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elweb Batterie
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62
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
inoculator, Bernd Schlueter, Halreuther, R.M, Sven Salbach, Josef Fenk, Multimegatrucker, Lecki, Manfred aus ObB, Ben-EL

Die Akkuweiche... aus dem "Strombegrenzer mal anders"

Startbeitrag von inoculator am 18.01.2010 22:22

Hallo zusammen,
ich mache mal einen neuen Thread dafür auf.
Es zwar ein sehr spezielles Thema, aber wir sind hier ja alle sehr speziell ;-)

Also, mein Ehrgeiz kennt diesesmal keine wirklichen Grenzen. Nicht nur, daß ich langsam wieder in die Elektronik zurückfinde, nein, es ist auch das Ziel die Betaphase mit einem Reifen Produkt zu beenden.

Heute war Messtag bei Sascha. So ein Oskar ist doch Gold wert.
Die Grundschaltung funktioniert -auch wenn immer noch kein Kühlkörper installiert ist.
Allerdings auch nach Stabilisierung der Schwingungen, kamen wir auf keinen grünen Zweig -dafür auf einen weiteren defekten OPAMP.

Dafür wissen wir jetzt die Ursachen für die Schwingung:

Der OPAMP ist gnadenlos überlastet. Und das obwohl ich einen Darlington für den Treiber zwischengeschaltet habe.
Zunächst haben wir die Schwingung mit einem 1000µF Elko beseitigt.
Danach kommte der OPAMP tatsächlich sauber arbeiten. Bis Last auf die Sache kam. Da war dann aus mit lustig.

Ich hänge jetzt seit ein paar Stunden vor den Listen von Conrad und Co und suche einen NPN Transistor, der mit 50mA IB gesättigt ist -also etwa bei 25mA arbeitet; und dabei im Ausgang (Ie) 4A macht.
Wir reden also von einem Verstärkungsfaktor von 160. Dabei muss der Transistor 100V Uce können.

Momentan denke ich darüber nach, ob ich einen MOS-Fet mit n-Kanal nehme. Aber ich bin noch nicht sicher mit den Werten. Immerhin wäre der OPAMP dann Leistungsfrei.

Och men-o.... Warum bin ich nur aus der Elektronik raus gegangen. Scheiß EDV... Wird eh alles nach Indien ausgelagert.

;-)

Gruss

Carsten

Leider habe ich noch nichts passendes gefunden.

Die 50 interessantesten Antworten:

Hier ist mal ein Bild, der aktuellen Version:


Der Transistor T4 existiert noch nicht. Der ist "virtuell" als zweiter Treiber eingesetzt.
T3 ist der aktuelle Darlington. Eigendlich schon ein Hammer, aber für den OPAMP mit 50mA noch zu offen.

Jetzt habe ich inzwischen schon ein wenig geforstet und einen IRL510 ausfindig gemacht.
Den würde ich als Ersatz für den Treiber T3 einsetzen -T4 ist dann wieder überflüssig.
Der IRL510 -hier das Datenblatt; macht 5,6A bei 10V Ugs brauchen tue ich nur 3A für die drei 2N3773 (T1).

Jetzt kommt dann noch die Gretchenfrage:
Wieviel Watt muss der IRL dann abkönnen?
Also ich rechne:
Uemax=58,8V
Iamax=20A
Idsmax=3A @ Iamax
Uamin=0V
UbeT1=1V @ Iamax
UdsT3=Uemax-Uamin-UbeT1=57,8V
PT3=UdsT3 x Idsmax = 173,4W
Ist das so, oder verhaue ich mich jetzt komplett?

Vieleicht sollte ich Uamin anheben auf das Niveau von Ptot an T1?
Also
PtotT1 = 3 x 150W = 450W
Iamax=20A
UceT1max=PtotT1 / Iamax = 450W / 20A = 22,5V
Uamin=Uemax - UceT1max = 58,8V - 22,5V = 36,3V

Dann wäre PtotT3 nur noch
(58,8V-36,3V-1V) x 3A = 64,5W

hmm... immer noch heftig.
43W kann der IRL510.

Au weia... entweder liege ich meilenweit daneben, oder ich entwickel gerade eine Standheizung für das EL.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 18.01.2010 23:00
Hallo Carsten,

da hast Du mit dem OPamp aber einen Turbo "I-Regler" gebaut, kein Wunder dass der schwingt.
Ein Widerstand vor C1 und einer vor dem Invertierenden Eingang!!!

Schau mal hier:

I-Regler


PI-Regler

Gruß

Uwe

P.S.: MOSFETs als Längsregler haben deutlich höhere Verluste als Bipolare Transistoren,
das wird dann wirklich langsam eine Standheizung.


von Lecki - am 19.01.2010 01:04
Hallo Uwe,

leider sind Deine Bilder nicht sichtbar.

[EDIT]
Habe die Bilder über die Eingeschaften gefunden.
Du hast den PID vergessen ;-)
Die Schaltungen sind mir schon bekannt. PIDs habe ich in meiner Abschlussprüfung berechnen und bauen dürfen. Der Schnelle I-Regler ist beim Linearregler gewünscht. Natürlich kann ich das überschwingen durch P Anteile dämpfen, der Schuss kann bei bestimmten Lastverhalten aber auch nach hinten losgehen. Da kann der OP lieber in der Reglung etwas Schwingen und ich packe im Ausgang eine Tantal zu Elko Dämpfung rein.
In diesem speziellen Anwendungsfall ist ein leichtes Schwingen von Ua auch nicht wirklich schlimm. Dort wird schließlich ein übergroßer ELKO angeschlossen -aka Akku.
[/EDIT]

Also was das Schwingen anbelangt, daß Ding hat VOR dem Einbau der Kondensatoren geschwungen. Danach nicht mehr.

Diese Nacht ist mir allerdings noch etwas anderes aufgefallen:

Der OP wird über die Zehnerdiode auf 30V gegen Minus gehalten.
Daraus folgt doch, daß der Output nicht höher, als diese 30V sein kann.

Wenn ich jetzt die Masche über T3 - T1 -R2 -RLast bzw. R3 und R5 rechne, komme ich ab einer Spannung von etwa 28V nicht mehr auf die nötige Differenz zum Öffnen des T3 -kann mir jemand folgen?


Mit anderen Worten, ich kann da noch so fette Darlingtons oder andere Treiber reinhängen, das ding wird niemals über besagt 28V kommen.

Also muss ich den OP "höher" legen -Pimp my OPAMP.

Wenn ich jetzt die Zehner D3 auf +Ue und den Widerstand R6 runter nach -Ue lege -also D3 und R6 tausche. Entsprechend muss der +Vcc auf +Ue und der -Vcc zwischen D3 und R6.

Damit läge der D2 zwischen +Ue und +Ue-Ud3, könnte also Eingangspannungen ab >31V regeln.
Hmm... aber was passiert dann an den Eingängen...???
Die Referenzspannung an D1 muss angehoben werden. Das kann nur erreichen, wenn ich D1 an -Vcc und vor R6 lege. Das Poti R4 bleibt parallel zu D1. Der Spannungsteiler für Ua muss dann also auch vor R6 mit R5 verbunden und entsprechend des Spannungsganges neu berechnet werden.

Damit wären alle Potentiale am D2 auf +Ue zu +Ue-30V und somit für den OP nicht >Vcc.
Diese Beschaltung würde dann auch Uamin aus der Leistungsberechnung mit 36,3V entsprechen.

Ich werde zunächst einmal diese Anpassungen heute Nachmittag verlöten, es sei denn, jemand schreit "Halt -das explodiert!" ;-)

lötende Grüße

Carsten

von inoculator - am 19.01.2010 07:32
Zitat
inoculator
Hallo Uwe,

leider sind Deine Bilder nicht sichtbar.


