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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
R.M, Sven Salbach, vkp, JB Elektronikdesign

AGM Batterien laden

Startbeitrag von vkp am 23.07.2009 10:54

Hallo Ihr Lieben,
viele Fragen tun sich im Moment mir gleichzeitig auf. Wie einige wissen, fährt mein Auto mit Hoppecke TB60 AGM Batterien, also 12V 60Ah (C5). Der Fahrstrom liegt in der Regel irgendwo zwischen 20 und 50 A, beim Anfahren oder an Steigungen auch mal 75A.
Ich habe das Gefühl, dass die Batterien nicht ganz voll werden. Eine Anfrage bei Hoppecke nach einer empfohlenen Ladekurve war bisher erfolglos. Ausserdem habe ich wohl auch das Ladegerät noch nicht ganz verstanden. Der Vorteil ist, ich kann eine Menge über Software einstellen, der Nachteil ist, ich kann eine Menge über Software einstellen.
Wie sieht eine charakteristische Ladekurve für AGM aus???? Zu Beginn gehts mit Maximalstrom auf eine Spannung von aktuell 172V. Reicht das? Wie solls dann weiter gehen?
Hintergrund ist folgender, nach etwa 30 km ist das Auto recht müde. Wenn ich dann lade, schiebe ich etwa 30Ah rein, d.h. die Batterien sind nicht leer (oder nicht voll).
Das man Bleier nicht 100%entladen soll ist klar, aber nach meiner Info (kann falsch sein) ist die Herstellerangabe die ENTNEHMBARE Kapazität, die also die 50%ige Entladung schon berücksichtigt.
Die Einstellungen am Ladegerät sind noch für die Hagen drysafe multicraft, meines Wissens waren das Gel Batterien.

Wie AGMs richtig laden???

Hier mal zwei Screenshots von der Steuersoftware:[home.arcor.de]

Antworten:

LAden bis 15Volt Pro 12V Block...
Dann umschalten auf niedrigen Ladestrom z.B: 5A bis der Akku wieder bei 15V ankommt....
under fertig oder weiter
Dann bei 15-16Volt halten aber nur noch mit 2A für eine Stunde das aber nur alle x Ladungen machen, um alle Zellen anzugleichen
fertig.

Gilt natürlich nur bei 20°C ansonsten halt 3mv Korrektur je°C

wichtig!! bei AGM ist das sie ein wenig blubbern!! nicht zu viel, dann gehen sie kaputt! bzw verschleißen zu schnell zu wenig, dann gehen sie kaputt bzw verlieren Leistung, da sich eine Säureschichtung aufbaut die man nicht mehr ganz wegbekommt!!

von Sven Salbach - am 23.07.2009 15:51
Hallo

Das mit der Säureschichtung gibts nicht mehr, die Dinger haben inzwischen Kanäle wo durch Kapillarwirkung umgeschichtet wird, die 15V haben meine Akkus höchstens mal als Impuls gesehen.

Wie geladen wird gibt der Akkuhersteller an, die Spannung hängt von der Mixtur der Platten ab, an die Spannung hab ich mich immer gehalten, an den Strom dagegen nicht, da war das Ladegerät der begrenzende Faktor.


Gruß

Roman

von R.M - am 23.07.2009 16:11
15 V pro Block????
Ist das nicht etwas viel?


Zitat
ssalbach
LAden bis 15Volt Pro 12V Block...
Dann umschalten auf niedrigen Ladestrom z.B: 5A bis der Akku wieder bei 15V ankommt....
under fertig oder weiter
Dann bei 15-16Volt halten aber nur noch mit 2A für eine Stunde das aber nur alle x Ladungen machen, um alle Zellen anzugleichen
fertig.

Gilt natürlich nur bei 20°C ansonsten halt 3mv Korrektur je°C

wichtig!! bei AGM ist das sie ein wenig blubbern!! nicht zu viel, dann gehen sie kaputt! bzw verschleißen zu schnell zu wenig, dann gehen sie kaputt bzw verlieren Leistung, da sich eine Säureschichtung aufbaut die man nicht mehr ganz wegbekommt!!


