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elweb Batterie
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vor 7 Jahren, 4 Monaten
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vor 2 Jahren, 8 Monaten
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20'000 km mit Blei-Gel im Tavria

Startbeitrag von chhauser am 29.01.2011 11:10

Hallo

Es wird hier ja viel geunkt über die Unzulänglichkeiten der Bleibatterien, besonders im El. Meine bisherigen Erfahrungen im ZAZ Tavria sind anders..

Gestern konnte ich nun nach exakt 2.5 Jahren Dauer die 20'000 km überschreiten. Die Blei-Gel-Traktionsblöcke (14 x 6 V Sonnenschein) sind dabei immer noch fit, für den Arbeitsweg von täglich 2 mal 20 km wird es noch lange reichen.
Wieviel % der Nominalkapazität noch vorhanden ist, kann ich nicht messen. Ausserdem sind natürlich die Unterschiede von Sommer zu Winter sehr gross. "Gefühlt" haben die Batterein aber nicht stark nachgelassen. Der Unterschied von Montag morgen zu Freitag morgen fällt eher auf, dies war aber schon im ersten Winter der Fall. Die Batterieheizung nützte dabei herzlich wenig. Die Zeit seit der letzten Ladung (und damit vermutlich inneren Temperatur) scheint den grössten Einfluss zu haben.

Wichtig für die bisher erreichte Lebensdauer sind aber sicher die durchschnitlich relativ geringe Entladetiefe und das konsequente Vermeiden von Tiefentladung. Die längste Strecke betrug 49.3 km, entsprechend einer Entladetiefe von 70 %.

Da ich beim Arbeitgeber laden darf, dies sogar unentgeltlich, haben die Batterien nun 1000 Ladezyklen drauf, entsprechend der 20 km Distanz. Der Verbrauch ab Steckdose beträgt 29 kWh/100 km "all inclusive". Gesamthaft liefen 5800 kWh auf, davon 2460 kWh beim Arbeitgeber. Rechnet man wenigstens 15% Wandlerverlus ab, verbrauche ich rund 58 Ah pro Ladezyklus und habe somit eine durchschnitliche Entladetiefe von 32 %.
Nach Datenblatt müssten somit nochmals 10'000 km möglich sein mit weiteren 500 Ladezyklen.

Gehen wir's an, in rund 1 Jahr melde ich das Resultat. :-)

Gruss

Christoph

Antworten:

Hallo Christoph,

ich habe deinen Betrag voller Staunen :eek: durchgelesen!!! Jetzt habe ich dazu mal ein paar fragen:
Zitat
chhauser
(14 x 6 V Sonnenschein)

Ok macht 84V? bei wieviel AH? oder etwa nur 42V?

Zitat
chhauser
29 kWh/100 km "all inclusive".
Christoph

Lass mal anders rechen.
Benzin hat lt. Wikipedia 12,1 Kw/h je kg. bei einer Dichte von 0,72-0,8 kg/dmQ

= 2,9l / je 100km

Mich intersiert brennent :hot: :
- Was ist das für ein fahrzeug
- Wo hast du die Batterien her!

mit meinem EL tanke ich 2,3kw im Sommer auf 33km bzw 3kw im Winter mit Batterieheizung auf ca33km.
--> 7 - 10kw /100km

Besten Dank

Philipp




von Philipp aus Reutlingen - am 29.01.2011 15:03
Hallo Philipp

Die Nominalspannung ist tatsächlich 84 V. Leider wurde der Motor auch auf exakt 84 V ausgelegt, Mit 72 V hätte er noch bei weitem thermische Reserve, aber etwas mehr "Pfupf". Aber ich will ja nicht klagen.

Das Auto ist ein ZAZ Tavria Pinguin von 1991. Guckst Du zum Beispiel hier:
[www.evalbum.com]

Die Batterien sind GF06 180V von Sonnenschein/Exide, haben also 180 Ah. Diese Batterien werden auch in vielen Reinigungsfahrzeugen verwendet und sind robust konstruiert. Wirklich toll ist, dass sie absolut wartungsfrei sind und höchstens im Fehlerfall ausgasen mit einem Überdruckventil. Nachteil ist, dass natürlich das Ladegerät auch IUIa befolgen muss, der orginale Trafolader somit ungeeignet ist. Randnotiz dazu: ganz unnütz ist der Trafolader aber auch nicht. Da ich mittlerweile 3 Stück davon habe, gab dies einen wunderbaren 3-Phasen-Schnelllader für zusätzlich 50 A für die ersten 80 % Ladung, wenn's mal pressiert.

