Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
15
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Multimegatrucker, Sven Salbach, DL1DUK, ManfredM, R.M, korbi, thegray, Bernd Schlueter, Max E.

17.000

Startbeitrag von ManfredM am 03.09.2009 18:57

So,
nach nunmehr 17000 Km und fast 3,5 Jahren zufriedener Zeit mit meinen CTM 100 Bleiern, kann ich nun doch langsam merken, dass die Akkus langsam nachlassen. Wenn ich nach 13 km stärker beschleunige, geht die letzte grüne Diode schon mal aus. ( fahren tue ich auf ebener Strecke dann noch mit drei. Ich denke, dass die noch deutlich einbrechen werden, wenn es wirklich kalt wird. ( fährt der EL eigendlich nochmit einer roten LED ? )
Eigendlich bin ich mit den Bleiern ganz zufrieden.
Verbessern könnte man aber wirklich die Federung insgesamt. Ich denke ich werde wie im ELWiki beschrieben die Rollerstoßdämpfer nachrüsten.
Auch am Vorderrad muss irgendwie etwas passieren. Es kann ja irgendwie nicht sein, dass nach Einbau eines neuen Reifens ( original !) das noch neue Profil an der Schraube der Abschleppöse schleift !!! ( die Abschleppöse hab ich dann nach Rückfrage bei der CCom und Montage eines neuen Federbeins doch demontiert ):confused:
Was mich aber wirklich reizt, und da frage ich mich wie ihr darüber denkt.

Für 13,5 km Fahrstrecke mal zwei also 27 km gesamt reizen mich irgendwie Lithium Akkus. Nach 13,5 Km kann ich übrigens zwischenladen !

Wenn man weniger Akkugewicht hat, braucht man wohl auch nicht solche Federungsexperimente !!

Wenn man die Geschwindigkeit gleichzeitig noch etwas erhöhen könnte, wäre das natürlich auch genial !

Was denkt ihr müsste an Ah reichen ( habe zur Zeit noch 36 Volt) eventuell Umbau auf 42 Volt ?
Welche Akkus ?
Oder bei Blei bleiben und warten, ob die Lipos noch deutlich günstiger werden ?

Danke für Eure Meinungen und Anregungen


Antworten:

Wenn Du so wenig fährst und mit Blei (wie icha auch) gut zurecht kommt, würde ich 60Ah Zellen nehmen....oder bei Blei bleiben....
Ich bin nur auf Lifepo umgestiegen weil es mich gereizt hat, KOMPLETT aufs EL um zu steigen und ich jetzt auch Strecken um 100km sicher bewältigen kann...ansonsten wäre iche rstmal noch bei Blei geblieben bin sichere Erkentnisse da sind....

von Sven Salbach - am 03.09.2009 19:52
Also als nicht Eller - sehe ich die Sache aus der Kosteneffizens und eigentlich hast du dir die Frage damit schon beantwortet.
Und wie du bestimmt schon nachlesen kontest - Balstellei auf 42 ist auch mit dem "kleinen" Regler möglich und bei 13,5 Km Blei war doch ausreichend und wenn du dann noch bei einem der hier im Forum tätigen noch einen fetten Lader (30>) für kleines Geld reinhängst wirst vielleicht noch einige KM aus den alten Akkus holen und kannst auch mal einen kurzen Ladestop einlegen.

Und dann die Bleier nicht mehr weit aber tief gehen, wenn die Preise fallen .... aber wer weis vielleicht haben viele auch unrecht und die Preise (Rohstoffe; Aufkäufe Oligopole; Massennachfrage weil doch ein paar Hersteller Fahrzeuge Serienmässig....; Patentklagen usw.) Wegen Nachfrage und Angebot die Preise nochmal kurzzeitig anziehen - Wer weis das schon !

