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elweb Batterie
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Berührungsfreies Laden

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 22.08.2012 14:47

Wie auf der Nachrichtenseite im Heise-Artikel erwähnt, ist das induktive Laden mit einem Luftspalt von meist mehr als 10cm belastet, was ein 100%ige Kopplung zwischen Primär-und Sekundärspule unmöglich macht, wenn man nicht gerade Resonanzkreise einsetzt.
Ich bin hingegen mit einer 50%igen, ja sogar nur 30%igen Kopplung voll zufrieden, denn die nicht übertragene Energie des Magnetfeldes geht nicht etwa verloren, sondern kann durchaus mit 98% Wirkungsgrad zurückgespeist werden. Dazu betrachte man die sogenannte Boosterschaltung aller alten Fernseher, die nicht nur mit großen Luftspulen arbeiten, sondern sogar fast 100% der in der Spule gespeicherten Energie verlustarm zurückspeisten.
Das hochbelastete Bauteil war dabei der Bossterkondensator, meist 1500 Volt und 0,56 µF.
Den benötigt eine Induktive Ladestation nicht , da hier der Rückspeiseanteil sehr viel geringer ist.

Im Gegenteil, eine induktive Ladestation hat, wenn die Ladespule beispielsweise in der Straßendecke eingelegt ist, keinerlei Platzprobleme und benötigt kein verlustreiches Eisen, dass den Wirkungsgrad jedes Ladegerätes begrenzt. Die eingespeiste Energie wird über wenige Dioden direkt in die Batterie übertragen.

Umgekehrt wird beim herkömmlichen Laden die Sinusspannung zunächst unter nicht verlustarmer magnetischer Zwischenspeicherung im Leistungsfaktor-Korrekturmodul (PFC) zunächst in Gleichspannung verwandelt, dann durch magnetische Transformation in die gewünschte Ladespannung umgesetzt, was wiederum einen höheren Verlust bedeutet.

Zusätzlich benötigt das herkömmliche System eine aufwendige Regelung, die beim induktiven Laden entfällt.
Der hohe magnetische Widerstand zwischen den beiden Spulen ermöglicht ein Laden mit fast konstantem Strom unter Verzicht auf jede Regelung. Die primäre Einspeisung wird ganz einfach abgeschaltet, wenn die eingestellte Enspannung erreicht ist.

Feinfühliges Endladen erfolgt , falls überhaupt gewünscht, mit dem eingebauten kleinen Netzlader an der Schukosteckdose.

Insofern halte ich das Induktionsladen wegen seiner Robust- und Einfachheit und vor allem seiner Anpassungsfähigkeit ohne Regelelektronik für die elektromobile Zukunft.
Meine Begeisterung nach meinen Versuchen mit zwei Induktionsherden kennt da einfach keine Grenzen.
Im Gegensatz zu den phantastischen Induktionsherden, die ich neu aus China für je 25 Euro erstand, besitzen letztere eine ausgefeilte und aufwendige Regelelektronik, deren ein Induktionslader nicht bedarf.

Im Übrigen hat ein gewisser Herr Tesla vor weit über 100 Jahren das amerikanische Publikum unter Verzicht auf IGBTs mit Induktionsladen überzeugt, mit dem er ganze Straßenzüge berührungslos erhellte.
Die Begeisterten standen damals aber weniger auf Elektroautos, sondern auf sogenannten magischen Energien, also Esotherik, die Tesla erfolgreicher vermarktete als die Realität.
Die Realität aber war die Versorgung der gesamten Welt mit Drehstrom und der elektrischen Energieerzeugung durch magnetisch erregte Generatoren, die er mit Hilfe des Münsteraners Westhaus produzieren konnte. Heute ist Westingouse (amerikanisiert) der größte Hersteller für Energiegewinnungsanlagen, leider auch der weltweit größte Produzent von Atomreaktoren.


Also, nix wie ran an den Speck, damit der alte Nicola endlich richtig gewürdigt wird.
Die damals verwendeten Wagnerschen Hämmer und Flüssigkeitsunterbrecher ersetzen wir durch spottbillige IGBTs, meist auch von der Firma Westinghouse produziert.
Den Strom können wir dann auch drehen lassen, einfacher gehts aber mit nur einer Phase...

100kW? Was kostet die Welt? Eine Westinghouse-IGBT-Tablette aus einem ICE kostet wenige Hundert Euro und schafft etliche Megawatt für Heerscharen von Multimegatruckern und ihren Dieselatanten , die dann endlich ihren Diesel unten an der Bröhl stehen lassen.. 10kg Kupferlitze, fertig. Kein Eisen, kein Gehäuse, kein Spulenkörper, einfach in die Straßendecke, 5cm Teerund Split drüber, fertig. Berührungsgefahr? Nix da, einfacher Fehlerstromabschalter genügt, wenn da mal ein Jugendlicher einen Nagel in die Straßendecke schlägt.

Wozu eigentlichbefestigte Straßen? Waldwege genügen für unsere zukünftig 100kg leichten Kisten. Wo Tanken? Unter jeder Eiche im Wald sind dann Kupferspulen ausgelegt. 10 Minuten Tankpause, gerade genug , um auch die Eichhörnchen zu füttern.

Die 50 interessantesten Antworten:

Hallo Bernd,

diese 3kW Einplatten-Induktionsherde gab es vor ein paar Wochen beim Penny, reduziert,- für unter 20,-Euro.

Erkläre mir bitte die Vorgehensweise zur Inbetriebnahme dieser beiden Induktions-Herdplatten.

Klar dürfte sein, dass ich den einen Herd zunächst auf den Boden lege (später hinein betoniere) und mit Spannung versorge. Der andere kommt "falsch" herum in den Fahrzeugboden.
Wie gehts weiter? Und: Wie bekommst du die Primärspannung in den Wald?

Bei mir hat es noch nicht so richtig geschnaggelt :rolleyes:.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 23.08.2012 20:24
Hallo Johannes!

Mich interessiert das auch sehr, und ich habe mir einiges zu den Induktionsplatten gerade angesehen.

So wie ich das sehe, arbeitet die Hauptspule gemeinsam mit einem Kondensator als Parallelschwingkreis auf einer Frequenz um ca. 25kHz. Der IGBT schickt damit nur in gewissen Abständen ( ZVS ) einen gewissen Energieblock ( PWM ) hinein um die Leistung bei den Kochfeldern zu steuern.

Meiner Ansicht nach, sollte man, sofern der Schwingkreis nur geringen Toleranzen ausgesetzt ist, mit der Spule + Kondensator aus einem Zweiten Kochfeld eine gute Übertragung hinbekommen.
Ich denke der Sekundärschwingkreis könnte dann direkt per Brückengleichrichter + kleiner Glättung an den Akku angeschlossen werden, da er sowieso mehr oder weniger im Konstantstrombetrieb betrieben wird. Ich hoffe Bernd kann einiges dazu sagen, mich würde das auch sehr interessieren, habe mich aber noch nicht drüber getraut das ganze zu testen, da die Platten doch nicht ganz günstig sind ( momentan kein Angebot ;) )

Lg
Manuel

von mani9876 - am 23.08.2012 20:43
Manuel, genau, wie Du es sagst.
Fetter Resonanzkreis mit 21-windiger Luftspule im Eintakt-C-Betrieb. Verzicht auf Glättung der 100Hz-Versorgungsspannung, dadurch vollständige PFC ohne jeden weiteren Aufwand. Noch in 5cm Abstand fängt die Sekundärspule noch den größten Teil der Energie.

Soweit das, was prima funktioniert.

Nun zu den noch nicht gelösten Problemen:

Der Resonanzkreis schluckt alle Störschwingungen, die natürlich von der großen, flachen Luftspule von 20cm Durchmesser abgestrahlt würden, ließe man die Kondensatoren weg.
Wahrscheinlich unverzichtbar, wenn man die Harmonischen unterdrücken will.
Das würde aber mit der gewünschten konstanten Ladespannung konkurrieren, die Sekundärspannung ändert sich, mit den 20 Schwingkreiskondensatoren meiner Induktionsplatte, im Takte der 100 Hz gepulsten Versorgungsspannung.

Da muss ich erst einmal die Störstrahlungsvorschrieften der Regulationsbehörde studieren, wieviel abgestrahlte Leistung der Harmonischen 1. bis , sagen wir, 5. Grades erlaubt sind.
Der Wagenboden dürfte nicht allzuviel abschirmen, andererseits liegen Rundfunkfrequenzen weit darüber.
Wenn ich mich recht erinnere, arbeitet meine Bartscher-Platte mit rund 50kHz.
150kHz sollten also wirklich nicht mehr erscheinen, und das behindert eben die Spannungsanpassung an die Ladespannung.
Es gäbe allerdings einige Möglichkeiten, ähnlich, wie man sie bei sogenannten Gegenlautsprechern zur Störgeräuschunterdrückung verwendet, um den Störpegel nach außen zu minimieren. Es gibt übrigens ausgewählte Sinusfrequenzen, die man in sehr erheblichem
Maße in den Äther entweichen lassen darf.

Ich hatte die Sekundärspule ohne Kondensatoren verwendet.
Arbeitet diese auch als schwach gekoppelter Resonanzkreis hoher Güte, dürfte, bei nicht zu starker Kopplung und einem Phasenunterschied nahe 90Grad, also fast beliebiger Süpannungsüberhöhung, eine relativ gute Anpassung an die Ladespannung möglich sein, auch am Anfang der Flanke der 100Hz-Versorgungsspannung.

Tatsache ist, es gibt genügend Berichte über die erfolgreiche Erprobung solcher Induktionsladestellen. Auf dem BSM-Stand waren solche dünnen Gummimatten zu sehen und urden vorgeführt. Sie sind wirklich so einfach gebaut, wie ich beschrieben habe, allerdings mit Zwischengleichspannung und Sinusspannung, was ich ja, wenn möglich, noch einsparen möchte.

Wenn da alle Stricke reißen, gibt es ja auch noch die Möglichkeit, Die beiden Spulen fast sich berühren zu lassen, mit Eisen und eiserner Abschirmung.
Dann würde auch ein unter den Wagenboden fallendes Schlüsselbund keine Gefahr mehr darstellen, da dieses bemerkt würde und der Lader gar nicht erst anspränge.

Ein zweiter Resonanzkreis würde aber eine zusätzliche mögliche Störungsquelle bedeuten, die ich möglichst vermeiden möchte.

Esotheriker fürchten sich, im Gegensatz zu den Zeitgenossinnen Nikola Teslas, natürlich vor den magnetischen Strahlen, die von einem solchen Lader ausgehen könnten, fahren nie Straßenbahn, schieben Ihr Auto zum Starten an und vermeiden sogar elektromagnetische Störstrahlungen unter dem Bett und in der Nahrung...
Nikolas Verehrerinnen hingegen beklebten damals voller Begeisterung ihren Körper mit Magneten und Spulen.
Elektrisieren und vor allem Magnetisieren waren damals in, heute out.


