Wasserelektrolyse mit hohem Wirkungsgrad

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 13.07.2009 09:29

Uns PSA-Fahrer ärgert es, dass unsere Nicads so hoffnungslos überladen werden. Meine Kiste, wenn ich nicht einschreite, mit über 3 kWh je Ladevorgang.
Ungenutzte Energie. Diese wird mit ca 70% Wirkungsgrad in Knallgas umgesetzt, das man, Trennung von Wasserstoff und Sauerstoff vorausgesetzt, gut zum Heizen, oder noch besser, für eine Brennstoffzelle verwenden könnte. Zudem ist das Zeugs noch völlig kostenlos.

Der rasende Jörg Weigl, der mich mit seinem Rennfahrrad mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb auf der "tour de Rur et Ruhr" pausenlos überholte, brachte mich auf die Idee. Er ist allerdings mit seinem Gaul auf PAMzellenbasis auf den verschwenderischen Umgang mit Alkohol angewiesen. Wasserstoffbetriebene Zellen sind nicht nur viel leichter und billiger, sondern leisten zudem noch ein Vielfaches. Unsere Reichweite würde um 25% erhöht. Auch könnten wir mit Treibstoffmangel liegengebliebenen U-Booten der Howaldwerke aus der Patsche helfen, denen wir unsere Wasserstoffvorräte natürlich gerne zur Verfügung stellen. Aber diese einfach, wie bisher, in die Luft abblasen?

Wer den Jörg kontaktieren will, schreibe ihm eine e-mail nach Kuala Lumpur, wo er zur Zeit an der technischen Uni einschlägig promoviert.

[www.joerg-weigl.de.vu]
[www.rohloff.de]
[www.dradio.de]


Antworten:

Re: ... und wieder eine meiner dummen Ideen

ähm, wie Du selber sagst, handelt es sich heirbei um KNALLGAS!!! nicht um Wasserstoff oder sowas!!!
Du müßtest also erst den Wasserstoff vom Sauerstoff trennen!!
Somit ist diese Idee, naja, fürn Arsch :-) Nicht böse gemeint :-)

Das beste ist, das Zeug so schnell wie möglich als Abluft weg zubringen!!! und zwar so schnell wie möglich und nicht auffangen oder sammeln!!! :hot:

von Sven Salbach - am 13.07.2009 10:23

Re: ... und wieder eine meiner dummen Ideen

Zitat
ssalbach
ähm, wie Du selber sagst, handelt es sich heirbei um KNALLGAS!!! nicht um Wasserstoff oder sowas!!!
Du müßtest also erst den Wasserstoff vom Sauerstoff trennen!!
Somit ist diese Idee, naja, fürn Arsch :-) Nicht böse gemeint :-)

Das beste ist, das Zeug so schnell wie möglich als Abluft weg zubringen!!! und zwar so schnell wie möglich und nicht auffangen oder sammeln!!! :hot:


Ist es auf unserem Planeten schonmal gelungen Wasserstoff und Sauerstoff daran zu hindern, sich Augenblicklich zu verbinden?
Wenn ich aus dem Chemieunterricht was behalten habe, dann das Knallgas reiner Wasserstoff ist!

Die Frage ist, ob der Aufwand das Gas abzupumpen und aufzufangen, nicht mehr Energie braucht, als die Brennstoffzelle wieder zurückgewinnt?

Gruss
Olaf


von Max E. - am 13.07.2009 10:37

Re: ... und wieder eine meiner dummen Ideen

Zitat
Max E.
Wenn ich aus dem Chemieunterricht was behalten habe, dann das Knallgas reiner Wasserstoff ist!
Dann hast du aber nicht sonderlich gut aufgepasst Knallgas ist Wasserstoff und Sauerstoff zusammen.
Vielleicht denkst du an die Knallgasprobe: Damit konnte man immer gucken, ob sich Wasserstoff gebildet hat. Wenn das reiner Wasserstoff war, hats nur gepufft, wenns jedoch Knallgas war, hats nen plop gegeben.