Die Frage ist was kostet dich dein Lixx-Satz der auf der einen Seite reicht und auf der anderen die Option für mehr, weil Suchtgefahr (ich sage nur Multimegatrucker) + BMS-"Versicherung" (s. auch Multimega...) und einen geeigneten Lader - Aber da werden sicher noch einige tiefgründigere und erfahrenere Gesellen ihre Butter aus Brot streichen.
Und bedenke es gibt da noch keine Langzeiterfahrungen.

ps.Frage nicht Multimega.... der hat zuweilen einen Rush und wenn nicht den, dann einen Flashback evtl. in Kombination mit spastischen Ausfall der mimischen Muskulatur > :D

pss. das war natürlich ein "neidvoller" Scherz und mit positiven Gefühlen.

von thegray - am 03.09.2009 20:24

17.000 cm bis zur Bröl

Kleinere Batterien bedeuten natürlich auch eine höhere Strombelastung und damit eine kürzere Lebensdauer. Andererseits wird Dein Lader "fetter", wenn Du kleinere Akkus verwendest. Wenn Du dann nur die vollen Akkus stärker belastest und zwischenlädtst, könnte es sein, dass die Lebensdauer nicht einmal deutlich leidet.
Darüber gibt es anscheinend noch keine verlässlichen Aussagen.
Eigentlich brauchten wir ein zuverlässiges Diagramm für die Abschätzung der Lebensdauer, dass folgende Frage beantwortet:
Wenn man den Akku mit 4fachem Strom belastet, um wieviel darf man dann entladen, um die gleiche Lebensdauer wie bei der 1fachen Strombelastung zu erhalten?. Wenn vierfache Strombelastung und eine Entladung um nur 30% zur gleichen Lebensdauer wie bei 1facher Stroimbelastung und 70% Entladung führen würde, wären sogar 40 Ah- Lions für Dich diskutabel. Dann allerdings ein paar Sandsäcke zuladen, damit das Cityel nicht abhebt.
Mal rechnen: 11 40 Ah-Lions kosten ca 500 bis 1000 Euro. Bei 120 Ampere Überlastung könnten die möglicherweise bald in Flammen aufgehen, oder, bei der kurzen Fahrstrecke, auch durchhalten. Da sollte man vielleicht doch genauere Daten haben. Svens 60Ah-Bleiempfehlung beinhaltet wahrscheinlich schon entsprechende Erfahrungen.
Elektrohelikopterpiloten bevorzugen Lipos, die sind nur völlig undiskutabel teuer. Sonst würden bei Deinen 20 Minuten Fahrzeit auch 20 Ah-Lipos genügen...

Die Priusakkus sind NiMhs und werden nach meiner ziemlich aus der Luft gegriffenen Abschätzung mit 30C belastet, aber nur um maximal 20% geleert, halten dafür erstaunlich lange...

Testkaninchen werden also dringend gesucht. Johannes hat für uns schon ganz schön gemümmelt.
Ganz so tief entladen sollte frau demnach nicht.

Mal eine möglicherweise völlig falsche These aufstellen:
Die sinnvolle Ah-Zahl reduziert sich mit der Wurzel aus der Fahrstrecke:
100 Ah für 50km. 40 Ah für 13,5km. Vorsicht! das ist keine Empfehlung, sondern evtl. ein sehr teurer und falscher Rat!!
Kann man nicht mit einem Spielzeugauto und ganz kleinen Batterien den entsprechenden Test machen? Johannes? Statt zum torro in Barcelona zum Goldfischteich an der Bröl?



von Bernd Schlueter - am 04.09.2009 06:27

Re: 17.000 cm bis zur Bröl

ich rede von 60Ah Lifepo nicht von 60Ah Blei!!
Die 100Ah Blei sind schon sinnvoll!!
Und wenn er mit den Bleiern eine vernünftige Lebensdauer geschafft hat, dann reichen die 60Ah Liefepo satt aus.

von Sven Salbach - am 04.09.2009 06:58
Hallo Manfred,
waren das die günstigen CT100 von CTM oder andere? Gibts ja mehrerere... ;)

von korbi - am 04.09.2009 10:15
Hi,
bei meinen CTM Akkus handelte es sich um die original von CC vertriebenen.

Ja ich denke, dass ich mit 60 Ah Litiumakkus hinkommen müsste.
Das tolle wäre ja wie gesagt das geringe Gewicht und bessere Hochstromfähigkeit.

Würde dann gern ebenfalls die Übersetzung ändern, so dass man eventuell 60-70 km/h fahren kann !! ( Macht das der Trige ? )

Es scheut mich zur Zeit noch der Preis für die Lithiumzellen ( und das ich ein neues Ladegerät mit BM benötige) aber bei unter 1000 Euronen würde ich mir das schon langsam überlegen.