Ansonsten, die IGBTs, die heute fast nichts kosten, sind einfach phantastisch gegenüber den Hilfsmitteln, die damals Nikola Tesla und Marconi und Graf Arco zur Verfügung standen.

Was die vielfältigen Spulen und Schwingkreise anging, waren sie damals mehr als voll auf der Höhe. Auf den Aufwand können wir heute verzichten.

Hier das Gegenstück zu unserem Projekt mit möglichst hoher Reichweite



Also, noch ist es ein Projekt.
Habt Ihr schonmal die Störstrahlung unserer Thyristor-gesteuereten Straßenbahnen gemessen?
Da sind solche Lader aber ausgesprochene Weisenkinder gegen.
In Krefeld ist DX.Verkehr praktisch unmöglich, von Düsseldorf ganz zu schweigen.

von Bernd Schlueter - am 24.08.2012 15:45
Hallo Bernd!

Danke für deinen Ausführlichen Bericht.

Ich würde auch gerne daran testen, allerdings fehlen mir dazu 2 billige Platten, ich weiß noch nicht wo ich die günstig herbekomme, leider.

Ich denke wenn man es nicht schafft, das System so hinzubekommen, dass es auch bei einem "gewöhnlichen" Abstand Fahrzeug - Boden funktioniert, hat es kaum Sinn.

Hast du einmal mit einem Spektrum Analyzer die Abstrahlungen gemessen und dabei die Oberwellen im vgl. zur Grundwelle angeschaut? Ich denke bei dem Primärseitigen Resonanzkreis, sollten sich die Abstrahlungen doch in Grenzen halten oder nicht?

Eine kurze Frage am Rande, wie hast du denn die "Topferkennung" deaktiviert ? Er bekommt doch die Energie die er in den Schwingkreis buttert nichtmehr raus, sofern keine entnahme der magnetischen Energie mittels Topf oder Sekundärkreis mit Belastung folgt oder?
Oder ist eine Schutzschaltung integriert die das verhindert, dass quasi zuviel Energie in den Schwingkreis gesteckt wird, und alles in Rauch aufgehen würde?

Ich denke die Frage, ob man Primär einen Schwingkreis ( bzw. direkt Sinusspannung ) einsetzt, stellt sich nicht, da man ansonsten mehr Störungen in die Luft bläst als auch nur Ansatzweise zulässig, sehe ich das richtig?

Die Frage ist doch nun, sollte man Sekundär einen Schwingkreis verwenden oder eben nicht?
Geht man davon aus, dass kein Schwingkreis verwendet wird, sollte sich die Spannung am Sekundärkreis bei 100%iger Kopplung doch genauso verhalten wie am Primärkreis, das heißt, Ladespannung hängt rein von der Primärseite ab. Bei schwächerer Kopplung sollte sich die Spannung verringern, sofern ich das richtig sehe!?

Man bräuchte doch eine Sinusspannung deren Scheitelwert um einiges über den der Akkuspannung liegt um dann einfach mit einem Gleichrichter direkt die Akkus zu laden, Strombegrenzung ist ja quasi integriert.

Mit einem Schwingkreis sollten sich diese hohe Spannungsüberhöhung ( wenn man von hoher Güte ausgeht ) doch von alleine einstellen, und mit der Belastung der Akkus automatisch auf den Spannungswert der Akkus gehalten werden, Strombegrenzung inklusive.

Was meinst du?

Lg
Manuel

von mani9876 - am 24.08.2012 17:46
Hallo nochmal!

Hatte heute ein paar Minuten und hab mir einmal eine solche Induktionskochplatte genauer angesehen ( Leider nur Messungen von außen, da die Platte nicht mir gehört )

Aber man konnte sehr gut erkennen wie die Platte arbeitet.

Ich denke EMV technisch kann man das vergessen, so wie die Induktionsplatten arbeiten.
Aber ich denke mit Schaltungen für einen Resonanzwandler, das heißt Gegentakt + Serienschwingkreis sollte es schaffbar sein. Hierbei sollten sich ja beide Sinushalbwellen ausformen können, bei den Induktionsplatten ist das ja nur mit einer Halbwelle möglich.

Habe auch heute einen kleinen Induktionsherd gebaut, allerdings nur mit 1A @ 50V mehr brauch ich als funktionstest ja nicht, um alles nachvollziehen zu können.

Bernd, was denkst du? Einen Versuch starten mit Halbbrücke + Serienschwingkreis ?

Lg
Manuel

von mani9876 - am 25.08.2012 14:36
Da ich keinen edit Button finden kann, hier nochmal ein Update.

Hätte ich gleich nachgedacht wär ich auch so draufgekommen ;)
Ein Serienschwingkreis ist hierfür nicht das wahre, schließlich ist er bei Resonanz quasi Widerstandslos, ich denke das würde zu erheblichen Regelaufwand bedeuten.
Außerdem ist egal ob per Halb oder Vollbrücke mit einfacher Resonanz so keine perfekte Sinusspannung ( wegen EMV Zwecken ) zu erzeugen ( Zumindest meiner Meinung nach, lass mich gerne eines besseren belehren! )

Ich denke also es wird wohl die einzigste und "einfachste" Möglichkeit sein, 25kHz Sinus per höherfrequenter PWM zu erzeugen, ich denke 300kHz dürften reichen, die lassen sich gut nach außen abschirmen solang man sie mit genügend Filteraufwand nicht mit nach außen abstrahlt.

Grundsätzlich könnte man doch die 100Hz "Modulierung" so belassen, und ohne aktiver PFC auf Zwischenkreisbasis arbeiten ?

Bernd, jetzt kommst du wieder ans Wort!

Lg
Manuel

von mani9876 - am 25.08.2012 19:17
So, ich nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil :P

Bin auf eine sehr interessante Schaltung gestoßen namens Royer Oszillator.

Gleich aufgebaut und siehe da, ein astreiner Sinus auf der Spule ! Das kann sich sehen lassen.

Kochtopf drauf - > bei 30V bringt man an die 100 - 200W an Heizleistung hinein.

Gut also nun habe ich versucht in ca. 20cm Abstand eine 2. Spule aufzubauen und daran zu messen wieviel Leistung noch übertragbar ist.

Hatte bei 30V Eingangsspannung am "Sender" rund 5W übertragen bekommen.
Naja nicht sehr befriedigend.

Wenn man davon ausgeht, dass man 300V Eingangsspannung hätte, würde die 10 fache Schwingkreisspannung entstehen und damit würde sich die Leistungsübertragung bei gleichbleibend "guter" Kopplung auf ein 100 faches vergrößern, sagen wir also 500W bis ca. 1000W (wenn man von guter Leistungsanpassung ausgeht)

Ich denke die Kopplung dürfte sich bei Spulen mit größerem Durchmesser bessern, und damit auch die maximal übertragbare Leistung.
Ich denke aus der Hinsicht, scheint es eine machbare Möglichkeit des ladens zu sein.

So JETZT ist aber wirklich wer anderer am Wort ;)
Sorry für die 4 Antworten hintereinander!

Lg
Manuel

von mani9876 - am 26.08.2012 14:52
Danke Ralf!

Ich hoffe es findet sich hier noch jemand der Diskutierbereit ist und neue Ideen einbringt.

Ich finde die Induktionsladerei deshalb so gut, weil ich denke viele sind einfach zu FAUL, das Ladekabel jedes mal anzustecken.

Ebenso habe ich mir das gedacht, als ich letztens in der Pizzeria war, und den Auslieferungsfahrern zugesehen habe. Die Parken immer nur für ein paar Minuten vor der Tür, jedesmal an / abstecken ist lästig, und würde es einfach per Induktion laden wäre es hierfür z.B. ideal.

Manuel

von mani9876 - am 26.08.2012 16:02
Hallo Manuel,
finde ich bemerkenswert,das Du das so schnell praktisch umsetzen kannst !

Meine Anmerkung.
Mit wie viel Prozent Übertragunsverlusten rechnest Du ?
20cm Abstand sind einfach viel zu viel ! Das wird nichts!
Entweder muss die Spule hinter den Nummernschild montiert werden,so das man mit Auto gegen der Federnd aufgehängten Ladespule fahren kann,
oder die Spule sollte am Auto absenkbar sein ! (bzw die die Ladespule wird angehoben)

Träum....Du programmierst so ein "Conrad" Roboter,so das der aus seiner Minigarage rausfährt und automatisch den Ladevorgang beginnt und später auch wieder beendet......Träum:rolleyes::rolleyes:


Bernd M

von Bernd_M - am 26.08.2012 21:31
Hallo Bernd!

Danke für dein Lob ;)

Royer Converter sind was die Übertragungsverluste angeht sehr gut, das heißt zb. auch dass im Leerlauffall die gesamte Streueenergie quasi zu 100% wiedergewonnen wird. Man muss lediglich auf extrem niedrige Spulenwiderstände achten, denn den Verlust hat man durchgehend!

Die käuflich zu erwerbenden Induktionsladegeräte arbeiten doch alle im Boden versenkt, ohne absenkbare Spule an dem Fahrzeug, oder sehe ich da etwas falsch ?

Da ich es so am bequemsten finde, wollte ich es zuerst so probieren, falls es nicht klappt kann man die Kopplung durch annäherung ja immernoch verbessern, oder wie Bernd schon erwähnt hat, Sekundär einen weiteren Schwingkreis bauen, dadurch verbessert sich die Kopplung auch dramatisch, allerdings muss das ganze recht gut aufeinander abgestimmt werden.

Manuel

von mani9876 - am 27.08.2012 06:59
Hallo!

So hier mal ein Bild. Ja ich weiß alle wissen wie ein Sinus aussieht :P
So siehts Sekundärseitig aus, ca. 18cm Abstand zur Primärspule, Belastung mit 2,8Ohm.



Pout: 7,3W

Leider ist die Effizienz noch sehr schlecht, da die Ls in der Zuleitung sehr heiß werden ( mein LCR Meter ist noch nicht da, und deshalb hab ich noch keine bessere Spule für die Zuleitung finden können ).

Pin ~ 80W @ 30V

Wirkungsgrad: 9,125%

Alles andere als gut ;)

Die Leistung die man verliert ist allerdings auch im Leerlauf die Verlustleistung, das heißt insbesondere an dem Schwingkreiskondensator und an den Zuleitungsinduktivitäten kann man arbeiten um das ganze zu verbessern.