Deshalb sollte man halt auch angeben woher ist Rechtlich besser

und falls kein



Quelle [www.roboternetz.de]

Bild immer noch nachzuvollziehen und nicht einfach wo gegklaut

von Manfred aus ObB - am 19.01.2010 08:12
Hallo,

pimp my OPamp hört sich gut an, ich würde den LM675 nehmen.
Der kann 60V und 3A Ausgangsstrom und hat ein TO-220 Gehäuse,
welcher man sehr gut mit einem Kühlkörper versehen kann.

Zu dem I-Regler, schau mal hier:

Quelle: [www.8ung.at]

@Manfred:

Nachts um 2 kann es schon mal sein das man anstatt eines Links ein Bild einfügt.
Das Bild ist aber nicht geklaut, lag nämlich nicht auf meinem Server und ich habe
es schon in den 80ziger Jahren in einem Fachbuch gesehen. Aber nächtes mal
schreib ich nur: “schau mal bei images.google.de mit dem Suchbegriff "I-Regler OP"
vorbei“.

Gruß

Uwe

Sollte diese Antwort ihr Wissen bereichern, denken Sie bitte daran in Ihrem Gehirn
auch die Quelle: www.elweb.de mit dieser Information zu verknüpfen.


von Lecki - am 19.01.2010 10:53
Hi Thomas,

hey... die Platine liegt hier.
Ich muss nur mal wieder an den Lötkolben.

Leider war mein Ziel (18.01) ja nun an dem blöden 30V Fehler gescheitert.

Ich denke, daß ich am WE spätestens das neue Layout vor mir habe.

Dann geht es zurück an den Messplatz.

Bis dahin

Carsten

von inoculator - am 21.01.2010 21:18
Moin,

gute Sache das.

ich bin Dienstag mal 242 km am Tag gefahren und habe nu vor meinen
Hauptakku auf 54V aufzurüsten.
Dann bräuchte Ich auch so'n Platinchen, um meine
50,4V-Zusatzpäcks direkt von Anfang an mit
dranzuklemmen.

Wird die Schaltung verschiedene Ströme können ?
So wie ich im alten Fred gepostet habe ?
20 - 40 - 60
Oder ne ähnliche Teilung ?

Grüßle - Thomas

von Halreuther - am 23.01.2010 11:04
Mahlzeit Thomas,

Die Strombegrenzung ist momentan für 20A geplant, wird aber auch nochmal ein Thema für sich.
Die Transistoren können theoretisch jeder 16A, so das bis 45A alles möglich ist.

Es hängt stark von dem Spannungsgefälle ab. Je höher die Differenz, desto weniger Strom darf fließen.

Wenn die Schaltung vom Preis aber in diesem Segment bleibt, sollte es kein Problem sein, pro 20Ah Packet eine Platine zu fahren.

Mal sehen.

Gruss

Carsten


von inoculator - am 23.01.2010 11:17

Seid Ihr des Wahnsinns?

Jetzt sehe ich erst, worum es sich hier handelt. Also, die Strombegrenzung besteht zunächst einmal aus einem n-Kanal Mosfet, einem Widerstand= Draht zur Strombegrenzung, einem kleinen Transistor, und zwei weiterenh Widerständen, fertig. Damit können wir aber noch nicht genug Strom schaufeln und dabei den Transistor voll ausnutzen.
Es kommen noch mindestens ein Widerstand und ein NTC-Widerstand hinzu, der mit dem Transistor wärmemäßig eng verbunden wird, damit der Transistor mit der Erwärmung den strom reduziert und nicht durchbrennt.
Keine Kondensatoren, da schwingt nichts.
Untersteht Euch, da noch weitere Transistoren oder gar einen OP einzusetzen! Es sei denn, Ihr wollt einen Schaltregler ohne Energieverlust bauen. Da möchte ich aber gerne bei sein. Schaltungsmäßig ist da nicht viel mehr Aufwand, aber das Ding könnte auch wild zu schwingen anfangen und den Transistor zerstören. Ich brauche einen fast beliebigen mosfet mit mindestens 150 watt Verlustleistung, den billgsten wo gipt am klavier. Bis auf Strom nach Leverkusen und einem Kühlblech ist alles andere vorhanden.
Dat Source von dat mosfet kommt über den Widerstandsdraht an dat Minus von dat Zusatzakku, dat drain an dat minus von dat Zittiäll.Dat Plus von dat eine kütt an dat Plus von dat angere. Zwischen gate und plus einen 50 kOhm-Widerstand. Kollektor Zusatztransistor ans Gate, Emitter an minus zusatzakku. Die Basis über einen 100Ohm-Widerstand an dat source und dat Widerstandsdraht. Fast fertich. Bis auf die Temperaturgeschichte.
Kine weiteren aktiven Bauelemente, sonst bekommen wir über 90 Grad Phasenverschiebung und dann Prost Malzeit. Für nen Schaltregler natürlich mehr als 90 grad, sonst schwinkts nich. Dann muss auch noch ne Diode herein. Kütt noch.

von Bernd Schlueter - am 23.01.2010 13:25

Re: Seid Ihr des Wahnsinns?

Wat??? Bernd... wo issn da ne N-Kanal MOssy???

Dat ist ein Darlington und ein "virtueller" 450W Leistungs 2N (3 x 16A) Transistor.

Nix Mossy.

Ich habe über einen Mossy spekuliert, aber mittlerweile eine andere Ursache gefunden, warum es nciht klappt.

Und NOCHMAL:

Ohne Kondensatoren: Schaltung schwingt
Mit Kondensatoren: Schaltung schwingt ___NICHT___!

Gruss

Carsten

von inoculator - am 23.01.2010 14:20

Re: Seid Ihr des Wahnsinns?

Klar, kannst Du dem Kreis mit Kondensatoren das Schwingen abgewöhnen. Du kommst mit dem Darlington auch unter 0,5 Volt Spannungsverlust. Der Darlington ist ein npn, wie der n-Kanal Mosfet ähnlich: Deshalb kommt der Transistor auch zwischen die beiden Minuspole, nicht, wie üblich, an die postiven seiten der Batterien. n-Kanal-Mosfets sind billiger, stabiler und weiter verbreitet. Liegt an den Dotierungsmaterialien und den Restatomen nach der Siliziumreinigung.
Mosfets für unter 1 Euro haben Verlustleistungen jenseits von 150 Watt, bei 150 Grad oft noch 100 Watt.
Vorsicht, in der Zeichnung ganz oben hast Du den npn-Darlington an die Plusseiten gesetzt! Dann liegt an der Basis die falsche Polarität an!



von Bernd Schlueter - am 23.01.2010 17:41

Re: Seid Ihr des Wahnsinns?

Hallo Bernd,

NPN = Positive Basis
PNP = Negative Basis

Das ist schon richtig so.

Wenn ich die Leistungstransistoren in den Minus lege, habe ihc zwar nicht mehr das Problem, daß der OP hochgehoben werden muss -wegen der 30V; aber Ich muss Minus und Minus voneinander isolieren. Das halte ich in dem Verwendungsbereich für kritischer.
Hier handelt es sich ja nicht um ein geschlossenes Labornetzteil.

so.. und jetzt werfe ich mal den Lötkolben an -mir ist kalt.

Gruss

Carsten


von inoculator - am 24.01.2010 10:05

Re: Die Akkuweiche... Status

Hallo zusammen,

ach neee... ist das alles eine ... naja... dieses braune Zeugs, was hinten raus kommt.

