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elweb Batterie
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16
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
stefan72, Bernd Schlueter, R.M, Sven Salbach, omitreligion, Jan-EL, Martin Heinrich, el El

Akku für elektrische Heizung 48V

Startbeitrag von stefan72 am 04.01.2013 12:37

Hallo,

Das Heizen in Elektrofahrzeugen ist ja so eine Sache...Ich überlege mir eine kleine 48V Elektroheizung 500/1000W mit einem portablen Akku zu betreiben. Ja ich weiss, das gwicht der Akkus und der enorme Strombedarf ist so eine Sache. Trotzdem denke ich ist es allenfalls eine valable Alternative zu Standheizungen.

Ich stiess auf folgenden Akku:
[www.linergy-shop.de]

Die Heizung zieht max. 20A...das sollte für den Akku gemäss technischen Daten nicht ein Problem sein. Die Frage ist eher wie langer der durchhält. Angegeben sind 800 Zyklen. Die Energiedichte resp. das Gewicht/die Abmessungen sind sehr interessant. Oder sollte es doch besser etwas schwereres sein das aber länger hält, z.B. LIFePo4? Hat jemand Erfahrungen und kann einen Tipp geben?

Beste Grüsse
Stefan

Antworten:

Wie lang sind denn Deine regelmäßigen Strecken?
Für mich käme eine solche Lösung nicht in Frage..
Dann eher ne Lösung aus Kohleofen mit GEbläse und Wasserkreislauf...aber meine MEthoden sind ja immer etwas...naja ..drumherumgedacht :joke: :cheers:
Nur halt nicht für extreme Kurzstrecken geeignet wenn jedesmal ein briket angeglüht wird.evtl. findet sich ja eine gute Lösung das Briket wieder auszuschalten :-)

von Sven Salbach - am 04.01.2013 13:26
Hallo Sven,

Meine Strecke ist ca. 35km, Fahrzeit knapp unter einer Stunde. Lang genug dass es unangenehm kalt werden kann ;-)

von stefan72 - am 04.01.2013 17:20
Im El ziehts doch wie in einem Vogelkäfig, eigentlich wäre hier Strahlungswärme besser. 10L Kanister mit heißem Wasser vor dem Sitz mit einem Expander fixieren? Das wäre, ev. zusammen mit einer (schon vorhandenen?) Sitzheizung eine einfache und kostenlose Alternative.

Liebe Grüße,
Konstantin

von el El - am 04.01.2013 20:14
Hallo

Es gibt 12V 300W Heizungen mit relativ großem Luftdurchsatz, das reicht bei dichtem El vollkommen aus die Temperatur konstant zu halten.

Zum betreiben reicht ein zusätzlicher DCDC aus.

Alternative wären 48V Heizungen aus den Golfcarts die könnte man direkt anklemmen.

Ich heize mit 700W über einen Wechselrichter, das reicht um auch bei -15°C die Innentemperatur auf +15°C zu halten.

Gruß

Roman

von R.M - am 04.01.2013 20:21
Danke für die Antworten. Habe vergessen noch zu erwähnen dass die Heizung in einem Twike installiert werden soll. 300W ist definitiv zu wenig, ideal wären 1000W, je nach Situation dürfte auch die Hälfte genügen.

Also vielleicht nochmals zurück zur Frage, was für ein (portabler) Akkutyp wäre aus eurer Sicht eine vernünftige Wahl? Eher was langlebiges, dafür schwer oder vielleicht doch etwas leichtes mit hoher Energiedichte?

von stefan72 - am 04.01.2013 21:43
Hallo

Am besten ein billiger Bleiakku den man wenn er kaputt ist auf Garantie tauscht.

Sonst halt Lithium aber da brauchts wieder ein BMS deshalb würde ich bei 12V bleiben dann sinds nur 4 Zellen zum überwachen.

Aber 1000W sind schon ne Hausnummer da fließen bei 12V schon knapp 80A

Im Twike würde ich mir eine Standheizung einbauen das haben schon einige gemacht und Platz ist genug.

Sind zwar erst mal hohe Anschaffungskosten aber dann halt im Betrieb relativ preiswert.

Gruß

Roman

von R.M - am 04.01.2013 23:03
na, für 1200€ oder so, was der Akku kostet gibts auch ne Standheizung gebraucht oder neu....
Aber Blei finde ich da völlig fehlr am Platz wegen Mister Peuckert...dann leibe alte NICD oder eben Lithium...
Hat hier noch niemand mal IR Scheinwerfer ausprobiert?
Oder andere Strahler??
Wie gesagt, ich würde auch gerne mal mit Strahlungswärme experementieren..dNe Sitzheizung ist schonmal klasse..ne Lenkradheizugn währe super..und dazu noch zwei Strahler..
Ich kann nicht einschätzen wie angenehm die Strahlungswärme ist, wenn es hier und dort zieht...dann reichen aber vielelciht 500W verteilt auf 4 Strahler für wohlige Wärme-oder?

von Sven Salbach - am 05.01.2013 10:26
Cityel? Da sehe ich eine Sitzheizung, umschaltbar zwischen 30 und 60 Watt, für ideal an. .Anzuschließen an 12 Volt, am besten eine neue, billige 36Ah-Zusatzbatterie.
Wer Füßen und Beinen noch was Gutes tun will, der kann auch den voreren Raum mit einer umfunktionierten Sitzheizung auskleiden

von Bernd Schlueter - am 05.01.2013 12:29
Hallo Stefan,

mal als Einstieg: hast Du ein Aktiv?, wenn ja - warum pedalierst Du nicht?:rolleyes:

Strahlungswärme hat zwar weniger Verluste, die sind im TWIKE definitv höher als im el,
aber um die effektiv aufzunehmen müßte man schon "nackig" drinn sitzen:D

Es gibt einige TWIKEr die GAS oder Benzinstandheizungen eingebaut haben, das wird auch nicht teuerer geworden sein als allein da der Akku.
Das geht dann ordentlich und dauerhaft (bis der Tank leer ist).