von Manuel. - am 13.07.2009 10:57

Re: ... und wieder eine meiner dummen Ideen

Wasserstoff und Sauerstoffatome haben sehr unterschiedliche Atomgrößen und Eigenschaften. Diese kann man sehr leicht voneinander trennen. Mindestens bis das gemisch unter dem Flammpunkt liegt. Reste von Knallgas reagieren dann unmittelbar am Platin der Elektroden.
In den Zellen lassen sich die beiden Gase nicht getrennt auffangen, dafür sind die Elektroden zu eng aufeinander gepackt.
Zur Trennung: mit Molekularsieben werden selbst so ähnliche Gase wie Stick- und Sauerstoff preiswert voneinander getrennt. medizinische Sauerstoffanreicherungsgeröte arbeiten nach dieser methode, preiswert.
3 kWh Strom entsprechen ca. 22 Gramm Wasserstoff bei plausiblen Verlusten. Das sind 250 Liter. bei Kompression auf 50 bar 5 Liter. Aber auch ein kleiner 2-Liter-Hydritspeicher reicht.

Ich sehe ja alles auch nur als hypothetisch an, denn ich versuche, nicht mehr zu überladen. Man sieht aber, wie verschwenderisch die Franzosen und erst recht Varta mit den Energien umgegangen sind. Bei Varta landeten sogar 40% des erforderlichen Stromes im Ausguss.

Wir sehen aber: Der Übergang zur Wasserstoffindustrie ist fließend. Unsere Zellen haben einen nicht zu übertreffenden Wirkungsgrad bei der Zerlegung von Wasser. Demnächst Wasserstoff aus der Sahara. Mit standfesteren Elektroden, und im gehörigen Abstand, damit die Trennung entfällt.

In einem Leben von 1500 Vollzyklen erzeugen unsere Zellen, geladen von der Sagem-Box, Wasserstoffgas mit 4500 kWh Energiegehalt, die man gut, unmittelbar bei der Entstehung, in Strom rückverwandeln könnte. Überladung dann fast zum Nulltarif-

-andere würden sich um die Zusatzenergie in Form von reinem, edlen Wasserstoff, der sonst einfach in die Umwelt entlassen wird, schlagen!

Ich bin durchaus der Meinung, dass man Knallgas auf ungefährliche Weise in Wasserstoff und Sauerstoff trennen kann. nicht chemisch, physikalisch. Eine chemische Reaktion würde zur Explosion führen. Im adsorbierten Zustand sind die Stoffe unbrennbar.Der Metallhydritspeicher scheidet allerdings vor der Trennung aus.





von Bernd Schlueter - am 13.07.2009 13:49

Re: ... und wieder eine meiner dummen Ideen

... ja, hast recht!

von Andreas Friesecke - am 13.07.2009 18:05

Re: ... und wieder eine meiner dummen Ideen

Hallo

Wenn du basteln willst [www.puregasproducts.com] und [www.udomi.de], da gibts den Kram


