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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
21
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Michael H-A, R.M, weiss, Ralf Ihm, Sascha Meyer

LiPo Ladegerät für 96Volt gesucht

Startbeitrag von Michael H-A am 04.06.2009 14:04

Hallo zusammen,

ich bin gerade auf der Suche nach einem bezahlbaren Ladegerät für einen 96V-Pack (32 x Thunder Sky TS-LFP100AHA) für einen Umbau den ich gerade angefangen habe.

Leider habe ich bisher nur kleinere und viel größere Spannungen gefunden.
Es sollte optimaler Weise an einer 230V Steckdose laufen, wenn es optional noch an 400V laufen kann, um so besser.

Bin für jeden Link dankbar :)

Antworten:

Frag doch mal bei den Colenta-Fahrern rum, die fahren mit 96 Volt.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 04.06.2009 14:19

wie...gibt es etwa noch einen ausser mir......

den nen Colenta fährt.....???
Hab das gefühl das alle Colenta-Besitzer aufgegeben haben.....
ich bin auch kurz davor....

Hallo Michael H-A,
zum Lader:
da ich auch nix gefunden hatte.....
hab ich mir das/die Ladegerät(e) selbst gebaut.
zb HF-Lader Leistung ca. 800W 117 Volt und 7 Ampi.

Woher eigenetlich die 96 Volt ?

Bei deinen Projekt komme ich bei 32 stück mal 3,3 V auf 105,6 V .
Ladeschlussspannung 32*4,25 V macht 136 V.
Aus 230V16A Steckdose währe dann Theoretisch ca. 25 A Ladestrom möglich.

Ein Projekt mit 3500W Ladeleistung hatte ich zwa gestartet...
allein das Material macht ca. 800euro...
aber ich sehe erstmal zu das ich ne Reku
aus den dafür bestellten E70er Kernen bastele, damit ich die
schrottreifen Bleier möglichst lange nutzen kann.

soviel von einem Colenta-Fahrer dazu...
MfG Ralf







von Ralf Ihm - am 06.06.2009 21:22

Re: wie...gibt es etwa noch einen ausser mir......

Hallo

Machts doch nicht so kompliziert, zwei Bennings hintereinander und ihr könnt alles zwischen 85 und 120V einstellen.

Kosten je nach Geräten zwischen 150 und 300¤ und wenn ihr den Ladestrom auf etwa 30A senkt dann hält das eine normale 16A Absicherung auch über mehrere Stunden aus.


Gruß

Roman

von R.M - am 06.06.2009 22:11
Hallo Ralf, hallo Roman,

danke für die Tipps.
Habt ihr eine Bezugsquelle und/oder einen Typen der Ladegeräte?
Ich bin in dem Bereich wirklich unwissend und brauche eine Lösung die fertig, oder einfach anzupassen ist und im Idealfall "einfach" eingebaut wird. Das wäre ideal.

Die 96 Volt habe ich angepeilt, weil der Thrige Titan TTL 200B (mein bisheriger Motor) auf 80V mit 2800 U/min lief und ich ihn mit 96 sicher nicht überfordere.
Da ich noch kein Datenblatt habe, weiß ich nicht, ob ich den auch ohne Probleme an 120 Volt anschließen kann.

Die 32 Zellen habe ich geplant, weil mir geschrieben wurde, dass man bei den Zellen eher mit 3 Volt rechnen sollte (32x3). Wenn das doch die angegebenen 3,2V wären, dann hast du natürlich recht, dann wäre ich bei 30 Zellen.
Mein Wunsch wäre es schon, 120 Volt als Fahrspannung zu nutzen, aber dann müsste mein Motor mitspielen.

von Michael H-A - am 07.06.2009 09:04
Hallo

Ladegräte hab ich, ich könnte dir 2 Stk so umbauen daß du sowohl Strom und Spannung von außen einstellen kannst , wenn du sie immer zusammen betreiben willst da kann ich sie auch so zusammenbauen daß sie sich nur zusammen steuern lassen, Temperaturkompensation kann man machen, ist aber bei Lithium wohl nicht nötig.

Gewicht des Ganzen bei 3,6 kw Ladeleistung ist ca 16 kg.

