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elweb Batterie
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42
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sascha Meyer, Stefan B., R.M, Oli A., Sven Salbach, Uuoudan, inoculator, Martin Heinrich

Ampere-Einstellung beim Benning 48/33-Lader

Startbeitrag von Sascha Meyer am 03.10.2008 13:22

Hallo Leute,
mein 48/33 von Benning ist recht eigenwillig und hat sich wohl durch vibrationen oder aehnlichem selber verstellt. Anfangs lud der Kerl brav mit 30 Amps, aber mittlerweile so mit 20-24 Amps. Je nach Gemuetszustand.

Wo stellt man beim Benning die Soll-Amperezahl ein?

Danke fuer die Hinweise.

Antworten:

Müsste links an der Seite ein kleines Loch sein. Dahinter ist das Ampere-Poti. So etwa aus der Mitte heraus 3cm nach oben und 3 cm nach vorne --pi mal elefantquadrat

von inoculator - am 03.10.2008 22:02
Hallo Carsten,
danke fuer die Info. Ich hab auf der dem Kuehlkoerper abgewandten Seite mehrere Loecher gefunden. Hinter selbigen sehe ich auch Potis. Nur welches Loch ist das richtige?

Hast du was schriftliches ueber das Ding? Soll ich ein Photo von meinem machen?

von Sascha Meyer - am 04.10.2008 18:50
Das zweite, vorn Vorne gesehen! Kannst während des Betriebs dran drehen. Steigerung ist auch hörbar (HF)
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 04.10.2008 20:30


Das Loch links neben dem kleinen weißen Aufkleber

von inoculator - am 05.10.2008 13:37
Hey Mann, danke dir. Echt super.


von Sascha Meyer - am 05.10.2008 17:55
Bei mir war es das drunter, also bei den 4Löchern in Reihe das zweite.??? Kann mich aber auch täuschen, ist 4 Monate her....übertreib es aber nicht, sonst schaltet der Lader ab, weil er zu heiß wird...
Stefan

von Stefan B. - am 05.10.2008 21:19
Nee, ich will nur, dass er wieder mit 30 Ampere schnurrt.
Mit dem BMS kann ich ja genau sehen, was passiert, wenn ich beim Ladevorgang am Poti drehen.

Kannst du mir jetzt auch noch erklaeren, warum der Ladestrom sich im Laufe der Ladung veraendert? Also warum laedt der Benning einmal mit sagen wir mal 23 Ampere und dann steigt er auf 25?
Temperaturunterschiede?

von Sascha Meyer - am 06.10.2008 06:19
Hallo

Der Lader hat innen drinnen noch eine ganze Reihe von Potis, under anderem kann man da auch die maximale Stromaufnahme aus dem Netz einstellen, könnt also auch an einer schwankenden Netzspannung liegen wenn der Strom um 1 bis 2 A hin und her geht, außerdem kommts natürlich auf die Ausgangsspanung an die momentan anliegt, die Ausgangsleistung ist ja konstant

Daß sich die Potis verstellen glaub ich nicht das sind alles Spindeltrimmer und zudem noch mit Lack gesichert.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.10.2008 07:33
Jo, aber ich hab jetzt mal den Hinweis von Carsten befolgt und besagtes Poti verstellt. Es war das richtige und ich bin mal vorsichtig auf 28 Ampere hochgegangen. Ich kontrolliere im Moment noch mehrfach nach, ob das alles mit rechten Dingen zugeht, aber es sieht gut aus.
Meinst du nicht, dass sich die Potis durch die Fahrvibrationen mal verstellen koennen?

von Sascha Meyer - am 07.10.2008 08:25
Ich habe meinen Benning-Lader immer mit spazieren gefahren. Da hat sich nix verstellt. Einmal hat sich innen jedoch eine Steckplatine gelöst.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 07.10.2008 21:49
Hmmm. Aber woher kommt dann die ploetzliche Abweichung? Jetzt mit der Nachjustierung schnurrt der Lader wie ne Katze.

