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elweb Batterie
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vor 10 Monaten, 1 Woche
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EL-HP, Bernd Schlueter, thegray, Martin Heinrich, Andreas Friesecke, inoculator, Joe-Hotzi , elfly, alklex, omitreligion, ba0547

100Ah Saft in Solaranlage

Startbeitrag von EL-HP am 20.09.2011 11:31

Hallo Leute,
ich wollte einmal eure Meinung zu obigem Thema einholen.
Ich konnte ein 180Wp Modul günstig bekommen, und wollte dieses mit den Saftakkus zu einer Test-Inselanlage zusammen stellen. Ladestrom halt um 8A im Idealfall, Entladeströme bewegen sich so um 10A.

Werden sich die Nicads nicht langweilen, rein rechnerich könnten sie ja die 10A 10 Stunden abgeben, aber soviel wird es nie an einem Stück sein.

Mir ist schon klar das ich ab und an die Zellen überladen muss, damit sie sich wieder symetrieren, und leerfahren muß ja auch ab und an mal sein.
Aber rein so von der Sache her, sollten sie das doch können, oder??

Vielen Dank für euere Meinungen.

Antworten:

Zu diesem Thema würden mich Erfahrungen auch interessieren. Ich habe noch immer 20 NiCd-Doppelzellen mit 200Ah (wären dann bei 12V 800Ah) rumstehen.

Oder kennt einer einen brauchbaren 48V Wechselrichter für wenig Mäuse? Gibt's doch bestimmt auch aus irgendwelchen alten Industrieanlagen...

Gruß
Andreas


von Andreas Friesecke - am 20.09.2011 11:45
Da muss man unterscheiden. Ich vermute Andreas, Deine Akkus sind noch die Notstromteile? Die vertragen eher Dauerladung. Die Traktionssäfte sind aber denkbar ungeeignet, weil sie bei zu schwachen Strömen nicht nur einschlafen, sondern auch Dendriten mit Kurzschlüssen bilden.

Die saftigen Franzosen haben mir eindeutig auf der Hannovermesse gesagt, Nicads taugen nicht für solare Anwendung.

Andereseits, die saftigen VHP 23Ah zum Anlassen von Flugzeug"gebläsen", werden nur kurz 10 mal täglich für Minuten , 1700 Ampere Spitze, 200 Ampere Durchschnitt voll belastet, mit geringer Entladetiefe, dann schnell wieder in 20 Minuten aufgeladen, alle halbe Jahre etwa zweimal zykliert und gewartet und halten so etwa 5 Jahre mit sehr starker Streuung.
Unsere STM sind da aber ungleich empfindlicher.
Die VHP haben übrigens eine geringe Selbstentladung im Vergleich zu unseren. Die von Alpay sind nicht mit denen großer Fluggesellschaften zu vergleichen.
Klar, Ben?

Was würde mir dazu einfallen? Um solar zu nutzen, sollte auf volle Zyklen geachtet werden. Sprich, immer nur einen 12er-Block laden und jeweils entladen. Per Mikroprozessorprogramm entsprechend umschalten. Programmieren dürfte für Dich ja kein Problem darstellen, Andreas. Vorschlag: Klapperkraftfahrzeugrelais... Bei zu wenig Strom Ladung einstellen. Der schwache Ladestrom sei alleine das Problem, sagten die Saftleute, sehr eindeutig.


von Bernd Schlueter - am 20.09.2011 18:10
Hallo Andreas,

ich habe mir diesen geholt:
SPANNUNGSWANDLE​R WECHSELRICHTER 48V DC - 220V AC 99.-
Der kann 300W Dauer 1kW Peak (1s). Ist aber ein Stand-Alone Gerät, also kannst DU nicht in ein vorhadenes Netz einspeisen. Er ist aber ziemlich robus auifgebaut.. Aber ich habe noch nicht mit Ihm "gespielt".

Netz.Syncronisierte sind seltener. Das Schlagwort heisst hier "Grid"-Umrichter. Ichj habe da ein China-Teil ähnlich diesem: SPANNUNGSWANDLE​R SINUS WECHSELRICHTER 800WATT 48V 220V
ca. 100.-Eur. Der ist mir aber geplatzt und ich habe Ihn noch nicht repariert. Es war aber, glaube ich, mein Fehler :-(

Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich aber mein Hausnetz damit unterstützen...

