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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
31
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Sven Salbach, JB Elektronikdesign, modulo, korbi, Andreas Friesecke, UriBli, Buggi, Bernd Schlueter, R.M, Ralf Wagner, Yardonn

Ladeanzeige bei Conrad

Startbeitrag von Ralf Wagner am 15.07.2009 11:02

Hallo Zusammen,
bei Conrad gibts eine Batterieanzeige zur Überwachung von 12V Bleibatterien


Artikel Nr Artikel-Nr.: 856392 - UT für 16 Euro. Die Dinger könnten auch eine Preisgünstige Anzeigemöglichkeit für uns sein.

Wer testet so ein Ding?
Unklar ist mir ob er beleuchtbar ist. Es gibt offensichtlich 3 Anschlussleitungen.

Sonnige Grüße
Ralf

Antworten:

Hallo Ralf,

das Ding ist ja nichts anderes als ein Spannungsmessgerät.

Das Datenblatt ist bei Conrad downzuloaden.
[www.produktinfo.conrad.com]

Es gibt eine Beleuchtung (Taster), diese schaltet sich aber nach 30s ab, man müsste sehen, ob man die fest verdrahten kann.
Es gibt ein paar Symbolchen, die sagen, ob die Batterie gut oder schlecht ist.
Messbereich 5,0-39,9V. Umschaltbar 12/24V, wohl wegen der Batteriesymbole.
Die Messfrequenz ist unklar. Wenn das DIng nur jede Minute misst, ist es für uns unbrauchbar.

Natürlich ist das für 20 Euro (inkl. MwSt) ein apartes Spannungsmessgerät ohne eigene Stromversorgung mit Zusatzfunktion. Und dafür ist es o.k.

Ein wenig skeptisch bin ich allerdings auch bei all diesen billigen elektronischen Testern...
Irgendwas ist immer dabei, was nicht passt...

von korbi - am 15.07.2009 14:07
Wäre da nicht ein 5 ¤ Multimeter besser?
Nicht so "Idiotensicher", aber ich habe lieber die Spannung als irgendwelche Interpretationsbedürftigen Symbole...

von Yardonn - am 16.07.2009 13:12
Hallo,

die Spannung wird doch schön genau angezeigt.
Die Multimeter sind zwar billiger, brauchen aber ihre eigenen 9V-Blocks und sind doch eine Spur unhandlicher. Sie haben keine Beleuchtung. Die Symbolchen gibts ja zusätzlich.

Bei pearl gibts das Ding für 14,90 Euro mit 4,90 Versandkosten...

von korbi - am 16.07.2009 14:39
Schaut doch mal hier.....

Gesamtspannung und Strom - oder Kapazitätsanzeige.
Zweitasterbedienung
Material waren ca 30¤

Löten und flashen des Controllers 1 Std, Platinen ätzen ca. 1,5 Std, Bohren ca 30 min, Löten des Hallsensorboards ca 1Std, da Männerkontakte und viiiiiiiel Lötzinn....

Einfache Verbindung der Platinen über USB Kabel.


Gruß

Jens

von JB Elektronikdesign - am 24.07.2009 21:39
Hi Jens,

Löten kann ich, Platine ätzen und Controller programmieren nicht.
Du wolltest das Ding doch mal anbieten?

Hier in dem Thread ging es ja um günstige Einzelspannungsanzeigen, kannst man Deine Platine entsprechend erweitern, hätte ja auch auf dem Display Platz: UUU-UUU-UUU--QQ ?

von korbi - am 25.07.2009 09:22
Sorry Korbi, das mit den Einzelspannungen hat bei der Platinengröße in bedrahteter Bauform keinen Platz mehr, bzw Doppelseitige lasse ich nicht machen ( Kosten), selber machen geht, aber halt nicht so gut und mit Viel Lötaufwand beim Prototypenbau. Wenn doppelseitig,dann auch durchkontaktiert, alles andere ist nix

Auch das Display ist nix dafür, wobei das 1:1 getauscht werden kann gegen ein 4x16 oder 4x20 Zeichen Display. Hier mal technische specs :

V0.1
Display: 1 x 16 Zeichen Hintergrundbeleuchtet nicht abschaltbar
Prozessor:RISC 2kB, 16MHz
Flashinterface: SPI
Stromversorgung 5V DC vom Hallsensorboard
10 Bit AD Wandlung (echte 8 Bit)
2 Taster bedienung: Reset / Funktionsschalter
Ansicht: U / I ODER!!! U / C
Wird während der Ansicht U / C in U / I umgeschaltet zählt der Amperestundenzähler während dieser Zeit nicht mit. Umschaltung ist aber möglich
Leider war hier der begrenzte Speicher Schuld.