von Sascha Meyer - am 08.10.2008 07:01

Alarm LED

Hallo zusammen

Ich lade mit dem selben Ladegerät wie Sascha. Da ich (wie vermutlich bereits der Hinterletzte in diesem Forum weiss) noch immer das Problem habe, dass mir der erste Akku (von Plus her) während des Ladens vorausrennt und eine zu hohe Spannung abbekommt (15.0V und teils mehr), oder wenn nicht dann zumindest sehr lange gast (was ich zu vermeiden versuche bei meinen AGM), habe ich den Lader nun mal auf 43.5V heruntergedreht. Da ich für den besagten Akku eh ein 20A Einzellader habe, hab ich mich entschlossen, nun nur noch die verlbeibenden 3 Batterien mit dem Tebechop zu laden. Mal sehen, vielleicht kommen sie wieder etwas hoch.

Nun habe ich beim Laden festgestellt, dass die ALARM-LED nicht mehr brennt während des Ladens. Gemäss Gerätebeschreibung heisst es, dass diese beim Fehlen des Temperaturfühlers (was bei mir der Fall ist) brennt. Das hat sie beim Laden mit 56.8V auch immer getan, nur jetzt bei 43.5 Volt tut sie's nicht mehr.

WARUM?



von Oli A. - am 10.10.2008 14:15
Hallo Sascha
Von alleine verstellt sich so ein Lader nicht.Obwohl es bei Vibrationen Ausgesetzten die Potis zerrütteln kann.Da wäre ein Abgleich mit Festwiderständen sinnvoll.Du hast also ein Problem.
Ist eine Referenzdiode defekt? Oder doch das Poti zerschüttelt? Welches das sein könnte,kann ich dir leider nur für das 2x6V oder 2x12V von Benning erzählen. Die sind übrigens mit zwei Ausgängen (wahlweise 6 o.12V/10A,justierbar) ideal als Einzellader.
Habe im Moment auch keine Möglichkeit an Unterlagen zu kommen.Leider.
Muss uns beide frustiert alleine lassen.
woti

von Uuoudan - am 10.10.2008 21:53
Hi Wodan,
ich werde den Benning in der naechsten Zeit verstaerkt im EL mitnehmen und dann nachkontrollieren, ob es wieder eines selbsttaetige Verstellung gibt. Wenn dem so ist, muss ich mich natuerlich drum kuemmern.

Ach Gott, ist mir was saudummes passiert. Ich hab am Donnerstag zusammen mit dem Kurt meine LFP-Zellen in Kuehltaschen verpackt. Gleichzeitig wurde ne Batterieheizung auf Aluplatten mit verpackt. Ich will mal schauen, ob ich die Auskuehlung der Zellen und die abnehmende Steifigkeit in den Griff kriege.

Beim Auseinanderbauen der Bloecke (immer fuenf Zellen zusammen) hab ich nen Kurzschluss an zwei Zellen produziert. Hat mal kurz geblitzelt. Dann hatte ne Platine beim Zusammenbauen kontakt mit einer Bruecke. Die Widerstaende waren ganz schoen heiss geworden. Naja, ich hab mit dem Schlimmsten gerechnet. Die Funktionskontrolle war ueberraschenderweise positiv, aber zu Hause wollte mein EL nicht mehr laden. Der Benning sprang nicht an und die rote Alarm-LED leuchtete. Ich war verzweifelt. Bis ich grade eben das Ladekabel wieder angeschlossen hab. Das hab ich wohl vergessen. Jetzt schnurrt alles wieder super gut.

Bei der Gelegenheit hab ich das Compoundfeld angeklemmt und nen Schalter fuer den Abwurf eingebaut. Leute, geht das ab! Ich kann nur jedem, der nen Thrige faehrt empfehlen, das mal auszuprobieren. Boa!

