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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sascha_W, inoculator, Bernd Schlueter, Max E., Atlant, Halreuther, el3331

Saft Nicd mit Autobatterieladegerät laden...

Startbeitrag von Atlant am 18.01.2009 18:22

Moin zusammen,

wie böse ist das?

Ich habe mir für meine Saft NIcd das ALC 8500

[cgi.ebay.de]

gekauft. Funktioniert fantastisch, bin schon der "Master of refresh", habe mich nun entschlossen, alle Akkus dranzuhängen, aber das dauuuuert ...

Das andere Ladegerät ist nur für Bleibatterien, hat aber immerhin 6V. Würde 10A und 20A bringen.
Und? Gedult haben? THX

Der Atlant

Antworten:

Hallo,
Ladegeräte für Autobatterien (Blei) haben in der Regel für NiCd zu niedrige Ladeendspannung - schätzungsweise 7V für 6-V-Batterien. Ich habe das mal ausprobieren (müssen), als nach drei Wochen Standzeit meine Akkus praktisch ganz leer waren und mein Ladegerät sich weigerte zu starten wegen Unterspannung.
Ich habe alle Blöcke einzeln mit dem 6-V-Gerät geladen; da ging der Ladestrom bereits nach wenigen Minuten gegen null und ich habe nur mit Mühe soviel in die Akkus bekommen, dass mein Ladegerät gestartet ist.
(Mein neu programmiertes 12-A-Zweitladegerät hat extra hierfür eine "Precharge-Phase" - 10 Min. 1 A ohne Unterspannungsabschaltung -; wird übersprungen, wenn noch genug im Akku ist.
Grüsse

Lothar

von el3331 - am 18.01.2009 20:45
Alter, das ja mal nen teures Spielzeug.

Nur für die Refreshladung nachm Kurzschliessen - oder wie ?

Das kann ja auch nur 20 Zellen - also musste ja zwei Pakete
laden - das dauert ja denn 28 Stunden bei 5A...

Das hätteste preiswerter haben können.

NC's isses eigentlich völlig egal womit Du die lädst.
Die Ladeschlussspannung muss nur stimmen.
Ich bleibe bei den NC's immer unter 1,55V pro Zelle.

Aloha - Thomas

von Halreuther - am 19.01.2009 17:43
Momentan versuche ich mich auch an der Wiederbelebung alter 6V 100Ah Saft NiCds.
Macht das irgendeinen Sinn, mit dem ALC 8500 daran zu gehen?
Oder versuche ich mich besser mit mehreren Labornetzteilen um wenigstens ein wenig Ladestrom zu erhalten?
Ich werde wohl erstmal mit einer Wartungsladung beginnen.

von Sascha_W - am 24.04.2009 08:48
Für die Wartungsladung kannst du auch das 12V/10A Bleiladegerät verwenden. ( Wenn das Ladegerät nicht wegen Unterspannung meckert )
Um weiche Akkus wieder fit zu kriegen, muss der Lade-/Entladestrom viel höher sein.

Vielleicht kannst du ja einen geladenen Akku parallel zu einem Entladenen hängen? :hot:
Keine Ahnung, welche Ströme da am Anfang fliessen würden. Das geht bestimmt nur über hochstromfähige Schütze, sonst brutzeln dir die Batteriepole weg...

Diese Angaben wie immer ohne Gewähr :D
Olaf


von Max E. - am 24.04.2009 09:09
Hallo Sascha,

ich würde empfehlen, die Einzelzellen anzubohren. Im ELWIKI ist da irgendwo eine Anleitung.
Dann kannst Du die Zellen über einen Widerstand mal für eine Woche richtig runterziehen um dann bei der Initialladung einen konsistenten Stand zu haben.
Außerdem kannst Du beim Laden dann auch die Zellen überwachen und siehst sofort, ob eine defekt ist und vor allem welche.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 24.04.2009 09:18
Angebohrt und abgesägt sind die Zellen schon, eigentlich gehts mir darum, ob das Modellbauladegerät bei 100Ah überhaupt was auszurichten vermag.

von Sascha_W - am 24.04.2009 11:49
hmm... ich habe mich von "Autolader" irritieren lassen.

Modelbaulader mit DeltaPeak Abschaltung haben mit den Nasszellen probleme.
Die Schalten viel zu früh ab.

Da muss schon ein ordentliches Ladegerät ran.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 24.04.2009 15:42
Keinesfalls Deltapeak. Autoladegerät im Sinne von Töfftöff okay.Geringe Stromstärke, vor allem zum Schluss, ist tödlich, genau wie Solarladen in der Dämmerung. nee, Strom muss schon immer fließen.
Du solltest das Autoladegerät in der Spannung tunen und abschalten, wenn die Stromstärke auf 5 Ampere bei der Maximalspannung , also gleichzeitig, gefallen ist. Allenfalls Pause und nochmal bis 5 Ampere herunter.Tja, aber wie die Spannung tunen?

von Bernd Schlueter - am 24.04.2009 16:05
Ich hätte einen neuen Thread aufmachen sollen lol.
Obwohl ich auch ein großes Schnelladegerät verfüge wollte ich es garnicht einsetzen.
Eigentlich ging es mir nur um das ALC8500.
Aber das scheint ja, wie bereits vermutet, nicht genug Dampf zu haben.

Wenn ich all meine Labornetzteile parallel schalte komme ich sicherlich auf verlässliche 10A.
Damit komme ich bestimmt schon weiter.

von Sascha_W - am 24.04.2009 19:32
Theoretisch besteht ja noch die Möglichkeit, dass das inzwischen allgemein aufgegebene Reflexladeverfahren doch funktioniert und hier eingebaut ist. Sprich, dass der lader, der ja nur 40 Watt ladeleistung abgeben kann, lange Pausen macht, um dann in einem kurzen Ladeimpuls von beispielsweise 25 Ampere einen fetten Strom aufzudrücken. Was das Gerät ja schon kann, ist, ultrakurze starke Entladeimpulse einzustreuen.
Obwohl das Reflexverfahren inzwischen allgemein aufgegeben wurde, wäre es immer noch möglich, dass auch bei dem überaus niedrigen Durchschnittsladestrom Dendritenbildung verhindert wird. Aber schon sehr unwahrscheinlich.
Ob das Ding solche Zaubereien beherrscht, siehst Du auf dem Oszi.

von Bernd Schlueter - am 25.04.2009 05:13
Momentan ziehe ich die Zellen auf 0V.
Ist schon Heftig, was man da so für widerstände benötigt, um einen nennenswerten Strom zu prvozieren.

Zur Innitialladung werde ich mich an meine Labornetzteile halten, um die Zellenspannung auf 1,55V begrenzen zu können.

von Sascha_W - am 27.04.2009 11:20
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