Dafür zählt der Kapazitätszähler vor und zurück
Maße: ca. 42 x 85 x 27mm

Änderungen in V0.2
(bereits layoutet, aber noch nicht geätzt und bestückt):

Prozessor:RISC 16kB, 16MHz daher mehr Umrechnungen möglich
Zusätzlich: 2 Eingänge TTL für Tacho, 1 Wire oder I²C
Display nach wie vor 1x 16 Zeichen(schön klein, gut zum Einbau)


Die Sensorplatine
V0.1
Stromsensor: Hall IC Uiso=3kV
Imax: 100A (Bis 200A und mehr möglich, dann aber anderer Sensortyp)
Spannungsmeßung mit Abgleichpoti
Derzeitige Umax sollte 65V sein.
Spannungsversorgung für Displayplatine und Sensor onboard.
Spannungsversorgung über 12V von DCDC (nicht galv. Getrennt!!!)

Die nächste Variante
(in Planung)
V0.2
Spannungsmessung bis 200V über U / F Wandler
Strom bis 200A
eigener DCDC Wandler mit Weiteingangsbereich.


Gruß

Jens








von JB Elektronikdesign - am 25.07.2009 12:31
So, unter der o.g. Homepage (Link) findet man ein paar Eagle3d Bilder zu meinen Projekten.

Zu den kleinen Anzeigen: Ich wäre bereit dazu V0.2 der Anzeigeplatine und die Hallsensorplatine OPEN SOURCE zu machen. Besteht Interesse einen kleinen Elektronikthread aufzumachen?
So kann man auch das ganze auf Lochraster aufbauen.


Gruß

Jens

von JB Elektronikdesign - am 07.08.2009 15:22
ich sach doch, nimm AVRco Pascal :-) Die FREE Version kann den Mega 8 & 88 vollständig nutzen!!
Bei mir passt das allem in den Speicher :-)
Habe sogar noch Balkenanzeigen für Spannung und Kapazität, Uhr und auswählbare Ladeabschaltspannungen:-)
Mein Bussystem steht jetzt auch endlich, habe jetzt dodch auf jeden Akku eine CPU Platine (Fädeltechnik :rolleyes:)
Natürlich zählt er auch hoch und runter.
Die Ah Messung erfolgt mit Interrupt anstelle von Delay somit sehr genau
Muss leider noch einige Denkfehler umschiffen befor das Bussystem in Betrieb gehen kann:-( Dachte es wäre praktisch über den 10 Poligen Stecker auch geleich ISP zu können, dumm nur das ich vergessen habe das ich dann nicht emhr alles mit einem Flachbandkabel verbinden kann ohne die entpsrechenden Adern zwischen JEDEM Controller zu kappen, sehr nervig...Aber Du weiß ja selbst welch pannen bei solchen Kleinserien passieren können.
Man merkt es dann erst, wenn man 16!!! Module in Fädeltechnik Handgelötet fertig verbaut hat *OMG*

Leider habe ich noch keine Fehlerkorrektur, so das ich die Spannungen aller 16 Zellen zwar anzeigen lassen kann, aber noch nicht für sensible Aufgaben verwenden kann :-(

von Sven Salbach - am 07.08.2009 17:46
hier wäre z.B: Potential damals für eine Zusammenarbeit gewesen :-) Ich hätte das Pascal geschrieben und Du die Platine entwickelt...
Nach eienr kurzen Einarbeitungszeit hätten wir dann gemeinsam den Code anpassen und optimieren können

von Sven Salbach - am 07.08.2009 17:47
ach und mit dem DCDC hatte ich schelchte Erfahrungen...Ich nutze die für positive/negative Spannung zur Strommessung...
Alles lief wunderbar, bis er in der Prallen sonne stand , so das die Bauteile wohl über 70! heiß wurden.
Nun ja, die DC/DC bekamen einfach einen kurzschluss!!
Seit derm verzichte ich auf die Teile im EL Bereich...

