichsstrom konnte in der kurzen Zeit nicht nachgewiesen werden.
Jetzt kann ich ruhigen Gewissens die Akkus einbauen.

Fotos von der fliegenden Verdrahtung wie immer hier.

Der Dauerregen darf bald mal aufhören, damit ich fahren kann :D
Olaf

von Max E. - am 14.04.2008 12:31
:cheers:

Heute war die erste Probefahrt :D

Beschleunigen und bremsen hat sich spürbar verbessert. Das macht der Gewichtsunterschied von 38kg aus. Auf den Hauptständer hieven geht jetzt mit 2 Fingern.
Die Endgeschwindigkeit ist etwa gleich geblieben. Ein Bergtest steht noch aus.

Jetzt noch die Akkus wasserdicht verpacken und noch ein Plätzchen für den Leistungs/Kapa-messer suchen, dann kann der Plastikramsch wieder verschraubt werden.

Gruß
Olaf

von Max E. - am 17.04.2008 11:49
Hallo zusammen,

bin ziemlich neu hier, hab bisher mehr im Loremo-Forum gelesen, aber da gibts eher meckerer und wenig Bastler.
Ich hab vor 2 Monaten diesen:
[www.shiweichina.com]
Roller ersteigert, der sieht innen Deinem E-Max erstaunlich Ähnlich :-)
Hab auch von Anfang an vorgehabt den auf LiFePo umzubauen, da meine Liebste den Roller mit den Bleiakkus nicht auf den Hauptständer bekommt. Vor allem aber weil ich das Ding schnell laden möchte. Dazu hab ich mir auch das LRFHI 48-100 Netzteil ersteigert.
Die Diskussion bezüglich Balancer/BMS ist hochinteressant. Das Problem der ganzen Modellbaubalancer ist ja dass sie über die Zellen geschaltet sind und die maximale Ladespannung begrenzen/verbraten anstatt die Zellenspannung aller zellen à la Powecheq möglichst gleich zu halten. Ich würd so ein Ding ja auch gerne selber zusammenlöten, aber die im Netz zu findenden Schaltpläne sind (meines Wissens) alle sture Spannungsbegrenzer für die Einzelzelle, oder hab ich da was übersehen?
Falls hier mal wieder eine Sammelbestellung für Akkus geplant ist wäre ich auf jeden Fall interessiert.
Was bei den ganzen Chinazellen stutzig macht, ist die fehlende Angabe zur Charge Rate. Überall gibt es diverse Discharge rate Angaben aber nirgendwo Angaben zur maximalen Charge Rate (Der Zellen, nicht des BMS). Das Netzteil sollte ja auch ausgenutzt werden und es sollte (zumindest bei einem 40 Ah Pack) mit 100A geladen werden können.
Bei einem EL-Akku ist das ja eher unkritisch wegen der höheren Kapazität.
Fall jemand ein 48V EL Verkauft oder eines weiss kann er sich gerne melden, ich bin auf der Suche nach einem.
Zum Abschluß: Das ist ein tolles Forum hier, in dem brauchbare Tipps und Erfahruingen Ausgetauscht werden. An einer Rollerumbauseite würde ich mich auch beteiligen, sobald das Akut wird.

Viele Grüße

Buggi

von Buggi - am 17.04.2008 19:29
Hallo

Daß beim Balancieren der Zellen die Energie einfach verbraten wird ist zu verschmerzen, sind nicht mehr als 2 bis 3%.

Wenn du mit hohen Strömen laden willst must du den herkömmlichen Balancerschaltungen nur noch einen Optokoppler dazuschalten der sobald die Zelle balanciert wird den Ladestrom auf das für den Balancer erträgliche Maß runterregelt, wenn alle Balancer laufen sind die Zellen voll und es wird abgeschaltet.

Wichtiger ist daß du auch bei Unterspannung der Zelle ein Signal bekommst damit sie nicht tief entladen werden.

Alles in allem ist das machbar und durch die Schaltung mit Optokoppler kannst du beliebig viel Zellen überwachen.

Will man es ganz gut machen dann kann man die Balancer noch über Relais abschalten damit kein Standby Strom verbraucht wird.

Ich verwende zum Entladen der Nicd Akkus auch eine normale Lipo Balancer Schaltung, wenn ich die Schaltung über Relais an den Block schalte wird der Block bis auf 4,2V entladen, als Luxus habe ich noch einen Trennverstärker drauf damit ich die Spannungen später auf einen Microcontroller geben kann.

Momentan existiert davon zwar nur ein Einzelstück, aber das funktioniert so gut daß ich alle Blocks damit ausrüsten werde.

Es wäre natürlich schön wenn endlich mal ein Hersteller vernünftige Ladeelektronik anbieten würde die man sich auch leisten kann.

