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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manuel., Bernd Schlueter, JJ-OO, JB Elektronikdesign, Stefan Schmalbein, UriBli

Blei Akkus ab und zu parallel schalten?

Startbeitrag von Manuel. am 25.07.2008 14:47

Hallo

Ich frage mich, ob es Sinn macht, meine Bleiakkus ab und zu mal paralell zu schalten, um eine gleichmäßige Ladung sicherzustellen, weil ich sie ja die ganze Zeit seriell lade und sie vielleicht aueinanderdriften.

Wird das klappen? Sind die Ausgleichsströme eventuell zu hoch?
Falls man sowas macht, wie lang sollte man diese Ausgleichsladung dauern lassen?

Klar könnte ich mir auch 3 dieser Powercheqs holen, aber die kann ich mir grad nicht leisten.

Gruß,
Manuel

Antworten:

Nimm die "Batterieoptimeizzzor"....[keine Schleichwerbung hier von mir ;-)] die kosten die Hälfte und funktionieren ausgesprochen gut.

Paralllelll schalten und dann laden geht auch, aber willst du das alle Nase lang machen?

Ich denke, die Ausgabe lohnt sich!

Seit dem Einbau der Teile (ca. 4-5 Zyklen / grob eine Woche Alltagsbetrieb) gleichen die Teile nur noch gegen Ende der Ladung und kurz vor Ende der Entladung aus.
Eine Einbuße der Reichweite konnte ich nicht feststellen.
(Ok - ich hab über M. (aus diesem Forum) tolle Akkus bekommen!!) (Danke nochmal!!!)
Anfangs liefen sie auseinander... ich hatte sogar Sorge, daß einer schlapp macht....
Inzwischen funktionieren sie, wie man das von einem frisch geschniegelten Pferd erwartet :-)

Geht momentan irgendwas über ein frisch geladenenes El - Cabrio?

Buxtehude, den 25. Juli 2008.
32 A liegen am Tor, die Drehstromkiste fehlt aber noch.
Gruß
Christopher

von UriBli - am 25.07.2008 21:46
Du brauchst doch nicht übertreiben mit deiner Anti-Schleichwerbung. Irgendwoher muss man ja schon wissen, was/wen du jetzt genau meinst :P

von Manuel. - am 26.07.2008 13:43
Die Idee von Manuel ist ausgesprochen gut! Man erkennt vor allem gut die schwachen Batterien. Keine Sonderbehandlung mehr nötig. Der Ausgleichslader überdeckt die Schwächen.
Es genügt übrigens, nur eine Seite zu verbinden, die andere Seite wird permanent durch Trenndioden angeschlossen!
Es sind bei drei Batterien also nur zwei Kabel zu wechseln.

von Bernd Schlueter - am 26.07.2008 15:23
Es gibt ja sogar hochstromfähige Schalter, die so eine Prozedur erleichtern könnten.

Aber irgendwie glaube ich, dass ich falsch verstanden wurde: Ich will die Batterien nicht gemeinsam mit nem 12V-Lader laden (denn das besitze ich leider nicht :rolleyes:), sondern ich möchte sie lediglich mal paralell miteinander verbinden, damit sie sich untereinander laden/entladen.
also + an +, - an - und dann kurz warten, bis alle Elektronen fröhlich umherspaziert sind und ihre Arbeit getan haben.

Wie würde man schwache Batterien erkennen? Wie überdeckt der Ausgleichslader die Schwächen? Ich kann mir das gerade auch gar nicht vorstellen, wie du dir das vorstellen könntest, Bernd
Bitte um Aufklärung, diese Ungewissheit plagt mich.

Gruß,
Manuel

von Manuel. - am 26.07.2008 16:45
Hallo Manuel

falls du daran denkst dir die Batterieoptimizer zuzulegen, kann ich dir meine vom letzten Jahr verkaufen.
2 sind ungebraucht und noch original verpackt und in Tüte, einer war mal nen halbes Jahr verbaut um die Ladeendspannung der Batterie hochzudrücken. Bei Interesse mail mich mal an.
stefan_schmalbein (ät) web.de


Gruß Stefan

von Stefan Schmalbein - am 26.07.2008 18:19
Hallo Manuel,
Bleier parallel schalten ist eigentlich kein Problem, allerdings sollten diese in etwa denselben Ri aufweisen. Man kann es auch, wenn das nicht der Fall ist, dann allerdings sollte man ein Ladegerät anschließen, da das parallel geschaltete Sytem anfangen könnte zu schwingen(Ausgleichströme). Das kann auch schiefgehen....