Das Benzinäquivalent mag stimmen mit den etwa 3 Liter/100 km, mir gefallen aber vor allem die lediglich 20 g CO2, die ich habe mit dem Strommix, den ich beziehe. (Schweiz; Ökostrom)

Gruss

Christoph




von chhauser - am 29.01.2011 16:34
Hallo

Die Akkus werden wesentlich weniger belastet da das Fahrzeug vermutlich noch ein Schaltgetriebe hat.

Auserdem sind die Akkus noch besser als den Mist den man heute kaufen kann.

Gruß

Roman


von R.M - am 29.01.2011 21:53
Zitat
gab dies einen wunderbaren 3-Phasen-Schnelllader für zusätzlich 50 A für die ersten 80 % Ladung,


Und nach dem man was man lesen kann und Kugelhaufen-Modell - Wäre das auch noch ein Baustein der dazu beitragen könnte.

von thegray - am 29.01.2011 23:19
Hallo Roman

Das Schaltgetriebe macht sicher einiges aus. Allerdings gibt es kurz nach Abfahrt zu Hause gleich einige Minuten Autobahn leicht bergauf mit 230 A Dauerstrom, also etwa 1.3 C. Bei den jeweiligen Ampelstarts im 2. Gang wird oft kurzzeitig 2 C gezogen mit etwa 350 A. Allerdings wird im Datenblatt die Grenze für Dauerstrom mit 360 A angegeben. Dann soll sie das kurzzeitig auch bringen bitteschön. Von den Anschlüssen her würden 360 A Dauerstrom eh nicht gehen. Es ist mir so schon ein Pol davongeflossen und ich musste einen neuen giessen.

Die Akkus wurden 2008 neu gekauft und sind heute noch genau gleich erhältlich.
[217.7.78.166]
Die 14 Klötze kosteten trotz Grauimport rund 4000 Euro.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 30.01.2011 08:08
Nein. Ich überlegte mir, was ich mit den alten Ladern machen könnte und das Resultat war die 3-Phasen-Mimik. Bisher benützte ich diese erst 2 mal. Das eine mal, um sicher genug früh wieder nach Hause zu kommen und das andere Mal für eine Zwischenladung. Für eine häufige Nutzung wäre der Ladestrom zu hoch. Dauerhaft mehr als 33 A sollte man nicht laden für die I-Phase.

Ein BMS habe ich noch nicht installiert, kontrolliere aber periodisch die Einzelspannungen. Auffallend war, dass nicht so sehr der Unterschied zwischen den Batterien ins Gewicht fiel sondern grosse Unterschiede zwischen den 5 vorrne eingebauten (offen, Fahrtwind) und den 9 hinteren (geschlossen, Kofferraum) Blöcken auftraten. Hier habe ich jeweils etwa jeden Monat mit einem Leistungswiderstand ausgeglichen.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 30.01.2011 08:22
Guten Morgen Christoph,

schön, dass du in der heutigen Zeit das Thema "Blei-Gel Traktionsbatterien" ausgerufen hast.
Es gibt nunmal auch Fahrzeuge, die brauchen das Gewicht des Bleis.
Bei 31kg pro Blei-Block kommst du auf 434kg Batteriemasse. Stell dir vor, du hättest 84V180Ah als Lithium-Technik in deinem Fahrzeug. Da kämst du auf 145kg bei 84V/200Ah. Was würden Dämpfer und Federn mit deinem ZAZ Tavria anstellen.
Mein Mega steht jetzt auch viel höher und wenn ich einsteigen will, muss ich tatsächlich "hinauf" steigen :D.

Zitat
chhauser
Die 14 Klötze kosteten trotz Grauimport rund 4000 Euro.


...das macht, bei den bis jetzt geleisteten 20.000km,- pro 100km schlappe 20,-Euro Investitionskosten.
Für dich heißt es jetzt: Fahren, laden, fahren, laden... u.s.w.