Ich bin im übrigen weiterhin von meiner Modulbauweise überzeugt.
Falls der Paltz im Atmel zu klein wird wegen I"c für das Uhrenmodul z.b. werde ich die Uhr ebenfalls als Modul einbinden über über den gleichen Buss wie die Akkus abfragen :-) Ebenso wie Temperaturen oder die Regelung des Strombegrenzers.
Immer je ein Modul via Opto getrennt, somit bleibt mein Fahrzeug immer einsatzberit und ich kann mich voll und ganz auf ein einzelnen Modul konzentrieren.
habe jetzt auch auf Stromwandler IC umegstellt :-) Ganz eiofnach mein OP-Amp Strommessmodul entsorgt und ein neues mit Stromwandler IC gebaut.-
In der Zwischenzeit konnte der "Boardcomputer" aber dennoch ganz normal weiter seinen Dienst tun, wie z.B. die ladung der Lifepos zu überwachen udn den HF Lader ab zu schalten oder Alarm zu schlagen etc pp

von Sven Salbach - am 07.08.2009 17:56
Zitat
JB Elektronikdesign
Besteht Interesse einen kleinen Elektronikthread aufzumachen?
So kann man auch das ganze auf Lochraster aufbauen.


Gruß

Jens


Interesse besteht bei mir und ich biete Hilfe bei Layout, Fertigung sowie der Bestückung von Platinen auch mit SMD Bauteilen an. Kann dafür einen SMD Manipulator zur Bestückung und einen prof. Reflowofen zur Verfügung stellen.


von modulo - am 07.08.2009 19:27
Naja Sven, Entwicklungsprojekten steht ja nichts im Wege, dennoch, für alle die so etwas einfach nachbauen wollen ist es schon nicht schlecht.


Gruß


Jens


von JB Elektronikdesign - am 07.08.2009 21:26
Moin Männers,
Ich melde auch Interesse an.

Helfen werde ich nur nicht wirklich können :-(
Löten hab ich mal gelernt - ich könnte also die "Nachbauvariante" ausprobieren und Bau und Inbetriebnahme in eine für "Nichtelektroniker verständlichen Dokumentation" festhalten :-)
Gruß
Christopher

von UriBli - am 10.08.2009 16:26
Ich könnte auch Verbesserungsvorschläge einreichen :D

Da mir ja gerade der Akkusatz abraucht, hätte da nämlich auch gleich einen... :cool:



von UriBli - am 11.08.2009 09:44
Wenn, dann würde ich den Thread gern folgendermaßen aufbauen:

Wir fangen erstmal an indem ich die Pläne uppe.

Dann können wir in aller Ruhe darüber sprechen und ggf. Verbessurengen mit einfließen lassen, denn auch ich weiß ja schließlich nicht alles... :spos:
Danach werde ich einen neuen Schaltplan gemäß dem Forendesign erstellen und ebenfalls online stellen.

Im weiteren Detail sollten wir dann von der Hardware zur Software wechseln. Aus Gründen der Einfachheit wird diese in Basic erstellt, denn ich bin der Meinung, daß "Englisch für doofe" immer noch einfacher als C ist, leider nur nicht so leistungsfähig....
Der Source - Code, sowie ein Hex -File werden dann online gestellt.

Wenn die Programmierung beendet ist sollten wir uns dem Thema flashen von Atmels zuwenden, sowie dem benötigtem Equipment dazu. Hierzu werde ich ebenfalls Pläne online stellen, bzw. verlinken.

Da ich vom Forendesign nicht nur Schaltpläne erstelle, sondern auch Layouts entwerfe könnten wir mit modulos Hilfe Platinen ätzen lassen etc.

Wäre doch toll.

