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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Andi aus Bad Essen, Christian s, Bernd Schlueter, inoculator, R.M, Multimegatrucker, b-greifen

Frage: Zusatzstrom für lange Fahrten: Bleiakkus mit Blei parallel schalten. Ist das möglich?

Startbeitrag von Andi aus Bad Essen am 05.08.2010 12:29

Nur eine schnelle Frage, die sich durch das Lesen des anderen Treads ergeben hat.

Meine 3 Bleier 100 Ah machen ihre Aufgabe seit 4000 Km gut.
Viele kleine Kurzstrecken am Tag und allwlöchentlich mal eine lange mit bis zu 50 Kms.
Am Wochenende bin ich mit Zwischenladen auch mal 70 Kms unterwegs gewesen.

Könnte ich für solche Fahrten (vielleicht 1-2 mal im Monat) zu meinen 3 Bleiern einfach für größere Entfernungen 3 andere bspw. 36 AH (Macht genau 30 Kilo) parallel dazuklemmen ?
Wenn ja: Jeweils einen Akku parralel zu einem installierten?
Oder geht auch alle drei externe in Serie klemmen und zu den anderen drei insgesamt parallel dazuklemmen?

Oder würden die parlalel geklemmten Akkus sich selbst oder die anderen in die Tiefentladung schicken und schädigen?

Müsste ich sie ggf. extern laden ?
Oder einfach dranlassen und das Laden dem HF überlassen ?

Andere Möglichkeit:
Sie einfach mitnehmen und nach Entladung der einen die anderen anklemmen.

Ich weiß, die lithiumfahrer und NiCadfahrer würde die ganz andere Methode wählen.
Ich suche aber eine Methode, die mich jetzt erst mal nicht mehr als 150,-¤ kostet.

irgendwann werde ich auch umstellen...aber jetzt reicht der Geldbeutel noch nicht hin :-)

Also vorerst: Wer kennt sich da aus?

CU
Andi

Antworten:

Hallo Andi,

aus leidvoller Erfahrung kann ich Dir nur empfehlen, die Zusatzakkus erst in Serie und dann zu den anderen schalten -also als eigenständiger Strang.
So kompensieren sich Ungleichheiten besser.
Da Du nicht von Lithium redest, sollte es keine größeren Probleme geben.
Achte ein wenig auf die Spannungen und präfe ab und an mal die einzelnen Blöcke, aber mach Dir nicht zuviel Kopf.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 05.08.2010 13:03
Hallo Carsten.

danke für Deinen Erfahrungsbericht... Nur damit ich nix falsch verstehe. So würde ich es jetzt machen:

1. Fahren:
Ich klemme die 3 externen Bleier einfach als Serie mit genügent Querschnitt parallel an die installierten an und fahre.

2. Und Laden?
Einfach angeklemmt lassen und alle mitladen? HF-Lader macht alle voll und evtl bei Auseinanderdriften einzelne Batts mit IVT Einzellader nachbalancieren?
Oder ist HF standartmäßig nur auf eine Serie eingestellt? Sprich: lieber die 2. Serie vorher abklemmen und separat laden ?

CU
Andi



von Andi aus Bad Essen - am 07.08.2010 12:29
Hallo Andi,
Solange die Blöcke nicht hoffnungslos defekt und unterschiedlich sind, kannst Du es genau so machen.
Messe zur Sicherheit einfach zwischendurch -so gegen Ladeschluss; mal nach, welche Blöcke wie aussehen. Daraus kannst Du dann Rückschließen, ob Du nacharbeiten musst oder nicht.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 07.08.2010 14:50
Hallo Andi.
Ich hab noch 3 50Ah Batterien von Oerlikon
die mein Vorgänger zu eben diesem Zweck genutzt
hat. Sie standen leider ein Jahr lang in seinem Schuppen,
wahrscheinlich werden sie etwas Kapazitätsverlust nach
dem Reannimieren haben. Für sagen wir eine Kiste Bier
kannst du sie bei mir (Sauerland ca. 250 km von Bad Essen)
abholen.
Viele Grüße Bernhard.

von b-greifen - am 13.08.2010 15:29
Moin Bernhard,

danke für das Angebot.:spos:
250 kms sind leider nicht mal eben so um die Ecke.
( :rolleyes: rechne: bei 4 mal 3 1/2 Std. Zwischenladen + 5 mal 1 Std. Fahrt = 20 Stunden Fahrzeit :eek:...naja, der Rückweg wäre dann ja schneller... :-) )
Aber im Herbst fahre ich nach Spanien, dann könnte ich vorbeischauen.

