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elweb Batterie
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25
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Karl-Heinz Jurkiewicz, Uuoudan, Buggi, R.M, Max E., Sven Salbach

Lambda Ladegerät 48 Volt 100 Ampere

Startbeitrag von Karl-Heinz Jurkiewicz am 24.05.2008 17:42

Hallo zusammen,
nun muß ich auch mal anfangen dumme Fragen zu stellen.
Es geht um den Telecom Rectifier LRFHI 48-100 von Weir Lambda Energy Systems. Er ist wohl fast Baugleich mit RT6-48/100A von Rectifier Technologies aus Australien oder auch der Fs 48/100 von Efapower Efacec aus Portugal.
Der Rectifier lässt sich wunderbar Bedienen und Einstellen, sogar bis 64 Volt aber nur ohne Last. Sobald eine Last angeschlossen ist schaltet er ab 59,4 Volt ab. Dann kann ich nur noch einen Reset machen und neu Starten.
Diese overvoltage protection sollte doch zu verstellen gehen, oder sogar ganz abzuschalten sein?
Regler und Jumper sind ja genug vorhanden, nur nicht eindeutig einer OVP zuzuordnen.
Wer kennt sich aus und kann helfen?
Gruß
Karl-Heinz

Antworten:

sind evtl die Kabel zu dünn?

von Sven Salbach - am 26.05.2008 16:48
Hallo Sven!
Ich glaube diese Art von Rectifier sichert von Haus aus die möglicherweise angeschlossenen Bleibatterien vor zu hoher Spannung. Das ist nunmal bei einem 48 Volt System zu um die 60 Volt, mehr soll nicht raus gehen. Die wissen halt nicht das ich NiCd laden möchte. Die Spannungsfestigkeit der Kondensatoren im Ausgang kann nicht der Grund sein, die haben 100 Volt. Wenn diese Einschübe mit bis zu 20 Stück parallel eingesetzt werden und dann bis 2000 Ampere liefern, kommt es schon mal zu enormen Spannungsabfällen, die auch Super ausgeglichen werden können. Auch die beiden Manuel einstellbaren Betriebsarten Float oder Equalize lassen unterschiedliche Spannungseinstellungen zu, aber nie über 59,4 Volt mit Last.
Mal sehen ob Mr. HP helfen kann, andeutungsweise glaube ich es herausgelesen zu haben.
e-Mail ist freigeschaltet ;-)

Gruß
Karl-Heinz

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 26.05.2008 17:55
Hallo Karl Heinz
Diese stationären Telekom-Lader haben üblicherweise 4 Grenzen der Überspannungsabschaltung.
Float Off-Load,Float On-Load,Equalise(Boost) Off und entsprechend On-Load.Die On-Load Grenzen liegen niedriger um die Akkus im Fehlerfall nicht abzukochen.Die Off-Load Limits schützen den Lader und liegen höher.Der Übergang ist ein wenig fliessend und liegt teilweise einstellbar bei ca.2A.Die Schwelle ist also im Equalise (Boost) Off-Load Modus am Höchsten.Sollte beim 48V-Lader in der Gegend um 72V liegen.Wenn deine Schwelle auch im Equalise-Mod.bei 59,4V liegt kann eigendlich nur ein Defekt vorliegen.Denn solch einen Umfang hat die eventuelle Einstellbarkeit eigendlich nicht.
Bei den Einstellorganen deines Laders kann ich leider nicht helfen.
wotan

von Uuoudan - am 28.05.2008 19:55
Danke Wotan für die gut Erklährung. Ich bin auch noch am Suchen, es sind ja genug Regler und Jumper vorhanden...
Ich mach mal Copy und Paste:

Input
Voltage

187 to 275V, single phase
Active, Neutral, Earth
220 +25%-15% Vac

Output power limit reduced if Vac is below 187V, at 150V 70% of output power available.
Frequency 45 to 65 Hz
Current 33 A rms max at 187 Vac.
28 A rms at 220 Vac
Power Factor >0.99 at full load
Sinusoidal waveform
THD90% above 25 Adc.
Protection HRC fuses at input of SMR
Power circuit is turned off if AC voltage >275 Vac or