Bin mir nur einfach noch nicht schlüssig ob ich noch einmal 400 ¤ für Blei ausgeben soll.

von ManfredM - am 04.09.2009 11:00
Wenn schon über einen kleinen LiFePo Akku nachgedacht wird, dann sollte er wenigstens eine hohe Strombelastbarkeit haben ( min. 5C Dauer )

Ich habe mit einem Headway 12V/10Ah LiFePo Akku einen kalten 2l- Dieselmotor gestartet. Versuch das mal mit der 60Ah Zelle von Thundersky/Skyenergy ...es könnte gerade so gehen.

Gruss
Olaf



von Max E. - am 04.09.2009 11:03
Hallo ManfredM,

für 13,5 km Fahrstrecke, zwischenladen und 13,5 km retour? :D

Ich würde 12xLFP 100Ah LiFePo4 von Thundersky nehmen, einmal pro Woche laden und die nächsten 4 bis 5000 Zyklen fahren.
135km kommst du locker mit den 100er.
So hättest du pro Woche einen vollen Zyklus.
Das wären dann 135km mal 5000 Vollzyklen = 675.000km in 25.000 Tagen = 68,49 Jahre

Die Suchtgefahr, die Thegray angesprochen hat trifft bei mir jedenfalls zu und so wird aus den 68 Jahren schnell weniger...

Obwohl... selbst bei einem Vollzyklus pro Tag wären es 5000 Tage >>> Sprich: 13,7 Jahre die dich deine 100er begleiten und haben dann noch vielleicht 70%...???!!!

40Ah Zellen täten es aber auch. diese hier zum Beispiel... :rp: Allerdings würde ich dann zwei Parallel und 12 dieser Pärchen in Serie nehmen. Vorher würde ich diese Minimalkonfiguration aber erstmal ausprobieren. Vielleicht reichen die 40er für 13,5km... :confused:

Eine Interessante Möglichkeit wäre auch, mal verschiedene Kapazitäten parallel zueinander zu betreiben. Wie wäre es denn mit 12 mal 60Ah und ruhig später je eine 40er parallel dazu packen? Später in Serie dazu packen halte ich für keine gute Idee...

Lader gibt es reichlich... z.B. Benning Tebe (dings) 1800... Coole Sache. Die lassen sich perfekt einjustieren. BMS, wie Roman bereits sagt, einmalige Anschaffung...

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 04.09.2009 13:21
Hallo Johannes leider wird nichts aus Deinem 68 Jahren , da die Zellen schon in 10% dieser Zeit Ihre Lifetime erreicht haben.

Da man Sie aber mit 3C belasten kann 3 mal 40 sind 120A wären bei der kürze der Strecke die 40A Zellen bestimmt ausreichend.
Dazu kommt noch , das das EL dann keine 200kg mehr wiegt. Auch der normale Fahrstrom wird sich dann bei etwa 1C bewegen.

Das ist meiner Meinung der beste Kompromiss zwischen Preis und Leistung. Da Du dann auch mit 70% DOD rechnen kannst , kannst Du Sie einmal am Tag laden und wirst einige Jahre Freude haben.

Größere Zellen haben bei Dir dann nur zur gleichen Zeit das " Zeitliche" gesegnet. Die Lebensdauer wird mal mit 4 - 6 und mal mit 6 - 8 Jahre angegeben.

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 04.09.2009 14:12
Aber der Umbauaufwand um die 100Ah Zellen zu verbauen ist in diesem Fall nicht gerechtfertigt....
Daher 60Ah und fedich

von Sven Salbach - am 04.09.2009 14:32
Hallo

Nachteil der kleinen Akkus wenn du sie Modellbaumäßig belastest ist die Lebensdauer mehr als 100 Zyklen hat da bis jetzt bei mir keiner gehalten, nach etwa 50 Zyklen nimmt die Leistungfähigkeit schon ab.

60Ah Akkus kurzfristig mit 120A zu belasten halte ich für unkritisch.


Gruß

Roman

von R.M - am 04.09.2009 16:48
Zitat
DL1DUK
Hallo Johannes leider wird nichts aus Deinem 68 Jahren , da die Zellen schon in 10% dieser Zeit Ihre Lifetime erreicht haben.