Den OPAmp mal "eben" hochziehen war nciht so einfach.
Der R6, welcher nun als Trenner zu Masse dient, ist dafür zu groß und zu schwach.
Er wird richtig warm und an der 30V Z-Diode kommen dann nur 12V zum Tragen.

Also nochmal von Vorne.

Ich habe die Schaltung auch mal als "Minus"-Geregelt gezeichnet. Aber da komme ich noch nicht wirklich mit klar. Vor allem die Strombegrenzung macht mir dann zu Schaffen.

Also, Thomas, tut mir leid, wir müssen Beide auf das Ergebnis warten.

Ich werde jetzt mal versuchen, eine Treiberstufe runter auf 30V zu ziehen und von dort das Signal für den Darlington zu steuern. Dafür werden nur ein Transistor und 2 Widerstände dazukommen. Es muss halt nur genau berechnet werden.

Ich bleibe dran.

PS: das war mein Layout für das Hhochziehen" des OPAmp:


Bis dann

Carsten

von inoculator - am 24.01.2010 14:00

Re: Die Akkuweiche... Status

Hallo Bernd,

mit pNp habe ich es nicht so.
Ich bin positives Rechnen gewöhnt ;-)

Außerdem haben pnp's immer eine schlechtere Temperatur - Leistungskurve und sind auch an der Basis weicher.

Naja... mal sehen... erstmal muss ich ans Rechenbrett -oder heißt das nun Rechnenbrett, oder Rächenbrett.... *grübel*

;-)

Carsten

von inoculator - am 24.01.2010 14:41

Akkuweiche gegen weiche Akkus

Wieso musst Du unbedingt Masse mit Masse verbinden? Hat das Cityel überhaupt eine negative Erde? oder ist da nicht alles gleichberechtigt und galvanisch getrennt? Stimmt, die p-Substrate sind mächtig verunreinigter als die n-Materialien und die fehleneden Elektronen bewegen sich viel mühsamer als die echten. Aber so schlimm sind die Unterschiede auch nicht. Hattu Fax? Hattu Skype? Hatti Skype, weiß aber nicht, obs fungtzioniert.

von Bernd Schlueter - am 24.01.2010 18:01

Frage: Strombegrenzer in der Strombegrenzung

Hallo Fachspezies.



Schaut doch bitte einmal auf dieses "theoretische Schaltbild"
Liege ich mit meiner Annahme und meines Verständnis richtig?

Sollte das so funktionieren?

Wenn ich den OPAmp dann empfindlich genug mache, hätte ich mehr Spiel bei dem Stromshunt, der mir in der "regulären" Version doch mächtig Magenschmerzen macht.

Gruss und Dank

Carsten

von inoculator - am 25.01.2010 12:38

Re: Frage: Strombegrenzer in der Strombegrenzung

Mit dem Operationsverstärker ist Deine Regelkreisverstärkung viel zu hoch und es ist kein Wunder, dass das Ganze ins Schwingen gerät. In Deiner Schaltung reicht als "shunt" ein Stück Draht, der OP verstärkt schließlich genug. Im Prinzip funktioniert Deine Schaltung zwar, aber wundere Dich bitte nicht über mindestens 5 Volt Spannungsabfall an der wichtigsten Stelle überhaupt und mächtig Hitzeproduktion. Elektrolytkondensatoren sind auch nicht immer allmächtig gegen Schwingungen. Die enthalten meist auch, ungewollt, viel Induktivität. Wie kann ich Dir denn ein Bild zukommen lassen? Du hast ja kein fax. Oder geht das über Festnetz und Skype?
Die Batteriespannung des Zusatzakkus ist viel zu kostbar dafür, dass Du sie in dem Darlington verbrätst. Ist es denn so schwer, Minus vom Zusatzakku gegen Minus vom Fahrakku zu schützen? Dein Lieblingston käme dann mit seinem Gehäuse direkt aufs Plus der Zusatzbatterie, der Emitter ans
Minus der Fahrbatterie. Dazu nur zwei Widerstände und ein weiterer, beliebig kleiner Transistor, fertig ist, keine Schwingung, nix. Den Strom stellst Du über die Länge des Drahtes zwischen dem Minus der Fahrbatterie und dem Emitter des Lieblingstons (Kampf dem Fremdwort) ein.
Wenn ich jetzt dabei wäre, würde ich das Ganze dann doch mit einem passenden Kondensator, einer Hochstromspule und einer überaus wichtigen Hochstromdiode ins Schwingen bringen, damit dein Liebling einen kühlen Kopf behält und nicht so viel Energie dem Thomas aus der Tasche zieht.
Vorsicht! Schwingungen würden sofort den Ton vom Darling zerstören, um mich mal wieder gebildet auf die feine englische Art auszudrücken!
Notfalls würde ich mir sogar zutrauen, aus Deiner Schaltung was wirklich Finktionierendes zu machen, aber nicht ohne schnelle Hochstromdiode ausreichender Spannungsfestigkeit und ein paar Tricks, um die Spannung an Lieblings Steuereingang über die Batteriespannung anzuheben, so, dass Dein Liebling etwas liebevoller mit der wertvollen Zusatzbatteriespannung umgeht.
Im Prinzip hast Du aber schon richtig nachgedacht...
Aber Feinheiten sind auch schon mal wichtig. Aua, heiß.


von Bernd Schlueter - am 25.01.2010 16:41

Re: Frage: Strombegrenzer in der Strombegrenzung

Klar, sind da ohne Zeichnung Fragen. Wenn wir bei Dir oder Thomas Bastelstunde machen würden, würde ich versuchen, einen Schaltregler daraus zu bauen. Dann müssen mehr als 90 Grad Phasenverschiebung und ordentlich überkritische Verstärkung eingebaut werden. Gäbe erst einmal jämmerlich Radiostörungen, die wir dann noch ausbüglen müssten. Deshalb wollte ich dann auch dabei sein. Lege mal ein Langwellen- oder Mittelwellenradio neben Deine "Schwingschaltung", dann merkst Du, wann es gefährlich wird. Möglicherweise, ehe es zu spät ist. Du heißst doch nicht Johannes.

von Bernd Schlueter - am 25.01.2010 18:24

SUB: Spannungstabilisierung und Schwingungen

Moin Team,

also zunächst mal eine Anmerkung:
Ich finde es erstaunlich, wie gering die Beteilgung hier ist.
Wirkliche konstruktive Weiterentwicklungen gibt es nicht.

Kein Vorwurf, nur eine Feststellung.
Bernd gibt sich leider nur per Fax gesprächig aber wenigstens etwas.

Egal jetzt.

Also ich habe in Version 1 starke Schwinungen gehabt, welche sich nur durch einen 470µF -nicht 1000µF; kompensieren ließen.
Bei der Berechnung der neuen Version ist mir nun auch aufgefallen, warum das so kommen musste.
Der Widerstand und die 30V Zehnerdiode ergeben eine Querstabilisierung. Der Querstrom sollte dabei immer 10 x dem Brauchstrom sein.
Wenn ich nun die Leistung der Zehnerdiode und die Zehnerspannung zugrunde lege, komme ich mit 30V und 0,5W auf 16mA Querstrom. Daraus folgt, daß der Verbraucher -der OPAmp; maximal 1,6mA ziehen darf, bevor die Spannung an D1 anfängt zusammenzubrechen. Der OPAmp war aber auf einen Transistor mit mit einem Sättigungsstrom I(B) von 100mA losgelassen.
Also nicht nur, daß der OPAmp mit dem Transistor von Hause aus überlastet war, nein, die Versorgung konnte noch nicht einmal die 50mA liefern, die der OPAmp unter Last ziehen würde.

Daraus entstand dann eine Schwingung resultierend aus dem Zusammenbrechen der Versorungsspannung.

