Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
26
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sven Salbach, RalfZ, Bernd Schlueter, Emil, PowerTower, andreas Andreas, lukski1, Christian0207

Neue Generation LSP Akkus sind jetzt lieferbar...

Startbeitrag von Sven Salbach am 04.03.2011 14:56

Wer kauft eine und macht den ersten Test ;-)
Ich versuche mal in Erfahrung zu bringen ob auch kleinere geplant sind..
Vermute aber die amchen das absichtlich nicht um LiFePo weiter verkaufen zu k├Ânnen und die LSp serie f├╝r Station├Ąre Sachen zu verwenden..
Hier der Link:
LSP-600

Antworten:

Zitat
Sven Salbach
Preis wie bereits von mir vermutet, liegt etwa mit den LiFePos gleich auf..

Ich habe mal Preise in deinem Shop verglichen:
WB-LSP600AHA : 681 EUR/kWh
TS-LYP160AHA: 447 EUR/kWh

Zitat
Sven Salbach
Wer kauft eine und macht den ersten Test ;-)

Du bist doch der H├Ąndler!
Schick mir eine und ich messe sie f├╝r dich!

Zitat
Sven Salbach
Hier der Link:
LSP-600

Der Link funktioniert nicht...

Und die zweite LSP-Batterie in deinem Shop scheint einen Schreibfehler zu haben. Sie nennt sich LSP9600AHA, hat aber nur 900Ah.

Ralf

von RalfZ - am 04.03.2011 18:00
korrigiert .-)

von Sven Salbach - am 04.03.2011 18:19
das mit dem Preis stimmt nat├╝rlich nicht so wie es formuliert ist...
Ich wollte das noch ausformulieren hatte es dann aber vergessen (Schreibe immer nebenbei..)
Das Interessante ist das Gewicht..

von Sven Salbach - am 04.03.2011 18:24
Zitat
Sven Salbach
das mit dem Preis stimmt nat├╝rlich nicht so wie es formuliert ist...
Ich wollte das noch ausformulieren hatte es dann aber vergessen (Schreibe immer nebenbei..)

Wollte, h├Ątte, k├Ânnte... ;-)

Du meinst also folgendes:
WB-LSP600AHA: 249 Wh/kg
TS-LYP160AHA: 91 Wh/kg

Ralf


von RalfZ - am 04.03.2011 18:29
ne, wenn es so einfach w├Ąhre h├Ątte ich es eifnach so geschrieben...da es mir egrade nicht so eifnach von der hand ging hatte ich wieder was anderes gemacht und es dann ungesehen abgesendet :-)=
Das mit dem Gewicht meinte ich jetzt nur so am Rande....

von Sven Salbach - am 04.03.2011 18:36
Hallo Sven,
braucht man f├╝r die Dinger auch ein BMS?

Christian

von Christian0207 - am 04.03.2011 19:49
ich hatte noch keinen Akku hier, aber davon kannst Du zu 100% ausgehen, mir ist keine Li Technologie bekannt, die sich beim ├ťberladen wie Blei oder Ni verh├Ąlt.
Mal abgesehen davon ist ein Balancer IMMER Sinnvoll, selbst bei Blei und NIcd w├Ąhre es sinnvoll wenn es da so einfach wie bei Li funktionieren w├╝rde...

von Sven Salbach - am 04.03.2011 20:05
Zitat
Sven Salbach
ne, wenn es so einfach w├Ąhre h├Ątte ich es eifnach so geschrieben...da es mir egrade nicht so eifnach von der hand ging hatte ich wieder was anderes gemacht und es dann ungesehen abgesendet :-)=
Das mit dem Gewicht meinte ich jetzt nur so am Rande....


Du schreibst in R├Ątseln!
Was meinst du denn jetzt wirklich?

Ralf

von RalfZ - am 04.03.2011 20:36
Das sieht nach 25% weniger Gewicht bei gleichem Energiegehalt aus. Ob das auf Kosten von Sicherheit geschieht? Thundersky verwendet relativ viel H├╝llenmaterial, im Vergleich zum Supfenget├╝te anderer Hersteller.
Nur gemessen an der Ladungsmenge w├Ąre die Batterie nicht viel teurer als seine bisherigen Donnerhimmel. In Bezug auf die viel wichtigere Energie ist sie aber noch sehr viel teurer. Man denke daran, dass Sven kein Gro├čh├Ąndler ist und sich nicht mit den Pragern messen kann...



von Bernd Schlueter - am 05.03.2011 03:32
Zitat
Bernd Schlueter
Das sieht nach 25% weniger Gewicht bei gleichem Energiegehalt aus.