Gruß

Roman

von R.M - am 17.04.2008 20:05
Mit meinen Akkus ist schnell-laden jedenfalls nicht möglich. Mehr als 0.5C traue ich den Zellen nicht zu. LiFePOs mit niedrigem Innenwiderstand kann man allerdings mit 2C laden, aber man kann sie nicht alle mit den a123-Wunderzellen in einen Topf schmeissen.
Mir genügt es, wenn ich die Akkus über Nacht voll bekomme und sie 3 Jahre halten.

Gruß
Olaf
PS: Gibt es ein Navi für Roller? Ich komme jetzt in Gegenden, da kenn ich mich nicht mehr aus ;-)

von Max E. - am 17.04.2008 21:09
Hallo R.M,

die Geschichte mit dem Stromrunterregeln beim Laden ist bestimmt eine tolle Sache, aber bei meinem ersteigerten Ladegerät wüsste ich jetzt ohne weitergehende Literatur nicht was da zu tun wäre. Wenn ich jedoch einen Balancer habe der alle seriell geschalteten Zellen auf gleichem Spannungsniveau hält, dann ist das kein Problem, da das Ladegerät eh früh genug abschaltet bzw. kein Ladesrtrom mehr fließt.
Daher bin ich bei Dir bezüglich der Ladeelektronik, die für einen angemessenen Preis käuflich wäre.
Hab grade einen Bekannten von Infineon getroffen, die steigen grade recht heftig ins BMS-Geschäft ein, da sollte es hoffentlich bis in einem Jahr etwas vernünftiges geben.
Es wird Zeit, dass es mehr Firmen gibt die eine ähnliche Performance wie A123 oder Altairnano liefern können. Toshiba soll ja auch schon so weit sein, wie sieht es mit LiTec aus?
Käuflich für den kleinen Mann ist ausser den A123 aber bisher nichts :-(

Viele Grüße

Buggi

von Buggi - am 18.04.2008 18:19
Hallo

Gibt leider kaum was fertiges zu kaufen, Kokam macht das bei Ihren fertig konfektionierten Akkus anscheinend so.

Einfachlösung: Wenn erste Zelle voll dann Monsterlader aus und Ladegrät mit kleinem Ladestrom an, wenn alle Balancer aktiv sind dann Ladegeräte aus.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.04.2008 12:43
Damit die Ergebnisse nicht auf mehrere Threads verteilt ist, hier nocheinmal der letzte Stand:

Die genaue Verschaltung habe ich auf diverse Bierdeckel gekritzelt. Bin leider noch nicht dazu gekommen, das mal mit dem PC zu bearbeiten. Jedenfalls lief es erst richtig, nachdem ich auch für die beiden Erregerspulen Dioden verbaut hatte ( 1n4005). Das liegt daran, daß ich am Zündschloss nur einen Schließer habe und den auf beide Relais verteilen muss, ohne daß darüber Ausgleichsströme fliessen können.
Kurioserweise schaltet der vordere Akku immer wesentlich früher ab als der Akku im Heckbürzel. Ob das an einer defekten Zelle liegt oder an den unterschiedlichen Kabellängen, kann ich noch nicht sagen. Der vordere Akku nimmt jedenfalls seine 20Ah auf beim laden. Der Hintere nur ~15Ah.
Reichweite bisher 80km Flachland /65km bergig.

Gruß
Olaf

von Max E. - am 30.04.2008 14:55
Hallo Olaf

Ich habe auch 2 stück 20 Ah 24 V LiFePOs, ein Pack von Mr. Gu ( Anna04) und ein Pack von PingPing
Das Pack von Mr. Gu hat noch das alte kleine BMS, das Pack von Pinghatte schon das größere BMS Vesion 1.
Leider war das Minuskabel von der Batterie so schlampig am BMS angelötet, dass die nicht angelöteten Adern der Litze die untersten 4P Zellen über den 33 Ohm Ladeshunt kurzschlossen.
Ergebnis: kein Laden möglich, da unterste 4P Zellen tiefentladen.
Ping hat mir zwar ein neues BMS Version 2 geschickt ( Minusanschluss des Batteriekabels jetzt "schlampensicher" angeordnet und minus Lastkabel jetzt weiter von den Mosfets entfernt)
Die untersten 4P Zellen habe ich in 6 Tagen mit unterschiedlichen Spannungen und Strömen nach anleitung von Ping zwar wiederbelebt,aber sie liefern immer noch weniger V und Ah als die anderen Zellen.

Nun habe ich beide Packs zuerst (Zyklus 1)in einer Gartenbahn E-Lok und dann unter Laborbedingungen mit je 3 Zyklen getestet.
Last waren dabei 180 Watt Glühlampen über einen Spannungswandler.

Ergebnis:
Pack von Mr. Gu
1.Zyklus 18,6 Ah bis Spannung unter Last unter 24 V fiel. Aufladung danach mit 19,4 Ah
2.Zyklus 19 Ah 19,8 Ah
3. Zyklus 19,2 Ah 20,2 Ah

Pack von Ping
1.Zyklus 17 Ah Aufladung 19 Ah
2. Zyklus 17,25 Ah 19,3 Ah
3.Zyklus 16,5 Ah Da hatte ich am Anfang noch ein Ladegerät an der Last Max. 225 W ges.
Läd derzeit noch.
In allen 3 Fällen lag die Entladeschlussspannung der untersten 4P Zellen 0,1 bis 0,3 V unter der der übrigen Zellen.