So... jetzt sitze ich wieder vor diesem Problem und überlege, wie ich aus 58,8V eine stabile 30V/50mA Versorgung zusammen bekomme. hmm.. hey... wie wäre es mit einem Liniearregler im Linearregler ;-)

Gibt es einem 78xx für sowas? ich finde nur 7812, welcher mit maximal 19V U(e) klar kommt. Oder muss ich tatsächlich einen kleinen Regler einbauen? Naja... dann könnte ich die komplette Steuerung auf 12V runterziehen -aber auch wieder mit über 45V Spannung, die "vernichtet" werden muss = Wärme.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 26.01.2010 08:47

Re: Frage: Strombegrenzer in der Strombegrenzung

Ja, ganz bestimmt sollten wir mal nachrechnen und auf mögliche Fehlerquellen untersuchen, was ich aber, einfache Sicherungen vorausgesetzt, das können auch einfache Drähte auf hitzebeständiger Unterlage sein, für unproblematisch halte.
Im Lionel steckt noch ein nicht identifizierter Schaltplan, der die beiden Relais, die auf gar keinen Fall bei der verwendeten Schaltun abfallen dürfen, abfallen ließen. Ohne genauen Schaltplan und Überprüfung, ob der auch zutreffend ist, dürfen Hochstromexperimente nicht gemacht werden.
Dass die Relais "manchmal" abfielen war richig Pech.
Auf die Relais darf man sich auf keinen Fall auf Dauer verlassen, die können allein schon bei Stößen den Kontakt kurzfristig freigeben. Der Curtis ist, soviel ich mich erinnere, geschützt. Normalerweise, bei manchen Kewets jedoch nicht. Auf jeden Fall sollte man keine Änderung vor einem Blick in die Schaltung vornehmen. Bei den Schaltungen, an die ich mich erinnere, lagen diese in Ralfs geschützten Cityelbereich. Bei diesen waren, wenn ich mich richtig erinnere, zwei unabhängig arbeitende Realais eingezeichnet, die, wenn sie beide losließen oder anzogen, den Anker freigaben und die Feldspule kurzschlossen. Beim Kewet war das zum Teil umgekehrt, die Feldspule wurde freigegeben, der Anker kurzgeschlossen. Da muss einfach erst der genaue Plan her, den hatten wir nicht.
Obwohl, die beiden Fehler im Berlingo waren keine Folge von Experimenten, sondern vom Hersteller (Sagem) vorgegeben. Ist die Sagembox nicht rüttelfest? Ich hatte den Verdacht beim Öffnen meiner. Insbesondere fiel mir das vielfach gelochte Flachbandkabel meines Zentralcontrollers ins Auge. So etwas darf man einfach nicht normalen Kraftfahrzeugzitronenelektrikern in die Hand geben. Der Controller arbeitete, nach Neuverlegung und einer "Beruhigungsphase" einwandfrei.

Wie kann man übrigens sicher herausfinden, welcher Schaltplan für welches Cityel zutrifft?
Es geht insbesondere um die Verschaltung von Curtis, den beiden Relais, sofern es überhaupt zwei sind, und der Feldspule. Ich würde sagen, absolutes Experimentierverbot, solange das nicht sicher geklärt ist. Für den Zusatzakku von Thomas gilt das nicht, obwohl auch an kurzen Kabeln bei hohem Stromfuss die Induktionsspannung beim Abschalten einen Transistor zerstören können. Der kostet dann nur wenige Cent, 78 oder so, ich bekomme ihn noch billiger, wenn ich mich mal für die richtige Stückzahl und Type entschieden habe.

So, dann werde ich noch mal neu zeichnen, prompt den dicken Mosfet falsch herum eingezeichnet.


von Bernd Schlueter - am 26.01.2010 09:52

Re: SUB: Spannungstabilisierung und Schwingungen

Doch, das geht auch mit den Standardspannungsreglern, die man an die zu hohe Spannung adaptieren mussst. Ist aber nicht so sinnvoll, die Schaltung wäre komplizierter. Du hast den Operationsverstärker mit voller Verstärkung eingebaut, die hättest Du reduzieren müssen, um nicht in die Sebsterregung zu kommen. Da kann auch ein Elko nichts mehr ausrichten.
Nächster Versuch, den Du bitte kontrollierst. Ich mache auch die dicksten Fehler und habe da schon ein dickes Fell.

von Bernd Schlueter - am 26.01.2010 09:59

Re: SUB: Spannungstabilisierung und Schwingungen

Hallo

Warum die Beteiligung so gering ist?

Weil keiner begreift was ihr wollt. wenns um die Strombegrenzung für den Zusatzakku geht solltet ihr das reinschreiben.

Alle anderen Strombegrenzungen wie Batteriestrom und Motorstrombegrenzung sind ja schon erfunden.

Ich halte mich da raus da ich mit einem Schaltregler arbeite der zur Zeit für die HP Netzteile umgebaut wird und ich den Zusatzakku inzwischen aufgegeben habe und lieber die Motorspannung erhöhe.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.01.2010 17:56

Re: SUB: Beteiligung

Hallo Roman,

solch eine Frage darf nicht persönlich genommen werden.
Und wenn ich etwas nicht verstehe, habe ich einen Mund zum Frage -aka. Tastatur.

Grundsätzlich sind alle Parameter im Thread angegeben und alles Andere kann erfragt werden.

Nur zeigt mir das und die diversen Ansätze in der Vergangenheit, daß viel geredet wird, aber kaum einer hier wirklich an solchen "Open Source" Projekten interessiert ist.

Vieleicht bin ich auch einfach nur alleine mit meiner Einstellung und es scheitert daran.

Naja... egal... -das sagte ich ja schon ;-)

Ich werde hier meine Arbeit weiter verfügbar machen. Am Ende steht vieleicht eine Schaltung für Frauen zur Verfügung, mit zwei Steckern und einem Pfeil auf einer Blackbox.

Der Reservekanister für das E-Mobil, egal welche Spannung, egal welche Leistung.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 26.01.2010 18:18
Zitat
Inoculator
Am Ende steht vieleicht eine Schaltung für Frauen zur Verfügung, mit zwei Steckern und einem Pfeil auf einer Blackbox.

Der Reservekanister für das E-Mobil, egal welche Spannung, egal welche Leistung.


Mensch Carsten... :D :D :D

da warte ich schon die ganze Zeit drauf. Mach weiter und lasse dich nicht unterkriegen.

Ich, für meinen Teil, kann bei so viel komplizierter Technik, Parametern und HighTech-Elektronik nicht mit"reden" (schreiben) und warte daher gespannt auf Ergebnisse !!! :rolleyes:

Ich lese hier mit, kann aber leider nicht konstruktiv mitwirken... :confused:

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 26.01.2010 18:36

Re: SUB: Beteiligung

Hallo

Ich hab auch drei mal lesen müssen was ihr wollt, Akkuweiche klar als Modellbauer kenne ich das, aber ihr wollt ja was anderes, eine Schaltung die mit einem Konstantstrom zusätzlich einspeist.

Also eine Strombegrenzungsschaltung, hier mit einem Längsregler.

Das was wie und weshalb der Details verstehen sicher nur wenige hier. also gibts einen Thread an dem sich nur wenige beteiligen (siehe HP Netzteil umbauen).

Wenn die Beteiligtem zu einem Ergebnis kommen dann werden sich sicher andere die so was brauchen können melden.

Also schön weiter tüfteln

Gruß
Roman

von R.M - am 26.01.2010 18:37
Also, dann erzähle ich noch mal, wie ich es verstanden habe, was wir wollen.
Der Bernadiner heißt Thomas.
Der möchte mit seinem wohlgefüllten Lithiumakkufässchen armen Elektrofahrern zur Hilfe kommen, denen der Saft ausgegangen ist.
Das Lithiumfässchen hat so etwa 55 Volt oder so.