Also wenn parallel schalten, dann nur zur Ladung.
Und dann bitte große Kabelquerschnitte verlegen.



von JB Elektronikdesign - am 26.07.2008 18:22
Wie Du es vorhast, bringt es wirklich nichts.
genau, zwei preiswerte Hochstromumschalter zwischen den Batterien, dazu 6 Dioden, die an ein mäßig starkes 18 Volt-Ladegerät ohne jede Regelung gehen, das ist ideal für die Endladung.
Mehr Sicherheit, bessere Information über den Zustand der Batterien, Ausgleichslader gespart.
Einfach die Battrien nachladen, bis alle sprudeln, fertig.

von Bernd Schlueter - am 27.07.2008 11:03
Hallo,

ich schalte meine Beiakkus sowohl im EL, als auch im Twike regelmäßig mal
parallel zum Laden. Danach hab ich meistens eine deutlich höhere Reichweite
(die leider in der Regel nach einigen Zyklen wieder weg ist).

Jens

von JJ-OO - am 29.07.2008 20:54
Richtig, Jens, ich sehe in dieser Vorgehensweise dicke Vorteile.
In meiner "Turbo"-Idee ist diese Vorgehensweise mit enthalten, wenn ich dies auch noch nicht dargestellt habe. Bloßes Parallelschalten bringt nichts. Erst während der Ladung, genauso bei der Entladung, wird ausgeglichen bzw. vollgeladen.
Ein weiterer Vorteil meiner "Turbo" Idee:
Bricht ein Akku ein, wird automatisch auf halbe Spannung mit parallelen Batterien geschaltet. Es kommt zu keiner Umpolung mehr und man kann mit halbierter Spannung nach Hause schleichen.
für den Notfall (steiler Berg) kann man dann noch leichte, leistungsfähige Lipos mitschleppen, um in fünf Minuten den Berg zu bewältigen. Auch die Flugzeugakkus bieten diesen Vorteil.
Allerdings passt diese erweiterte Turboschaltung nur , wenn der Batterietyp der gleiche ist und ebenso die Spannungen.
Der Ausgangspunkt meiner Turboidee war die Parallelschaltung zweier gleicher Batteriehälften, wobei man einen nicht für die volle Batteriespannung geeigneten Curtis sinnvoll einbinden kann.

In der abgebrannten Gorlebendemonsartionsschleichschaltung in Georgs Kiste war diese Idee schon erkennbar: der antinukleare Bastler hatte den "blauen Pazifisten" für die langen Wendlandwanderungen mit 12 Volt versorgt, und dabei auch zwei der drei Batterien parallelgeschaltet.
Allerdings mit untauglichen Mitteln. Vorher hatte er offensichtlich den hydraulischen Fahrregler durch allzu häufigesTreten des Fahrpedals zuschanden geritten und sich, wenn die Batterien allzuschnell leer waren, von unseren Kolleginnen der antiatomaren Fraktion schieben lassen.
Er verkabelte die Kiste mit weißer 1,5 mm² - Litze.
Für einen rüpelhaften Rennfahrer wie unseren Georg war das natürlich wie Perlen vor die Dampfwalze geworfen. Ansonsten war die Idee prima. Man konnte rekuperieren, durch Verwendung zusätzlicher Umschaltrelais. Eines von diesen war sogar sehr solide. Sonst nur Autorelais 40 Ampere.
Die Fahrtrichtungsrelais des Thrige sind auch Umschaltrelais, die aber nur stromlos geschaltet werden dürfen.
Ich suche noch nach erschwinglichen, bei denen der Flammenbogen beim Schalten im Notfall unter Last keinen Brand auslöst.
Also, meine Empfehlung: möglichst oft mit parallelgeschalteten Batterien fahren. Zwei parallele 48-Volthälften ergeben 24 Volt. Ausgleichslader und equalizer sind dann überflüssig. Besonders für gebirgiges Gelände geeignet, da auch leicht rekuperiert werden kann.
Noch ein Vorteil: Der Curtis kann dann weitgehend seine Hände in den Schoß legen.



von Bernd Schlueter - am 30.07.2008 06:34
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