Ich wünsche, Allzeit genug Gel in den Blöcken!! :spos:

Viele Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 30.01.2011 09:44
Hallo Johannes

Beim Kauf anno 2008 überlegte ich mir die Lithium schon auch. Damals wären das etwa 11000 $ gewesen, umgerechnet auch etwa 11000 Euro oder 16000 Fränkli. Dieses Risiko war mir schlicht zu hoch, da ich ja nicht wusste, was sonst noch zum Vorschein kommt. Das Auto war bis dahin nur mit ein paar Starterbatterien ein paar Meter gerollt als grundsätzliche Funktionskontrolle.

Die 20 Euro pro 100 km sind auf der einen Seite richtig, andererseits hat mich das Auto selbst nur 450 Euro gekostet. Wenn ich einen Teil der Batterieinvestition zum Auto rechne, sieht das nicht so schlecht aus. Über die bisherigen Vollkosten von total 12000 Franken komme ich auf einen Kilometerpreis von 60 Rappen, das sieht dann auch nicht so schlecht aus. Die Benziner im Fuhrpark kommen da jedenfalls nicht mit, allerdings haben die auch wesentlich geringere Kilometerleistungen pro Jahr.

Letztlich ist es aber auch wurscht, weil es für mich 100% passt. Autos waren schon immer mein Hobby und ich möchte ja gar nicht rechnen, wieviel Geld schon in andere Beschäftigungen flossen in diesem Zusammenhang.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 30.01.2011 12:39
Hallo,
bei den Daten wäre dann Blei auch für den EL interessant. Hat da jemand Erfahrungen mit genau diesen Akkus gemacht?
Die müssten dann ja sicher 25.000km halten.:-):-):-)

Mfg Christian

von Christian0207 - am 30.01.2011 18:39
Hallo Christian,

ich fahre den analogen Akkutyp gerade im El, sind die GF12105V.
Habe aber erst ca. 3000km drauf, und es ist Winter...

Werde aber im Frühling auf NiCd umrüsten, dann kommen die Klötze unter den Hammer. Wird also nichts mit Langzeittest. Ein Bekannter kann aber von langen Laufzeiten berichten.

Mit meinem Thrige-36V-El habe ich im Neuzustand 50km hinbekommen. Jetzt im Winter bin ich froh, die 20km Arbeitsweg ohne kritische Entleerung zu schaffen.

Die Akkus sind halt aus gutem Grund teuer...

In meinem Saxi habe ich die entsprechenden GF12050V. Nach etwa 8000km geht die Reichweite doch deutlich runter (von anfangs 36Ah kann ich zurzeit nur 18 Ah abfahren, bevor die Spannung kritisch wird), kann aber erst im Frühling Genaueres sagen. Evt. ist auch nur ein einzelner Block schlecht, habe da einen Verdacht...
Die werden allerdings beim Beschleunigen deutlich über 1C belastet (maximal 2C, wenn ich den Strom aufdrehe, mit 1C fahre ich dann).

von korbi - am 03.02.2011 16:46
Hallo zusammen,

bei vernünftiger Behandlung sollten die o.g. Blei-Gel Akkus noch sehr lange ihren Dienst tun.
Ich habe in meinem City-Stromer ca. 65.000 km in 5 Jahren zurückgelegt. Auch ich habe größtenteils auf Reichweitentests verzichtet, oft nachgeladen und bin mit moderaten Strömen gefahren. Leider musste ich mich von meinen 16 Bleiklötzen im Dezember trennen da die Reichweite bei Frost langsam die kritische Grenze von 40 km unterschritt. Besonders an meinem Hausberg ab Kilometer 30, muss ich auf 3km 200 Höhenmeter erklimmen, sank die Spannung dann doch stark merkbar ab.
Die Akkus wurden zur weiteren Verwendung abgegeben, und ich denke sie werden noch einige Zeit im Flachland ihren Dienst tun.
Wer mit Blei unterwegs ist sollte folgende Punkte beachten:
- Ein sehr gutes Ladegerät nutzen (Siemens hat für den Citystromer ein hervorragendes Ladegerät entwickelt)
- Bei jeder sich bietenden Gelegenheit nachladen
- mit moderaten Strömen c/2 bis maximal 1c fahren
- auf Reichweitentests verzichten, auch wenn die Akkus die eine oder andere tiefere Entladung wegstecken. Wenn schon Reichweitentest dann im Sommer bei Akkutemperaturen über 25°C.
- Ab und an bei warmen Akkus und kleinen Entladeströmen auch mal 80% entladen und dann sofort wieder aufladen.