Manuel

von mani9876 - am 27.08.2012 09:12
So, ich habe jetzt gut 12 - 13% Wirkungsgrad hinbekommen, leider immernoch sehr mager.

Aber zum Hauptproblem:

Leerlaufstrom wird deshalb aufgenommen, da der Parallelschwingkreis einen ohmschen Anteil hat, ansonten würde kein reeller Strom aus dem Netzteil fließen.

Die Spitzenwerte des Stromes im Schwingkreis sind ca. 20 - 30 A bei den bisherigen 20 - 30V die ich verwendet habe. Ich verwende zwar 10mm² Kabel wovon wegen des Skineffekts zwar nur ca. 6mm² nutzbar sind, aber dennnoch geht hier die Leistung verloren.

Das Problem ist, dass aufgrund der geringen Kopplung zw. Primär und Sekundärkreis ein hoher Primärstrom fließen MUSS, da sonst auf der Sekundärseite viel zu wenig ankommt. Dies steht aber natürlich im Widerspruch mit geringen Verlusten in der Spule. Ein ziemliches Problem!

Manuel

von mani9876 - am 27.08.2012 14:55
Super, ich habe zur Zeit keine Möglichkeit zu experimentieren.
Zwei Schwingkreise verstimmen sich gegenseitig, wenn die Kopplung stark ist.
ich will ja wenigstens 5cm Teerdecke überwinden.
Früher habe ich Minensuchgeräte gebaut und festgestellt, dass praktisch nur Metalle Einfluss auf den Schwingkreis haben.
U-Boote, auf Sylt stand solch ein Längstwellensender mit allerdings deutlich höherer Frequenz, konnten einige km Meerwasserweg problemlos durchdringen.
ich muss mal ein wenig herumrechnen, um die Störstrahlung abzuschätzen.

Das Magnetfeld ist ja weit stärker als das einer gestreckten kapazitiven Antenne, deshalb denke ich, dass auf keinen Fall Oberwellen auftreten dürfen, also nur ein weitgehend geschlossener Topf oder resonanzkreis erlaubt sind.
Geschlossener Topf heißt, ein Topf in zwei Hälften geteilt, einer unter, einer über der Straßendecke, automatische Such- und Positioniereinrichtung integriert.
dann können wir auch ohe größere Schwingkreiskondensatoren auskommen.

Meine Beobachtung ist. dass mein 1700 Watt-Induktionsherd nicht mehr als 200 Watt Verlustleistung besitzt (geschätzt), also ein ganz gehörig höherer Wirkungsgrad. Die Spule von ca 20 cm Durchmesser kann natürlich nur auf wenige cm Abstand ordentlich übertragen. Mit Parallelresonanzkreis mehr.
Ich habe einige Zweifel, dass ein Serienresonanzkreis günstig ist, weil die Impedanz des Ladekreises in der Größenordnung der Spulenimpedanz liegen muss und damit zu groß ist.

Starke Kopplung mit zwei Resonanzkreisen geht nicht, wegen der zu starken Frequenzverstimmung...
Also, ich habe noch nachzudenken...

von Bernd Schlueter - am 27.08.2012 18:36
Hallo Bernd!

Wäre die Kopplung besser, wäre einn höherer Wirkungsgrad im Bereich >80% auch garkein Problem, wie gesagt die Kopplung verschlechterts etwas.

Das gute ist, unter 30kHz darf man relativ viel abstrahlen, wie du sehen kannst erzeugt es keine Oberwellen ( Zumindest keine extremen, hab keinen Spektrum Analyzer zum exakten testen ).

Mittlerweile bin ich ja wieder auf Parallelresonanz umgestiegen, das werde ich so auch beibehalten. Man könnte natürlich einen automatisch abgleichbaren Resonanzkreis bauen ( Primär oder Sekundär ) aber das ist wohl recht aufwendig.

Ich teste mal weiter und berichte dann.

Manuel

von mani9876 - am 27.08.2012 20:59
Aber ich habe Unsinn erzählt:
Es ist zum Piepen egal, ob Serien- oder Parallelresonanz. Für meine Kiste mit 120 Volt Parallelresonanz, fürs Cityel bis 60 Volt eher Serienresonanz. Auch eine Möglichkeit zur Spannungsanpassung. So bleibt die Güte des Serienresonanzkreises weitgehend erhalten.

Wenn ich von Oberwellen spreche, dann nur, wenn ich auf die Schwingkreiskondensatoren verzichte, die Störstrahlung würde dann Tesla-mäßig bis in den Megahertzbereich gehen.
Mit Tiefpassfilter kann man den Störstrahlungsbereich beliebig einschränken.
Auf Langwelle sind inzwischen offensichtlich gewaltige Störstrahlungsleistungen zulässig. Die Frage ist nur, ob Straßenbahnbetreiber, Industrie und wir gleich behandelt werden. Ich fürchte , nein.

Unter 9kHz ist jede Leistung erlaubt, die Regulationsbehörde hat keine Berechtigung für Reklamation.
Die akustische Grundfrequenz ist dann 18 kHz, für die meisten unhörbar. Nur ich hätte bis zu meinem ca 45. Lebensjahr dann mächtig protestiert, denn ich hörte bis 19,3 kHz alles, was da herumfleuchte, Fernseher waren eine Strapaze für mich.

Das wäre aber nur etwas für eine relativ enge Kopplung der Spulen. Mit Eisen was ich wegen des Außenbereiches, in der Straße, vermeiden möchte. Vielleicht gibt es aber widerstandsfähige Pulvereisensorten. Ferrit hat zu wenig Sättigungsinduktion.

Meine Antennenhandbücher sind zur Zeit unauffindbar, was sich hoffensichtlich bald ändern wird. Für eine Abschätzung reicht mein Wissen zu Fuß, werde mich hoffentlich mal bald hinsetzen. Für den kapazitiven Loran-C-Sender auf Sylt, mit denen die Nackten elektrisiert wurden, habe ich mal Berechnungen angestellt und die Funkenentwicklung an meinem Körper in 1km-Umkreis auch experimentell getestet, so Tesla-mäßig.
Elektrisiermaschine für die Nackten von Sylt
Würde ich jetzt genauso machen, mit dem gegenteiligen Weg, magnetischer Sender und kapazitiver Empfänger (=Störstrahlung)
Wichtig zu wissen: Die Wellenlänge bei 50 kHz ist 6km. Im 2km-Umkreis nimmt die Störstrahlung mit der dritten Potenz der Entfernung ab (Nahfeld). Eigentlich interessiert außer den seltenen Langwellenfans diese Strahlung eh niemanden.
Da ich aber Induktionsladen für eine wichtige Technik halte, sollte da eine weitgehend flexible Gesetzgebung entwickelt werden, um wirklich störende Frequenzen zu berücksichtigen und gleichzeitig möglichst anpassungsfähiges (Ladespannung) Induktionsladen zu ermöglichen.

Jedenfalls, zu einem Tesla gehört dem Erfinder und Herrn Westinghouse zu Ehren ein Induktionslader.

von Bernd Schlueter - am 29.08.2012 10:59
Neue Platine untersucht: 2-plattiger Siemens-Induktionsherd:
Vollweggleichrichtung 230 Volt, direkt verfüttert an zwei Gegentakt-IGBTs K50T60 600Volt, 50 Ampere.
Zwischen Source1 und Drain 2 zwei in Serie geschaltete 3µF-MKT-Kondensatoren als hochfrequente Abblockung und für die Rückspeisung. An deren Mittelanzapfung über zweimal 6 stück 0,12µF-MKT-Kondensatoren je 1,2µF, 1 Kilovolt die Spule, die ich nicht habe.Zweiter Anschluss der Spule an Drain1 und Source2. Also, als Serienkreis geschaltet. Da wegen des Gegentaktbetriebs die erste Oberwelle völlig unterdrückt wird, ist für die dritte eine große Dämpfung vorhanden. Im Kreis gemessen wird der Strom, über ein Trafoshunt.
Die Schwingkreisenergie würde ins "Unendliche" steigen, ich denke, der Schwingkreisstrom schaltet vorher ab.
Schwingkreiskondensatoren MKT 1 kVolt 1,2 µF, also insgesamt etwa 1,5µF Schwingkreiskondensator, etwas weniger wegen der 3 µF-Kondensatoren, die ja in Serie wirken.

Ich vermute eine höhere Windungszahl als im Bartscher-Teil, da ja Serienkreis mit niedrigerer Schwingkreiskapazität. Die Frequenz dürfte zumindest ähnlich sein. Einen Schwingquarz entdecke ich nicht, aber es handelt sich ja im Wesentlichen nur um die Leistungsplatine. Vielleicht komme ich an den Schaltplan...
Wenn ich überlege, dass die Anregung über im Mittel durch +/-115Volt geschieht, also ziemlich niederohmig ist, entsteht eine ziemliche Spannungsüberhöhung von schätzungweise bis zu 700 Volt, die ordentlich Leistung in den Topfboden bzw. unsere Ladespule drückt. dazu eine hervorragende Anpassung an fast beliebige Ladespannungen.
Die Oberwellenunterdrückung dürfte ähnlich gut sein. Gefällt mir besser als der China-Bartscher, wenn auch die Platinen häufig ausfallen. Die mag nämlich gerne Suppe, die, genau wie bei Miele-Geräten, gerne über die sehr ungeschützten Platinen fließt.Das mögen insbesondere die kleinen SMD-ICs auf der Unterseite der Platine nicht, unter die offensichtlich Ströme von Erbsensuppe, bzw bei Waschmaschinen, Waschmittellauge geflossen ist. Die ICs können zum größten Teil nicht schwimmen.
Manchmal sind auch die Leistungsführenden Teile ausgefallen, nicht selten durchgebrannte Leisterbahnen, die offensichtlich als Sicherung an einer Einschnürungsstelle dienen. Fette Branntlöcher erzählen dann von den Leistungen, die da fließen. Die Kühlkörper sind nicht gerade groß. Mehr als 100 Watt können da auf keinen Fall auftreten, und alles entleert seine Abwärme dorthin. 95% Wirkungsgrad mindestens, schätze ich, jedenfalls mehr als jedes konventionelle Netzteil, die großen Flach-Luftspulen , aus Litze, sind eben durch nichts zu übertreffen. Das erkannten schon Tesla und Marconi. Litze: klar jeder dünne Leiter ist von den anderen isoliert.
Sonst gäbe es Hitze und Verlustleistung, wie im Topfboden.

von Bernd Schlueter - am 29.08.2012 14:45
Nein, nur eine Halbbrücke. 4IGBTs, weil die Platine zwei Kochstellen bedient. Offensichtlich habe ich auch die Steuerplatine bekommen...da ist eine ganze Menge Zeugs drauf. Die ist relativ klein, aufwendig und auch gegen Erbsensuppenströme geschützt.