Kannst Du bitte mal hinschreiben wie Du das ausgerechnet hast?

von Emil - am 05.03.2011 07:33
Normale Donnerhimmel: ca 10kg/kWh
9,5kg LSP: 600Ah bei 2,2 Volt, also 1,32 kWh.

9,5kg/10kg*1kWh/600Ah/2,2V=0,72, also rund 28% weniger Masse.

von Bernd Schlueter - am 05.03.2011 11:48
ja, leider sehe ich aber erstmal nur Nachteile dieser neuen Akkus..
Weniger Zyklen
mehr Zellen die ├╝berwacht werden m├╝ssen..
Sehr ung├╝nstige Spannungslage...

von Sven Salbach - am 05.03.2011 11:49
Zitat
Bernd Schlueter
Normale Donnerhimmel: ca 10kg/kWh
9,5kg LSP: 600Ah bei 2,2 Volt, also 1,32 kWh.

9,5kg/10kg*1kWh/600Ah/2,2V=0,72, also rund 28% weniger Masse.

Das Datenblatt das ich kenne nennt nur 5.3kg f├╝r die 600Ah LiS-Zelle, nicht 9.5kg.

Ich kam bei meiner Rechnung auf folgende Zahlen:
WB-LSP600AHA: 249 Wh/kg
TS-LYP160AHA: 91 Wh/kg
Das ist dann eher eine Gewichtseinsparung von 63%.

Wer hat die falschen Zahlen?

Ralf

von RalfZ - am 05.03.2011 12:53
Zitat
Sven Salbach
ja, leider sehe ich aber erstmal nur Nachteile dieser neuen Akkus..
Weniger Zyklen


Die 1000 Zyklen sind doch f├╝r ein richtiges Auto mit z.B. 300 km Reichweite = 300.000 km Laufleistung v├Âllig ausreichend. Und wenn man nur 70 % Zyklen f├Ąhrt wird die Laufleistung noch Mal mehr.

Zitat

mehr Zellen die ├╝berwacht werden m├╝ssen..


Das ist sicher ein Nachteil.

Zitat

Sehr ung├╝nstige Spannungslage...


Das sehe ich irgendwie nicht. Sinnvollerweise nutzt man nur den Bereich zwischen 2,0 und 2,3 V. Der Bereich ist auch nicht viel anders als bei den LiFePO4 mit 3,0-3,65 V.

von Emil - am 05.03.2011 15:37
naja, 2,3 ist die Ladespannungsgrenze..
Mit 1,5-1V liegst Du dann wohl im realen Feld

Und die 2000 Zyklen sehen bei einigen LiFePo Fahrern hier auch nicht so dolle aus...
Der Akku hat ja nach 2000Zyklen nicht mehr 90% oder so sondern weniger...

Hohe Lebenserwartungen erreicht man nur indem die Akkus nicht voll geladen werden und nicht leer, also nichnt mehr al 90% Laden..dann sollte das besser erreichbar sein..nur ist das nicht machbar ohne ein vern├╝nftiges BMS..

von Sven Salbach - am 05.03.2011 16:33
Zitat
Sven Salbach
naja, 2,3 ist die Ladespannungsgrenze..
Mit 1,5-1V liegst Du dann wohl im realen Feld

Laut Datenblatt f├Ąllt bei 25┬░C und 1C Belastung die Spannung erst nach 80% Entladung unter 2.2V. Von daher rechne ich momentan mit 2.2V Nominalspannung f├╝r die Zelle.

Mehr wird man erst wissen wenn man die Zellen in der Hand hat.

Ralf


von RalfZ - am 05.03.2011 16:53
Laut Datenblatt macht es keinen gro├čen Sinn unter 2,0 V zu gehen, genau wie es auch keinen gro├čen Sinn macht bei LiFePO4 weit unter 3 V zu gehen. Schau es Dir das Datenblatt einfach mal an.