Kloes

VW-Citystromer


von Kloes - am 08.02.2011 17:27

Glückliche Schweiz

20 Gramm CO2 pro km, bei meinem Krefelder Energiemix wären es gut 300 gramm pro km. 30 kg auf 100km. Das, obwohl ich angeblich für Wasserstrom bezahle, den es weit und breit nicht gibt.
meine Kiste braucht genau die Hälfte, Fahrgewicht 1150kg. Dabei sind Nicads die schlechtesten Energieverwerter überhaupt.
Die Akkus sind, hauptsächlich wegen der verwandten Materialien, trotz hauchdünner Bleiplatten, einsame Spitze in der bleiernen Welt und passen nicht ins Zittiäll.

Bei der Sammelbestellung läge das Ganze in Lithium heute bei gut 6000 Euro, da wüsste ich, was ich täte.

Aber, wie ist das? habe ich nicht gerade Euren Wasserstrom gekauft, und Ihr dafür unseren Braunkohlen- und Atomstrom?
Fahre nicht gerade ich mit nur 10 Gramm pro km und Du mit 300 Gramm?
Hoch und Tief wurde gerade verkauft. Aber stapeln können die alle....

von Bernd Schlueter - am 08.02.2011 18:00
So, nun sind 30'500 km mit den Blei-Akkus absolviert und total 1533 Ladezyklen.
Die bisherige Kapazitätseinbusse ist noch nicht tragisch, dürfte aber der Herstellerangabe entsprechen. (700 Zyklen nach IEC 254-1)

Gehen wir die nächsten 10'000 km an.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 11.06.2012 04:51
Hallo,

Meine Erfahrung mit genau den Dingern:
[www.baseportal.de]

:mad:

von EVolkmann - am 11.06.2012 07:20
Diese Erfahrungen sind bei Bleiern eben immer wieder zu beobachten.
Die Quaalitätsunterschiede liegen gar nich unbedingt immer zwischen den Anbietern, sondern teilweise auch in verschiedenen Produktionszyklen.

Meine ersten VISON 100AH AGMs waren super, lange Zeit 50 Km möglich und bei 6000km Kappaverlust auf 20km, was mich dann gleich zum Kauf eines zweiten baugleichen Satzes bewegte, doch dann fing der Ärger an: Schon ab dem ersten Tag war nicht die volle Kappa da. Also gegen neue eingetauscht: Die waren dann mittelmäßig. Nach 3000km im EL nur noch 30 Km

Danach habe ich auf 2 jahre gebrauchte LiFePo4 aus einem Saxo umgestellt und fahre seit 9.000 Kilometer ohne messbaren Kappaverlust.
Die Kosten von 2 Bleisätzen, also 1200,-€ sind bis jetzt eineholt. Damit ist der Umbau für mich aktuell amotisiert, Ab jetzt wird LiFePo4 fahren mit jedem Kilometer billiger als Blei.

CU
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 11.06.2012 08:01
noch eine Erfahrung zu Blei:

Ich fahre in meinem Saxi seit 2008 die gleichen Bleigelbatterien wie Christoph (GF-12050V) mit den 700 Zyklen.

Bisher ca. 13000 km, obwohl anfangs Unkenrufe unkten, dass die Akkus die 1-2C-Belastung (fahre immer wieder mal mit 120A, üblicherweise aber mit 50-70A Dauerstrom) nicht lange mitmachen werden.

Meine Reichweite ist etwa auf 2/3 der Anfangsreichweite geschrumpft.

von korbi - am 11.06.2012 12:11
Zitat
korbi

Ich fahre in meinem Saxi seit 2008 die gleichen Bleigelbatterien wie Christoph (GF-12050V) mit den 700 Zyklen.


Nicht ganz gleich. Ich habe die GF-06180 drin. Die kann schon mehr ab und ist dann bei mir nur mit etwas mehr als 1C Fahrstrom belastet.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 11.06.2012 19:19
meinte natürlich die gleiche Bauart... ;)

von korbi - am 11.06.2012 19:46
Hallo

Die Strombelastung im Tavira dürfte durch das Schaltgetriebe auch wesentlich geringer ausfallen.

Bei vernünftiger Abstimmung halten Bleiakkus auch.