Fernwunsch ist es, das Fässchen in Saftflaschen beliebiger Spannung laufen zu lassen, also, gleich ob 24 Volt oder deren 400.
Das hieße, CUC-Regler, nach dem tschechischen Erfinder.

Carsten hat aber schon mit dem "Elektromann" angefangen und einen Linearregler gebaut, der nur zwischen die beiden kaum in der Spannung unterschiedlichen Blöcke , im Cityel gehängt wird, und der den Strom auf wahlweise 20, 40 oder 60 Ampere begrenzen soll, gleichzeitig mit Unterspannungsschutz für die Lions. ein thermischer Schutz für den von mir vorgeschlagenen Mosfet-Transistor habe ich schon hinzugefügt (einfacher PTC-Widerstand, beispielsweise 100 Grad).

Den ersten Einfachstschaltregler gegen Energievergeudung habe ich schon zugefügt, der ist aber noch nicht ausgereift, ein einfacher downregler mit Selbsterregung.
dabei stellt sich für mich noch die Frage, ob der Lion kurze 0-Ampere-Spikes inmitten eines Stromflusses von bis zu 100 Ampere übelnimmt.

Zur Zeit testen wir, ob skype für einen Nachrichtenaustausch sinnvoll ist, denn Druckertinte ürs Fax ist teuer. Es gibt bwunderschöne ICs, Roman weiß, welche für einen stabilen Regler, am liebsten CUC, aber down reicht auch, geeignet sind.

Sollen wir nicht alle für so etwas skypen? Ich glaube, für scype gibt es auch so eine Fernsteuerung, mit der jeder mal Carstens Lötkolben über seinen Wohnzimmertisch führen kann. In Carstens Wohnung gibt es nämlich alles Mögliche anzulöten...:D



von Bernd Schlueter - am 26.01.2010 19:16
Hallo

soweit ich das Konzept verstanden habe, soll der Zusatzakku mittels eines Linearreglers, der Stromeinstellbar (20, 40, 60A) ist an den Hauptfahr Akku angeschlossen werden. Falls das zutrifft würden am Linearregler je nach Spannungsdifferenz von Fahrakku zu Zusatzakku eine Spannung von X Volt abfallen. Bei z.B. 8V Spannungsdifferenz und 20A Zusatzstrom also ca. 160W. Diese Leistung müßte also am Linear-Längsregler abgeführt werden.
Warum versucht Ihr nicht statt eines Linearregeler einen Schaltregler zu benutzen? Es würde damit deutliche weniger Verlustleistung und Wärme auftreten, außerdem kann die Schaltung mit einem ATiny oder O_MIcro extrem einfach aufgebaut werden. Auch die Strombegrenzung würde sich berücktsichtigen lassen. Auch gibt es keine Ärger mit schwingenden Schaltungsteilen.

Viele Grüße

Josef Fenk



von Josef Fenk - am 26.01.2010 19:56
Hallo

Sag ich doch, das Teil liegt auch schon hier, was noch fehlt ist der Kühlkörper damit ichs nicht gleich zerlege.

Ist aber nicht ganz trivial, N kanal Fets müssen in die Minusleitung und der Stromfühler in die + Leitung, damit hängt das ganze Teil potenzialmäßig in der Luft.

Dazu noch ein paar Dioden die den Rückfluß aus dem Hauptakku verhindern.

Kann man also schon was kaputt machen wenns aus Versehen mal falsch angeschlossen wird.


Gruß

Roman



von R.M - am 26.01.2010 21:58
Hallo Josef,

im Prinzip richtig verstanden und ja, am Ende wird ein Schaltregler stehen, aber einer, der "etwas" mehr macht.

Nur ist das nicht die Stufe, auf der ich schon mit Wissen glänzen kann.

Wenn also jemand "mal eben" einen solchen Regler als Schaltregler bauen kann UND das hier Open Source stellt -also als fertig berechnete und nachbaubare Schaltung; dann bitte. Das ist eigendlich die Beteiligung, welche ich suche.

Ansonsten sind natürlich Tipps und Fehlerkorrekturen hilfreich.

Ich verfolge mit dem Projekt zwei zusätzliche Ziele:

1. Mein eigenes Wissen nach über 15 Jahren wieder auf Vordermann bringen
2. Jeden Schritt dem Interessierten Elektroniker nachvollziehbar darlegen und zur Diskussion stellen.

Ich muss leider schreiben, Josef, daß in der Vergangenheit schon Viele Vieles geschrieben und gesagt haben, was alles so einfach geht, aber rausgekommen ist bis heute nur Closed Source oder gar nichts.

In diesem Sinne verschwinde ich jetzt gleich auf die Arbeit und in vielen U = R x I's und P = U x I's, von den R(g) = (R1 + R2) / (R1 x R2)'s wollen wir gar nicht reden -ach und da sind ja auch noch C' und D's und L's.... oh man..... ;-)

Gruss

Carsten

von inoculator - am 27.01.2010 06:29
Bernd,

vorsichtig gesagt: "Du irritierst mich"

Team, lasst Euch jetzt nicht in die Irre führen.
Bei mir zu Hause gibt es werde unzähliges zu löten, noch wird meine Frau elektrisch Fahren -da habe ich keine Illusionen mehr ;-)

Laßt uns auf den Regler konzentrieren.

Ich möchte überigens noch einen Punkt ins Lasten- und Pflichtenheft schreiben:

Preis des Serienproduktes unter 20 Euro.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 27.01.2010 13:06
Hallo

Bleib mal auf dem Teppich

Ihr wollt einen Längsregler bauen wenn der nur 2V verbrät habt ihr satte 120W Verlust bei 60A
Da kostet alleine der Kühlkörper mehr und so Kleinigkeiten wie Gehäuse, Platinen Anschlüsse habt ihr wohl auch nicht in der Rechnung.

Also ich würde für ein fertiges Produkt oder einen kompletten Bausatz so 60 bis 90¤ schätzen solange die Stückzahlen unter 100 Stk bleiben und ihr z.B. die Platinen vorfinanziert.

Soll jetzt kein Gemeckere sein, die 20¤ sind für die Bauteile ok und erfahrungsgemäß sind die Interessenten schnell desinteressiert wenns etwas teurer wird.

Gruß

Roman

von R.M - am 27.01.2010 17:50

Re: Die Akkuweiche Version 0v2 stand 20100127



so.. da ist er, der Linearregler im Linearregler.
R5, D1 und T4 ergeben einen 30,65V Linearregler ohne vielein Schnickschnack.
Eine Sicherung fehlt noch. T4 ist ein BD242C mit 40W an 3A. Für die 200mA, welche ich für den OP veranschlage, also gut dimensioniert -Prototyp halt eben.


Das DRAFT (Entwurf) habe ich eingefügt um klar zu machen, daß das Teil noch nicht getestet und zuende gerechnet ist.

Mir wurde ein L 200 empfohlen für den Regler, jedoch habe ich den auch "nur" für Ue=40V gefunden.

Und das Teil hochheben, um es dann unter 30V zu drücken, ist mir ehrlichgesagt noch zu ... sagen wir mal, mir fehlt da die Sicherheit eines erfahrenen Bastlers.