Nein, zeichnen kann ich leider nicht, habe zur Zeit Internet nur, wenn ich Freunde besuche.
Also, nochmal:
Vollweggleichrichtung 230 Volt, also 320 Volt Spitzenspannung, keine Ladekondensatoren, nur 2 mal 3 µF Abblockung zwischen + und - des Graetz-Gleichrichters, daran die Halbbrücke. Ausgang der Halbbrücke an direkt an die Luftspule
Deren zweiter Anschluss über einwindigen Strommmesstrafo an die zwölf 0.12µF zurück an + und -, je zur Hälfte. Also, sehr einfach.

Die Arbeitsweise erkläre ich mir so: Resonanz nur, wenn kein Topf darauf steht. Steht ein größerer Eisen-Topf drauf, der auch magnetische Energioe verbraten kann, keine Resonanz. Die relativ hochfrequenten Impulse der Brücke wird dann direkt in der Topfunterseite verbraten. Erstaunlich viel davon auch in den weiter entfernten Topfwänden, falls aus Eisen.
da die hochfreqenteren Anteile vom Topf bedämpft werden, treten sie, trotz weniger Resonanzeffekt, kaum in Erscheinung.

Bei einem Induktionslader ordnen wir eine gleiche Spule in nicht sehr großem Abstand an, die empfängt noch mehr Energie, mit noch mehr Wirkungsgrad.

Neue Überlegung: Diese Sekundärspule ist doch einen unwesentlichen Abstand von der Primärspule entfernt und pumpt Strom über die Ladedioden ind die Batterien, das heißt, es entstehen ganz heftige Strom"knicke", sprich, gewaltige Oberwellen nur in der Sekundärspule, die auch nach außen dringen können.
Da bei den meinetwegen 3km Lambdahalbe die Ausdehnung der Spule relativ klein ist, gelangt praktisch keine Störstrahlung, bis auf die hochfrequenten Oberwellen der Sekundärspule, weiter entfernt. Ich denke, da müssen wir einen Stromtiefpass einfügen.
Wenn wir den Abstand normieren, das heißt, die Sekundärspule motorisch in einen vorgeschriebenen Abstand fahren, dürften zwei gekoppelte Resoanzkreise mit entsprechender Störwellenunterdrückung möglich sein, ich bin jedenfalls zuversichtlich.
Eine Katastrohe ist, was da zum Abkassieren des TÜVs steht, die einzigen Zahlen, die in den EMV-Verordnungen stehen sind schwindelnd hohen Gebühren für Messungen. Keine Zahlen habe ich zu den erlaubten Elektrosmogenergien entdeckt, bzw zum Abstand von der Störquelle. Darunter steht auch noch die Unterschrift von Frau Merkel, ich bin hier tief enttäuscht von ihr. Dabei halte ich sonst viel von ihr.
Geldmacherei und Willkür ohne irgendwelche festen Richtlinien oder gar Vorschriften. Nur, wer gute Beziehungen hat, wird Genehmigungen bekommen, sprich, gegen Geld ist jeder Prüfer bestechlich. Sehr ungerecht, finde ich.
Also, leistungsmäßig sehe ich keine Probleme. Auch, was die Vermeidung von Elektrosmog nicht. Problematisch ist die EMV-Politik.
Dabei ist es eine Katastrophe, was in Deutschland an Elektrosmog abgeht...Die dürfen das, wir wahrscheinlich nicht.
Ich habe früher gerne Amateurfunk gehört, heute höre ich nur Straßenbahn und andere Störquellen. Habe mich deshalb ganz vom Funk verabschiedet.

Strom: 50 kHz (kannst Du das bitte nochmal an Deinem Induktionsherd nachmessen, und, ob die Frequenz konstant bleibt?) da komme ich bei 50kHz und hypotetischen 700 Volt an 1,5 µF auf
2 Pi mal 50.000 mal 700 mal 1,5 mal 10 hoch -6 auf , Mist, Taschenrechner geht nicht,
also auf ca 350 Ampere.
Oh, jimineh, das ist viel zu viel. Die brauchen also die Resonanz nicht, da bleibt lediglich ein Stromtiefpass übrig. Um so besser, mit Resonanz verbessern sich die EMV-Verträglichkeit, der Wirkungsgrad und die Übertragung über größere Abstände noch mal ganz erheblich, kurz, meine Begeisterung steigt schon wieder gehörig an.
Wo wohnst Du? Bist Du für mich elektrisch erreichbar?

Ergänzung: die zweite, kleinere Kochstelle wird von nur acht Kondensatoren bedient, ich vermute gleiche Frequenz und möglicherweise auch gleiche Spule, da Resonanz wohl doch nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Alles viel einfacher und effektiver, als zuerst gedacht. Nunja, der Herr Tesla war ja auch von seinen Luftspulen mehr als begeistert und er revolutionierte damit die Welt.
Er verwandte zwar häufig Luftspulen, aber experimentierte ebenso mit Eisen, womit noch heute der ganze Strom, bis auf den von der Sonne, erzeugt wird. Selbst der mit Wasser dahinköchelnde Manfred ist auf Teslas eisengefüllte Spulen angewiesen. Den "Äther füllte" er jedoch mit Luftspulen oder auch Kondensatorplatten, sprich, er vernachlässigte auch nicht die Elektrostatik.

von Bernd Schlueter - am 29.08.2012 17:56
Hallo Bernd!

Ich versteh nun was du meinst, habe so eine Schaltung auch schon im Internet gefunden.

Also ich denke ohne Resonanz und damit "100%er" Sinus Übertragung, werden die EMV Problem nicht zu händeln sein.

Ich habe bei meinem Induktionsherd nur gemessen, während ein Topf darauf stand - > 25kHz in etwa.

Ich habe es mittlerweile geschafft einen Wirkungsgrad von 23% zu erhalten, bei 18cm Abstand. Wäre der geringer hätten wir an die 90%.

Die Frage ist nun, möchtest du an der Abstandsidee festhalten? Meines Erachtens ist dies die einzig bequeme und am einfachsten ( aus Mechanischer sicht! ) lösbare.

Ich wohne in Österreich, Niederösterreich um genau zu sein. Ich weiß nicht wie leicht erreichbar das für dich ist ;)

Gruß
Manuel

von mani9876 - am 29.08.2012 19:50
Hallo Manuel und ein Hallo an Bernd :spos:

Wollt ihr beide wirklich eure Erfahrungen und Tests hier in diesem Thread weiter so Detailreich austauschen :rolleyes:.
Wäre es nicht sinnvoller, eure Köpfe zusammen zu stecken und zu einem späteren Zeitpunkt Fakten auf den Tisch zu legen?

Ich gestehe: Ich verstehe von all dem geschriebenen fast nichts.

Für mich wäre es Interessant zu wissen, was ich an Hardware brauche, welche Modifikationen ich herstellen muss um dann ein berührungsloses Laden zu bewerkstelligen.

Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass hier "große" (oder winzige) Hersteller mitlesen und EURE Entwicklungen schamlos in die Tat umsetzen und später als deren geistiges Eigentum vermarkten.

Ich lese hier alles mit, habe den Faden aber schon lange verloren :cool:.

Viele gut gemeinte Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 29.08.2012 20:33
Hallo Johannes!

Vermutlich hast du Recht, aber ich würde zb. auch gerne von anderen hören wie sie zum Thema Abstand zw. der beiden Spulen denken. Weil ich bin der meinung, das bei direkter Kopplung mit wenigen mm Luftspalt ohne weiteres >90% und 3kW ohne extreme EMV Störungen machbar sein sollten, aber ich bin hald eher für einen großen Abstand um nichts absenken zu müssen oder so.

Wie seht ihr das ?

Gruß
Manuel

von mani9876 - am 29.08.2012 21:13
So ihr Köche so aufgefordet möchte ich meinen Senf dem Brei die Würze geben auch wenn es dem einen oder anderen den Magen in dissonaz bringt.

Johannes also eigentlich reden dir hier über (sowas wie) einen klassichen Schweisstravo mit der Kurbel der den Luftspalt zwischen dem U und dem Joch des Eisenkerns bestimmt.

Nur das die jetzt das Eisen Weg lassen und die Ausgansspannung und damit den Schweissstrom:D


Über den Abstand der Spulen (daher jetzt Luftspulen) regeln und

( kleiner einwurf du entsinnst dich an die kleinen Bögen in den Lichtschalteren/Schalteren beim ein/ausschalten, dieses sind eigenlich nicht anderes als Funkstrahlung mit endlos vielen Kanälen also Freqeuenzen meist störend ;-) ( ja Bernd, Marconi würde insistieren...)

So und nun den vorletzten Satz weiter zu führen :

...regeln und zusätzlich auf der Primär Seite zur Leistungsregelung zeitweise die Versorgung ganz wegschalten (IGBT). Natürlich vielschneller als wir das mit den Lichtschalteren machen. Leider nicht ohne das dabei Funkstörungen entstehen können was ja auch ein Teil der Diskussion ist.


SO zu dem Thema also:
wie war das keine Messeinrichtung für Stöhrstrahlung unter 30khz da würde ich doch auf euer Gehör verweisen - denn ihr mit einen einfachen breitbandigen "Simpel"empfänger füttert. OK keine Qantitative Werte aber zumindest Qualitative Klänge - ich habe mir sagen lassen das menschlische Gehöhr ist selbst vorgeschädigt recht leistungsfähig------ HÄÄ - Was :confused::joke:

Zweitens:
Wer ist die vorrangige Zielgruppe Politiker ; Großinvestoren; Straßenbauer ; Regulierungsbehörden; Versorger V2G
oder jetzige Nutzer von EV?
Die Praxis zeigt doch eher das wenn es nach erstern geht alles so bleibt wie es ist die tech-Revolution kommt doch hier bestimmt von den ganz unten in der Nahrungskette, getragen!

Also Störfreiheit klar - man will ja nicht mit glockenklaren Klang schlaffende Jager wecken - also vorerst nicht! Wenn es denn in der Praxis zuverlässig funktioniert kann man ja auch noch anders im Äther lärmen.und rumsticheln ähm heisst ja mitlawaile youtuben.

Aber mit Abstand betrachtet weil ich nicht mitreden kann besten falls mit-schreiben ( das elk. und pyh. zu berechnen liegt bei mir in der Schublade Kreidezeit und rieselt grau versteinert bei Berührung)

Aber zum Thema Fahrzeuganbindung - somit hin reden wir ja JETZT von stationären Laden des Selbermachers der das dann primär eben auch für sein Fahrzueg macht. d`accord!

Also eine Vorrichtung die im einfachsten auch gleich eine "taktile" Rückmeldung über Position gibt.