An richtigen Industrieladegräten sind wir gerade dran, die gibts in jeder beliebigen Spannung, sind zwar in der Grundausstattung etwas teuerer als z.B. ein Zivan, dafür aber fast beliebig in der Leistung erweiterbar.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.06.2009 11:06
In wie weit kann ich denn die Spannung von außern ändern bzw welchen Bereich würde das denn abdecken? 96-144V wäre das Optimum für mich.
Das würde dann auch wahlweise an 230V oder 400V laufen?
Was würde so ein Ladegerät denn kosten?

Gruß, Michael

von Michael H-A - am 09.06.2009 11:22
Hallo

Jeder Lader ist von etwa 40 bis 60V einstellbar, das macht bei Serienschaltung eine Einstellmöglichkeit von etwa 80 bis 120V.

Wenn 2 Lader gemeinsam montiert werden kann ich die Einstllung über 1 Poti realisieren so daß damit der gesamte Bereich machbar ist.

Ein Lader kostet gebraucht etwa 130¤ wenn ich 2 Stück auf eine 19" Schiene montiere und die entsprechenden Anschlüsse heraus führe wären das etwa 300¤, ein Gehäuse mit Lüfter müstest du dir dann selbst stricken.

Die Lader bleiben dann natürlich auch einzeln nutzbar

Gruß

Roman

von R.M - am 09.06.2009 22:46
Das klingt doch gut.
Hast Du ein Bild von so einem Teil, dass ich mir mal eine Vorstellung davon machen kann, wie das aussehen würde?
Hätte so eine Laderkombi auch einen Schutz vor Überladung oder Falschladung der Lithiumzellen?
Oder regeln das dann die kleinen Balanceboards auf den einzelnen Zellen?



von Michael H-A - am 10.06.2009 13:26
Hallo

Bild von dem Teil schicke ich dir.

Generell ist der Balancer dafür verantwortlich das Ladegerät abzuschalten wenn der Balancierstrom zu hoch wird, ein Eingang dafür ist vorhanden, den kann man auch für Übertemperaturabschaltung und ähnliches verwenden.

Im El arbeitet das Gerät recht gut mit den Lithiums zusammen.

Gruß

Roman

von R.M - am 10.06.2009 13:30

Re: LiPo Ladegerät für 120Volt gesucht

Hi Roman,

jetzt werden es definitiv 120 Volt sein (bestellt).
38 Sky Energy 120Ah werde ich laden und ausbalanzieren müssen.
Ich brauche also im Idealfall eine Komplettlösung, da ich für die Zellen noch nichts habe.
Womit arbeitest Du denn zur Zeit?

von Michael H-A - am 14.06.2009 19:04

Re: LiPo Ladegerät für 120Volt gesucht

Hallo

Ich arbeite gerade an 78V Nicd, das macht so um die 108V Ladeendspannung ( hat den Vorteil daß ich den vorhanden Zivan weiter benutzen kann), mit den Geräten die ich habe könntest du bis etwa 120,5 V kommen, mit Anpassung auf etwa 124V.

Wenn du mit einer Phase auskommen willst sinds dann etwa 28 A Ladestrom, bei Aufteilung auf 2 Phasen sind 33A

Ich baue so einen Zweierpack gerade, wenn er fertig ist gibts Bilder, dabei sind Strom und Spannung über 2 externe Potis einstellbar und das ganze ist so gebaut daß die Geräte auch weiterhin einzeln verwendbar sind.


Gruß

Roman

von R.M - am 14.06.2009 19:34
Also ich muss nicht mit einer Phase auskommen. Drehstrom ist vorhanden, allerdings wäre dann ein spontanes Laden auf der Spazierfahrt nicht mehr möglich.
Über die halbe Reichweite hinaus dürfte man dann nie fahren ...
Für den Alltag wäre 400V Eingangsspannung absolut ok.

von Michael H-A - am 14.06.2009 19:53
Ich bin gerade über die Spannung gestolpert.
Brauche ich nicht für die 38 Zellen eine maximale Spannung von 142,5 Volt (3.75V / Zelle) um die Zellen "gesund" zu laden?


von Michael H-A - am 16.06.2009 15:19
Hallo

Ich denke mal für Lifepo4 ist maximal 3,6 V angesagt, so ist auf jeden Fall beim EL.