Gruß Alex

von alklex - am 20.09.2011 18:20
Würde den SAFT STM Modulen nicht eine Impulsladung guttun, d.h. man bräuchte ein Gerät, welches ohne große Verluste kurze aber mit starken Pulsen die Akkus auflädt, fraglich ob das aber tatsächlich das leistet was diese Akkus brauchen. Und ob es sowetwas überhaupt gibt im Bereich der Elektronik oder es mit entsprechendem Wirkungsgrad möglich ist.

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 21.09.2011 15:55
Hallo zusammen

Also das mit dem NICD wuerde ich mir nochmals ueberlegen. Wenn du ein 100WP modul hast dann brint das die leistung wenn es mit Ca. 600W/m2 bestrahlt wird und nicht mehr als 20 grad zelltemperatur hat. 70-75 W resp 6A als leistung bei optimaler ausrichung in unseren breiten ist0 wohl realistischer oder?

Wenn du das jetzt mit der selbstentladung der schwermetaller gegenueber stellst wird nicht mehr viel unter dem strich rausschauen!

Das mit dem einschlafen halte ich fuer ein Schauermaehrchen, da ich das bei diversen systemen nie beobachten konnte.

Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege.

Phil

von elfly - am 22.09.2011 05:47

Gamla Batteria: ich bin nicht allwissend

Einmal war die Aussage sowohl der französischen, wie auch der deutschen Saftleute eindeutig.
Auch habe ich festgestellt, das Nicads ewig halten, wenn sie dauernd im Betrieb sind und voll ausgelastet werden.
Überladung tut keinem Saft gut.
Solarzellen befinden sich meist im Regen bzw. in der Dämmerung, tödlich kleiner Strom.
Impulsladung als Allheilmittel? Die Saftleute sagen, nein. Trotzdem, die Conrad-Reklame hat ihre Spuren hinterlassen und es gibt Megapulser, auf die manche schwören.

Andererseits: Die Flugzeug-Anlassakkus werden nicht ideal behandelt, bedürfen aber nur alle halbe Jahre einer Wartung und halten etwa 5 Jahre, mit großer Streuung. Wahnsinnig teure Dinger. Ausgemustert werden sie, wenn sie von 130% Kapazität auf 95% Nennkapazität gefallen sind. Anfangs etwa 130%.
Meine Saxoakkus werden total schäfrig, wenn es im Bereich über 50% Ladezustand zu einem Entlade-Ladewechsel kommt.
Die sonstigen Bemerkungen zu Nicads scheinen mir in der Regel richtig zu sein. Außer, dass Überladung nicht schadet, wie sie von Saft und DEAC, bzw. Varta vorgeschrieben wird.
Die Edisons schrieben sogar 140%ige Überladung vor.

Oh Zeichen, oh Wunder:
Letzte Woche habe ich einmal aus Versehen 130% überladen: seitdem läuft die Batterie deutlich besser, es folgten bergische Kaffeekränzchenfahrten: 5km mehr Reichweite.
Aber eindeutig ist, dass die Batterien das normalerweise übelnehmen. Seitdem streite ich mich auch mit mir. Nicht immer gleich behandeln, ist schon immer meine Devise. Solar ist jedoch langweilig.
Also, lasst die Batterien in der Sonne dösen, aber weckt sie ab und zu auf! Ehe sie ganz vergammeln.


von Bernd Schlueter - am 22.09.2011 06:23
Hallo Gemeinde,
die Anlage ist in Betrieb. 2x 100Ah Saft (11/1997)
Solarpanel steht auf dem Balkon, SSW Ausrichtung ca 30Grad Neigung.
Ladeströme aus der Sonne bis 8,5A, Ladeschlußspannung 14,9Volt

Lasten:
sporadischer Funkbetrieb 30A DC
Modell Akkus laden bis 12A DC

12V DC - 230V AC 600Watt Sinus-Inverter

Dauerlast (NTBA, Telefonanlage, Router, Modem, NAS) 2,5A DC
sporadisch PC 15A DC

Bei unserem schönen Sommer------Herbstwetter schiebt das Panel tagsüber ca 25Ah nach.