Und 2000 Zyklen bei LiFePO4 ist deswegen nicht so toll weil viele aus Geldmangel zu wenig Kapazit├Ąt installieren. Durch die zu hohe Belastung wird die Lebensdauer noch weiter verk├╝rzt. Hier unterscheiden sich Li-Akkus nicht so sehr von den Bleiakkus.

Hier hilft nur einfach mehr Kapazit├Ąt zu installieren. Mit den LSP hat man jetzt zumindest keine Gewichtsprobleme mehr. Allerdings muss man sehen wie man das beim Volumen noch unterbringt.

von Emil - am 05.03.2011 17:09
Ich mit meinem Schmalspurinternet habe nicht noch einmal nachgeschaut und Du hast recht!!!

Also, 5,3kg, das ist eine Masse weniger und die 10er AHAs bringen nat├╝rlich noch mehr. Vergleichen solltest Du aber die Lifepos mit ihrer h├Âheren Zyklenzahl.
Von den schwefligen Donnerkeilen w├╝rde man also eine weit gr├Â├čere Amperestundenkapazit├Ąt nehmen, sodass man den Nennstrom "0,5C" nicht ├╝ber schreitet. M├Âglicherweise halten dann bei8de Akkutypen gleich lang, obwohl die schwefligen in Bezug auf die kalendarische lebensdauer ein nbeschriebenes Blatt sind.
Angenommen, man nutzt den Gewichtsvorteil zur Reichweitenverdopplng und kommt so mit 0,5C aus, erh├Ąlt also 1000 Zyklen Lebensdauer, dann sind das bei 200km Reichweite 200.000km. Ist die Lebenszeit nach zwei Jahren abgelaufen, ist das ein schwaches Bild, in f├╝nfen auch noch ziemlich unertr├Ąglich, bei 10 Jahren kalendarischer Lebensdauer einfach super.
Ich sehe schon wieder eine weitere Nutzung als rangeextender, mit schwacher Belastng, aber Vermietung der Batterie im leasngverfahren f├╝r weitere Reisen...dann ist die Nutzng eine weit intensivere, als, wenn man die Akkus Jahre lang nur spazieren f├Ąhrt.

Allerdings gibts dann auch noch den Verbrennergeneratorkoffer...
Also, eine neue Bereicherung der Akkulandschaft.


von Bernd Schlueter - am 05.03.2011 20:19
Hallo,

bisher haben die Li-S (Lithium Schwefel) Akkus folgende noch ungel├Âste Probleme:
* Energiewirkungsgrad ist nur 85% (bei Lithiumzellen sonst ca. 95%)
* Schlechte Leitf├Ąhigkeit der Schwefelelektrode -> Ri hoch, wenig C Rate
* Geringe Lebensdauer
* Da eine Elektrode aus metallischem Lithium besteht -> Sicherheitsprobleme

Info: Bei Lithiumzellen haben wir KEINE metallische Lithiumelektrode sondern die Lithiumionen sind in
der Graphitelektrode einzeln eingelagert (Interkalation).

Bin gespannt wie TS diese Herausforderungen gel├Âst hat.

Beste Gr├╝├če,
Lukas







von lukski1 - am 06.03.2011 00:54
Wenn Churchill wieder so ├╝bertreibt wie anfangs mit seiner Donnerhimmeld├Ąmmerung (300.000 Zyklen), wissen die ersten Verschskaninchen ja, was auf sie zukommen mag.
Feuergef├Ąhrlicher ist die neue Technik allemal. ob Wasser- bzw. Gelk├╝hlung, wie beim Tesla, ausreichend Sicherheit verspricht? Entstehendes Wasserstoffgas k├Ânnte einige bedenkliche Eigenschaften an den Tag legen. Ich f├╝rchte, es gibt kein ├Ąhnlich effektives L├Âschmittel wie solche auf Wasserbasis. Fl├╝ssiges Kohlendioxyd w├Ąre vielleicht noch als L├Âschmittel in Betracht zu ziehen? Versuchskaninchen bitte bei Sven melden.

Heise





von Bernd Schlueter - am 06.03.2011 03:21
Zitat
Lukas_Simma
Info: Bei Lithiumzellen haben wir KEINE metallische Lithiumelektrode sondern die Lithiumionen sind in
der Graphitelektrode einzeln eingelagert (Interkalation).