Ansonsten gilt, wie immer: Vorschläge und Kritik zum Entwurf wilkommen.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 27.01.2010 19:52
Also, Roman hat absolut recht. Wenn die Spannungen der beiden Batteriepacks sich ungefähr angepasst haben, sind erst die 20 oder 60 Ampere möglich. bei 10 Volt Differenz und 60 Ampere wäre nach wenigen Sekunden der Mofet durchgebrannt, ehe die Thermosischerung überhaupt anspricht. Es läuft eh auf einen Schaltregler hinaus. Dabei tritt auch noch das evtl kleine Problem auf, dass die ICs nicht für 55 Volt gebaut sind. Nur Einzeltransistoren findest Du zum niedrigen Preis auch mit hohen Spannungen.
Aber 2 Volt bei 60 Ampere verträgt auch der Linearregler . Die fallen aber zur Zeit mindestens bei deinem Darlington ab, ohne, dass der in diesem Punkt überhaupt regeln könnte.
Skype wäre vielleicht geeignet, weil unser Exkurs wohl noch etwas läner dauern könnte...wenn sich da nicht auch immer so Frauen einmischen würden. Im Moment will da eine marina-russia mitlöten, marina, verp...Dich! Geht das bei Skype auch so los? In die Burka mit ihr. Ich hoffe, die kann man aussperren? Mist, gibt es da keine Sperrliste? Woher haben die meine Adresse?

von Bernd Schlueter - am 28.01.2010 04:14
Hallo Carsten,

noch eine Frage zu Deiner Aufgabenstellung:
Ist die Spannung der Zusatzbatterie, welche die Fahrbatterie mit einstellbarem Strom laden soll auf jedem Fall immer größer als die Spannung der Fahrbatterie?
Die Frage deshalb, da z.B. die Fahrbatterie voll geladen sein könnte und die Zusatzbatterie entladen sein könnte und deshalb ev. die Zusatbatterie eine niedrigere Spannung hätte. Gegen diesen Fall müßte dann Deine Schaltung auch abgesichert sein.

Mein Ladegerät basiert übrigens auf dem Schaltreglerprinzip. Ein Ringkerntrafo stellt nach der Gleichrichtung eine Leerlaufspannung von ca. 56V mit 2x2200uFgesiebt bereit. Unter Last bricht die Spannung etwas ein. Ein N-Fet wird von einer C-control Micro mit 2kHz angesteuert und regelt die Impulsbreite so, dass der gewünschte Ladestrom zustande kommt. Für Deine Anwendung wird der Ringkerntrafo mit Siebelko ersetzt durch den Zusatzakku. Zusätzlich muß in die Schaltleitung des N-Fets noch eine Induktivität eingebaut werden, damit im ON-Zustand des N-Fets der Strom linear ansteigt u. damit begrenzt wird. Bei meiner Anwendung sorgt der Innenwiderstand des Ringkerntrafos für die notwendige Begrenzung. Falls Du Interesse an dieser Schaltung hast, kann ich Dir die Unterlagen kopiern und schicken.


Viele Grüße

Josef


von Josef Fenk - am 28.01.2010 20:40
Mit C-control steht Carsten noch auf Kriegsfuß. Wir sollten ihm die Angst nehmen. Das chip spricht immerhin deutsch oder wenigstens eine indogermanische Sprache. Die Darlingtons schauen ihn immer nur erstaunt an. Primär ging es eigentlich nur um das cityel von Thomas, 50 Volt oder so. die Zusatzakkus wären beim Einsatz immer voll geladen. Allzu viel Spannung wird dann nicht abfallen. Aber so 6 Volt Spannungsunterschied können dann schon zusammenkommen.



von Bernd Schlueter - am 28.01.2010 21:07
Hallo Josef,

die Anfangsspannung des Fahrakkus kann größer sein, als die des vollen Reserveakkus.
Insofern hast Du recht, muss eine "Rückkopplung" verhindert werden.
Ich könnte das im R9 realisieren.

Dann lasse ich eine Leistungsdiode 0,7V verbraten und über einen Widerstand die restlichen 0,3V für die 20A

Müsste ich mir mal Kennlinien von diversen Dioden anschauen.

Oh... gott... immer mehr Silizium in der Schaltung.

Gruss und Dank

Carsten

von inoculator - am 28.01.2010 21:25

Status 2010-01-30: Testlauf fehlgeschlagen

Hallo zusammen,

warum soll ich nicht auch über gemachten Blödsinn schreiben.
Als stabilisierungs Transistor für die 30V am OP habe ich einen NPN Transistor berechnet.
Beim Notieren bin ich dann in der Zeile verrutscht und habe den PNP (BD242C) aufgeschrieben.

Danach habe ich nicht mehr kontrolliert.

Als ich dann gerade die Schaltung fertig hatte, machte es kurz "peng" an der Steuersicherung und nix tat sich mehr.

Nun ja... trotz flinker Sicherung hat sich die Z-Diode für die 30V und der falsche Transistor verabschiedet. Schade eigendlich. Naja... am Montag halt kurz nachkaufen... ist ja schnell gemacht.

Aber für dieses WE ist mal wieder schluss.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 30.01.2010 17:10

Status 2010-02-02: Testlauf erfolgreich

Hurra.

Kaum nimmt man den richtigen Transistor, schon funktioniert es.
Ein kleiner Fehler hatte sich noch in der Stückliste eingeschlichen, welcher R1 al 5k6 auszeichnete, was allerdings bei 22V und 20mA nicht ganz hinhauen konnte. Aber der richtige Widerstand war vorhanden (1k) und schon lief die Spannungsregelung.

Nur verrät mir ein leiser Pfeifton an den Halogenlämpchen, welche ich zum Testen genommen habe, daß die Schaltung jetzt ein wenig schwingt.
Allerdings wurden bei 1,7A Laststrom die Transistoren auf meinem Kühlblech gerade mal handwarm.

5V fehlen mir DC-Seitig am Ausgang, aber die verstecken sich wahrscheinlich in dem AC Anteil durch die Schwingung.

Jetzt muss die Schaltung nochmal zu Sascha ans Oskar. Schwingfrequenz und Auslöser müssen lokalsiert werden. Ich nehme an, daß sich der I-Regler jetzt als zu schnell erweist. Ein kleiner P-Anteil sollte das Dämpfen. Dazu muss ich aber eben die Frequenz der Schwinung wissen, damit ich den Regler nicht zu sehr dämpfe.

Was noch fehlt ist die Verdrahtung der Stromüberwachung und eine Temperaturüberwachung der Transistoren.
Für die Kühlung habe ich mir auch schon etwas ausgedacht, was den Preis ganz klein hält. Aber dazu später mehr.

So... jetzt kann ich zufrieden ins Bett gehen.

Gruss

Carsten


von inoculator - am 02.02.2010 00:38

Kleines Feedback an alle "ghost-reader"

Hallo Team, hallo Leser,

ich bekomme Telefonanrufe, Mails und ... nein.. an der Türe hat noch keiner geläutet ;-)
Ich empfehle momentan auch niemanden, meinen Ladehalt anzufahren.
Wer erfolgreich hier unten aufschlägt, könnte Probleme haben, wieder weg zu kommen.

Aber das wollte ich nicht schreiben.

Ich möchte mich auf diesem Wege für die erfahrene Unterstützung bedanken.
Es ist schon beeindruckend und es hilft wirklich, Rückschläge zu verdauen.

Nun ja, wir reden hier nicht von einem Millionenprojekt, aber auch ein kleines Ziel braucht Ehrgeiz und Durchhaltevermögen.

Insofern: DANKE.

Für die geneigten Leser, welche gerne helfen würden, aber nicht richtig wissen, wie, denen möchte ich ans Herz legen, einfach mal zu schauen, ob und wo sie den jeweiligen Stand der Entwicklung selber einsetzen könnten.

Es würde mir helfen, wenn ich mal verschiedene Vorschläge für die Einsatzmöglichkeiten bekomme.
Spannungslagen, Ströme, Kapazitäten, Steckersysteme, Gewichte.