von EL-HP - am 29.09.2011 07:00
Wäre natürlich schön, wenn die Säfte nicht alle die negativen Eigenschaften hätten, die ihnen nachgesagt werden...Solange Du sie im Betrieb hältst, sprich, auch ordentlich entlädtst, wirst Du von den negativen Effekten relativ wenig merken. Immerhin wird es auch Phasen geben, in denen sie nicht vollgeladen herumstehen und auch sconmal ganz entladen werden. Es gibt Zellen, die sind relativ widerstandsfähig gegen die geplante Betriebsweise.
Die VHPs werden genau wie Bleistarterakkus gebraucht. Ideal wäre natürlich Lithium. Die vom Karl oder Andreas sind für Dauerlade3spannung gebaut. Aber vielleicht schwindelt uns Saft ja an, und alle Akkus sind gleich?

von Bernd Schlueter - am 29.09.2011 19:22
Guten abend,

muss hier doch mal was schreiben..
habe 4 säfte zu 6 volt/100 ah in einer inselanlage zusammengebastelt. diese lade ich derzeit mit einem pv modul poly, 215 watt, leerlauf 32 volt, 7 a. im moment ohne jeglichen solarladeregler. nur eine freilaufidode zwischen modul und akku. schaden wird es den akkus nicht, ich denke das die vielleicht ein bissle einschlafen werden und einige zyklen brauchen bis man die wieder im el oder einem anderen fahrzeug einsetzen kann. versuche den strom ohne umrichtung zu verbrauchen was mir mittlerweile noch gelingt. habe meinen computer an den akkus angeschlossen, da gibt es diverse teile bei ebay mit denen man das computernetzteil ersetzen kann und ganz ohne wechselstrom zurecht kommt. der moni macht ja eh kein problem, der will ja 12 volt 5 a. wenn alle stricke reissen habe ich eine alte apc usv mit 1400 ah. die hat mir fast nichts gekostet und liefert guten sinuswellenstrom. diese anlage möchte ich auf 4 module erweitern und damit auch mein el oder meine roller, fahrrad... laden. in dieser ausbaustufe möchte ich noch einen vernünftigen mppt solarcontroller verbauen der auch in der lage ist die nicad ladekurven zu fahren. leider habe ich bisher nur einige controller aus indien, china und taiwan gefunden die diesen akkutyp können. bestellen kann ich leider nicht, da ich noch keinen händler ausfindig machen konnte der mir nur einen controller liefern würde. gibt andere foren zu denen man bessere informationen zu dem thema finden kann. melde mich wieder wenn ich weitere infos habe..

servus, harald.

von ba0547 - am 29.09.2011 21:35
Hallo,

kurzer Lagebericht,

die zwei 100Ah Blöcke werde wie beschrieben von einem Solar- Modul (Ausrichtung SSW) befeuert. Lade-Schlussspannung 15.5Volt.
Ich betreibe PC nebst Bildschirm, Modem, Router, Ladestation für Lipo´s (Modellflug) darüber.
Klappt bisher ohne Probleme.
In den ersten drei Monaten (2012) wurden mehr als 700Ah von unserem Centralgestirn verarbeitet.

von EL-HP - am 23.03.2012 21:18
Hallo,
jetzt muss ich mal nachfragen: Wenn ich so ein Teil:
[www.ebay.de]
habe, dann kann ich das auf mein Hausnetz aufklemmen und bei Sonne läuft der Zähler langsamer? Oder muss ich da doch parallel verkabeln zu den "Solarverbrauchern"? Ich habe nämlich noch "einen Haufen" Bleiklötze herumstehen, da kämen sicher 15kWh zusammen, das reicht ja dann bis auf die Lastspitzen für den ganzen Tag?!?

Könnte man nicht eine USV ohne Akkus erwerben und die dann missbrauchen? Die denkt halt ständig, das Netz sei ausgefallen ... Oder verkraften die Teile den Dauerbetrieb nicht?

Ist schon interessant - bei den gefallenen Preisen.

von Joe-Hotzi - am 26.03.2012 08:18
!!!!NEIN!!!!!


Bloß nicht!

Wenn Du in Dein Netz einspeisen willst, muss das Gerät eine Frequenzführung haben -dh. es "ertastet" den Sinus auf dem Netz und gleicht seinen daran an, bevor es "aufschaltet".

Wenn Du diese Teile an Dein Netz koppelst, hast Du nur einen 160Euro Knallfrosch.

