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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
GDE, Bernd Schlueter, Andreas Friesecke, Peter End., R.M, Max E., Holger Keser

Wassernachfüllen bei Saft

Startbeitrag von GDE am 17.08.2009 07:47

Hallo,

habe meine 10 Blöcke STM 140 zur Zeit kurzgeschlossen stehen und möchte sie nun wieder zum Leben erwecken. Laut Manual von Saft mit 9 Ampere 22 Stunden (Spannung nach oben offen). Was ich jetzt nicht gefunden habe, ist, ob man danach Wasser nachfüllen kann/soll.

Danke
Gunther

Antworten:

Hallo Gunther,

- Wasser nachfüllen soll man nur nach Überladung (Ganz -Ganz-Vollladung).
- Wenn Du genügend Wasser drin hast, würde ich auf keinen Fall nachfüllen.

Wie hoch war denn Dein Wasserverbrauch mit dem NG3?

Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 17.08.2009 08:37
Hallo Andreas,

Wasserverbrauch kann ich nicht sagen. Die Akkus sind noch eingebaut und ich habe bisher noch nicht nachgefüllt, weil ich noch keine passenden Netzteile hatte.
Aber die Ladung mit 9 Ampere über 22 Stunden müsste doch eine Überladung sein. Dann könnte man doch Wasser nachfüllen.

Gruß
Gunther


von GDE - am 17.08.2009 08:44
Hallo Gunter.

Ich würde mich zum Nachfüllen nach der Voltzahl richten.

Laut Physikbuch ist eine NC-Einheit/Zelle bei 1,55V voll.

Wenn mann mit kleinem Strom weiter lädt (unbedingt Strom begrenzt!) dann bekommt man nach ein paar Stunden auch Voltzahlen über diesem Wert hin, die von deinem gewöhnlichen Ladegerät so nie erreicht werden (sollten).

Genau dann kannst du Wasser nachfüllen.

Wenn du zu früh Wasser nachfüllst "Kotzen" die Akkus das überflüssige Elektrolyt wieder aus wenn sie voll geladen werden, und das bedeutet dass sich die Konzentration der Lauge ändert was wiederum zu Kapazitätsverlusten führt.

Die ersten Zyklen nach der Tiefentladung sind recht "weich". Danach wird der Akku von Zyklus zu Zyklus besser "härter" in der Spannungslage.

Viel Spaß weiterhin und viel Glück beim Wiederbeleben.

Grüße aus Wuppertal

Holger

von Holger Keser - am 17.08.2009 19:13
Ich wette, nach der ersten Volladung steckt noch viel Wasser in den Platten. Das wird erst frei, wenn Du einige Zyklen voll durchzykliert hast. also, keine Hast! Die Zellen sollten aber gerade bedeckt sein, so weit darfst Du immer nachfüllen.

von Bernd Schlueter - am 18.08.2009 17:43
Bernd,

lies bitte aufmerksam, dann sparst Du Dir eine unbefriedigende Antwort.
Saft STM5-140 kann man nicht "ein bisschen" nachfüllen. Es geht nur "ganz voll".

Gruß
Andreas


von Andreas Friesecke - am 18.08.2009 19:05
Ehe Du lädst, sollten die "Platten" wenigstens von Lauge bedeckt sein, sonst kannst Du nicht vollladen.
Der freie Raum über den Platten reicht dann in jedem Fall aus, um die ansteigende Lauge beim Laden aufzunehmen...trockene Zellen kann man überhaupt nicht laden. So war das gemeint.

von Bernd Schlueter - am 19.08.2009 07:14
Hallo,

habe zum Laden und Wasserüberschuß noch eine Frage. Bei der Ladung steigt der Wasserspiegel, da das in den Platten gespeicherte Wasser aus den Platten austritt. Zudem entwickelt sich Wasserstoff. Dieser wird wohl durch die Wassereinfüllstutzen nach außen geleitet. Zudem tritt dort Lauge aus, wenn zu viel Lauge in den Akkus ist. Jetzt könnte man doch den einzelnen Akku mit einem T-Stück und zwei Schläuchen über dem Akku so verbinden, daß wenn Lauge austreten würde, dieses sich im Schlauch sammelt. Der Wasserstoff selber würde über ein T-Stück austreten können. Sobald die Akkus wieder die Lauge aufnehmen könnten, würde die Lauge aus dem Schlauch zurück laufen. Daß in dem Schlauch natürlich nicht Literweise die Lauge gesammelt werden kann ist klar. Aber dadurch könnte ein Laugenverlust nach dem Auffüllen verhindert werden.

Sinnvoll?

Danke
Gunther



von GDE - am 19.08.2009 07:52
So ähnlich habe ich es gemacht, aber das geht nur, wenn man auch an die Akkus drankommt.
Ich vermute, dass die grösste Verdünnung in der ersten Zelle geschieht, weil da das meiste Wasser durchfliesst. Man könnte dann einen geschlossenen Kreislauf aus allen Akkus machen und die austretende Flüssigkeit ein paar Mal durch die Akkus pumpen. Dadurch würde verhindert, dass einzelne Zellen dünnere Lauge enthalten als andere. Weil die schwere Lauge sich nach unten absetzen würde, wird im Idealfall am Ende nur noch Wasser gepumpt.

Ich habe das aber noch nicht ausprobiert, welche Pumpe ist Laugentauglich?
Olaf


von Max E. - am 19.08.2009 08:25
Hallo,

ich hätte jeden Akku einzeln "verschlaucht". So würde die Lauge bei jedem Akku gleich bleiben. Bei mir macht der letzte Akku im Verbund eher schlapp.

Gunther


von GDE - am 19.08.2009 08:33
Ich habe ganz vergessen, bei den Säften kannst Du gar nicht ohne weiteres den Laugenstand sehen. Also musst Du, komme was wolle, erst einmal vollladen und dann auffüllen. Möglicherweise fließt dann beim nächsten Vollladen die Lauge trotzdem über, weil soviel Wasser gefehlt hat, dass ein Teil der Platten aus der Lauge herausschauten, also gar nicht geladen werden konnten. Das wäre eine verzwickte Lage. Wenn man das Batteriegewicht vorher genau vergleichen könnte, könnte man in gewisser Weise ins Innere sehen. Ich weiß dann aber keinen vernünftigen Rat, außer, die Batteriegöttin milde zu stimmen.

von Bernd Schlueter - am 19.08.2009 19:50
Hallo

Bei den Luftgekühlten kann man den Laugenstand und die Platten sehen, einfach von der anderen Seite mit einer starken Lampe draufleuchten.


Gruß

Roman

von R.M - am 19.08.2009 20:37
Hallo,
das mit der Lampe funktioniert auch mit den wassergekühlten Safts.
Allerdings muß die Kühlflüssigkeit erst entfernt werden.

mfg
Peter

von Peter End. - am 20.08.2009 15:28
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