Das El ist da ein schlechtes Beispiel kleine Akkus, hoher Strom das gibt geringe Lebensdauer.

Außerdem sollte man bedenken das die Dinger die ihr eingebaut habt eine Mil Zulassung haben.

Hab solche als Starterbatterien in einer Segelflug Winde die Dinger sind seit mehr als 12 Jahren drinnen und tun ihren Dienst ohne zu mucken.

Gruß

Roman

von R.M - am 11.06.2012 20:09

Re: 40'000 km mit Blei-Gel im Tavria

So, nun kann ich den Fred wieder einmal aufwärmen. Nun sind's 40'000 km mit den Blei-Akkus. Die 75 km, die noch fehlen, um quasi einmal elektrisch um die Erde mit den Dingern gefahren zu sein, schaffe ich auch noch.
Gleichzeitig wurde der Mutter Erde das Zehnfache des Batteriegewichtes an CO2 erspart.
Die Kapazität hat schon nachgelassen, sie genügt aber immer noch problemlos für den Arbeitsweg von 2 x 20 km jeden Tag, Sommer und Winter.
Nun peile ich mit meinem Batterientransporter die 50'000 km an. In etwas mehr als einem Jahr wird der Thread wieder aufgewärmt, wenn's klappt.

Grüsse aus der Schweiz

Christoph

von chhauser - am 10.09.2013 21:22
Hallo Christoph,

na hoffentlich :spos:

Gruß aus Elbflorenz

von Huggi - am 11.09.2013 07:58

50'000 km mit Blei-Gel im Tavria

So, heute war der grosse Tag. Nach einer längeren Pause wegen Bremsproblemen und kompletter Überholung von dem Plunder, erreichte ich heute die 50'000 km mit den Blei-Gel Batterien.
Die Anzahl Ladezyklen beträgt 2614, das ist doch auch schon ganz gut, die 3000 werden angepeilt. Die Kapazität ist immer noch ok, lässt sich aber nur im Winter wirklich beurteilen. Leider gab's wegen der langen Pause mit den Bremsen eine Tiefentladung aber so wie es aussieht, passierte nicht allzu viel. Aber auch hier zeigen sioch allfällige Schäden erst im Winter. Und das war es heute mit 30 Grad auch noch nicht so richtig.
Das nächste Ziekl sind nun die 60'000 km etwa im nächsten Sommer.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 27.08.2015 20:44
Hallo Christoph,

Gratulation! Die alten Sonnenschein Blöcke waren schon vor 20 Jahren mit die langlebigsten Bleibatterien, schön dass sich die Blöcke so halten!

Kannst Du etwas zur Kapazität sagen?

Sonnige Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 28.08.2015 15:49
Hallo Ralf

Messen kann ich das nicht und die sonstigen Indikatoren sind auch nicht vorhanden (LED-Balkenanzeige defekt, warmes Wetter, Fahrstrecke 20 km pro Ladung)
Im Winter weiss ich dann mehr.
Da das Laden gestern nicht funktionierte, konnte ich aber unfreiwillig "testen". Auf Grund der Spannungsanzeige bei Ankunft zu Hause nach 40 km schätze ich die verbliebene Kapazität auf 70 %.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 02.09.2015 04:46
Ja , guter Einwand Johannes, es gibt aber auch kürzere Federn. Mein 150 kg leichterer Saxo (Lithiumumbau) hat nun 3 cm kürzere Federn drin. Nun passt es.
Er liegt sogar tiefer als vorher und hat somit einen noch besseren Cw-Wert,:-)
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 20.09.2015 21:45

Re: 50'000 km mit Blei-Gel im Tavria

Hoi Christoph,
Gratulation zu den 50'000 Km mit Deinen Blei-Batterien. Ich habe mir gerade einen Piaggio Porter Kipper gekauft. Dieses Fahrzeug wurde von diversen Personen im Tiefbau gefahren. Dabei wurde sicher nicht zaghaft umgegangen. (Bleifuss bei den Steigungen und an der Ampel.
Zum Fahrzeug: Der Piaggio wird ebenfalls mit Blei-Gel Batterien betrieben. Im Fahrzeug sind immer noch die Original-Batterien montiert und diese haben auch schon 47'000 km auf dem Buckel.

Es lebe die Bleibatterie!

Gruss Max

von Max Mausser - am 23.09.2015 21:56
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