Zwei parallele Rohre oder ein leicht V-Förmig gleichschenkelig gekantestes Blech als Auffahrmulde.
Diese Wiedrrum am eine Ende einer Wippe drückt die andere Seite an den Unterboden an dessen Seite die vergossene Primärspule fedend liegt.

Position ist definiert.
Abstand der beiden Spulen definiert +/- Dreck und mech. "Bastlerungenaugkeit"
Störabstrahlungmöglichkeit stark verringert.
Hohe Leistungsanbindung und guter Wirkungsgrad je nach Schaltungtopologie

Mustersimplifizierung für den Anfang, Bodenmarkierung und visuelles genaues einparken.

A.Spule wird bei vorhandensein eines DL-Kompressor mit Hilfe eines fußbetätigten Ventils und eines zwischen zwei Holzplatten gespannten Rollerreifens angepress.

B Noch tech. einfacher zwei Holzplatten; ein Besenstiel; ein kreisrundes Holzplatte.
vier kurze Stielstücke als Führung an die Ecken einer Holzplatte verschraubt; passende Bohrungen in andere Holzplatte; zwischen beide kommt der lange Stielrest an dessen Ende die kreisrunde Holzplättschen als Exzenter angebracht wird. Oben auf kommt noch der Schaumstoff aus einer alten Matratze auf dem liegt die Spule
Dreht man entsprechen den Holzstiel werden die Platten auseinander gedrückt und die Primärspule an den Wagenboden.

von thegray - am 30.08.2012 09:04
Habe gerade Versucht nur schnell zu messen wieviel Wirkungsgrad bei nur 2 - 3cm Abstand erzielt werden.

Wirkungsgrad = >75%

Wenn man sich durchrechnet, das man bei vorigem Test 30W In und 10W Out hatte. Dabei die Primärspule durch den hohen Strom bereits 8W verheizt, ist bei gleichbleibender Kopplung ein Wirkungsgrad > 60 - 70% kaum bis nicht zu erreichen ( Außer man baut die Primärspule aus 50mm² HF Litze ;) momentan 5mm² )

Manuel

von mani9876 - am 30.08.2012 17:04
So habe mir jetzt mal was zum Herrn Royer angeschaut ist der Simpel - denn habe ich sicher schon mal gesehen und nicht verstanden:joke:

Nun wie sollte es auch andes sein siehe z.B. [www.mikrocontroller.net]
für den dortigen Probeaufbau werden sowas um die 100K für die Resonanz angegeben und der packt bis zu 84%.

Aber auch hier Zitat: Der Leerlaufstrom der Schaltung beträgt 36mA. ABER! Der Leerlaufstrom im Schwingkreis beträgt 580mA(eff), die Blindleistung 15,6VA! Hier wird klar, warum sowohl die Primärspule als auch C2 sehr verlustarm sein müssen.

Spätestens hier weiterer Regelungsbedarf ist.

Aber da kommt mir noch ein Detail:
Die Sekundäre noch mit Mittelpunktanzapfung und dann sind gleich noch ein paar Prozente drin.

von thegray - am 30.08.2012 18:09
"The Plugless Power technology has achieved over 90% efficiency as measured from your home’s 208/240V electrical outlet to your vehicle’s existing on-board battery charger. This loss of efficiency, which is present in similar electrical devices, does not lead to increased charging times for your EV. Your vehicle will continue to recharge in the same amount of time needed by traditional corded methods, which can range from two to eight hours depending on the size of your vehicle’s battery. "

Quelle: www.pluglesspower.com

Das heißt es müssen 90% erreichbar sein.
Was mich wundert ist deren relativ kleine Primärspule.

Was könnte man denn Wirkungsgradfördnernd machen? Fest steht, die Kopplung ist problematisch und lässt nur eine gewisse "Stromübersetzung" nenne ich es einmal, zu.
Das heißt es müssen zb. mindestens 20A im Primärkreis fließen, damit im Sekundärkreis 4A induziert werden können. Folglich muss auf Primärseite alles mögliche getan werden um die Verluste niedrig zu halten.

Insbesondere die kleine Primärspule von Pluglesspower wundert mich schon stark, da sie ja extrem Kopplungsschwächend ist.

Hmm, Idee?

Lg
Manuel

von mani9876 - am 30.08.2012 20:41
mehr eine Ahnung-
also bei den Schaltnetzteilen sind die C´uK-Wandler die mit den höchsten erreichbaren Wirkusngsgraden obwohl schon lange dokumentiert (locker 20 Jahre) kaum bekannte Schaltungstopologie.

Es gibt nur zwei bekannte Bücker in englicher Sprache schweineteuer aus sicht eines Privatperson in dem alle Grundlagen zur entwicklung beinhaltet sind.

Entscheident in der Praxis (soweit ich verstanden hatte ).
A. In der höchsten "Ausbaustufe" sind die Dinger sogar bidirektional DC/DC oder können auch DC/AC.
B. Kritisch instabil (wie moderen Kampfflugzeuge) braucht ständig einen sehr schnelle Regelung.
b. ebenfalls sehr hohe Anforderungen an die C und L.
C. Die besten Netzteile kommen von einer Firma, die spezielle Übertrager anbietet - wenn wundert es das dort der Schaltungserfinder ich glaube sogar Mitinhaber ist (wenn ich mich recht entsinn ist der tschechischer Abstammung.)
c. natürlich dann auch Diodenfreier Strompfad

von thegray - am 31.08.2012 00:45
Die CUCs sind im Wesentlichen Sperrwandler mit bekannt hohem Wirkungsgrad. Was auch ich ursprünglich beabsichtigte, nur ohne CUC und damit noch höherem Wirkungsgrad.
Mit Luftspulen sind da dem hohen Wirkungsgrad keine Grenzen gesetzt, außer mit der Schallmauer bei Mach1 bzw. 100%.

Mit Resonanz bleiben wir im Wirkungsgrad darunter, weil ein Rechteck kein Sinus ist und solch ein Resonanzkreis drückt einfach senen Sinus durch, damit wir "mit Gewalt" damit laden und fahren können.
Also, nicht jeder versteht alle Fachbegriffe, muss man auch nicht. Ich finde, solch eine technische Grundsatzdiskussion gehört hier ins Forum, denn ich bin mir sicher, dass auch Leute von Außen hier mitlesen und mit Teslatransformatoren haben sich schon sehr viele befasst.

Dass ich hier manchmal Fehler mache, dürfte manchem Fachkundigen schon aufgefallen sein, woraus ich aber auch wieder lerne:
So habe ich bei 700 Volt Schwingkreisspannung für meine Doppel-Siemensplatine vom hundsgemeinen Kochfeld 350Ampere Schwingkreisstrom berechnet, was auch richtig ist.

Was ich vor lauter Respekt dabei vergessen habe, ist, dass die Effektivspannung einen 700 Volt-Spitze-Spitze-Sinus nur 250 Volt beträgt, also bleibt der Effektivstrom bei lediglich etwa 120 Ampere, was immer noch viel viel viel zu hoch ist für die dünnen-Kupferleiterbahnen.
Sprich, das Ding schwingt nie so hoch, sondern wird durch die PWM-Regelung und den Stromtrafo auf unter 15 Ampere begrenzt, immer.
Tatsächlich könnte aber auch ein mehr als 350Ampere-Schwingkreis in der Straßendecke voll versorgt werden, wir bekommen in jedem Fall die Energie, ich ging von 40 kW aus, ohne großen Aufwand in das Cityel.

Noch eine Lehre, die ich aus meinen Verrechnungen ziehe: Das Kochfeld arbeitet nie mit voller Spannungssversorgung in Resonanz, wenn Resonanz, also ohne Kochtopf bzw. Zittiälltopf, dann hat die PWM fast Null Tastverhältnis.
Da können Töpfe kommen, wie sie wollen, sie werden alle gut versorgt und die eiserenen kommen ins Töpfchen, die aluminisierten ins Kröpfchen. Auch die aus Glas werden wieder ausgespuckt.

Kurz, alles was da nur entfernt elektrisch kreucht, wird von einer Induktionstankstelle bestens versorgt.
Noch anpassungfähiger und total einfach zu bauen wäre natürlich eine Luftspule ohne Schwingkreiskondensatoren, aber da fürchte ich, dass uns damit die Regulierungsbehörde wegen unerträglicher Funkstörungen aufs Dach steigt.

Früher habe ich sowohl mit normalen, also kapazitiven Sendeantennen, wie auch magnetischen, mit 1m² Luftspulen, experimentiert. Die Reichweite der Luftspulen war dabei mehr als bescheiden.
Für Empfänger sind hingegen beide Arten gleichwertig. Außer für die Störungen durch Straßenbahnen, also auch für Induktionsladegeräte, waren die magnetischen Empfangsantennen sehr viel störungsunanfälliger.

von Bernd Schlueter - am 31.08.2012 12:15
Hallo Bernd!

Ich habe mittlerweile knapp 57% Wirkungsgrad geschafft, und laut Berechnung wäre noch einiges herauszuholen, wenn man die Primärspule und den Primärkondensator etwas verbessert.

Ich denke wenn man es wie Pluglesspower macht, das heißt kleinere Primärspule, dafür etwas höhere Frequenz ( Ich glaube maximal 80kHz sind erlaubt als Privatmensch? ), und dafür eine größere Sekundärspule sollte sich der Wirkungsgrad doch noch um einiges erhöhen lassen.

Kleine Spule - > wenig Widerstand
Es müssen hald gute Kondensatoren her.

Was denkst du Bernd? Momentan habe ich Primärspule und Sekundärspule mit 50cm Durchmesser bei 28kHz

Lg
Manuel

von mani9876 - am 31.08.2012 12:30
Niederösterreich, wo mag das nur sein? Aha, an der schönen Blauen, deshalb niedrig. Ja, ist tatsächlich etwas weit. Obwohl ich gerade über eine Fahrt in den Osten nachgedacht habe, nach Rumänien, da käme ich durch Niederösterreich.
Ist aber zu theoretisch und elektrisch komme ich da eh nie hin.
Also, tatsächlich 25kHz.
Meine eigenen Experimente muss ich aber noch einige Wochen aufschieben. So lange bin ich auf Deine angewiesen. Hier im Forum sind aber noch einige, die, wie Du auch ein elektronisches Schlaraffenland zur Verfügung haben. Ich selbst bin da sehr bescheiden mit meiner relativ großen Küche, Ruppichterroth ist da vergleichweise schon ziemlich schlaraffig.
Trotzdem, ich habe da auch einiges an Werkzeug, zum Teil aber im Kopf.