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 11.10.2008 12:11
Das mit den Kühltaschen ist ne Wucht, gell? Die habe ich auch verbaut, gut 1,50¤ das Stück. Und sie passen ganz genau und lassen sich dank Reißverschluß wunderbar verarbeiten.(Im Cityel)
Danke für das Bild! Das müsste noch ins Elwiki, denn einfacher und besser kann man die Isolierung kaum machen. Das Material ist übrigens nichtleitend.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 11.10.2008 20:23
Hallo Stefan, hast du deine Taschen aus dem Hela-Baumarkt? Da hab ich die Dinger her und die passen leider nicht so toll. Ich musste die Taschen liegend verbauen. Daher ist der Deckel mit dem Reissverschluss auch jeweils seitlich. Die Montage war ne elendige Fummelei, da ich ja auch die Bruecken durch die Taschen legen musste und dann selbige aufgeschlitzt habe. Und einen ueberraschend tollen Waermeffekt hab ich auch noch nicht feststellen koennen.
Bisher bin ich von meinem Geknaupe ziemlich enttaeuscht.

Erzaehl mal von deiner Aktion.

Die Bilder werde ich gerne alle an den Sebastian mailen.



von Sascha Meyer - am 12.10.2008 06:44
Hi Sascha,
meine Taschen waren von Fahrrad-Schauer. Die 100er CTM-Fließ passen exakt rein, Reißverschluß oben. Ich habe trotzdem die Pole mit einem Messer befreit und Panzerklebeband rumgemacht, damit der Kunststoff nicht reißt. ( Anschluße also von außen)
Die Taschen sahen so aus wie deine , haben allerdings an den Nähten gelbe Streifen gehabt. Ich habe jeweils ein Ferntermometer eingebaut und war eigentlich sehr mit der Isolierung zufrieden.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 12.10.2008 18:32
Hallo Stefan,
was fuer ein Thermometer hast du verbaut? Ich hab solche 5¤-Billigdinger vom Conradler. Die sind sowas von Grottenschlecht! Drei verschiedene Displays zeigen drei verschiedene Werte fuer die Innentemperatur an. Da wird der gemessene Wert am Fuehler auch falsch sein.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 13.10.2008 07:05
Mein Fernthermometer war auch ein billiges vom Autozubehör. Abgeglichen habe ich es nicht, es ging ja auch mehr um DeltaT. Von daher war ich mit der Isolationswirkung zufrieden.
Gruß aus Schweinfurt
Stefan

von Stefan B. - am 14.10.2008 23:37
Hallo Roman
Auch Spindeltrimmer sind nicht vor Vibrationen gefeit. Bisher sind fast alle Bahnnetzgeräte von Bombardier,Alstom u.Co.nach 15 Jahren mit "springender" Ausgangsspannung in unseren Service gekommen. Ursache sind immer die Spindeltrimmer.
Die fast identische Gerätegeneration mit 1KW wurde für den Kraftwerkseinsatz grundsätzlich nur mit einem Widerstands-Festabgleich ausgeliefert. Ist etwas aufwändiger aber über die Lebensdauer des Gerätes nicht mehr zu Erschüttern.
grüsse von
wotan

von Uuoudan - am 18.10.2008 18:28
Hallo

Die Dinger sind alle mit Lack gesichert, man würde also sehen wenn sich was verstellt, bei meinen Geräten war die Sicherung überall noch in Ordnung und die Potis die ich verstellt hab wurden wieder gesichert. Hab auch noch kein Gerät gehabt das sich verändert hat, wenn dann ging meist mehr kaputt.

Muß allerdings dazusagen daß ich die Geräte nur im Notfall mitnehme normalerweise sind die überall da deponiert wo ich öfter lade.

Oder denkst du daß die Teile sich intern verstellen ohne daß sich die Spindel bewegt, möglich wärs!
halte ich aber für ziemlich unwahrscheinlich

Gruß

Roman

von R.M - am 18.10.2008 19:42
Hallo Roman,

ist leider aber so!
Natürlich verstellen sich die Potis nicht mechanisch, weder die 270 Grad Trimmer noch die Spindeln, aber die Kohlebahnen leiden nicht nur durch Erschütterungen sondern auch durch alle anderen Umwelteinflüsse (Temp/Feuchtigkeit usw). Kenne das aus Spritzenpumpen wo durch eine kalibrierte Kohlebahn die Position des Spritzenkolbens überwacht wird.
"Kurzer" Sturz - Gerät spinnt, Tauchdesinfection - Gerät spinnt;
Da hilft dann auch kein Lack, nur Festwiderstände, am besten Metallfilm!