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 28.05.2008 20:05
Hallo Karl-Heinz
Erstmal: Knapp 6KW bei 17kg :spos:
Bei der OVP-Grenze habe ich mich vertan. Hatte die der 60V-Lader meines Kewet im Hinterkopf.
Deine Werte sind schon realistisch.
Die eingespielten Werte sind bei: Float On-Load (>2A) 58,5V, Float OFF-Load (2A) 59,6V (was deiner Erfahrung entspricht) und Equalise OFF-Load 61,6V.
Da hilft es in deinem Fall nur das richtige Poti zu Finden und alles Herauszuholen.Wenn kein Poti dann den entsprechenden Spannungsteiler.Wird ohne Unterlagen eine Heidenarbeit sein.Eine Überlistung geht eigendlich nur in anderer Richtung,wenn man durch Einstellen des Schwellenstromes gegen Null schon einen Laststrom simuliert. Wäre Schade wenn du den Lader nicht verwenden könntest.
wotan

von Uuoudan - am 01.06.2008 14:36
Hallo Wotan, ja das war damals ein Hammer,
Zitat:
The device provides up to 5600W for nominal 48V battery charging and customer load applications, and operates from an ac supply of 230V single phase. Each rectifier has an LCD display with menu-driven, pushbutton control of a range of alarm, control and monitoring functions, and its I/O power sequence is controlled from hot-plug applications.

The LRFHI 48-100 is approved to all major international safety standards.

Capable of controlling up to 60 LRFHI 48-100 rectifiers or 24 parallel connected LR series rectifiers, the Power-i from Lambda Energy Systems is an intelligent power controller for monitoring, alarm and control functions for power systems.

The unit features an LCD front panel and menu-driven pushbutton control, while the front panel also includes three LEDs for signaling fundamental system health.

An RS232 port allows connection to a modem or PC using Netvision Windows-based software. From a remote location, the unit can perform a system battery health check by reducing the output voltage of the rectifiers and recording discharge patterns in the batteries to the load.

Power-i alarms include rectifier fail, output voltage high, high temperature and fan fail.

Quelle:
[findarticles.com]

Ich kann ja recht gut und schnell laden, nur nicht bis zur Idealen Obergrenze von 62-68 Volt. Da wird dann noch weiter geforscht...
Im Frontpanel ist ein Chip mit spezieller Software, der wird mir alles versauen.

Gruss
Karl-Heinz

PS
Das Datenblatt:
[groups.msn.com]
...LRFHI

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 01.06.2008 17:11
Hallo

Es handelt sich halt um ein Bleiakkuladegerät, da sind 60V ja genug, wenns gar nicht geht einfach ein 5V 100A Netzteil in Reihe schalten, die Strombegrenzung übernimmt dann das Lambda. So mach ich das schon lange, alles was Schaltnetzteil heißt und ungefähr den gleichen Strom liefert in Reihe bis die Spannung stimmt, wenn ein Netzteil davon einstellbar ist und eine Strombegrenzung hat dann funktionierts.

Gruß

Roman

von R.M - am 01.06.2008 17:24
Hallo Roman,
ja so habe ich es seinerzeit auch mit dem Ascom gemacht, 5 Volt 40 Ampere in Serie. Dann hatte ich bis 68 Volt im Winter zur Verfügung. Bei der Wärme im Sommer reichen 62-64 Volt aus. Aber ich habe noch kein Schaltnetzteil mit 65-100A gefunden. Aber gegen Ende der Aufladung fällt der Strom sowiso langsam ab so das ich es dann mal mit den Gould Advance Netzteil versuchen werde.
Gruß
Karl-Heinz

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 01.06.2008 17:52
Hallo

Mit den Cosel Schaltnetzteilen geht das, die haben einen Ausgang zum Parallel oder hintereinander schalten, ich verwende 2 Cosel P600E-15 das ergibt 15V 86A. Den Typ findest du nur auf der amerikanischen Website. Es git auch Stärkere davon, der 1500VA Typ macht bei 12V über 100A

Gruß

Roman

von R.M - am 01.06.2008 18:28
Hallo Karl-Heinz
Wie händelst du den Primärstrom (mit der single phase) ? Das sind doch locker mehr als 24A.
wotan

von Uuoudan - am 01.06.2008 18:29
Ja kein Problem,
aus 5x1.5mm² wird 2x3mm² + 1,5mm² SL oder aus 3x2.5mm² wird 2x5mm² + SL 2,5mm² Absicherung von 25 Ampere hält...noch!
Habe auch erst bis 75 Ampere Ladestrom getestet, da das 16mm² Ladekabel warm wird, wärmer als die Netzzuleitung...