Die Kapazitäten habe ich mit einem Power Bob 1 gemessen, die Gesamtspannung und Spannung der unterste 4P Zellen mit Digitalvoltmeter von Conrad und Aldi.(gehen aber gleich)

Die Messergebnisse (sowohl unter Last (Abschaltepunkt) als auch im Leerlauf) habe mit Foto dokumentiert - Mr. Ping ist zwar sehr höflich, aber genauso zäh.
Als ich den Zusatzanschluss für die unterste 4P Zellen angelötet habe, habe ich auch gleich ein paar Kaltlötstellen nachgelötet .

Du musst also bei diesen Akkus mit 10 bis 20% Kapazitätsschwankungen rechnen, vielleicht sogar mit mehr (Deine 25 % ?)
Wäre interessant, ob jemand schon mal die LiFePOs von A123 unter ähnlichen Bedingungen getestet hat ????

Gruß

Horst

von Horst Gutmann - am 06.05.2008 20:43
Zitat
Horst Gutmann
Wäre interessant, ob jemand schon mal die LiFePOs von A123 unter ähnlichen Bedingungen getestet hat ????

Aber sicher, z.B.: [www.endless-sphere.com] :spos:

In diesem amerikanischen Forum kann man tagelang lesen über Li(FePo)-Akkutests und -Anwendungen - sehr interessant!

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 07.05.2008 08:59
Habe gestern mein nächstes Opfer abgeholt:

[cgi.ebay.de]

Der soll auch wieder auf Li-XX Akkus umgebaut werden. Wahrscheinlich aber etwas leistungsfähigere, z.B. die 10Ah-Zigarren von Headway. 20 oder 30Ah reichen völlig aus für den täglichen Tripp zur Arbeit.

[headway-cn.en.alibaba.com]

Da muss ich aber gleich 1000Stk kaufen, was mir die Möglichkeit gibt, mein brushless Etek Race-Kart auch gleich damit zu bestücken.

The story goes on....
Olaf

von Max E. - am 21.06.2008 10:45
Hallo Olaf

schau dir mal diese an.
[www.lifebatt.com]
die Packs haben eine gute Grösse und tolle Leistungswerte von wegen nur 1-2C 12C reicht auch fürn Cart. Laden mit 3C dauert auch nicht so lange.
Kommen auch wie man sehen kann in der Tour aus Taiwan.
Sind die gleichen Zellen die ich schonmal als LiFePo aus Australien beschrieben habe.
der Australische Händler ist übrigens billiger.

Gruß
Stefan

von Stefan Schmalbein - am 22.06.2008 16:01
Don Harmon von LifeBatt ist leider ein unangenehmer Zeitgenosse, der diverse Internetforen dazu nutzt, seine Mitbewerber schlecht zu machen. Er zieht sogar ueber die miesen chinesischen Akkus her, dabei kommen seine Zellen offensichtlich auch von dort. :rolleyes:

Gruss
Olaf


von Max E. - am 23.06.2008 11:04
Hallo Olaf

Ja Don Harmon ist im amerikanischen Forum aufgefordert worden zu verschwinden. Habe ich auch gelesen. Ich hatte aber Kontakt zu Armin Pauza von LifeBatt Australien.
Die Batterien kommen aber aus einem Werk in Taiwan. Und unsere Mainboards und diverse andere Computer und Hightechartikel auch. Insofern habe ich zu taiwanischen Artikeln mehr Vertrauen als zu chinesischen. Außerdem muss LifeBatt in Australien und in den USA auch Garantie geben, und das nehmen die dort schon ernst. Meine nächste Batterie werde ich jedenfalls dort ordern. Mag ja sein dass Ping ein seriöser Verkäufer ist, aber die Daten sprechen doch eine eindeutige Sprache. Der größte Nachteil von LifeBatt Batterien ist meiner Meinung nach, dass sie mehr Platz beanspruchen.
Herr Pauza hat mir auch so genannte Designerpacks angeboten, das ist das komplette Innenleben mit Zellen und VMS nur ohne Gehäuse. 1544,-AuD für 96V10Ah
Er bietet die Packs auch billiger an als seine Kollegen in Amerika.

Gruß
Stefan

von Stefan Schmalbein - am 23.06.2008 18:48
Hallo

Also irgendwie komm ich mit den Daten nicht klar, 12V 120AH und 24 kg da ich ja nur 80% entnehmen kann ist der Gewichtsvorteil gegenüber Nicd praktisch nicht mehr vorhanden,

Der Preis und und die Lebensdauer sprechen auch eindeutig für Nicd

Gruß

Roman

von R.M - am 23.06.2008 18:58
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.