Gruß Martin


von Martin Heinrich - am 20.10.2008 09:20
Hallo Martin,
wer eine Spritzenpumpe einer Tauchdesinfektion unterzieht, verstoesst sicher gegen die Betriebsanweisung des Herstellers. So eine Fahrlaessigkeit gehoert vom Arbeitgeber bestraft. Wir haben Spritzenpumpen fuer viele tausend Euro in Gebrauch, die bei einer Tauchdesi sofort kaputt sind. Sowas macht doch keiner. Ich kenne auch keinen Hersteller, der fuer seine Geraete die Tauchdesinfektion als Desinfektionsmassnahme freigeben wuerde.

Viele Gruese aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 20.10.2008 09:45
Hallo Sascha,

ich habs ja auch nicht als Aufforderung geschrieben um dem Pflegepersonal einen Freibrief für wie Du richtig schreibst unsachgemäße Behandlung zu geben. Aber "Runterschmeißen" steht auch nicht im Gerätebuch oder der Bedienungsanleitung sondern kommt eben vor, Leider!
Und deswegen habe ich es als Erklärung für die beschriebenen Probleme als Beispiel herangezogen.

Gruß Martin
PS Kennst Du etwas das eine Krankenschwester nicht kaputt bekommt?

von Martin Heinrich - am 20.10.2008 09:54
Hi Martin,
da muss ich leider passen.Die kriegen nachweislich alles klein.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 20.10.2008 11:01
Hallo
Genau das ist Fact.Der Schleifer hebt hin und wieder mal ab. Eventuell positioniert er sich nach Abheben einen /10 tel millimeter daneben.Schon ist dein eingestellter Wert Geschichte.
wotan

von Uuoudan - am 20.10.2008 19:46
Hallo zusammen

Mal ne ganz andere Frage - Wie stellt ihr eure Lader auf die richtige Ladeendspannung ein? Ich habe ja bekanntlich den selben Benning und ich habe so das Gefühl, dieser lädt meine Batts nicht wirklich voll. Summenspannung meiner Bleier in Serie kommt zwar in etwa hin, aber auch nach 30 Ladungen pumpt das Teil nicht mehr Kwh in die Batts wie meine IVT's. Ich hatte gehofft, die Dinger werden mit der Zeit allmählich wieder etwas steifer. Aber weit gefehlt. nach 15km ist noch immer Schluss. Was ist los mit meinen Batts? Unterdessen sackt mir eine Batt (2. vom Pluspol her) derart in den Keller, dass ich sie nun wirklich mal tauschen muss....Ich hab's langsam echt satt mit der Scheisskarre.

von Oli A. - am 23.10.2008 22:25
Hi Olli,

ich hab mein Multimeter an den Stecker geklemmt und im nicht an das EL angeschlossenen Zustand den Lader eingeschltet. Dann konnte ich ablesen, wie hich die Ladeschlussspannung eingestellt ist und direkt mit Anzeige verstellen. Auf der Front sind vier kleine Loecher mit kleinen Potis. Der mit der Aufschrift "Float" muesste es sein. Versuchs mal. Wenn der Lader nicht am EL haengt, kann ja nicht soo viel schief gehen. Aber uebertreibs nich.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 24.10.2008 06:13
Ich will den den Bastelspaß bremsen aber hast Du das hier schon gesehen?
[cgi.ebay.de]

k.A. wieviel A die haben

von Sven Salbach - am 24.10.2008 10:18
Auf dem Typenschild meine ich zu erkennen, dass das Teil auf der AC-Seite 1,3A zieht.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 24.10.2008 12:45
jo, so sehe ich das auch.was genau passen würde.
Somit handelt es sich um ein 300Watt Netzteil

von Sven Salbach - am 24.10.2008 13:14
Ich teste die Dinger mal.
Die habe ich da schon öfter gesehen.
Ich denke sie müssen erst modifiziert werden um in REihe geschaltet werden zu können.
Und dann mal sehen wie aufwendig die SPannungsanpassung auf 14V ist, sollte sicher einfacher gehen als bei einem richtigen PC NEtzteil da da hoffentlich kaum was drin ist.
Sonnderlich brumarm muß die Spannung ja nicht unbedingt sein

von Sven Salbach - am 24.10.2008 13:16
Hallo

Was den Lader angeht der hat einen Anschluß für nen Temperaturfühler wenn man den nutzt einfach die Ladeschlußspannung für 25°C einstellen.