Gruß

Roman

von R.M - am 16.06.2009 17:09
Ja, da hast Du Recht.
In einem amerikanischen Forum habe ich von max. 3,75 Volt gelesen. Da sind sogar welche dabei, die das auf 4,25V hochtreiben, was ich sicher nicht vorhabe ;-)

Laut Datenblatt dürfte es kurzzeitig 3,6V werden, bzw dauerhaft 3,4V:
[www.evcomponents.com]

Dann sollten es 129,2V(3,4) Ladespannung sein, oder?

Die Überspannungsschutzboards von Thundersky (SkyEnergy) setzen bei 3,6V ein.

Am liebsten würde ich jede einzelne Zelle überwachen und laden, aber das wird sicher zu teuer ...

von Michael H-A - am 16.06.2009 19:37
Zitat
Michael H-A
J
Am liebsten würde ich jede einzelne Zelle überwachen und laden, aber das wird sicher zu teuer ...

hallo michael :-)
*werbung ein*
dann kann ich dir nur den beitrag empfehlen...
[forum.mysnip.de]
da geht es um LixxPo einzen laden
ja, es muss eine zusatzplatiene entworfen werden die die ausgansspannung dann auf den wert runterregelt die wir brauchen können.
*werbung aus*
aber
leider hat keiner daran interesse :-(

da ich auch der meinung bin: "nichts funktioniert besser wie jede zelle einzeln laden"


von weiss - am 16.06.2009 19:50
Hallo

Ja das einzeln laden ist schon das beste, es gibt Schaltnetzteile die bis 3,63V einstellbar sind, worauf man achten muß ist daß sie eine echte Strombegrenzung haben die nicht zeitlich limitiert ist.

z.b. die hier [www.elpro.org], sind auch klein genug so daß man selbst bei vielen Zellen eine Steckdose nicht überlastet, das einzige was man dann noch braucht ist ein einfaches Modellbau BMS das die Unterspannungsabschaltung macht und bei Defekt das Ladegerät abschaltet.

Gruß

Roman

von R.M - am 16.06.2009 20:25
Du meinst also z.B. 38x den auf 3,4Volt angepassten Typ "PSAIGP 3,3V 20A" verbauen?
Das würde zusammen 1018 Euro kosten, aber den Vorteil bringen, dass wirklich jede einzelne Zelle ein eigenes Ladegerät hat.

In den Spezifikationen steht "Überspannungsschutz: 115...135%". Würde das bedeuten, dass ich keine Ausgleichsboards mehr benötigen würde?
Oder anders gefragt, müsste ich zu den Ladegeräten noch etwas einbauen?

Sind die denn für die Ladung von LiFePo4 geeignet? (Kann sowas immer schlecht beurteilen).

Und noch eine Frage, die sich bei der durchsicht des Datenblatts ergeben hat:
Könnte ich sogar einen "SP-100-13.5" als DC/DC-Wandler nutzen, um meine Bordbatterie zu laden?
"Input Range: 120-370 VDC" "Output 13,5V" liest sich doch so, oder?

PS: Danke für die geduldigte Hilfe :)


von Michael H-A - am 17.06.2009 06:42
Habe ein neues Thema angefangen, wegen der Überschrift.
Antworten zum 120 Volt Ladegerät, bitte hier rein:
[forum.mysnip.de]

Danke schön

von Michael H-A - am 17.06.2009 14:41
Hallo


Theoretisch kannst du die Dinger so einbauen, ich würde aber zumindest ein einfaches Modellbau BMS dazuschalten das eine defekte Zelle erkennen kann und für die Unterspannungskontrolle sorgt.

Die Dinger sind nicht so teuer und es gibt sie für bis zu 14 Zellen.

In wie weit das wirklich funktioniert werde ich wohl bald herausfinden da ich 2 Stk bestellt hab.


Deine Frage zur Bordbatterie: Im Prinzip ja aber der Strom ist zu gering, so um die 30A sollten es schon sein damit der Akku auch bei Licht, Scheibenwischer usw. voll bleibt.

Also mal alles einschalten, Strom messen und das Gerät etwa 10 % größer dimensionieren.


Gruß

Roman

von R.M - am 17.06.2009 18:07
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