Hallo Frank,

ich war mir bereits vorher darüber im klaren, dass es so ist wie du schreibst. Trotzdem, danke für den Hinweis.

Es geht also, wenn man von der Lebensdauer spricht, bei Lixxx, eigentlich nur um die Kalendarische-Lebensdauer. Normalsterbliche werden die 4-5000 Zyklen nicht erreichen. Das wollte ich mit den 68 Jahren provozierend klarstellen.
Man bräuchte täglich zwei 70%-Zyklen um den Satz Lithium vor erreichen des Time-death (evt. 6 Jahre) am Zyklen-Death sterben zu sehen....

Daraus resultierend lohnt die Anschaffung von 100Ah Lithium Batterien bei einer Fahrstrecke von 2x13,5 km auf gar keinen Fall.

Denn: Es würden in den 220-240 Tagen im Jahr maximal 6500 Kilometer gefahren. Das wären in 6 Jahren nur 38880 km.

675.000km hätte er fahren können... Er nutzt die Lithiums aber nur für 39.000 km.
Das macht 5,75 Prozent.

Wer mit Lithium fährt sollte auch fahren, laden, fahren, laden und immer weiter fahren... !!!

Wie die Rechnung mit 40Ah oder 60Ah aussieht, kann sich ja jeder selbst ausrechnen...

Grüße
Johannes

PS. Ich fahre täglich 80 Kilometer mit den LCP-200Ah Time-Death (3-4-6 Jahre??? mhhh keine Ahnung) Zyklen-Death (lt. Hersteller 2000 bei 70%DOD)... wir werden es bestimmt erleben :D

von Multimegatrucker - am 04.09.2009 17:57
Hallo Johannes..

War mir schon klar , das die 68 " Augenzwinkend " geschrieben war. Aber für einige Mitleser , die neu sind , vielleicht nicht gleich erkennbar.
Du hast Deine Lithium ja schon paar mal recht leer gequält wie ich auf der Barcelona Tour gelesen habe. Dann sind es doch auch LIon.
Life sollen ja noch paar Zyklen mehr schaffen.

Na ich bin ja auch schon gespannt , wie lange so die Lithium halten.

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 05.09.2009 07:12
Schön Frank, dass du es verstanden hast :D ,

und da will ich mal hoffen, dass es auch die vielen "neuen" Mitleser verstehen. Schöner wäre es aber, wenn sich die vielen Mitleser aktiv beteiligen würden und Fragen stellen wenn sie etwas nicht verstehen!!! Wir beißen doch nicht... :rp:

Das "gequäle" meiner Lithium-Cobalt-Zellen auf der Barcelona-Tour ist leider falsch rüber gekommen.
Es ging in erster Linie darum, dass ich auf der Hinfahrt (kurz hinter Lion)** mein Zivan NG3 zerstört hatte und ab diesem Zeitpunkt nur noch mit dem Drehstromlader NG9 vorlieb nehmen konnte.
Dieser NG9-Lader benötigt eine Gegenspannung von mindestens 41 Volt. Bei 35 Volt wären meine 12 LCP leer gewesen (3V pro Zelle). Ich hatte aber noch 39 Volt und mein Lader wollte demnach nicht anspringen.
Dieser Umstand hatte einwenig zur allseitigen Verwirrung gesorgt. Meine Zellen waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. :cool:

**: Zufall oder was??? :eek:

Zurück zum Thema:

2000 Zyklen 70%DOD können meine LCP200Ah. 100% wären etwa 220km, dementsprechend 70% etwa 150 Kilometer. Bei 2000 Zyklen wären das 300.000km. Bei einer täglichen Distanz von 80km aufs Jahr gesehen 29200km und in 6 Jahren etwa 175.200km...

Auch ich muss dem Zeit-Tod (Time-Death) meiner Zellen in die Augen sehen...Die vollen Zyklen werde auch ich nicht schaffen.

Noch nicht Spruchreif: Wer hat Lust auf Barcelona nächstes Jahr? Von Deutschland zur Solar-Ralley-Phebus-2010 Barcelona... In spätestens 2 Wochen bekomme ich einen Wink der Organisatoren :spos:

Beste Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 05.09.2009 09:33
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.