Was hier gemacht wurde, ist eine quasi autake Spannungsversorgung:

Die PV speißt die Akkus, die Akkus speisen den Wandler, der Wandler speist den Rechner.
Wenn Akku leer, dann PC aus.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 26.03.2012 09:00

100Ah Saft in Solaranlage----BERICHT NACH EINEM JAHR

Hallo Leute

ein Jahr ist nun ins Land gezogen, meine Hobby-Bude hängt seitem am Solarnetz. Ich habe zu keiner Zeit Netzseitig nachladen müssen. Alles lief ohne zu mucken oder irgend etwas auszusteigen.

In dem einen Jahr habe ich über unser Muttergestirn 5455Ah verarbeitet. Ladeströme bis 12A, Entladeströme bis 25A. Beide Saftblöcke sind gleich auf, Spannungsdifferenz vernachlässigbar klein. Ladeschlußspannung liegt bei 15 Volt.

Also auf ins nächste Jahr. Ich werde wieder berichten.

von EL-HP - am 01.10.2012 10:20

Re: 100Ah Saft in Solaranlage----BERICHT NACH EINEM JAHR

Das wahr doch ein Modul mit 130Wp? Richtig.
nur 5KW/h p.a.

Da hat das aber viel Däumchen gedeht ;)

(aber besser das Zeug steht rum und oxidiert)

von thegray - am 01.10.2012 11:38

Re: 100Ah Saft in Solaranlage----BERICHT NACH EINEM JAHR

Brr Oli,


knapp 5500 entladene Ahs bei 12 Volt sind ca. 66kWh, für ein 130 Watt Modul ist das ein guter Schnitt, die Ladewirkungsgrade müssen ja auch berücksichtigt werden. Und idealste Einstrahlungsbedingungen gibts auch nicht überall, abgesehen davon dass wir erst mal warten wie das Solarjahr überhaupt war.
Ich mache mit einer 1,3kWp Dünnschichtanlage mit nicht optimaler Ausrichtung knapp 1000kWh bei uns im nicht sonnenarmen Franken.
So gesehen sind ca.100 eingeladene kWh doch angemessen, Glückwunsch!

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 02.10.2012 06:16

Re: 100Ah Saft in Solaranlage----BERICHT NACH EINEM JAHR

Ahh - Danke ich dachte doch das kann was nicht stimmen - an dem was ICH gelesen habe.
Was soll ich sagen zweimal - danke an den Holzfäller !

Nur mal so für ein 3s. Gedankenspiel auf die schnelle, mal die 66KWh auf 180 Sonnentage gerechnet 2,8Stunden mit Maximalertrag. Das wären 3Stunden unter optimaler Ausrichtung - ist klar. oder bis zu einem halben unter erschwerten Bedingungen. richtig das passt.

Und ich habe nochmals ganz oben gelesen das er nicht wie ich gelesen hatte 130 sondern 180Wp hat.

Ok nochmal 3min. draufgesetzt

Und wenn ich mal 900KWh p.a. für schlechte Gegend und qm ansetzte, pimaldaumen -15% für Teilabdeckung; pmd -15% für nicht optimal Ausrichtung; und die Module der Hersteller nicht gleich super Markant auseinnaderliegen dann sind das ca,1,5qm

Macht solare Einstrahlung für 1Qm 900 - 15% +( -15%) = grob 600 macht bei einem Eta von etwas über >= 10% dann mögliche ~ >60KWh. Passt soweit zum gennanten :spos:

Für einen QM - könnte man behaupten das sei Konservativ gerechnet - was sagen die Praktischen Betreiber?

Ach ja noch mal 20%an NICD-Ladeverlusten - Lieferbar 60kWh/qm x 1,5qm ~ 90KWh - 20%NICD Abschlag wären unter besseren Nutzungsbedingungen doch ups
100KWh drin gewesen - ich vermute mal das dies einem einfachen Laderegler und die Batterien waren nicht "Leer" genung, geschuldet ist.