Warum deine Akkus platt sind kann man schlecht sagen da wurde wohl einiges umgebaut, hast du eigentlich nen Schaltplan wie das jetzt verschaltet ist.

Wenn nur ein Akku schlapp ist kommts drauf an wie schnell er beim Laden wieder auf Normalniveau ist, gehts schnell dann einfach ignorieren, eine automatische Ladekurve kannst du dann allerdings vergessen.

Beim fahren mußt du dich halt dran gewöhnen daß die 2V fehlen und die Unterspannungsgegrenzung entsprechend verstellen.


Gruß

Roman

von R.M - am 24.10.2008 17:35

Re: Alarm LED

Hallo

Die 43,5V sind außerhalb des normalen Arbeitsbereich des Laders, da funktionieren nicht mehr alle Funktionen.

Habe ein ähnliches Phänomen bei einem ABB Ladegerät wenn die Spannung zu niedrig ist dann funktioniert die Strombegrenzung des Laders nicht mehr sondern der Strom wird durch den Wandler begrenzt, erst wenn das Teil so auf 57V ist dann fuktioniert sie wieder aber leider nicht mehr so wie sie soll, sondern sie schaltet ab anstatt den Ladestrom zu begrenzen.


Gruß

Roman

von R.M - am 24.10.2008 18:53
Hallo zusammen

Danke für die vielen aufbauenden Worte.

Betreffend Ladeschlusspannung; Das habe ich genau so gemacht. Nur plötzlich begann der Benning zu bocken und meinte "V.out

von Oli A. - am 24.10.2008 22:15
Hallo

Genau das meine ich mit verbastelt, auch wenns ein Profi macht wirds nicht besser.

Der Umbau auf 48V ist wenn man mal den Curtis und den zusätzlichen Akku auser Acht läßt für weniger als 100 ¤ machbar.

Am DCDC muß eine Diode getauscht werden, am HF Lader 2 Brücken umgelötet, Am Scheibenwischer ein Widerstand getauscht und einer zusätzlich eingebaut werden.
Bei der Heizung muß ein Zusatzrelais rein.

Einzige Ausnahme wo es komplizierter wird ist wenn du eine neue Relaisplatine mit elektronischen Relais drinnen hast

Ich vermute mal daß deine Schütze, der Scheibenwischer und die Heizung auch noch an 36V hängen.


Gruß

Roman


von R.M - am 25.10.2008 11:23
Hallo Sacha

Vielleicht kannst Du mir helfen. Ich habe heute nach der Spätschicht versucht meinen Benning 48/33 nachzujustieren, damit ich meine neuen Akkus auf 15,6V laden kann (Nassakkus). Leider bin ich so ins Zeug gekommen, dass nun garnichts mehr stimmt.

Die zwei Potis auf der Seite (I1 und Umin oder wie es genau heisst) habe ich logischerweise gefunden, komme aber mit der Einstellung nicht zugange, sodass nun wohl garnichts mehr stimmt. Kannst Du mir vielleicht erklären, in welchem Zusammenhang I1, Umin und Float auf der Fronseite stehen? Und wie man sie untereinander am einfachsten abgleicht? Wenn ich den Lader ans Multimeter hänge, kann ich an I1 und Umax rumdrehen wie ich will passiert nix. Hängt der Lader an den Akkus und lädt, verstell ich mit I1 den Ladestrom, analog dazu den Strom, welcher der Lader ab der Steckdose zieht - soweit bin ich gekkommen. Umin begrenz irgendwas und wenn die Begrenzung nach unten "einhängt", zündet an der Frontseite die LED "Vout>" an.