Mir wurde sogar schon bei verfügbarkeit Labormaterial angeboten: Oskar, Signalgeneratoren, Labornetzteile etc... alles gerne genommen ;-) --aber da stehe ich wohl nicht alleine da.

Helfen kann man mir auch, mit einfachen Arbeitsschritten. Wenn jemand zum Beispiel das Schaltbild mal in ein Layout für eine Lochstreifenplatine umwandelt oder selber nochmal durchrechnet und zum Beispiel die Komponenten runterbricht. Vieleicht kennt jemand ja sogar einen Transistor, der einen besseren Wärmewiderstand hat und mehr Leistung abführt, bei gleichen Werten.

Jeder Schritt innerhalb des Projektes darf gerne auch einmal von jemand anderem übernommen werden und als Alternative diskutiert werden.

Je früher jemand hier einsteigt, desto besser kommt man später mit, wenn es ans Eingemachte geht. Und die ganz Wilden dürfen uns gerne einen fertigen Schaltregler für Ue = 36 - 420V und Ua = 35 - 415V bei Imax= unendlich liefern --naja Imax=100A ist schon ok ;-)
Die Werte sind überigens kein Witz, sondern aus unseren Fahrzeugen abgeleitet. Von EL über PSA bis Twike, alles zueinander kompatibel.

So... genug geschrieben... Nochmals Danke an die moralischen Unterstützer. Ihr tut schon sehr viel dazu. also macht Euch mal keine Sorgen, wenn ihr nur staunen und schreiben könnt.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 02.02.2010 16:27

Step up converter von Zahn Electronics Inc.

Das ganze Thema (Akkuweiche etc.) finde ich sehr interessant (um meine Bleier zu entlasten bei Bergen/Anfahrten) und würde auch mithelfen wenn ich wüsste wo es ginge, nur mir stehen sehr begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. Gut einen Lötkolben hab ich schon :)

Bestimmt ist darüber einer von euch auch schon gestolpert im Netz:

12VDC auf 48-50VDC - leider nur 160W Ouput von Zahn Electronics Inc.
Preislich ist mir das zur Zeit zu Teuer für ca. 385US$
(Bestellen in USA und liefern nach D wäre kein Problem hab Kontakte)

Wer möchte kann dort nachsehen was ich meinte:
DCDC6350-SU-ADJ

Vielleicht ist auch die gute Beschreibung dort als PDF IM223.pdf hilfreich bei euren Bauten.
Nach der Beschreibung Regelbar z.B. Uin 12.5VDC Ain max 50A && zB Uout 52VDC mit Aout 11.2A :)

Gruß
Ben

von Ben-EL - am 09.02.2010 21:01

Step-Up-Step-Down Wandler

Hallo,

durch meine Ausfälle letzte Woche bin ich nicht dazu gekommen, weiterzumachen.
Es steht immer noch das Einmessen am Oskar aus.

Aber ich bin mit der nächsten Phase einen Schritt weiter:

Vollbrückenwandler.
Ich gebe mal ein paar Werte, welche sich auf dem Papier bisher ergeben haben:

30 P-Kanal FETs 500V / 20A
30 N-Kanal FETs 500V / 20A
2kg Siemens Core 144/93 mit 2:88 an 100² zu 2,5²

Ue = 12V - 420V
Ie = 311A - 10A (Pulsstrom)
Ua = 36V - 420V
Ia max = 100A
Pmax 3kW

Gearbeitet wird mit 2 Kreisen:

1 Kreis:
Ue= 12V - 420V
Ua=500V
2. Kreis
Ue=500V
Ua=36V - 420V

Die Steuerung ist noch nicht fertig und die Preise für die Bauteile auch noch nicht, allerdings wird das nicht mit 20Euro abgetan sein.
Alleine die FETs werden für den Prototypen wohl die 300Euro Marke sprengen.
Der Kern für den Primärtrafo (50kHz) habe ich noch gar nicht gefunden und die Gleichrichtung im Zwischenkreis muss 20kV abkönnen. Das sind mal Werte, bei denen ich mich wohlfühle. Was habe ich nochmal gelernt? Ach ja... nannte man früher "Starkstromelektriker" ;-)

Also bin ich momentan bei etwa 1000 Euro für den Prototypen.
Ob der Preis in der Serie bleibt, kann ich nicht sagen.

Um die Euphorie jetzt ein wenig zu bremsen:

Ich glaube nicht, daß der Prototype vor November 2010 fertig wird.

Gruss

Carsten


von inoculator - am 10.02.2010 08:27

Re: Step-Up-Step-Down Wandler

PJ hat wohl auch so ein Lader rumliegen, ich meien der lag deutlich unter 1000¤.
Allerdings weiß ich jetzt nicht ob der unter 36V arbeitet..
Jedenfalls kann der auch Step-up & Step-Down x-400 und zurück wenn ich das richtig verstanden habe...

Bin mir aber weder vom Preis noch der der Anfangsspannung her sicher...

Da Du dich aber mit sowas offenbar gut auskennst, wäre es nicht möglich einen open Source HF Lader aufzubauen?

So simpel wie möglich, so das jeder ihn nach Bedarf anpassen kann (Stromregelung, Spannungsregelung, Temperatur etc pp)

So das aber alle die gleiche Grundlage benötigen, also wie eine Sammeplbestellung an fertig gewickelten Trafos starten könnten.





von Sven Salbach - am 10.02.2010 11:13

Re: Step-Up-Step-Down Wandler

Hallo Sven,

Du kannst feste davon ausgehen, daß ALLES was ich mache, OpenSource sein wird.

Nicht umsonst lege ich Schaltpläne offen und diskutiere hier über Möglichkeiten und Alternativen.
Ich gehe -begründet; auch davon aus, daß im Hintergrund einige "nicht-Open-Source" Interessierte das Ganze zumindestens aufmerksam verfolgen.

Noch sind meine "Spielereien" wirtschaftlich nicht erstzunehmen, wenn aber plötzlich ein geprüfter Lader mit o.g. Parametern auf dem Tisch liegt, könnte sich das Blatt wenden.

Einen angepassten Klon davon zu entwickeln, ist nämlich dann für niemanden mehr ein Problem.
Das könnte -hört sich jetzt abgehoben an; "Bewegung" in den Markt bringen.

Aber egal... ist nicht mein Ziel.

Hier will ich OpenSource "spielen".

;-)

Carsten

von inoculator - am 10.02.2010 11:58

Status 2010-02-22: nix Neues

Hallo,

auf mehrfache Nachfrage einer einzelnen Person ;-)

Nicht weitergekommen.

Ich muss dringend nochmal Sascha verhaften, wegen Messplatz.
Man geht mir das auf die Nüsse, von anderen abhängig zu sein -sorry, Sascha, nix gegen Dich persönlich.

Tatendringende Grüße

Carsten

von inoculator - am 22.02.2010 07:29

Status 2010-04-10: Neuer Entwurf

Entwurf

Hallo zusammen,

viel getan auf dem Board hat sich leider noch nicht, allerdings ist eine kleine Funktion dazu gekommen-
Wir haben festgestellt, daß mit der ersten Version die Eingangsspannung nicht überwacht wird.
Das hat zur Folge, daß ein LI-Akku eventuel in die Tiefentladung getrieben würde.

Also habe ich ein freies Gate des OPAMPs vor die Spannungsstabilisierung der Steuerung gesetzt.
Ich weiß noch nicht, ob das so funktioniert.
Sieht jemand von Euch einen Fehler, oder ist das ok so?