Kleine Korrektur - du redest hier nicht von "Lithiumzellen" sondern von Lithium-Ionen-Zellen. Der Name kommt ja daher da├č man mit Lithium-Ionen und nicht mit metallischem Lithium arbeitet.

(Ich wei├č da├č du den Unterschied kennst - ich will nur verhindern da├č der Rest verwirrt wird)

Ralf


von RalfZ - am 06.03.2011 08:38
Hallo
Die Datenbl├Ątter und die hinterlegten Kurven sagen leider auch nichts aus. Man kann die Kurven einer LSP und einer LYP direkt ├╝bereinanderlegen, lediglich die Achsenskalierung ├Ąndert sich. Wir m├╝ssen deshalb davon ausgehen, da├č die Kurven nicht durch Messungen entstanden sind, im besten Fall stammen sie aus irgendeiner Simulation, ich tippe auf reine Fantasie. Im schlimmsten Fall sind sie wahr, was dann bedeutet, da├č eine LSP-Zelle nur ein achtel der Zyklenzahl hat wie eine LYP. Rechnet man den Innenwiderstand auf Grundlage der Kurve des Spannungsverlaufs bei unterschiedlichen C-Belastungen aus, so verh├Ąlt er sich Antiproportional der Spannungslage, also 3,2V/2,2V ergibt 45% mehr Innenwiderstand.
Lediglich die Selbstentladungsrate soll vermindert sein, die Kurvenform ist aber identisch, nur anders skaliert.
Copy and Paste in einer ganz neuen Variante... f├╝r wie bl├Âd h├Ąlt man uns eigentlich?

Gru├č
andreas

von andreas Andreas - am 07.03.2011 20:58
nach einem Gespr├Ąch heut mit Thudner Sky / Winston sind die Zellen nun doch nicht leiferbar und sollen fast das dreifache kosten!!

Laut Winston sollen die fr├╝hestens mitte n├Ąchstes Jahr lieferbar sein..
Somit behaupte ich mal, die werden nie auf den MArkt kommen..
Zu dem preis v├Âllig uninteressant..
Bis dahin gibts schon wieder was neues
etc epp.
Alsi vergesst die LiSP Akkus ..erstmal

von Sven Salbach - am 08.03.2011 15:52
Sorry, dass ich das jetzt wieder rauskrame. Das Thema bleibt ja nach wie vor interessant.

Ich habe heute wieder mehr oder weniger durch Zufall einen Shop entdeckt, der die LSP Zellen seit Februar 2013 gelistet hat. Parla italiano? Dadurch, dass die Zellen erst vor relativ kurzer Zeit im Sortiment dieses italienischen H├Ąndlers aufgetaucht sind, bleibt die Hoffnung, dass diese nun tats├Ąchlich verf├╝gbar sind. Auch wenn selbst die kleinste 600 Ah Version f├╝r unsere mobilen Anwendungen denkbar ungeeignet ist.

Der Preis ist sicher ├╝berhaupt nicht hei├č, aber auch die TS-LFP Zellen haben mal - man glaubt es kaum - ├╝ber 1.000 Euro / kWh gekostet. Das war so etwa 2007/2008 herum. Nach allem was man hier lesen kann, wurden die Datenbl├Ątter im Laufe der Zeit wohl ├╝berarbeitet, denn von Nennspannungen >2V ist keine Rede mehr. Ziemlich genau zwei in Reihe geschaltete LSP Zellen erreichen die Spannungslage einer LFP Zelle.

Die Industrie h├Ąlt gro├če St├╝cke auf diese Technik. N├Ąchste Woche findet beim Fraunhofer Institut der 2. Lithium-Schwefel Workshop statt, bei dem die aktuellen Erkenntnisse vorgestellt werden. Ich denke, diese Chemie wird ihren Weg ins Auto finden. Wie die Detaill├Âsung dann aussehen wird (z.B. mit Feststoffelektrolyt), bleibt abzuwarten.

Gru├č
Micha

von PowerTower - am 02.11.2013 23:18
ich denke nicht das die im mobilenn bereich interessant werden.
Im Shop hatte ich die ja auch schon, bis sich dann herausgestellt hat, das die wohl nocht jahre brauchen ...seit dem habe ich die wieder entfernt
Nun klann ich vielleicht endlich mal erste tests machen..man wird sehen..

von Sven Salbach - am 03.11.2013 12:17
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.