Hm ich glaube da geht doch noch was -

Quintessenz:
Also kann er sich Gedanken machen was bei ihm in den Sonnenmonaten 30KWh verbraucht und mit kleinen Stromgefüttert werden will.

oder habe ich da jetzt noch zum Nachteil des zuerwartenden Minimums noch was vergessen?
Auf der anderen Seite das Modul irgend wo Herumgammelte ebeso wie die Akkus - für die Umwelt doch einen Nutzwert hatte - Manfred dein Auftritt bitte ;-)

von thegray - am 02.10.2012 10:17
Meine solaren Erfahrungen beruhen auf Solarzellen plus Aldi-Nicads AA, nebst anderer Quellen.
Die waren im Nullkommanix hochohmig und meine Erfahrung wurde mir von mehreren Herstellern bestätigt.
Nasszellen verhalten sich deutlich besser, aber auch nicht grundsätzlich. Die VHP-Flugzeugzellen werden tatsächlich in einer ähnlichen Betriebsweise gefahren bzw geflogen: Sie bleiben beim Flug dauernd im vollgeladenen Zustand gehalten und nur während ca 2 Minuten mit ca 200 Ampere bei nur 23 AH-Zellen belastet, während weniger Sekunden mit einem Anfangsstrom von 1700 Ampere. Die sind aber, neu sündhaft teuer und nebenbei, schwer.1,2 AVolt / 23 Ah 1,05 kg. Die 39 Ah-Zellen 1,6 kg.
Diese Flugzeugzellen zeigen übrigens kaum Selbstentladung, was ja auf Dendritenbildung zurückzuführen ist, also ein zerstörerischer Prozess. Der ist insbesondere gesinterten Akkus zu eigen. Die neueren Troniks von Aldi, Lidl und Co scheinen übrigens kaum Selbstentladung zu haben, nach einem Jahr Ladezeit nur wenige mVolt Spannungsverlust. Die Vorgänger waren nach wenigen Monaten total leer.
Blei und Lithium sind ansonsten die Batterien der Wahl.

von Bernd Schlueter - am 03.10.2012 19:17
Ich wärm' den Thread nochmal auf...

Wer hat jetzt NiCd direkt an einem Solarmodul laufen und wie bewährt sich das?
Ich hätte immer noch 48V/200Ah (NiCd) und würde ggf. mit 2x240W Modulen in Reihe direkt laden wollen (ohne Regler, nur mit Seriendiode).
Ich würde wohl 3x2x240W machen (2s3p), aber es sind halt nicht immer alle besonnt, daher gehe ich mal worst Case von ca 240W/Tag Besonnung aus.

Damit dann eine - mittlerweile rumliegende - 48V USV betreiben, die wiederum einen Teil des Hauses versorgt.

Vielleicht kann sogar mein Ah-Zähler bei leer werdenen Akkus das Netz wieder aufschalten ;-)

Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 23.10.2012 20:51
Hallo Andreas,

meine NC-Bank läuft genau so, allerdings z.Zt. bei 12 Volt um die unterschiedlichen Einstrahlungsverhältnisse der Module (verstreut Richtung O/S/W und an der Fassade/Kamin) zu berücksichtigen.
Die Teilgeneratoren laufen über Schottky-Dioden zusammen auf 10 Zellen a 340Ah (p18).
Die Module mit 36 Zellen = ca. 18 Volt bei MPP eignen sich für NC ganz gut da es einen hohen Sttrom treibt bis die Batts in Ladeschlußspannung kommen, eine Abregelung ist nicht erforderlich da meine knapp 1500Wp die 74kWh Nennkapazität nicht wirklich kitzeln.
Wenn ich mal umbaue auf 48 Volt (ist für hohe AC-Leistung unbedingt erforderlich wenn mann keine Kupfermiene betreibt) und für beseren Wirkungsgrad würde ich sowas nehmen:
[www.smart-powershop.com]
Gibts kleiner und größer von allen möglichen Firmen bei den Chinensen ist meist noch ein Datenlogger mit drinn.

Gruß Martin
PS Mein Victron hat immer noch das merkwürdige Verhalten bei 10% entnommener Ahs mir 95% Restenergie anzuzeigen obwohl ich den Ladewirkungsgrad und den Peukert extra "schlecht" eingestellt habe (alte Batterien), hat jemand eine Ahnung?
Die Solarshops und Bootszubehörverkäufer wollen eben verkaufen, und der Vertreter für D betet mir auch nur vor dass das alles schon stimmen muß.

von Martin Heinrich - am 26.10.2012 05:48
Hallo zusammen,
zu besagtem Thema aus 2011,
nun verweigert jeweils eine Zelle in jedem Block die Leistungsaufnahme.
Die restlichen Zellen im Block scheinen in Ordnung zu sein, aber so sind die Blöcke natürlich nicht zu verwenden.
Also verschrotten und zwei Weitere aus alten EL Zeiten an die Front, aus gleicher Charge 11-1997.

von EL-HP - am 09.10.2016 10:24
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