Wenn die Dinger dann immer noch im Keller versauern, bring ich Dir ne Kiste Bier vorbei :cheers:

Ich meld mich dann nochmal

CU
Andreas

von Andi aus Bad Essen - am 17.08.2010 06:34
Klemme doch zum Laden die hintereinandergeschalteten Zusatzakkus über eine Sicherung von beispielsweise 10, 16 oder 25 Ampere an die anderen und besorge Dir einen Stapel davon. Schmilzt sie, musst Du eben getrennt laden.
Zum Fahren natürlich ohne Sicherungen. Belastungsspitzen holt sich der Curtis aus den niederohmigen Starterbatterien, da reichen die Sicherungen nicht oder besser, müssen verstärkt werden.
Zwischen Laden und Entladen gibt es immer einen mächtigen Spannungssprung, sodass Unterschiede ausgeglichen werden. Nur bei einer ganz entladenen Batterie sollte man aufpassen.
Gel und Starter haben etwas verschiedene Endladespannungen. Also, beobachten. Evtl durch den Spannungsabfall an einer Diode ausgleichen, nur beim Laden.

von Bernd Schlueter - am 17.08.2010 07:09
Ich habe mal 3 St alte 20 Ah USV Vliesbatt parallel zu den serhr schlechten3 St 100 Ah Vlies traktionsakkus geschalten hat beim Fahren etw Reichweite gebracht aber beim Laden mit dem original trafolader in der gleichen Parallelschaltung sind sie sehr heiß geworden , haben sich tonnenförmig aufgebläht und waren hin.

von Christian s - am 19.08.2010 18:42
Zitat
Christian s
in der gleichen Parallelschaltung sind sie sehr heiß geworden , haben sich tonnenförmig aufgebläht und waren hin.


Hallo Christian,
war das eine unbeaufsichtigte Ladung?
Stecker rein, Haube zu, wird schon... :sneg:

Solche Experimente müssen unter Aufsicht gemacht werden und sobald etwas warm wird,- sofort ABSCHALTEN.
Zum Glück ist aus dem sehr heiß, nicht noch heißer, geworden.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 19.08.2010 19:07
ok...also lieber die Stränge bzw. die Akkus einzeln laden :-)


von Andi aus Bad Essen - am 19.08.2010 19:29

Auf Zellenkurzschluss überprüfen

Auf jeden Fall allte Batterien erst einmal auf Zellenkurzschlüsse überprüfen, indem man sie einzeln lädt und an der Hand der erreichten Endspannung und dem dabei aufgenomennen Strom entscheidet, ob ein Fehler vorliegen kann. Auch Gasungserscheinungen nur in einzelnen Zellen, Verformungen und Ablagerungen können auf einen sich anbahnenden Kurzschluss hinweisen, der auch die übrigen Zellen zerstört, wenn überladen wird oder gar noch ein zweiter, intakter Akkusatz hinzukommt. Solche verdächtigen Akkus immer nur über eine Diode oder zumindest Sicherung anschließen.und beobachten.

von Bernd Schlueter - am 20.08.2010 04:01

Re: Auf Zellenkurzschluss überprüfen

Hallo

Wer altes Zeug einfach anklemmt ist selbst schuld.

Jede Verschaltung wie auch immer geht nur gut wenn alle Akkus ok sind, am besten auch Kapazität messen, ich hab so mit kleinen parallelgeschalten Akkus 4 gleichmäßige Blöcke gebaut die 50 km Reihweite hatten und 5000 km gehalten haben.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.08.2010 04:55
weil beaufsichtigt ist nicht sehr heiß geworden sondern nur heiß aber doch schneller als gedacht (aufsichtsabstände zu kurz! ) zuerst war nichts zu bemerken . also immer VORSICHT

von Christian s - am 20.08.2010 06:10
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