Folgender gedachter funktionsablauf:
Die Schaltung ist spannungslos und der Reserverakku wird angesteckt.
Da der IC1 (OPAMP) stromlos ist, ist auch Gate C low und somit T6 geschlossen.
R18 zieht zusätzlich an der Basis von T6 . Wird nun S1 betätigt bekommt T6 basis High und steuert auf. Damit wird die Spannungsstabilisierung über T4 und D1 angesteuert und der OPAMP bekommt Saft.
Über R13 und R14 wird nun das Gate C auf high gesetzt, solange die Spannung über R14 höher ist, als die Refernzspannung über R6 und R16.
Jetzt kann S1 losgelassen werden, da über Gate C und R17 und R18 T6 jetzt gehalten wird.

Unterschreitet nun die Eingangspannung über den Teiler 13/14 die Referenzspannung, so steuert der OPAMP zu und T6 schließt. Die Schaltung wird stromlos und der Regler geht offline.

Soweit die Theorie.
Irgendwelche Fehler in meiner Überlegung?

Gruss

Carsten

von inoculator - am 10.04.2010 20:19

Re: Status 2010-04-10: Neuer Entwurf

Es sind natürlich schon jetzt eine Menge Bauteile.
Meinst Du nicht die µP Lösung ginge doch?
Hier sind genug die die Software "aufspielen" könnten und dann an diejenigen Versenden könnten...
Viele, die das nachgebastelt bekommen, werden sich auch den Flasher dafür selber bauen können (3 Bauteile)

Insgesammt wäre nur ein bruchteil an Bauteilen nötig.
Ich will natürlich keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, nur Bedenken streuen :-)

von Sven Salbach - am 12.04.2010 10:37

Re: Status 2010-04-10: Neuer Entwurf

Hallo Sven,

für mich wären das etwa 150 Euro und 2 Wochen zusätzliche Zeit, Arbeit und Geld.
Ich habe bisher noch nie einen µPC am Rechner programmiert oder überhaupt verarbeitet.

Geht doch mal nicht immer davon aus, daß alle Menschen mindestens einen Ferarri und ein Konto bei SAL Oppenheim haben.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 12.04.2010 14:50

Re: Status 2010-04-10: Neuer Entwurf

Wie kommst Du auf 150¤
Die benötigte Software für sowas gibt es in ALLEN gängingen Sprachen kostenlos (BAsic, C, Pascal etc.)
Die CPU kostet 2¤ das Programmiergerät 5¤...
Vielleicht nicht für dieses Projekt, aber zukünftig kann ich es Dir wirklich empfehlen Dir mal die Atmel CPUs anzusehen.
Es ist wesentliche eifnacher als Du denkst.
Das Programmieren ist auch einfacher, als ein Programm auf dem PC zu schreiben, da es für vieles bereits fertige Funktionen gibt :-)


von Sven Salbach - am 12.04.2010 15:00

Status: 25.04.2010: Erste Testfahrt

Hallo Ihr Lieben,

Danke der Unterstützung von Thomas in Form von LI-Zellen und ein wenig organisatorischem Druck, habe ich gestern, am 24.04.2010 die erste Probefahrt erfolgreich absolviert.

Es müssen zwar noch Feinabstimmungen gemacht werden, aber die Ergebnisse sind vielversprechend.

Also, aktuelle Konfiguration:

1. Haupakku: 42 Zellen ~30Ah NICD, 50,4V nominal
2. Stützakku 14S4P 40Ah LiFeMa mit 53,2V nominal

Probefahrt: Radevormwald -> Burscheid (HK12) und Zurück
Gesamtstrecke 61km
Profil: gemäßigt mit einzelnen starken Steigungen, jedoch primär auf der Hinfahrt bergab.

Die Weiche wurde auf 25A eingestellt und ist noch nicht eingemessen.

Auf den ersten 5km hat der LI keine Aktion gezeigt.
von km 5 bis km 35 hielt sich der Strom bei 10A bis 15A. Erst ab km 35 stieg die Anzeige bis auf 30/35A.
Die Rückfahrt ging bis etwa km 45 zügig und ohne Schwierigkeiten. erst auf den letzten 15km hatte ich den Eindruck, jeden moment kippen die NICDs weg. Aber der LI hat sie auf Fahrniveau gehalten und ich konnte in langsamer aber angenehmer Fahrt bis nach Hause rollen.
Der LI schien sogar noch Leistung zu haben.

Jetzt muss ich dringend den LI mit einem Balancer versehen und mein zweites Ladegerät wieder ans Laufen bekommen. Und letztlich muss auf die Weiche noch vernünftig eingemessen werden -aber ich hoffe Horst und Thomas haben mir was Feines aus Sinsheim mitgebracht ;-) *freu*

Überigens, der LI wiegt etwa 10kg und passt genau in meine Wanne, wo mal der 4. Bleier sein Dasein verbracht hatte -so vor hundert Jahren oder so ;-)

Gruss

Carsten

von inoculator - am 25.04.2010 10:54

Kleine Erfindung in diesem Zusammenhang mit dem Atmel für 1,40 Euro

Wir haben doch nur wenige Volt Spannungsunterschied zwischen dem Fütterakku und seinem hungrigen Baby.
Diese blöden Wandler wollen aber alle, dass die Halbleiter die volle Spannungsdiffernz vertragen. Das muss anders werden.
So:
Die Ladespule, berechnet auf den gewünschten Strom und die maximale Spannung. aber: mit bifilarer Wicklung, also zwei Drähte gleichzeitig gewickelt. Die entgegengesetzten Enden der beiden Wicklungen verbunden und an Minus des Fütterakkus.
Der Antrieb ist fest mit den beiden anschlüssen des vom Hunger geplagten Akkus verbunden. Die Plusseite der beiden Akkus ist untereinander und damit auch mit dem Antrieb verbunden.

Die beiden freien Enden der Spule werden nun über je einen Leistungsmosfet mit Minus des Fütterakkus verbunden , der PWM-Ausgang des Atmels an einen der Transistoren, fertig.

Die PWM des Atmels entscheidet nun darüber, wieviel von dem Strom durch die Spule über die zweite Wicklung zurückgespeist wird.


Vorteil: billige Transistoren mit kaum Verlusten. Der zweite Transistor wird nur wegen seiner eingebauten Substratdiode benutzt, kann aber auch ebensogut die Aufgabe des ersten Transistors übernehmen, wenn dessen gate angesteuert wird.
Vorschlag: wegen der niedrigen Arbeitsspannung: 200 kHz Taktfrequenz, mit einer relativ winzigen Ringkernspule.

Der Rest der Schaltung, wie von Carsten gebaut, bzw. angepasst.
Wo Ihr die Ströme misst, habe ich mir nicht überlegt. Wisst Ihr besser. Macht der Atmel mit links.

Mit rechts stellt der dann noch den Kochherd an, füttert Kinder und Fische und bringt sie zu Bett..

Hast du schon eine automatische Elektroautofahrerbegrüßungsanlage?


Gleich hinterher ein Dementi.
Bei den niedrigen Spannnungen des Cityels lohnt meine Erfindung nicht. Erst für höhere Spannungen.
Erstens, wenn ich schon eine zweite Wicklung aufbringe, kann ich diese mit mehr Windungen versehen und in die volle Batteriespannung zurückspeisen. Oder, und das ist hier auch keinerlei Problem, die normale downreglerschaltung. So teuer sind die Halbleiter schließlich auch nicht. Für meine Kiste ist meine "Erfindung" wohl eher geeignet.
Irgendwann lege ich mir eine Batterie Halbleiter zu und versorge die community damit zum Einkaufspreis. Ein richtiger Elektroautofahrer legt schließlich den Lötkolben nie aus der Hand. Aus Remscheid kam mir schon zu Ohren, dass er ihn sogar mit ins Bett nimmt.

von Bernd Schlueter - am 25.04.2010 13:02
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