Gruß

Roman

von R.M - am 15.07.2009 18:54

Re: ... und wieder eine meiner dummen Ideen

Nee, basteln will ich nicht, die fest eingebaute zeitschaltuhr tut da viel wertvollere Dienste. Gesundere Batterien, nur 15 kWh bei schnellen 100 Autobahnkilometern, selten Wassernachfüllen und keine Brennstoffzelle nötig. Ich finde es nur schlimm, wie hier (140%Ladung) mit Energie herumgeworfen wird. Andererseits begeistern sich viele für Wasserstofftechnik aus der Sahara, vom Solardach oder aus Zuckerrohrschnaps. Werfen dabei einfach den in hoher Reinheit entstehenden Knallgaswasserstoff weg. Da wäre eine Trennung der beiden Gase vergleichsweise problemlos möglich.
Motto: 1 Stunde Sachsen laden, 1 Stunde Zweitcityel mit Brennstoffzelle fliegen, gratis.
Die Dackelei rund um den Block bin ich eh satt und meine verbliebenen Haare mit 120 Volt fönen lohnt nach 10 Minuten auch nicht mehr. Schon mal daran gedacht, dass in der Endladephase 98% der Energie in Wasserstoff umgesetzt werden?
Bei den Nicads wird viel Energie verschwendet, der Ladewirkungsgrad ist sehr schlecht.
Die Wasserstofferzeugung erfolgt hingegen mit einem höheren Wirkungsgrad, das gibt mir eben zu denken.
Im Übrigen müsste es möglich sein, Separatoren so zu bauen, dass Wasserstoff und Sauerstoff in unseren Nicads zu verschiedenen Seiten abgeschieden werden. Wasserstoff , wie bisher, nach oben, Sauerstoff zur Seite.
Pemzellen mit reinem Sauerstoff und Wasserstoff als Reaktionspartner sind übrigens extrem leistungstark (siehe U-Boote)und hanben einen hohen Wirkungsgrad.
Wäre eine sehr sinnvolle Ergänzung, um eine höhere Reichweite zu erzielen oder auf die neue Energieart umzusteigen. Reichweitenerhöhung lässt sich gut mit der Wartungsladung verbinden!

Trotzdem halte ich angesichts der Hoffnung auf die unverwüstliche Lithiumzelle nicht viel von meiner "dummen Idee".



von Bernd Schlueter - am 16.07.2009 09:57

Re: ... und wieder eine meiner dummen Ideen

deshlab bin ich kein Freund der NICD Lösung.
Nutgedrungen blieb einem bis vor kurzem keine andere Wahl, leider, ich hatte auch schon drüber nachgedacht, und sogar schon 50Ah Flugzeugzellen getestet!!
Aber als dann endlich Lifepo vrefügbar war, ist meine Stunde gekommen :-) Eigentlich wollte ich auf Lithium Titanat warten, aber die sind ja nicht mal jetzt erheltich!! Also bin ich erstmal mit Lifepo glücklich.
Ob Litin wirklich das bessere gewesen wäre, ist sowiso fraglich, ich meine die sind fast doppelt so groß wie LiFePo akkus:-(

Aber auf die NICD Panscherei kann iche cht verzichten und dann das gelgentlich leerzyklen nenene
Ganz abgesehen von der Energieverschwendung beim laden, selbstendladunge tc ppp.
Einzig im Winter machen mir die lifepos noch kopfzerbrechen, aber da wäre ich mit NICD auch nicht klar gekommen.
Derzeit benötige ich alle zwei Wochen 100km Reichweite!! Und das wäre auch mit 100Ah NICD nicht mehr möglich und mit 140Ah (die viel zu groß und schwer sind) auch eher sehr gewagt!!
Den NICD hat noch den großen nachteil der unberechenbarkeit!! Mit Lifepo fahre ich los und weis das ich zwischen 100-140km weit damit komm!! In eineigen jahren vielleicht 80-100km und damit fühle ich mich erheblich sicherer als mit NICD

von Sven Salbach - am 16.07.2009 15:06

Nun die vielleicht klügere Idee

Hast Du dann vielleicht die Alpays bekommen, die ich wieder zurückgegeben habe? Da war ja ein richtiger Run drauf! Die waren wirklich in keinem guten Zustand.
Worum wir uns nun wirklich einmal kümmern müssen, ist eine vernünftige Batterieheizung für Lithiumbatterien, damit die in wenigen Minuten auf Touren kommen. Der Energiegehalt ist so hoch, dass wir die Heizwärme den Batterien selbst entnehmen können, die müssen wir aber, damit das Aufheizen nicht zu lange dauert, ganzflächig von außen zuführen. Flachere Zellen sind da von Vorteil.
Ganzflächige Heizfolien aus dem Campingbereich wären mein Vorschlag. Dann haben die energievernichtende Knallgaserzeugung und mein zigfaches Fahren um den Block endlich ein Ende.

von Bernd Schlueter - am 24.07.2009 06:15
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