Luftspulen in der Sraßendecke einzubauen, darin sehe ich keinerlei Problem. Die Dinger überprüfe sich, wenn kein Elektrofahrzeug drauf steht, wie ein Minensuchgerät, sprich, jeder kleinste Nagel in 2 Meter Entfernung wird registriert und damit wird Sabotage weitgehend verhindert.
Welcher Untergrund da vorliegt, ist dem Suchgerät völlig egal, das wird magnetisch, da nicht metallisch, überhaupt nicht gesehen. Auch gut leitfähiges Wasser, voller Ionen, wird überhaupt nicht gesehen. Darauf Schlafen, bei meiner nur sehr eingeschränkt anthroposophisch angehauchten Natur, keinerlei Problem, ich glaube nicht an die magnetische Beeinflussung des menschlichen Körpers, es sei denn, es geht in den Bereich supraleitender Spulen.
Wer hingegen einmal die Pole eines bestromten Mennekens angefasst hat, dem wird diese Bekanntschaft in bleibender Erinnerung bleiben.
Also, berührungsfreies Laden, meiner Meinung nach geht da kein Weg drumherum.


Nochmal zur Resonanz: Die tritt nur im Leerlauf oder bei Minitöpfen, Eierbechern auf, die eh abgewiesen werden. Ansonsten ist das Ganze ein Tiefpass für den Strom, der ja alleine wesentlich abstrahlt. Mit Topf liegen die Impedanzen der Restinduktivität und der Kondensatoren immer noch in der gleichen Größenordnung und die PWM dreht so weit auf, bis die vorgewählte Leistung auch tatsächlich im Topfboden versenkt wird. Da sind, wie ich mit den 120 theoretisch möglichen Ampere zeigte, jede Menge Möglichkeiten gegeben. Die Luftspule besteht aus relativ gering gekoppelten Windungen, wobei das Magnetfeld in unmittelbarer Umgebung der Spulenlitze die Hauptrolle spielt, sobals ein leitfähiger Topf darauf steht.

Das einzige, was Energie abzapft , ist tatsächlich der Topfboden. Wenn Du von 25% Wirkungsgrad sprichst, ist das allenfalls der Grad der Kopplung, verloren geht da nichts.
Klar, wenn Du nur 25 Watt entnimmst, dann brauchen alleine Ventilator und Steuerelektronik so viel...
Schätze doch einmal ab, wieviel Wärme der Ventilator bei 1700 Watt Eingangsleistung herausschaufelt, das sind meiner Abschätzung nach nicht mehr als 200 Watt, und das meiste davon ist noch die von der Glasplatte erhitzte Luft, die ihre Wärme aus dem Topfboden bezieht...

von Bernd Schlueter - am 31.08.2012 14:17
Hallo Bernd!

Zitat
Bernd Schlueter
Nochmal zur Resonanz: Die tritt nur im Leerlauf oder bei Minitöpfen, Eierbechern auf, die eh abgewiesen werden. Ansonsten ist das Ganze ein Tiefpass für den Strom, der ja alleine wesentlich abstrahlt. Mit Topf liegen die Impedanzen der Restinduktivität und der Kondensatoren immer noch in der gleichen Größenordnung und die PWM dreht so weit auf, bis die vorgewählte Leistung auch tatsächlich im Topfboden versenkt wird. Da sind, wie ich mit den 120 theoretisch möglichen Ampere zeigte, jede Menge Möglichkeiten gegeben. Die Luftspule besteht aus relativ gering gekoppelten Windungen, wobei das Magnetfeld in unmittelbarer Umgebung der Spulenlitze die Hauptrolle spielt, sobals ein leitfähiger Topf darauf steht.


Aber das große Problem hier ist doch der nicht Sinusförmige Strom, ohne Resonanz. Dem Topf ist es egal, und viel wird ja auch nicht ausgesendet, da alles der Topf frisst. Aber bei 2 Luftspulen mit 18cm Abstand ist es etwas anderes. Oder wie siehst du das?

Natürlich ist es bei 25% Wirkungsgrad fast nur entscheidend wie die Entnahme im gegensatz zur Leerlaufverlustleistung aussieht. Die ist momentan noch etwas hoch, ich weiß ;)

Lg
Manuel

von mani9876 - am 31.08.2012 18:17
Nein, mit Luftspulen kannst Du im passenden Frequenzbereich, und unserer ist absolut passend, ganz gewaltige Wirkungsgrade erzielen und der Hauptverlust dürfte der ohmsche Widerstand der Spule sein.
Die IGBTs haben, bei 400 Volt Effektivspannung, ca. 99% Wirkungsgrad. Bei 1500 Volt noch deutlich höher. Die Schwingkreise sind auch nicht schlechter.

Wagnersche Hämmer und Elektrolytunterbrecher sind hingegen richtig mies und kurzlebig dagegen, aber Tesla arbeitete damals schon mit vielpoligen Dynamomaschinen und Ignitrons, die bei 20.000 Volt Versorgungsspannung und 40 Volt Spannungsabfall des Lichtbogens, genau wie bei Kurzschlüssen in unseren Kisten, weit über 99% Wirkungsgrad haben.
Die sind dazu das schnellste Schaltglied, was es gibt, die Tokamaks arbeiten damit und sind nichts anderes als eine hundsgewöhnliche Funkenstrecke. Schaltzeit in der Gegend von wenigen Picosekunden.
Blitze sind prinzipiell auch nichts anderes, nur länger.

Es wimmelt eben von Zeichen und Wundern in der Welt der Elektrizität.

Mein Bartscher-Induktionskochfeld mit nur einem einzigen IGBT verbindet das IGBT mit dem Schwingkreis über einen recht kleinen T-Filter, dadurch wird das Ansteuerungsrechteck verlustfrei zum Sinus des Schwingkreises ergänzt, die Oberschwingungen treten im Primärkreis erst gar nicht auf.

Auch die Sekundärspule können wir mit einem Filter versehen, sodass auch hier die Störstrahlung in wahrscheinlich erlaubten Maßen bleibt. Insbesondere, wenn die Schwingfrequenz bei 25kHz liegt, das Langwellenband ist mit 150 kHz dann weit genug entfernt und Straßenbahnen haben auch noch kein Fahrverbot erhalten.

Ich hatte es schon einmal angedeutete: Man kann auch um die Ladespule eine größere Windung umgeben und in diese, mit umgekehrten Vorzeich, genau den passenden Teil der Störspannungen einspeisen, die jede Störstrahlung eliminiert. Das funktioniert noch weit besser als den Antilärmgeneratoren in manchen Luxuskarossen. Dazu braucht man lediglich eine klein Empfangsspule, die die Störstrahlung auffängt und, über einen Verstärker mit regelbarer Phasendrehung zu Null korrigiert. Alles keinerlei Problem für Leute, die sich mit Militärelektronik oder Flugfunkerei befasst haben.
So kann ich auch auf den Resonanzkreis verzichten.

Mit solch einer Luftspulenladeeinrichtung könnte man auch, mit einem Gerät, Spannungen und Frequenzen beliebig umsetzen und, ohne anzuhalten mit dem TGV aus dem französischen 25 kV / 50 Hz- Netz in die Niederlande mit ihren 1500 Volt Gleichspannung fahren. Die Schleifer und das Kohlenmaterial sind dann allerdings anders...

Tesla-Nachfolger gibt es auch heute noch und mancher versuchte erfolgreich, in seine Fußstapfen zu treten, und den Planeten mit freier Energie, diemal allerdings keine, die umsonst ist, zu umhüllen.

von Bernd Schlueter - am 03.09.2012 11:49

Von Nordlichtern, Ronnies Sternenkriegen und Krieg der Töpfe auf dem Kochfeld

Ronny träumte davon, Teslas Schuhe anzuziehen und jeden Angreifer auf die Burger-King-Buden mit gebündelter Elektrizität aus dem Luftverkehr zu ziehen.
Tesla hat das alles schon damals demonstriert und verwandte, neben seinen Längswellenexperimenten auch Mikrowellen, die an Ignitrons, also einfachen Funkenstrecken, ganz von selbst entstehen. Laser bzw. Maser hatte er noch nicht, wie der Ronny. Aber alles andere hatte er erfolgreich erprobt, Parabolspiegel und Paraffinlinsen.

Ein Problem ist, wenn ein Blinder ein Induktionskochfeld bedient, er sieht nichts, fühlt nichts, auch das Magnetfeld nicht. Schon rief das unsere Erfinder auf den Plan: Sie entwickelten ein großes Kochfeld, das heute schon käuflich (noch teuer) zu erwerben ist, und das die Töpfe und Töpfchen selbst findet.
Dabei werden, in einer Matrix nur die Kochfelder eingeschaltet, über dem sich gerade ein Zittiäll, äh, ich meine, ein Kochtopf oder Töpfchen befindet. Das kann auch ein Transrapid sein, denn der arbeitet genauso. Kein Witz, das geht, denn ich erwähnte schon, dass man bei Luftspulen mit sehr hohem Wirkungsgrad arbeitet. Mit mäßig viel Kupferlitzenaufwand..

Im Übrigen koche ich ausschließlich induktionsmäßig und nach dem Ankochen stehen eins bis drei Töpe, ne Pfanne und ein Töpfchen von meiner lieben Mama, die glücklicherweise diese aus Nostalgiegründen nicht weggeworfen hatte. Das ist der Spule piepegal, wo was steht und wo nicht, die arbeitet trotzdem mit vollem Wirkungsgrad und schaltet nur aus, wenn ein einsames Töpfchen allzu lächerlich klein ist. Eine Konservendose wird übrigens auch akzeptiert. Das Essen ist aber im Nullkommanix ungenießbar und giftig, weil sich die Innenbeschichtung überhitzt und mit den entstehenden Dämfen allzu heftig würzt.

Also, ich sehe schon die ganze Elektrogemeinde an den Autobahnansteigen über das Kochfeld preschen...so wie der Nicola es damals schon voraussagte.

von Bernd Schlueter - am 03.09.2012 12:10

Re: Von Nordlichtern, Ronnies Sternenkriegen und Krieg der Töpfe auf dem Kochfeld

Hallo zusammen,

schon mal über Effizienz / EMV nachgedacht?

Beispiel:
Bei 90% übertragener Energie kostet der "getankte" Strom ca. 11% mehr (1/0,9).
Was passiert mit den 10% Verlusten? Bei 3kW sind dies auch 300W die z.B. Funkdienste stören.
D.h. Luftspulen sind wegen der schlechten Feldführung für diesen Zweck ungeeignet.
Auch hat die Leistungselektronik auch einen Wirkungsgrad von ca. 90% (oben nicht berücksichtigt).