Was meint Ihr?

von JB Elektronikdesign - am 11.08.2009 14:11
klingt mir fast zu aufwendig.
Das flashen des Atmel macht nur Sinn wenn ich ihn direkt ans PArallel port hände (so wie ich es Jahrelang gemacht habe) und wer das nicht möchte, der kann sich eifnach den geflashten Atmel zuschicken lassen z.B:

von Sven Salbach - am 11.08.2009 14:14
Auch ok, dazu würde ich mich bereiterklären.

von JB Elektronikdesign - am 11.08.2009 14:35
so, jetzt halte ich mich hier auch mal raus :-) Für mich ist es jetzt zu spät, mein System steht ja mittlerweile und wird nur noch erweitert....
Wäre aber immer für Ratschläge und Erfahrungsberichte bereit.

von Sven Salbach - am 11.08.2009 14:55
Bin dabei. Last uns anfangen damit es voran geht!

von modulo - am 11.08.2009 18:13
Update:
Die Pläne sind in der Rubrik Bilder zu finden (Open Source....)

Gruß

Jens

von JB Elektronikdesign - am 12.08.2009 22:42
wozu dienen R2, R4, die ZD, etc im Hochstromkreis?!
Die habe ich bei mir nicht verbaut.

Ist das ein 50A Typ? ODer soll der nur symbolisch sein? Ich habe den 100er oder 150?? k.a. verbaut.
Mehr Strom fahre ich ja sowiso niemals.

von Sven Salbach - am 13.08.2009 06:43
R2, R3 R4 und R5 stellen einen einstellbaren Spannungsteiler für die Batterie dar.
C5 glättet die geteilte Spannung
ZD1 schützt den Prozessor vor zu hohen Eingangsspannungen am A/D-Wandlereingang

Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 13.08.2009 11:18
ach so,, er greift hier gleich die Gesammtspannung ab zwecks Messung...jetzt sehe ich es...

Dazu hätte ich eien Anmerkung...ich habe es anders gelöst..weil..

Wie schliest Du den Stromsensor an??
Ich hatte mir unzählige Lösungen überlegt aber keien war zufriedenstellend.
Die ewndgültige sieht nun so aus, ich habe einfach einen der Batterieverbinder entfern und stattdessen das Strommessmodul einfach an die Stelle geschraubt!!
Somit habe ich keine Zuästzliche Schraubverbindung und eine Schwachstelle und Übergangswiderstand weniger.....
Allerdings kann ich dann natürlich nicht die Gesammtspannung abgreifen, weil meine Paltine irgendwo inmitten der Batteristranges sitzen kann, was aber ein reise Vorteil ist!!
Denn wenn ich mal eben irgendwo einen Schnellader ungeplant anklemmee, wie ich es vor einiger Zeit in Peine bei PJ getan habe, zählt er nicht den eingeladenen Strom!! wenn man nicht an den gemeinsammen massepunkt geht!!
ICh kann jetzt auch direkt auf die Akkus mit zwei Klemmen gehen, und dennoch wird alles überwacht und berücksichtigt und natürlich auch die Ah gemessen :-)


von Sven Salbach - am 13.08.2009 13:18
Hallo Leute,
vielleicht sollten wir das Rad nicht neu erfinden und lehnen uns an bereits bestehende Entwürfe an. Bitte mal Eure Meinung zu diesem hier: [www.batteryvehiclesociety.org.uk]


von modulo - am 13.08.2009 15:03
Hallo

Normalerweise arbeitet man heute mit Hall Sensoren und die steckt man einfach irgendwo aufs Kabel, die haben +/- 4V bei Nennstrom aum Ausgang und sind wesentlich preiswerter als ein Shunt.

Gruß

Roman

von R.M - am 13.08.2009 19:52
Ich möchte einen Hall-Sensor mit einfacher 5V Betriebsspannung und ±2V Ausgangsspannung verwenden. Imax=500A. Kosten ca. 60Euro

Gruß
Andreas


von Andreas Friesecke - am 13.08.2009 20:01
Zitat
Andreas Friesecke
Ich möchte einen Hall-Sensor mit einfacher 5V Betriebsspannung und ±2V Ausgangsspannung verwenden. Imax=500A. Kosten ca. 60Euro