Wie gleiche ich das Ding nun so ab, dass mir der Lader die Akkus so lädt, dass er nicht plötzlich mittendrin wieder abschaltet und "Vout>" anzeigt, oder er mit die Akkus gegen Ende des Ladevorgangs mit zu hohen Strömen kaputtlädt?

Gibts da einen Trick? Verheizen möchte ich ja nichts, besonders nicht die nagelneuen Akkus...

Für eine kurze Abhandlung, wie ich den Lader wieder hinkriege, wäre ich dir sehr dankbar.

von Oli A. - am 20.04.2009 02:17
Hallo

Ist nicht ganz so einfach wie du dir vorstellst, über 60V kommst du nicht so einfach, da gibts noch einige andere Potis im inneren des Laders.

Wenn du mit den Potis auf der Frontseite was erreichen willst dann mußt du auch die entsprechenden Ausgänge um sie ein und auszuschalten verdrahten.

Das was du willst geht nicht ohne Eingriff in den Lader, ist aber relativ einfach zu machen.

Erst mal was hast du für einen Lader das 30A 11 kg Teil oder das 33A 8,5 kg Teil oder den 33A 4,8 kg Lader, gibt leider unendlich viele, teilweise nur über einen PC programmierbar.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.04.2009 16:40
Oje, ich hab bei meinem Benning bisher nur an der Ladeschlussspannung (Float) und an der Stromstaerke (oberer Drehpoti von vier Loechern auf der Unterseite) rumgedreht.

Da wird dir wohl der Sven Saalbach weiterhelfen koennen, der hat auch so nen Benning im Betrieb, glaub ich..
Das uebersteigt mein armselige Laderwissen..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 20.04.2009 16:53
Hallo


Erst mal müßte man wissen welcher Lader es ist, du hast denke ich auch das 11kg Teil und das ist definitiv kein 33A Lader sondern der macht offiziell nur 30A inoffiziell ist bei etwa 31 A Schluß.

An dem Gerät ist so ziemlich alles möglich, 70V Ausgangsspannung, Temperaturkompensation Umschaltung auf Erhaltungsladung, Abschaltung bei Übertemperatur der Akkus usw.

Für eine Stromregelung mußt du in den Lader eingreifen, ist aber eine Kleinigkeit den entsprechenden Poti rauszulegen oder das ganze über Relais steuerbar zu machen.

Gruß

Roman



von R.M - am 20.04.2009 18:40
Hallo zusammen

Daaaaaaanke für die regen Antworten! :spos:

Ich habe den 8.5kg Lader, beschriftet mit G48/33, Baujahr 1997. Ich habe unterdessen was für mich dienliches herausgefunden. Zugänglich sind 2 Potis auf der gegenüberliegenden Seite der Kühlrippen. Einer ist die Ampereverstellung und der andere definitv der Umin. Mit der Ampereverstellung lässt sich die Ausgangsleistung einstellen. Mittels Amperemeter am Stecker des Geräts lässt sich die Nennleistung in etwa wieder herstellen. Mit Umin lässt sich die Stromstärke ab einer gewissen Spannung während des Ladens begrenzen, sodass die Akkus nicht bis zu Ladeendspannung mit vollem Strom geladen werden. Diese habe ich nun bei 14.1V, also leicht unter des Gasungsspannung eingestellt.
Die erste Ladung so funktionierte recht gut. Nun wird ich beim nächsten Mal laden den Strom noch etwas weiter senken, damit 1. der Lader nicht am Limit läuft und 2. die Akkus eventuell nicht so schnell beginnen auseinanderzulaufen.

@Roman
Danke für den Hinweis. Ich hatte darum nen Link gefunden, wie sich der "Benning" höher regeln lassen soll. Leider jedoch betrifft dies nicht mein Gerät, wie ich mittlerweilen herausgefunden habe. Und vom Innern des Laders lass ich definitiv lieber die Finger. Ich habe mit dem HF Lader die Möglichkeit ab 15V pro Block bis 15.6V hochzuladen, das muss jetzt einfach reichen und ist nicht weiter tragisch.

von Oli A. - am 21.04.2009 01:24
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