Ein Bild von Olaf:
[groups.msn.com]

Gruß
Karl-Heinz


von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 01.06.2008 19:00
Antwort von Lambda Deutschland:
Zitat

der Abschaltpunkt der Überspannungsbegrenzung kann nicht verändert werden.
Er wird durch interne Bauteile festgelegt. Der Abschaltpunkt von 59,4V
wurde gewählt damit keine internen Bauteile zerstört werden.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung
Mit freundlichen Grüßen

Wie sagt man so schön, nun bin ich im Arxxx.

Wobei ich das nicht ganz glauben kann, denn man kann in verschiedenen Handbüchern andere Werte nachlesen.
Roman hat da schon Recht, für 48 Volt Bleibatterien reicht diese Spannung aus.

Gruß
Karl-Heinz


von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 03.06.2008 16:50
Hallo Karl-Heinz
Diese Aussage ist natürlich Blödsinn, da die OVP ohne Last höher liegt.Zwei Fälle könnten aktiv sein.
Lambda stellt das mit niedrig tolerierten festen Spannungsteilern ein, oder es sind Potis vorhanden.
Die Eingriffsmöglichkeit ist nicht einfach herauszufinden.
wotan

von Uuoudan - am 03.06.2008 21:01
Hallo Karl-Heinz,

habe auch so ein Gerät erstanden und frage mich was man damit alles machen kann. Das Ding hat ja auch einen Steuereingang, jedoch gibt es in dem handbuch dass ich habe keine sinvollen Informationen dazu. Das Handbuch ist vom Gesamtsystem mit 20 LRFHI, und behandelt das LRFHI nur am Rande. Gibt es da bessere Datenblätter ? Kann das bei MSN leider nicht ansehen, da kein Account vorhanden :-(.

An der Ausgangsspannung rumzuschrauben wäre ich erstmal vorsichtig, auch Transistoren/Dioden können von der höheren Spannung betroffen sein.

Viele Grüße

Buggi

von Buggi - am 04.06.2008 19:51
Hallo Buggi!
Ja das stimmt, beim schrauben kann schnell was zerstören werden, wenn man nicht aufpasst. Es gibt viele Baugleiche Geräte, von Portugal bis Australien...
Mal mit LCD Anzeige an der Front, mal Ohne, dann halt nur Fernsteuerbar.
Das Gesamtsystem macht ja auch keinen Sinn, und über den 4-Poligen Fernsteueranschluss habe ich nicht viel gefunden...
Bei Google findet man über "Rectifier 48v 100a" recht gut die Baugleichen Greäte.

Gruß
Karl-Heinz

PS
[www.rtp.com.au]

[www.topazpower.com]

[www.erskine-systems.co.uk]

[www.datapowerdear.com]
Der RT6 offen, Baugleich, ohne Frontpanel...

Bei eBay:
aber Wertlos...
[cgi.ebay.de]

Monitoring
Current Monitored on MiniCSU display. Accuracy ± 1% at full load. Optional bar-graph display.
Voltage System voltage displayed on MiniCSU's alpha-numeric display. Accuracy ± 0.5% at full load.
Alarms SMR normal, SMR alarm present and SMR shutdown indicated on front panel. Other alarms and status displayed on MiniCSU.
Remote Controls
Equalise Mode Equalise Mode is initiated by a signal from the MiniCSU.
External Voltage Control (EVC) Equalise Mode is initiated by a signal from the MiniCSU. Optically coupled PWM signal used to control rectifier Float and Equalise voltage over a limited range to optimally adjust battery voltage for temperature and voltage drop in DC bus, limit the maximum battery recharging current and achieve active current sharing. See MiniCSU specification.
Rectifier Inhibit Rectifier can be inhibited by a signal from a remote computer, transmitted via the MiniCSU.