Wenn ihr nicht stromsparen wollt, dann mal los! Was kost' die Welt ;)

Einfacher wäre es doch das Autoscooter-Prinzip zu verwenden -> an Parkplätzen Stromschienen anbieten und dann den "Stromabgreifer" nach unten (Masse) und nach oben ausfahren. Dann stimmt der Wirkungsgrad wieder.

Und über Elektrosmog kann sich auch niemand mehr aufregen.

von Pascal E. - am 05.09.2012 15:06

Re:

Nein, unhöflich war ich nicht.
Betr. alles gelesen:
"die partiell vorhandenen Schreibstile erinnern, wenn ich mich recht entsinne, denjenigen, welche durch die Mehrzahl aller Leser nicht selten als relativ schwer verständlich empfunden werden"

Übersetzt:
Schreibt bitte verständlich und ohne diese ganzen Ausschmückungen. Die Beiträge liegen sonst einem so lange im Magen ;)

Da meine Fachkenntnisse vorhanden sind, habe ich auch meinen letzten Beitrag verfasst.
Und: nicht alles was im Internet zu lesen ist, ist auch richtig bzw. sinnvoll.
Viele Firmen versuchen auf den Hype E-Mobilität aufzuspringen und nehmen an Projekten teil, für die es Fördergelder gibt. Ob diese Projekte auch wirklich sinnvoll sind, ist schwer zu erkennen.

von Pascal E. - am 06.09.2012 08:53
Ja, das war eine tolle Wiederentdeckung, dass Luftspulen weit leistungsfähiger und verlustärmer sind als eisengefüllte.
Ich denke nun daran, auch meine HPs der Transformatoren zu berauben und durch eine Zusatzkiste mit Luftspulen zu ergänzen.
200 kHz Frequenz, das schreit geradezu danach.
Tesla baute starke Sender vom Längstwellen bis Mikrowellenbereich, die Firma Telefunken setzte da noch eins drauf.

Jetzt zu meinem neuen Konzept, das mir gestern Allah der Große einflüsterte, während die Sonne auf mich einstach:

Einfache Lecherleitung längs der teerdecke, ohne Resonanz, nur ein recht unscheinbares HF-Filter. Die wechselt alle naslang rechts und links, um möglichst wenig Abstarhlung in die Pampa zu erzielen. Energie wird im Wesentlichen nur von der unter dem Twizzy befestigten Resonanzspule aufgenommen. Um das Kupfer unter 10kg und bei 100 Watt Verlustleistung zu halten, ist bei ca 40 kW eine Grenze.
transrapidmäßig gedacht, aber viel effektiver, billiger und verlustärmer. Dazu werden die sonst unvermeidlichen Störabstrahlungen der Sekundärspule beseizigt. Jedes Auto bekommt dazu noch eine dünne Zusatzspule, die Hauptspule umrahmt und deren Störstrahlung kompensiert.

Beim Transrapid gibt es im Fahrweg ganz gewaltige Wirbelströme und Ummagnetiesierungsströme, die richtig kosten...hier gar keine, nur der relativ geringe Ohmsche Widerstand.

Finde ich schon ziemlich mächtig, was Allah da so alles auf uns losgelassen hat...

Schon gewusst? der ziwan arbeitet im wesentlichen mit einer Luftspule.
Dragans defekte kiste, die jetzt Carlo als Ersatzteil nutzt, hatte mich auf die Idee gebracht.
Mist, wozu ist man Funkamateur? Nur, um alles im Zeitalter des Internets zu vergessen?

von Bernd Schlueter - am 08.09.2012 10:56
Hallo alle miteinander!

Um mal ein kleines Update einzuschieben ( Hab jetzt leider nur am Wochenende immer Zeit )

Pin = 94W
Pout = 63W
Effizienz = 67%

Hauptsächlich wird die Primärspule warm, und meine noch schlechten Sekundärkapazitäten.

Werde wohl erst nächste Woche dazukommen eine bessere Primärspule zu wickeln ( Momentan nur 2mm² ) bzw. eine Spule aus einem Induktionskocher zu nehmen und einzusetzen ( Weiß jemand den Querschnitt? )

Lg
Manuel

von mani9876 - am 08.09.2012 15:36
Hallo Ihr Zwei

Über den Querschnitt weiß ich leider nichts.

Wollte aber nur kund tun, daß ich zwar nur zwei drittel davon verstehe,
aber viel dabei lerne und es sehr spannend finde wie sich eine Idee von der Picke an zu einem realen Projekt entwickelt.
Ich würde mir mehr Beiträge dieser Art wünschen.

Als Anwender würde ich die Ausrichtung einer Version mit näher geführten Spulen, besserem und leichter erreichbarem Wirkungsgrad erstmal vor ziehen.
Das hätte den Vorteil, daß sich sowas leichter bauen läßt, und damit zum Sammeln von Erfahrungen schneller realisieren.
Ich würde mich hier als Versuchskaninchen anbieten, um auf diesem Weg einen Betrag zu leisten.
Bin viel elektrisch unterwegs und lade auch an einem Tag mehrmals nach.
Da ist das rum stöpseln schon des Öfteren nervig, gerade bei schlechtem Wetter!
Habe mir schon überlegt ein Stecksystem zum rückwärts dranfahren zu basteln!
Euer Gedanke gefällt mir aber besser.
Und wenn nicht gleich der geniale Wirkungsgrad erziehlt wird ist das auch nicht schlimm.
Wieviel andere Geräte die wir Heute selbverständlich nutzen kamen mit einem bescheidenen Wirkungsgrad auf den Markt?
Und sind es z.T. Heute noch!
Ob ich für zwei kw Ladung drei oder nur zwei,zwei brauche ist mir in dem Statium der Entwicklung wurscht. Jedes gute Ergebnis braucht seine Zeit und Erfahrungen, bei den Marsfliegern und bei den Beteiligten an diesem Projekt.
Wozu ist ein gutes Forum sonst da?

Zum:"Ich fahr 5km weiter als Du.....................?"


Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 09.09.2012 22:35
Der Ohmsche Hochfrequenzwiderstand des Spulendrahtes darf natürlich nicht zu hoch sein. dann gibt es natürlich auch keine Verluste in den spulen. Sprich, einzeln isolierte und verdrillte HF-Litzen, oder, falls mäglich, dünne isolierte Kupferbänder.
Stichworte:
Skineffekt und Bertechnung der Wirbelströme nicht nur im Eisen, falls überhaupt vorhanden, sondern auch im Kupfer. In manchen Fällen gibt es auch Feldverdrängung, bei Bändern.
Bald bekomme ich wieder eigenes Internet.
Wotan ist nicht immer da.

von Bernd Schlueter - am 14.09.2012 19:49
Hallo Manuel

Als Ladereingang heißt 230V?

Vielleicht modular aufbauen?

Die Batteriespannungen sind ja schon mannigfaltig.
Andererseits ist es sicher effektiver, auch vom Bau her, direkt in die Batterieen ein zu speisen.
Ich weis nicht wie sich das verhält, wenn ein Spulenkörper eine Anzahl verschiedener Spulen für verschiedene Spannungen enthält, aber nur die zur Spannung passende in Funktion dann angeschloßen wird.
Oder eine mit entsprechenden Abgriffen für die gängigsten Spannungen?

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 15.09.2012 23:58
Hallo Manuel

Für das grobe dürfte ein Weltempfänger zum Prüfen gehen.
Der hat große Bandbreite.
Da ist so ein Tackersignal laut und deutlich zu hören
Wenn Du es hast, brauchst Du nur damit weg zu gehen um die Reichweite festzustellen.
Gibt zwar keine Zahlen, wichtig ist zum Probieren ja nur ob Dich der Nachbar in seinen Mediengeräten wieder findet.
Altes Dampfradio mit L/M/K-Welle kann auch schon reichen. Bei uns liegt so ein ähnliches Signal deutlich auf L-Welle.

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 25.09.2012 22:14
Beifall - und herzlichen, Bernd machmal bist du ja ein in anderen Sphären befindlicher meint man zu glauben. Wobei der ja auch Berge versetzt haben soll - so man sagt.

Und weil wir grade so ungläubig gläubig sind - hätte nicht gedacht das grade ein - zwei links; zwei rechts; eins fallen lassen hausgestricktes mit so wennnnig Bauteilen ein Eta von 95% - kein Rechenfehler:rolleyes::D
Das als Basis mit allen noch sich ergebenden Regelschaltungsverlusten für die Ladungskontrolle - Könnte so eine Ding immer noch in der Oberliga spielen.

Wenn jetzt noch der Weltempfänger Ruhe gäbe - Dann würde neben dem Hp-Lader wohl noch ein weiteres Projekt in dei Tat umgestetzt werden. (dann gäbe es demnächst einen Aufkleber Tesla im Tank) . Aber bitte als Hebevorrichtung für den Parkplatz wenn der Royerale Tesla Lader dann die von Gottes Gnaden Kaiserliche Weltherrschaft der Stationären erobert hat - dann kannste den nächten Schritt machen.



aheler
Mit deinem

von thegray - am 29.09.2012 18:53
Heute kam in irgendeinem Fernsehprogramm ein Bericht von der Pariser Automobilmesse. Da waren unsere Luftspulen zum induktiven Laden fleißig vertreten. Die relativ hochfrequenten Felder werden tatsächlich von fast keinem Material gestört. selbst gut leitfähiges Salzwasser wird von hochfrequenten Strömen kaum durchflossen. Praktisch behindern nur Metalle die Spulen.
Ich denke, das indukltive laden setzt sich durch, falls Anthroposophen nicht in unserem Berteich den Ton angeben.
Krankmachende subenergetische Schwingungen und so, die mit kämpferisch veranlagten Erdstrahlen ion Streit geraten...

von Bernd Schlueter - am 08.10.2012 13:12
Hallo Manuel

Hab garade mal wieder reingeschaut!
Bist ja echt fleißig an der Sache dran.
Gutes Ergebnis weil guten Riecher!

Für den Empfänger geht auch eine 70er oder 80er Steroanlage oder Koffer aus der Zeit.
Habe leider gerade nix da was ich Dir schicken könnte.
Wobei mein Signal von den Triaks auch im unteren Mittelwellebereich zu hören ist.
Bernd klingeln heute noch die Ohren!!!
Bei manchen Mittelwelleempfängern gibt es eine Stelle wo sich ein Signal einstreuen läßt.
Merkt man, wenn die Messspitze Bauteile an der Vorverstärkung berührt.
Da kannst Du ein paar Meter Leitung dran pinnen, müßte gehen.
Evtl. auch an der ZF.

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 10.10.2012 23:58
Hi Michael!

Konnte das leider noch immer nicht testen! :(

Habe dafür ein kleines Update.

