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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Michael H-A, Max E., Bernd Schlueter, R.M, Sven Salbach

Zertifikat für Sky Energy SE 180 AHA Akkus

Startbeitrag von Michael H-A am 10.06.2009 14:32

Hallo, habe nach Rücksprache mit einem TÜV-Mitarbeiter erfahren, dass für die bevorstehende Einzelabnahme meines Umbaus eine Bescheinigung erforderlich werden könnte, die vom Hersteller freigibt, dass die Akkus für den mobilen Einsatz geeignet sind.

Da hier ja schon einige die Akkus verbaut haben (wenn auch in anderer Größe und teilweise von ThunderSky), müsste doch so ein Problem schon einmal aufgetaucht sein.

Kann mir da jemand helfen?

Antworten:

HAst Dua uch darauf hingewiesen das es sich um LiFePo handelt?!?
Also für Blei Akkus habe ich davon noch nichts gehört, dann solte das beui liFepo auch nicht an ders sein!!!
Vielelicht hatte der Tüvler keine Ahnung?

von Sven Salbach - am 10.06.2009 15:24
Die Ahnung hält sich in Grenzen, das hat er mi aber auch extra gesagt.
Nur ist es anscheinend von Prüfer zu Prüfer unterschiedlich, wie diese das Gefahrenpotential der Akkus einschätzen.
Um Komplikationen zu umgehen, empfiehlt es so viele relevante Infos und Zertifikate zu besorgen, wie es eben geht.
Wenn das bei noch keinem Umbau zur Sprache gekommen ist, umso besser für mich, aber wenn ich da Vorsorge treffen kann, warum nicht? :-)

Crashtest und andere Zertifikate gibt es auf der Seite von Sky Energy ja zu den Akkus.

von Michael H-A - am 10.06.2009 16:29
Hallo

Die Zertifikate sind normalerweise kein Problem. schließlich will jeder Hersteller seine Akkus verkaufen.

Zur Not kleb dein eigenes Label drauf und schreib dir das Zertifikat selbst, bei TS ists doch genauso, die kaufen ihre Suppentüten irgendwo ein, stecken sie in ein Gehäuse und versehen sie mit eigenem Label.

Frag den Beamten doch mal nach dem Zertifikat für die Starterbatterien aus dem Baumarkt, oder noch besser frag mal beim Baumarkt nach.


Gruß

Roman

von R.M - am 10.06.2009 17:17
Der Prüfer hat völlig recht. Erst, wenn zehn Jahre lang getestet ist, dass der Akku im mobilen Einsatz kein Gefährdungspotential besitzt, darf er zugelassen werden. Das ist wie bei den Kernreaktoren: die müssen sogar 100 Millionen Jahre Sicherheit von den höchste und heiligsten Sicherheitsgöttern bescheinigt bekommen, ehe sie dann doch nach nur 30 Jahren in die Luft fliegen. Der Reaktortyp von Harrisburgh hatte deutschen TÜV!
Also,
ist man bei Batterien jetzt vorsichtiger.

Asse?
Keine Gefahr für die Bevölkerung. Siehe TÜV-Bericht.

Das nennt man Fortschritt.
Fort damit!


Andererseits, der Prüfer hat vielleicht Schauermärchen über explodierendes Lithium erzählt bekommen haben. Dann muss er schließlich irgendeinen Anhaltspunkt haben, dass die batterien ihren Bestimmungszweck erfüllen können. also, mindestens ein chinesisches Bild, wo die Batterien in Autos verbaut werden oder in einer Liste dafür ausgewiesen werden! ich denke, da reicht ein "Anhaltspunkt" und eine juristisch belastbare Herstellerverpflichtung ist gar nicht erforderlich. Es heißt ja auch nur "CE". Also, "Erklärung".
Vielleicht dem chinesischen Kauderwelsch eine deutsche Übersetzung hinzufügen?

Vergleichsweise auch eine Feuerungefährlichkeitsbescheinigung für straßenverkehrszugelassenes Benzin zufügen. Nur zum Vergleich.

von Bernd Schlueter - am 11.06.2009 04:27
Bleiakkus für den Automotivebereich werden schon lange nach DIN oder ISO-Norm gebaut. Deswegen braucht man dafür kein Gutachten. Für Lithium gibt es diese Norm noch nicht, aber es wird bereits daran gearbeitet.
Es kann auch nicht mehr lange dauern, bis mehr Lithiumhersteller ihre Akkus auch in den üblichen Bleiakkugehäusen anbieten. ( Siehe Valence oder LiFeBatt)

[www.valence.com]

[www.lifebatt.com]


Gruss
Olaf

von Max E. - am 11.06.2009 07:23
Hmmm ... dann hat also keine so richtig Erfahrungen damit, wenn ich das richtig deute.
Ob Sinn oder Unsinn der Prüfer, wenn ich da etwas vorbereitend aus dem Weg räumen kann, dann möchte ich das nicht unversucht lassen.
Werde mir die Zertifikate der Chinesen (http://www.skyenergy.com.cn/EnCompHonor.asp) ausdrucken und mitnehmen.
Wenn das nicht reicht, dann muss ich eben weitersuchen.

Wenn jemand in der Zwischenzeit noch etwas auftreiben kann (Beipackzettel, Infos, TÜV-Zulassung), würde ich mich freuen, wenn ich die bekommen könnte.

von Michael H-A - am 11.06.2009 07:42
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