Bleiakus mit Balancer Laden

Startbeitrag von ba0547 am 23.12.2009 21:24

Nabend zusammen,

nachdem ich meinen guten china roller mittlerweile aus eigener kraft zum laufen bekommen habe, suche ich nach einer möglichkeit die 4 bleiakkus mit vermutlich 30ah ordentlich zu laden. habe hier bei den kleinanzeigen folgendes teil gefunden: [www.elektroauto-forum.de]
gibt es zu diesem teil erfahrungen?
braucht man dazu ein "richtiges" Ladegerät oder reicht eine konstantspannungsquelle aus?

gibt es andere alternativen meine 4 akkus "vernünftig" geladen zu bekommen?

primäre stromquelle soll erst mal dieses teil hier sein: [cgi.ebay.com]

servus, harald.

Antworten:

Der von dier zitierte Balancer.... ich lasse grade nochmals die Beschreibung revue.....ist ein ich will mal sagen ein "Seriel-Lader".

1. Ist dein 48V Netzteil nicht geeignet
2.und die Ladezeit wird lange sein!

Wenn man es als "nur" Balancer nach abgeschloßenen std56V Ladevorgang benuzen möchte - gut funktion sicher und einfach zu verstehen und fehlersuche ist auch einfach. Zumal wenn dort die so gennanten Blei-Si. Akkus verbaut sein solten die ohne hin Temp. Kompensiert nach Notwendigkeit bis 15Volt geladen werden und so manche 48Volt-Versorger da Spg.-mässig überfordert ist. (oder bei 60Nenn. die Endspannung bei 75V sein könnte sowie so!)

Also der Balancer mit einem 12-15Volt Netzteil den/oder beide man mit den entsprechenden Parametern (Kennline) füttert - kann nicht falsch sein.

Könnte für einen Gelegenheitsfahrer auch alleine verwendet werden - wenn die viel längere Ladezeit kein Thema ist, was sich ja auch mit einem fetten 12Volt 30A SNT wieder......im Sinne ob jetzt 48V/4A (Origina) oder 12V/30A mit Serieler Ladung macht nach >2Stunden auch kein Unterschied. Aber dran denken .....wenn es die besagten Akkus sind, es sind Gel - nie Gasen.

Wäre die Fragestellung kann der Balancer Tmp. für jeden Block berücksichtigen?
Das so wie ich dich ein Schätze (sowas von einem Viech mit Hörnern), wird der sich ergebene Kabelverschlag dann auch keine Hürde sein.

Und nach der "kugelhaufen"-These/Betrachtung PB auch mit Strömen geladen werden sollten mit den sie auch entladen werden. Die letzte Variante wohl auch die interesanteste da ein 12Volt/20-30A SNT erheblich einfacher und vor allen auch billiger zu besorgen ist als eins mit 48 oder mehr Volt und man ein Teil der nicht unerheblichen Balancerkosten (weil auch Handmanufaktur eben) wieder rausholt.

von thegray - am 23.12.2009 23:47
Hallo Harald,

die gleiche 48V-Stromquelle benutze ich auch um meinen Sohn seinen China-Roller (48V/12Ah)
zu laden.
Dieser Lader hat die Eigenart bei einer eingestellten Ausgangsspannung von über 52V sich nach 3 Sekunden auszuschalten. Er geht dann sofort wieder an und so wiederholt sich das ganze Tagelang.
Das macht er jetzt schon mit kurzen Unterbrechungen seit über 18 Monate.
Den Batterien scheint dies sehr gut zu tun, obwohl ich nicht an die im Datenblatt geforderten 14,4V
pro Batt. herankomme.

Was macht dein Projekt mit den HP-Geräten?

