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Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, R.M

Das gibts doch nicht: diese Saft-Batterien im Saxo mit der Sagembox

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 09.08.2008 08:50

Diese merkwürdigkeiten fielen mir doch mehrmals auf, aber ich konnte es nicht glauben.
Nach ca 4 Stunden sind meine vorher völlig entladenen Batterien nahezu voll. Dann gibt es eine Ladepause und es geht mit knapp 1000Watt statt vorher 3,2 kW weiter, das bei 145 Volt, also 1,44 Volt pro Zelle. Dabei klettert die Spannung dann wieder sehr langsam in die Höhe. Daraufhin wieder drei Sekunden Abschaltpause und es geht wieder ganz langsam in die Höhe, und zwar von 142 Volt an. Die Ladeleistung von knapp 1000 Watt ist aber gleich geblieben!
Was passiert da in den 3 Sekunden? Zauberei?
Früher, als die Akkus noch im falsch behandelten Zustand waren, stieg die Spannung, temperaturabhängig, bis zu 166 Volt an. Das scheint jetzt vorbei zu sein. mag an der Temperatur liegen. Soeben, bei der übernächsten Nachladeperiode nach meinem Bericht hier, stieg die Spannung auf 153 Volt und fiel in den drei Sekunden auf 143,5 Volt zurück, klettert jetzt wieder langsam ca 5 Minuten hoch, bei nunmehr, die Ladeleistung ist etwas gesunken, 914 Watt.
Letzter Stand: 164 Volt Ladespannung und kein Ende in Sicht, ich schalte jetzt ab.

Mir scheint, da ist Allchemie am Werk.
Ob an diesen Impulslade- und Impulsentladeideen denn doch etwas dran ist?

Was geht da vor? Wie kann nach nur drei Sekunden Pause der Akku wieder von so weit unten langsam in der Spannung hochkriechen? Wird da eine Gasschicht abgebaut? Vor allem bei dieser Spannung, bei der doch nichts gast?
Jetzt warte ich mal, bis das Ding von alleine das Laden einstellt.

Des Wartens wird mir jetzt zu lang. das Ding will mit Sicherheit nur meine Akkus leersprudeln. jetzt sind schon 15 kWh hineingegangen, von denen ich 2,5 kWh nicht mehr herausbekomme. Die erzeugen nur Knallgas, bei unterschiedlichen Spannungen.
Wir brauchten an den Saftkisten eine Brennstoffzelle, mit der wir diese verlorene Energie wiedergewinnen können. Ich halte die Sprudelei für falsch und dieser Spannungssprung an den Batterien ist einfach ominös.

Übrigens, das habe ich heute erst bemerkt, die Box macht während des gesamten Ladens kurze Messpausen. Allerdings ziemlich selten. Hat da schon mal jemand etwas genauer aufgezeichnet?

Antworten:

Hallo

Schau mal deine Netzspannung genauer an, kann sein daß der Lader keine Lust mehr hat weil ihm die Eingangsspannung zu gering ist.

gruß

Roman

von R.M - am 09.08.2008 10:59
Nein, das ist nicht, was mich stört. Ich messe die Batteriespannung direkt. Die Pausen sind auf jeden Fall gewollt, denn in diesen wird entschieden, ob es weitergehen soll oder nicht.
Was ich nicht verstehe, nach den nur drei Sekunden Pause sinkt die Batteriespannung um etwa zwischen drei und 10Volt ab, und kriecht dann, gleich, ob mit 3200 Watt oder knapp 1000 Watt entnommener Ladeleistung aus dem Netz, sehr langsam, also beispielsweise in 5 Minuten, ehe die Spannung wieder den alten Wert erreicht. Während dieses ganzen Ladungstransports wird nur kaumm spürbare Energie gespeichert. So drei Kilometer Mehrreichweite mögen es sein, von 80km.
Ich bekam mehrfach den Rat, die Sagembox nicht zu Ende laden zu lassen. Seitdem haben sich meine Batterien sehr erholt. Trotzdem, dieses Spannungsverhlaten will mir nicht einleuchten. Ein zeitverhältnis von 1: 200. Wenn man den hineingepumpten Strom durch einen Kurzschluss hinwegfegen wollte, müssten in den drei Sekunden 4000 Ampere fließen, um diese Ladung zu neutralisieren. genauer gesagt 200 mal 20 ampere , oder in der Nachladephase 200 mal 6,5 Ampere, also 1300 Ampere.
sozusagen Superreflexverfahrensimpulse. eine Stromvernichtung sondergleichen.
Heute hatte ich ein besonders dickes, kurzes 2,5 mm²-Kabel mit mehr Ladeleistung (gemessen).
In Solingen sinds 70 Meter 1,5er. Bis auf die längere Ladezeit kein Unterschied zu sehen.



von Bernd Schlueter - am 09.08.2008 21:46

Das gibts doch nicht: permanenter Spannungseinbruch in nur drei Sekunden

Ich habe die Kiste gestern mal bis zu Ende laden lassen. Fast 16 kWh, gut 3 unnötig versprudelt. dabei justiert sich die Kapazitätsanzeige. Der Wasserverbrauch entspricht dem von SAFT beschriebenen.
Ich würde sagen, das ist normal für die Safts. Für uns natürlich nicht.
Wenn jemand weiß, wie man den Bordcomputer auf unsere Belange (kein unnötiges Verballern von Atomstrom) umpatchen kann, bitte den Lautsprecher anschließen! Dass die Leistung hauptsächlich in Wasserspaltung umgesetzt wird, erkennt man daran, dass der Kühlventilator nicht ansprang.

Trotzdem, dieser Spannungsabfall in so kurzer Zeit muss etwas mit der Gasbildung zu tun haben...
Eine Gasschicht wirkt ja auch isolierend. Hat da noch niemand etwas Passendes zu gelesen?
Ich messe direkt an den mittleren Kabeln des Boxanschlusses. Dauerleitung nach innen, über Schutzwiderstände 10 kOhm.

Ergänzung: Die Pause dauert doch etwas länger: 3 Sekunden praktisch Null Stromverbrauch, dann ca 15 Sekunden 280 Watt, dann wieder knapp 1000 Watt. Trotzdem kletetert die Spannung nur unendlich langsam hoch.

von Bernd Schlueter - am 12.08.2008 06:36
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