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 04.06.2008 20:11
Hallo Buggi
Mit dem Verstellen der Ausgangsspannung mit Hilfe der vorhandenen Möglichkeiten kriegst du kein Netzgerät oder keinen Lader kaputt.Das ist immer vom Entwickler implementiert.Eine persönliche Einstellung in der Boost(Equalise) unter der Float Einstellung liegt,wird vom Lader allerdings nicht toleriert.
wotan

von Uuoudan - am 04.06.2008 21:00
...nicht Umsonst sind in der Abdeckung 2 Löcher angebracht, zum nachstellen von U und I. Oder so.

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 04.06.2008 21:06
Hallo Karl -Heinz
Ich finde immer wieder die MiniCSU süss und erstrebenswert.:cheers:
wotan

von Uuoudan - am 04.06.2008 21:18
Hallo Karl-Heinz,

vielen Dank für die Links, das sind erstmal genug technische Daten. Schade dass es nichts zur Schnittstelle gibt, sonst könnte man sich eine kleine Schaltung überlegen die gegen Ladeende die Strombegrenzung runterfährt. ... obwohl das bei vielen Akkutypen ja eigentlich nicht notwendig ist ...
Von daher reichts wohl wenn die Spannung auch über der Temperatur wirklich gut geregelt wird.

@wotan: Im Rahmen der vorgesehenen Möglichkeiten ists schon klar, ich hatte das weiter oben so interpretiert dass man natürlich auch entsprechende Bauteile verändern kann um die Spannung hochzudrehen...

Viele Grüße

Buggi

von Buggi - am 05.06.2008 15:53
Hallo ihr beiden,
ich bleibe am Ball. Es gibt bei den verschiedenen Versionen auch einige Parameter die über Google die Suche erleichtern.
Grob: 48V 100A 48/100 48V-100A oder 5,6kw 5.6kw 5,6 Kw usw. auch die 17Kg 17 Kg oder 59,5 Volt helfen bei der Suche.
Lambda oder Weir Lambda bringen weniger, weil das System schon 6-8 Jahre alt zu sein scheint.

Gruß
Karl-Heinz

PS
Hier kann man es mal in Englisch versuchen, die können das Teil reparieren...

[www.acengineeringservices.co.uk]


von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 05.06.2008 16:03
Hallo Karl-Heinz,

gibt es schon was neues bez. des Laders? Ich hab mir jetzt ein 48V El mit 54Ah NiCads zugelegt und somit das gleiche Problem. So ne 1C Ladung würd ich schon gerne mal versuchen, wenn ich das Pack endlich mal selektiert habe so dass ich weiter komme als 10km.
Allerdings halt ich es auch für das beste, einfach ein zweites Festspannungsnetzteil in Serie zu schalten. Muss mal nach 12V Modellbaunetzteilen suchen, da gibts hoffentlich 60A Typen. Man braucht halt wieder eine Steckdose mehr...
Meinen E-Scooter lade ich jetzt schon geraume Zeit mit dem Lambda, dass sich da allerdings recht langweilt bei den 8A. Weiss jemand, wieviel Ladestrom die Blei-Silikon-Akkus der Scooter vertragen?
Sind 2x20Ah drin. Wenn man die mit 1C laden könnte wäre das schon ein echter Fortschritt...

Viele Grüße

Buggi


von Buggi - am 03.07.2008 06:47
Ich habe meine halbtoten E-Max Akkus mit 40A geladen, nachdem ich sie durch Li-XX ersetzt habe.

Das hat ihnen ganz gut getan, denn die Kapazität stieg von 12Ah auf 19Ah pro Akku.

Gruss
Olaf

von Max E. - am 03.07.2008 10:45
Hallo Roman
Genau den P600E-15 hatte ich vor mind.5 Jahren zur Reparatur.Ich erinnere mich an ein wertig glänzendes,nur mit Handschuhen anzufassendes Gehäuse.Den damaligen Defekt müsste ich recherchieren.Vielleicht interessant?.
wotan

von Uuoudan - am 03.07.2008 20:57
Hallo Buggi, Olaf und wotan!

Bei mir gibt es noch nichts neues. Ich lade halt nur bis auf 59,4 Volt, einmal mit 5 Volt in Serie, was aber wohl nichts wesentliches gebracht hat.
Ich suche halt weiter nach Unterlagen oder Hinweisen, den Widerstand betreffend der die OVP auslöst.

Gruß
Karl-Heinz

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 04.07.2008 17:52
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