Nachträglich noch ein frohes Fest wünscht euch Allen:

Peter



von Peter End. - am 25.12.2009 09:14
nabend peter,

habe die ladespannung bei dem teil auf max eingestellt, irgendwas über 56 Volt. ich glaube mein chinalader macht genau das selbe wie deiner. hab mal ein strommessgerät angeschlossen, das hat total rumgesponnen. rauf und runter. stromzange zeigte am anfang ca. 7 A ladestrom an, nach 2 stunden noch ca. 3A. Laden scheint zu funtkionieren. Der 1 KW Roller geht ab wie sau.. Hätte nicht gedacht das man aus so einem kleinen mötörchen soviel rasubekommt. mal sehn ob das auch bei längeren strecken so bleibt oder das teil mal abraucht wenns berg hoch geht. hab dem teil einen kelly keb48301 spendiert nachdem der orginal controller total abgeraucht war, keine ahnung wie peter jügens das teil eingestellt hat. allerdings ist die höchstgeschwindigkeit noch etwas mager (ca. 45 km/h, Tacho). der kelly ist für den roller viel zu groß dimensioniert. kann ich jedenfalls nach oben noch bisschen mit anderem motor spielen.

mit hp geräten hab ich leider noch keinen endgültigen erfolg zu verzeichnen. hab gebrückt was zu brücken geht. mit widerständen probiert. das original hp teil gemessen in dem das teil steckt. mit hp kontakt aufgenommen, mit emerson kontakt aufgenommen, alle möglichen händler kontaktiert die die dinger verkaufen, kumpel gefragt ob der mal was machen will. nix zu wollen. gebe aber noch nicht auf. bin gerade dabei das ding intern zu vermessen. gehen nur 3x3 stecker von dem hinteren kontaktigel zum eigentlichen lader. vielleicht kann man intern was brücken, löten damit das blöde ding läuft.

wünsche ebenfalls noch allen hier ein schönes restliches weihnachtsfest.

servus, harald.


von ba0547 - am 25.12.2009 19:28
nochwas vergessen...

könnte man nicht auch einen benning zum laden der 30Ah Bleibatterien nehmen können? Du hast doch gesagt das du die Dinger bis 72Volt hochdrehen kannst. Sollte doch bequem für die 14,4 Volt Blockspannung ausreichen?

Servus, Harald.

von ba0547 - am 25.12.2009 19:40
Hallo Harald,
nein, 72V geht nicht. Max. 70V sind möglich. Ist von Gerät zu Gerät verschieden.
Aber das reicht trotzdem schon lange für deine Anwendung.

Für Blei-Akkus kannst du den Benning sicher verwenden. Allerdings wollen Diese nach erreichen der Ladeschlussspannung mit einer niedrigeren Erhaltungsladespannung weiter geladen werden.
Das ist mit den Benning"s nicht so einfach möglich. Aber dein 350W-Gerät kann dies ja auch nicht.
Dann müßtest du aber noch bedenken, daß 30A Ladestrom für die 30Ah-Batterien vielleicht etwas zu viel sind. Der Strom lässt sich aber bei den Bennings auch herunterregeln. Leider nicht an den frontseitigen Potis.

mfG
Peter

von Peter End. - am 25.12.2009 20:34
nabend peter,

weiss schon, die bleidinger wollen erst 2,4 volt zellenspannung, dann 2,3 oder 2,35 nachdem die 2,4 mal erreicht wurden. denke das ist alles nur theoretisch möglich, im laborbetrieb wo man die einzelzellenspannung abgreifen kann. meine jetzigen akkus sind im prinzip neu aber durch die chinesische ladung und verschaltung haben die scheinbar schon schaden genommen. die haben vergessen einen DC/DC wandler einzubauen und haben die 12 volt einfach an einem block abgenommen. das der natürlich extrem wegdriftet ist wohl klar.

nach andreas eichner und bernd kürten ist es kein problem die akkus mit hohen strömen zu laden (kugelhaufenmodell). Es ist nur wichtig das die zellenspannung nicht zu hoch wird. dazu wollte ich den balancer oder irgendwas ähnliches wo man zumindest die blockspannung abgreift und regelt.
hab meinen benning von s.mandic. keine ahnung wie weit der von der spannung her hoch zu regeln geht. meinst ich bekomm den selber geändert um die Spannung auf ca. max. 60 volt eingestellt zu bekommen? könnt ich dich evtl. mal nach den feiertagen anrufen?

servus, harald.

von ba0547 - am 25.12.2009 21:36
Hallo Harald,
du hast Post!

mfG
Peter

von Peter End. - am 26.12.2009 14:49
nabend peter,

du hast jetzt auch post. hp lader scheint zu laufen.. mehr in deinem postfach..

servus, Harald.

von ba0547 - am 26.12.2009 22:59
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