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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, J. Affeldt, Gervais

Lithium Sicherheit und Versorgung

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 11.02.2011 05:54

In Anbetracht der Häufigkeit, dass Lithiumakkus geschlachtet wurden, um die Lithiumvorkommen zu schonen und um weniger brennbare Materialien ins Fahrzeug zu installieren, schlage ich vor, lithiumbetriebene Elektroautos immer mit einem verbrennungsbetrieben Notstromgenerator zu ergänzen. 4 bis 10kW reichen da aus. Kettensägemotor mit direkt aufgesetzem kleinen, lagerlosen Perm und leisem Auspuff. 10kg. Laden frisst zu viel Zeit auf langen Strecken.
Tunlichst sollte das "Notstromaggregat" nicht mit dem Fahrzeug verbunden sein, sondern in Form eines Safianlederkoffers mit rotem Schleifchen ein schmuckes Kleidungsstück darstellen. So braucht man auch in Fußgängerzonen nicht auf den elektrischen Antrieb seines Rollbretts nicht verzichten.
An Leistungsfähigkeit des Aggregats ist es sinnvoll, wenn 90 km/h mit einer windschnittigen Karosserie in der Ebene gehalten werden können, um auf der Autobahn nicht zu einem Verkehrshindernis zu werden. Das schmucke Köfferchen sollte vielleicht auf die Heckklappe geschnallt werden, damit ihn die Nachbarn auch gebührend bewundern können.
Die Kletterfähigkeit und Spurtfähigkeit des Elektromotors ist ohnehin nicht zu schlagen und es geht mit unverminderter Geschwindigkeit die Alpenpässe hoch. Der Straßenbau durch die Berge kann vereinfacht werden, indem die Straßen schnurstracks über die Matterhörner gelegt werden. Das eingesparte Geld wird im Winter zum Eisfreihalten verwendet.

Antworten:

Re: Lithiumsicherheit

SAM Forum liest Du gelegentlich auch ? In was der Prius kann, kann der SAM besser ist so eine kleine Lösung beschrieben. Das in der EL Kabine so etwas unterzubringen, wäre mir nicht geheuer und die Kosten für eine geräuscharme, leichte und sichere Lösung lägen sicherlich oberhalb dreier Li Sätze.
Werksseitig wird sich das allerdings ohnehin verbreiten, weniger der Sicherheit halber oder die Li Vorräte zu schonen, sondern um die Reichweiten optisch zu erhöhen .

von Gervais - am 11.02.2011 07:42

Sicherheit in der Rohstoff- und Energieversorgung

Ich denke, man kann so etwas fast geräuschlos, Gasmotor, mit 25% Wirkunggrad bauen. Normalerweise bleibt der Gastank leer. Nur, wenn es auf längere Fahrt geht, wird getankt.
Ich halte elektrische Reichweiten von mehr als 100km für nicht erforderlich. Auch, wenn man zwei mal im Jahr nach Südspanien fährt, bleibt der Verbrenneranteil denkbar gering. alleine schon die Gewichts-, Material- und Geldersparnis bei der Anschaffung der halben Akkugröße, dan man dann wenigstens in der kalendarischen Lebensdauer aufbrauchen kann.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf langen Strecken vervielfacht sich im Vergleich zum rein elektrischen Betrieb, Die Fahrpausen werden dann ohnehin zu 100% zum Laden genutzt.
Ein Gasmotor ist umweltfrendlicher, als wenn ich meine Braunkohlenkraftwerke um mich herum die Arbeit verrichten lasse. Ich liege hier bei gut 160 Grammm CO2 auf einen km. Trotz nur 15kWh Stromverbrauch auf 100km. Trotz Bezahlung von 100% Wasserstrom.

Wohlgemerkt, das Fahrzeug ist dann ein reines Elektrofahrzeug. Der hybride Teil ist ein reltiv kleiner Koffer, der nur selten angeschnallt wird und spätestens abends wieder entfernt wird und, unter anderem, das Haus mit Strom und Wärme versorgen kann. Nein, es genügt dann ein Fahrzeg für die ganze Familie.

von Bernd Schlueter - am 11.02.2011 09:21

"A123 Siliziumnanoröhrchen"

Silizium ist ein billiger Werkstoff, wenn er nicht so hochrein sein muss, wie in der Halbleitertechnik.
1kg Lithiumkarbonat, das, was in der grünen Brühe bei der Gewinnung übrigbleibt, kostet ca. 4,5 dolle greenbacks. Lithium ist extrem leicht, leichter als Wasser, und macht nur 10% der Molekülmasse aus. Lithiummetall dürfte also von den Herstellungskosten zur Zeit bei ca 50 Dollar liegen, gereinigt wenig mehr.
Nichts spricht also dagegen, dass A123-Zellen die Welt erobern können, mit ihrer hervorragenden Leistungsfähigkeit. Eisen und Phophor sind ausgesprochen billig.

Viel spricht dafür, bei der Produktion von Lithiumzellen hauszuhalten, die Vorräte zunächst einmal zu schonen. Deshalb sollte man sich auf die Ausrüstung mit nur so vielen Hochstromzellen begnügen, wie gerade nötig sind, damit das Notstromaggregat nur möglichst selten zugeladen werden muss.

Erholungspasen auf der Autobahn werden selbstverständlich zum Schnelladen genutzt und minimieren den Einsatz des Verbrenners. Gebirgige Regionen werden ausschließlich nur elektrisch durchquert.
Es spricht nichts dagegen, mittels hochwertigerer Werkstoffe, beispielsweise der "Vakuumschmelze", extrem starke und trotzdem leichte Neodymmotoren herzustellen, die der extremen Leistungsfähigkeit der A123-Akkus angepasst sind und 95% Wirkungsgrad besitzen.
Zu einem 10kW-Akkupaket gehört beispielsweise ein Elektroantrieb von 200kW.
Wenn das Matterhorn vor dem Früstück wieder ruft, lässt der Berg sich mit einer solch affenartigen Geschwindigkeit überwinden, dass es ihm die Sprache verschlägt: Selbst an den 90Grad-Ostwandüberhängen brauchen wir den Fuß nicht vom Gas zu nehmen, wenn wir mit 20 Meter in der Sekunde ,72km/h, nach oben entgleiten. Ein kurzer Jodel zu Ehren von Louis Trenker und schon geht es im Sinkflug wieder hinab, um mit wieder zu 80% vollgeladenen Batterien am Kaffeetisch einzutreffen. Gerade rechtzeitig, denn der Kaffee wird soeben eingeschenkt.

von Bernd Schlueter - am 12.02.2011 04:58

Re: Lithiumsicherheit

Durch deinen Bezug von Wasserkraft hast du aber die globalen CO2-Emissionen gesenkt; dem Klima ist es egal, wo CO2 reduziert wird...

Julian

von J. Affeldt - am 12.02.2011 05:50

Ich klaue der Petronelle ihren Norsk-Strom

Immer, wenn ich meinen Saxo hier einstöpsele, sehe ich ein dickes Rauchwölkchen über Jüchen aufsteigen, weil meine Freundin Petronelle aus Tromsö gleichzeitig auf den Toaster drückt und hier Braunkohlenstrom bestellt. Irgendwas stimmt da an der Schaltung nicht und ich muss unbedingt mal prüfen, ob ich bei dem Düsseldorfer Naturstromanbieter nicht günstiger liege...
Die stehen, soweit ich gehört habe, auf Kuhmist. Mögen meine Batterien.

von Bernd Schlueter - am 12.02.2011 06:27
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