Model: EL Fact 4 Targa, BJ:7.03 im Besitz seit km: 4343 dem 15.5.2006
Spannung: 52,8Volt
Ladegerät: Serien HF Lader 17A und Benning 33A
Motor&Antrieb: Scheibenläufer, Duplex Kette
Ausstattung: Sportlenkrad, Dampfrad 35-85A, Reichweitenanzeige, Kapazitätzanzeige
Akkus: 16x LiFePo4 100Ah HiPower
Reichweite: ca. 140Km
Jahresfahrleistung ca.: 10.000km - 15.000km
Akkuleistung derzeit: ca. 4500 km, verbaut bei 25600km
KM Stand bis heute: 30.000
Verbrauch: ca.90¤/ 100km (Strom und Akkus) gerechnet auf die DERZEITIGE Akkuleistung





2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.09 17:54 durch ssalbach.


von vkp - am 23.07.2009 16:12
die 15V mü0ten sogar auf dem Akku stehen.
Dort steht dann meist:Cycle Use 14,7-15V Standby Use 13,8-14V

Du lädst ja nur kurz bis 15V dann schalter der LAder auf einen geringen Strom, dadurch fällt die Spannung dan sofort wieder auf 14V oder so....usw.
Such mal im Netz, da gibt es schöne Diagrame und Tabelle n:-)

@R.M.
Ich dachte aber schon, das die Gasungsspannung mit Hilfe der Kanäle funktioniert...an denen die Bläschen dann aufsteigen können und somit umschichten...

von Sven Salbach - am 23.07.2009 19:22
Hallo

Das Gas wird an den Polschienen rekombiniert und das Wasser wieder in den akku geleitet dadurch entsteht die Säureschichtung, wichtig ist also daß zum einen nicht mehr Gas entsteht als rekombiniert werden kann, zum anderen daß sich das Wasser wieder mit dem Elektrolyt vermischen kann.

Die Daten auf den Akkus sind mit Vorsicht zu genießen, meistens beziehen die sich nur auf einen bestimmten (kleinen) Ladestrom.

Gruß

Roman



von R.M - am 24.07.2009 17:19
Ich wiederspreche hier allen..... :rp:

Also Bleiakku braucht um schonend zu laden IU, d.h. bis zum erreichen der Gasungsspannung den lt. Hersteller max. zulässigen Ladestrom, dann wird die Spannung konstantiert und gewartet bis der Strom unter 1 - 2A gesunken ist, dann Abschaltung. Im zyklischen Gebrauch. Auch bei einem AGM Akku gibt es eine Säureschichtung die durch die Schwerkraft bedingt ist, auch der Kapilareffekt im Separator ist kein Garant für homogene Säuredichte. Die 15V sind ab und zu nicht schlecht, dann aber bei kleinem Strom, dies wird in der zweiten I-Phase der IUI Ladekurve gemacht. Man tut dies um genau dieses Problem der Säureschichtung zu beseitigen. Die Batterie gast ein wenig und vermengt Schwefelsäure und Wasser.Das Gas wird wie richtig erwähnt wieder rekombiniert. Allerdings sit dieser Effekt nicht zu 100% nutzbar, d.h. es geht immer ein wenig Wasser verloren im Laufe der Jahre.

Ich hatte es so verstanden, daß Du ein multplexenden Lader hast, also sollte es kein durch Fahren bedingtes Symetrieproblem sein. Hast Du die Akkus in letzter Zeit mal ratzekatze leer gefahren, wenn nicht, mach das mal und dann nachladen, es sollte sich bessern, falls nicht müssen wir da mal schauen. Ich komm dann mal vorbei und dann entladen wir alle mit 80A und checken mal die Kapazität und die Spannungslage der Akkus.


Gruß


Jens


von JB Elektronikdesign - am 24.07.2009 20:33
Hallo

Das mit dem leerfahren ist wohl das Problem, die Bleiakkus von uns haben ja recht lange gehalten, aber ich denke mal daß der Grat zwischen noch guter und schlechter Behandlung relativ schmal ist.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.07.2009 22:31
Eben, ich habe meien Akkus weder wirklich eingezykelt noch habe ich sie zwecks Pflege extra weit entladen...Und dennoch stehen sie jetzt nach ca. 12.000km gut gelagert für den Fall das es mit den Lifepos Probleme gibt,,,
Auch habe ich sehr selten mit mehr als 18A geladen....
Ich habe sie lediglich nie groß belastet, ok als sie neu wann schon ein wenig mehr, ich kann mich dann einfach nicht zusammenreißen:-)

von Sven Salbach - am 12.08.2009 18:33
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