Gruß
Andreas



Kewet3: Bj. 1993, 50000km, NiCd STM5-140, 60V, Drehstromantrieb, Ledersitze, Bordcomputer
Scoot'elec: Bj. 1995, 8500km, NiCd Saft STM5-100, 18V


dann schau mal bei Isabellenhütte nach. [www.isabellenhuette.de]

von modulo - am 13.08.2009 20:12
Hallo zusammen,
Ich bereite gerade meinen Saxo für die Umrüstung auf LiPo vor. Neben den Akkus sind ja bekannterweise einige weitere Aspekte zu beachten. So z.B. das Balancing, BMS und das Laden der Zellen. Auch was getan werden kann, um vorhandene originale Baugruppen der PSA Fahrzeuge weiterzuverwenden.
Ich habe ja bereits angeboten bei der Fertigung mitzuwirken. Leider geht so eine Sache im Forum meist sehr zäh von statten und zu oft verläuft das ganze aber auch einfach im Sande. Ich wollte jetzt eben mal die Aktiven diese Threads direkt ansprechen um die Sache so eventuell vorantreiben zu können. Wie können wir die Entwicklung der vorangenannten Komponenten beschleunigen? Können wir bereits vorhanden Projekte (siehe [www.batteryvehiclesociety.org.uk] ) übernehmen und ggf. anpassen?
Wäre wirklich prima, wenn wir hier mal ein Projekt in die Praxis umsetzen könnten und es nicht nur bei theoretischen Ansätzen, oder verbalen Absichtserklärungen, wie sie uns die Politiker täglich vormachen, bleiben würde.


von modulo - am 14.08.2009 08:53

Re: Stromanzeige ohne Conrad

Meistens haben unsere Surrkisten ziemlich lange Kupferanschlusskabel, die man mit entsprechender Temperaturkompensation hervorragend als Shunt verwenden kann. Benötigt wird lediglich ein Spannungsteiler, der aus einem zusätzlichen Widerstand aus gleichem Material und einem normalen, niederohmigeren Widerstand besteht. Also, hier einfach eine kleine Kupferspule und ein kleiner Widerstand. Die meist ziemlich hohe Spannung an der Anschlussleitung von beispielsweise 0,2 Volt wird dann durch den Spannungsteiler auf z.B. 1/10 herabgesetzt.
Verwendet man ein nicht temperaturkompensiertes Drehspulinstrument mit Kupferspule, kann dieses auch direkt an das "Zuleitungsshunt" angeschlossen werden, da dessen Spule auch aus Kupferdraht besteht.
Da ohnehin meist ein Operationsverstärker zur Verstärkung der Spannung erforderlich ist, nimmt man statt dem Zusatzspannungsteiler vorteilhaft eine Gegenkopplung mit der Kupferspule, die man eng an die Kupferleitung koppelt, damit diese die gleiche Temperatur besitzt.
Allerdings kann man auch mit hinreichender Genauigkeit durch eine hintereinandergeschaltete NTC-Widerstandskombination kompensieren, muss dann allerdings genau berechnen bzw. feinjustieren.

Da jede zusätzliche Schraubverbindung mit Shunt teuer und eine zusätzliche Fehlerquelle darstellt, würde ich immer auf ein shunt verzichten.

Operationsverstärker haben einen Differenzstromeingang und arbeiten deshalb quasi potentialgetrennt und können von der Fahrbatterie selbst versorgt werden. Das gilt für viele Digitalmessinstrumente nicht.

Hinter dem mittels OP kompensierten Strommesser kann man dann den Ladungsmesser anordnen.
An meinem Saxo wird offensichtlich sowohl die entnommene und hinzukommende Ladungsmenge, wie auch die Spannung berücksichtigt, denn die starke, unmessbare Selbstentladung wird mitberücksichtigt, die sich nur durch die veränderte Spannung bemerkbar machen kann. In der Ladungsanzeige scheint ein ziemlich aufwendiges Programm zu stecken, das viele Messgrößen berücksichtigt, die allerdings bezüglich Schonung der Nicads beim Laden nicht optimal ausgewertet werden.
Dann komme ich mir vor wie ein Airbusflieger, dessen Fluggerät allzu eigene Wege geht.

von Bernd Schlueter - am 14.08.2009 09:28
Also wenn ich irgendwas beitragen kann, dann tu ich auch gerne mit. Möchte in absehbarer Zeit auch auf LiFePo umrüsten und habe dann auch das Problem des BMS.
ich hab zwar das nächste halbe Jahr nicht viel Zeit, aber das eine oder andere kann ich hoffentlich auch beitragen.

von Buggi - am 17.08.2009 05:51
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