Hab gerade 1kW über 11cm Luft übertragen. Wirkungsgrad kann ich momentan leider nicht genau sagen ( Hab leider keine TRMS - Geräte, bei dieser gelegenheit, könnte mir vielleicht jemand eines für ein paar "Tage" leihen :) ? ). Ist aber auf jedenfall so, dass bei paar Minuten Übertragung nichts abbrennt ( Keine Kühlkörper verwendet ). Das heißt in der 88 - 92% Gegend ist es sicher.

Lg
Manuel

von mani9876 - am 16.10.2012 19:30
Hallo Manuel

Das Teil läßt sich doch sicher in einen + - 10cm hohen überfahrsicheren Kegelstumpf einbauen.
Der kommt an die Stelle, an welcher sich beim parken normalerweise die Gegenspule am Fahrzeug positioniert.
wenn aus Beton, wie großer Schirmständer, kann dieser auch einfach an seinen Platz gelegt werden, Kabel nach hinten weg und gut.
Läßt sich dann auch jederzeit verlegen.
Oder fest einbauen.
Spule vorher als Ring mit Vergußmaterial anfertigen und mit einlegen.

Hast Du die Mail bekommen?
!4-19-je nach Zuladung

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 11.01.2013 22:37
Hallo Manuel

Wie dick ist denn die Spule?
Ist die zylindrisch, Kegelstumpf oder Spiralförmig gewickelt?
In der Versuchsphase habe ich kein Problem damit, wenn der Wirkungsgrad noch nicht am Optimum ist. Würde erst mal ca. ein kw/h Übertrgungsleistung vorschlagen um damit Erfahrung zu sammeln.
Auch in der Anwendung im ganz normalen Alltag.
Also 16cm Brutto stehen zur Verfügung.
Das Bodenteil trägt ja sowieso noch etwas auf.
In der Endversion kann es dann auch eingelassen werden.
Ideal wäre zwischen zwei Gummiplatten 3-4mm dick.
Falls es da nicht Probleme mit der Wärmeableitung gibt?
Vielleicht kennt einer ein besser geeignetes Material?

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 14.01.2013 20:37
18cm, das ist mehr, als ich zu erträumen wagte.
Auf der Ecartec pappten die Spulen, mit Ferritumhüllung, direkt aufeinander, auf der Hannovermesse waren es 12cm oder ähnlich an Abstand über der Gummimatte auf dem Betonboden, der vermutlich auch Eisen enthielt.
Ich bin der Meinung, um ohne Abschirmung auszukommen, sollten wir das auch so machen und die Spulen beim Laden ganz aufeinander zubewegen. Dann gibt es auch keinerlei Problem mit Störstrahlung.

Die Kegelform hat keinen Vorteil gegenüber der Flachspule, außer, man will mit einem Motor die Spulen ineinanderfädeln.

Ich persönlich sähe kein Problem darin, eine flache Pfannekuchenspule ohne jedes Ferrit oder Eisen auf eine auf den Boden gelegte oder oberfächlich vergrabene per Seil bzw. Litzen abzusenken.
Vielleicht keine Blumen in die Spule pflanzen, die würden zwar elektrisch nicht stören, könnten aber verdrückt werden und die Gärtnerin betrüben.

Ja, ich denke, die Waldmühle könnte solch einen Gummi-Fußabtreter gut vertragen, nachdem sie sich einenpassenden Partner auserkoren hat.
Das umgebaute Kochfeld von 1700 Watt bekommt dann noch gleich einen Halbwellenfrequenzmesser implementiert, der dann gleich die schon vorhandene PWM (Leistungsregelung) bedient. So wird dann stufenlos und mit nur 5ms Verzögerung das Mühlrad in seiner Drehzahl stabilisiert, auch, wenn die Twikes noch so viel Tamtam machen.

Dabei bleibt die Maximalleistungsvorwahl auch noch erhalten, sodass auch das Spielzeugauto beim Laden keinen Schaden erleidet und der Heli Bin Laden nach dem Laden einen Besuch im 19ten Himmel abstatten kann. Ja, die 19 sprachen davon, dass sie da oben ihre Tage verbringen müssen. Von morgens bis abends 72 Jungfrauen anglotzen, die können mir richtig leid tun.

Vielleicht lässt sich dann auch noch die Zeitbegrenzung auf das zehn- bis zwanzigfache dehnen? Das könnte allerdings schwieriger werden, wenn das Induktionsplattenprogramm maskenprogrammiert ist.

Klar, kann man auf der Fußmatte auch kochen.

von Bernd Schlueter - am 20.01.2013 18:54

Berührungsfreies Laden /unverzeihliche Fehler in Europa

Habe nichts mehr an dem Projekt gemacht.
Ich stelle mir das Ganze ja so vor, dass das Induktionsgerät gleichzeitig auch Lader ist. Der Transformator im Lader ist nur durch die relativ große Luftspule ersetzt und hat dadurch auch mehr Wirkungsgrad als ein normaler Lader. Die Eisenverluste (Ferrit) fehlen. Die Ladespannung wird grob durch die sekundäre Windungszahl am Fahrzeug eingestellt, jedes Fahrzeug kann eine andere haben. Trotzdem ist der Lader gleich. Die Feinregelung geht drahlos über Trägerfrequenz über die gleichen Spulen , das Fahrzeug steuert voll und ganz das Induktionsgerät. An Leistungsteilen sind im Fahrzeug nur Gleichrichterdioden und ein HF-Filter. Die Streuung des Magnetfelds stellt eine Induktivität ("Gegeninduktivität") dar, die die PWM glättet.
Damit trotz der Streuinduktivität genügend Kopplung vorhanden ist, muss ein großer Teil Blindstrom fließen. Das besorgen die Kondensatoren des primären Resonanzkreises, die auch alle Oberwellen wegfiltern.
Am Wirkungsgrad ändert die Streuung gar nichts.

Ja, 95% wäre schon ein schönes Ziel. Da der Lader im Fahrzeug entfällt, kann man viel Energie sparen.

Bedenken habe ich bei Leistungen Richtung 100kW. Dann können Metallteile ausgesprochen gefährlich werden.
Schnellladen in 20 Minuten: Da sollten wir bei Steckern bleiben.

Die billigeren Induktionskocher sind schon optimal aufgebaut. Statt Eintakt Gegentakt, mit zwei IGBTs, dann haben wir schon 3,5 kW. Spule größer und massiver, 400 Volt Versorgung, dann sind wir schon bei 10kW, wo ich eine Grenze setzen würde.
Drehstromversorgung geht nicht, dann wäre das PFC nicht wirksam, denn dazu benötigte man Extraschaltstufen mit Verlusten. Das steckt alles schon im Induktionsgerät, wie in den idealen Induktionskochern auch.


Ach so, bei Chademo steckt das Ladegerät auch in der Säule und wird ferngesteuert.
Bei den Männekens ist das alles noch nicht festgelegt. das ist ein unfertiges System, auf das man sich vielleicht etwas zu schnell geeinigt hat.
Ich finde es einfach dumm, den gleichen TYP2-Stecker für das Drehstromnetz und für den Laderausgang zu benutzen. So ist das nämlich angedacht. Das gibt ein schönes Feuerwerk, Ihr Heinis....sagt Fiete Appelschnut zu Hein Segelohr..

von Bernd Schlueter - am 27.08.2013 01:56
Tesla, 4 Pole, genauer 2 Japaner und 2 Russen. Also zweimal Saft, entweder 100V - 240V Wechselstrom oder 500V Gleichstrom und zweimal Daten. Dafür gibt es Adapter auf alle NEMAs und J1772 und Tesla.

CHAdeMO 10 Pole, davon 2 Russen und 7 Japaner und einer ging übers Kuckucksnest. Also 2 Stück für den Saft, 500V DS und der Rest CANBUS und Reisleinen.

Euro-Tesla, 7 Pole, davon 5 Ninjas und 2 Mafiosis. Die Mafiosis für die Daten und die Ninjas für das Gemetzel. Irgenwo sind zwischen Null und drei Phasen drauf, oder vielleicht 500V Gleichstrom vielleicht aber auch nur Dummies

Ja, das macht Sinn. Steckdosen, an denen Elektroautos abgeschleppt werden, explodierende Batterien und 5 Ninjas im Stecker die alle von der Heizölmaffia gesponsert werden.

Ach so berührungsfrei heißt ohne Stecker. Die Ninjas sind im Teer steckengeblieben.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 27.08.2013 16:24
Ja, ich habe ja etwas gegen Microprozessoren. Hier mache ich eine Ausnahme. Die Kommunikation über die von Störsignalen übervollen Induktionsspulen muss über etwas DSL-Ähnliches erfolgen, das sicher das Nutzsignal aus dem Störsignalpegel herausfiltert. Dazu baruche ich volle Microprozessortechnik, powerline oder wie das heißt. Ja, dann gar keine Berührung von Drähten, aber die Kommunikation muss absolut sicher sein, mit Rückfall auf Ausschalten, wenn etwas unklar ist.
Ich sehe kein Problem darin, wenn ich mir anschaue , wie störträchtig Autoelektronik heute aufgebaut ist. Nicht einmal kommentiert. meine Kiste stand auf dem Schrott, nur weil Sagem nicht mit Plänen herausrückte. Die spinnen, die Nachfolger von den römischen Schwejksoldaten.
Aber so ein Blödsinn, einen einzigen Stecker für Gleich- und Wechselstrom, ohne Mikroprozessorüberprüfung. Da kann man doch einfach nur falsch stöpseln. Das wegen eines blöden Steckers, der allenfalls 10 Euro Wert darstellt, aber sündhaft teuer verkauft wird. Da könnte man auch gleich zwei Schukos nehmen und jeweils alle drei Pole auf einen Draht geben. Dann ist es auch gleich wie herum man den Schuko einsteckt, Hauptsache, der rote und blaue Schuko werden nicht verwechselt. Bei einigen sind auf beiden Seiten Männekens. Die Miefs haben zwar Chademo, aber ich habe da auch schon zwei Männekens gesehen...Das taugt alles nichts.

von Bernd Schlueter - am 27.08.2013 17:43
Hallo,

habe das hier entdeckt, vielleicht stellt es eine Neuerung dar:

[www.scinexx.de]

Elektroautos: Laden während der Fahrt?
Neue Technik ermöglicht drahtlose Stromübertragung auf bewegte Objekte
Strom to Go: US-Forscher haben eine Technik entwickelt, mit der Strom auf bewegte Objekte übertragen werden kann – ohne Kabel oder direkten Kontakt. Daduch könnten beispielsweise Elektroautos während der Fahrt geladen werden, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature" berichten. Möglich wird dies durch eine Weiterentwicklung der Ladung mittels Induktion: Ein wechselndes Magnetfeld in der Ladespule dient als Überträger.

[www.youtube.com]

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 28.06.2017 06:09
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