Gruß Martin
Fahre seit über 10 Jahren TWIKE - ohne Heizung - einfache Strecke 45km.
Bisher keine Frostbeulen, obwohl die Winter 2003/2004 echt A-kalt waren.

von Martin Heinrich - am 05.01.2013 15:26
Hello again,
Erstmal vielen Dank für eure Inputs und Ideen. Nun, ich hätte die Frage natürlich auch im Twike Forum stellen können...Nur ist hier die Streubreite etwas grösser und es tummeln sich ja auch einige Akku-Experten mit Erfahrungen.

Ich habe seit vier Jahren ein Aktiv. Zudem möchte ich angfügen dass ich eher schnell mal kühl habe und eben nicht so viel 'drumrum' habe :) Pedalen ist sicher gut und macht auch viel Spass, allerdings muss ich schon recht kräftig treten damit ich mich warmhalten kann. Und bei den Füssen ist das so ne Sache bei mir...Denn durch das liegende Fahren läuft das Blut eher zurück wie in die Füsse, so kann es trotz Pedalen schnell mal etwas kühle Füsse geben. Als nächstes kommen dann die Hände, welche bei mir auch immer eher kühl sind.

Ich kann aber schon verstehen dass man sich fragen kann ob ein Twike ein Heizung braucht. Und nicht jeder braucht wohl eine gleich schnell wie ein anderer um sich wohl zu fühlen.

Ich setze mich seit geraumer Zeit mit Standheizungen auseinander. Zuerst war ich nah dran eine TRUMA einzubauen. Habe mich dann aber wieder davon abgeandt (Sicherheit, Handhabung). Diesel und Benzinhabe ich auch studiert, passte mir aber nicht wegen der Abgasführung und dem Geschmack. So kam es dass ich eine Petroleum Bootsheizung einbaute. Die läuft seit ca. 3 Wochen. Sie ist bezüglich Vor/Nachteilen irgendwo zwischen der Gas- und der Dieselheizung.

Die 1300W Leistung halten das Twike auf angenehmen 10-15 Grad. Im Betrieb kein Gerüche. Einfache Abgasführung wie bei der Truma. Einzig beim Hochfahren und Runterfahren schmeckt es ein wenig nach Petroleum. Ausgeschaltet ist alles wieder komplett geruchlos. Nachteil: Petroleum ist nicht ganz billig. Zudem: Irgendwie kann ich mich mit der Lösung nicht komplett anfreunden da, wenn auch wenig gebraucht wird, fossil geheizt wird.

Daher der Ansatz mit der Elektroheizung. Die wäre vermutlich auch besser steurebar und hat keine Vorlauf und Nachlaufzeiten. Und, die Akkus werden vermutlich besser und nicht schlechter :)

Preislich ist so ein Li-Akku nicht ganz billig. Wenn er aber 4-5 Jahre durchhalten würde so wäre es aus meiner Sicht eine Ueberlegung wert. Und, kein komplizierter Einbau, kein Gas/Petroleum, Diesel das irgendwie in die Quere kommt...eben eine recht saubere Lösung. Aus Gewichts und Handhabungsgründen sehe ich da eigentlich nur ein Lithium Akku im Moment...

Was mich soweiso etwas erstaunt...Elektromobile gibt es ja in der Zwischenzeit schon recht viele am Markt. Aus meiner Sicht ist das heizproblem jedoch noch nicht wirklich gelöst. Da gäbe es sicher noch Potential für innovative Lösungen. Der ZOE soll ja Wärmepumpenheizung haben. Interessanter Ansatz, wenn sie dann nicht zu schwer wird...

Also, vielleicht sollte ich es halt einfach mit meiner Idee mal ausprobieren :)

von stefan72 - am 05.01.2013 17:42
Über 1000 Watt die kWh ist wirklich etwas sehr happig und, dass da ein vollständiges BMS drin ist, möchte ich bezweifeln. Das Einzige, was ich da für sinnvoll für Deine Füße ansehe, sind Fellüberschuhe , von mir aus mit elektrischer Heizung. Da Du ein Strampeltier bist, klappt das mit der vorgeschlagenen Strahlungsheizung für die Füße nicht richtig. Einpacken wie beim Skilaufen und 12-Voltsitzheizung mit Carbon-Hheizmatte, alles andere mit Draht radelst Du zu schnekll kaputt. Die "Systaflex" bei Amazon oder ebay erscheinen mir geeignet. 60 Watt, das heißt, knapp 5 Ampere je Sitz. In zwei Stunden Fahrt sind das 0,24 kWh. Also, nicht die Welt, und die könntest Du dem DC/DC entnehmen, wenn der das verträgt. Die Verlustwärme kommt auch demFahrzeuginnern zugute, wenn der sich im Innenraum befindet.
An 12 Volt-Akkus könntest Du auch einen geeigneten Wandler anschließen, der Deinen Fahrakku lädt. Für längere Fahrten im Sommer. Die vier Li-zellen kannst Du auch ohne BMS betreiben, wenn du ein wachsames Auge hast. Kostet ca 400 Euro die kWh.
Deine Uroma freut sich sicher, Dir das Passende zu häkeln. Ich kenne zum Beispiel ne begabte Strickliesel.

Dies hier halte ich für nicht geeignet, weil es sich nicht aufladen lässt.

Müsste man genauer ansehen...Auswahl ist da.

Die Spannung sollte stimmen, 3,2 Volt wären gut.

von Bernd Schlueter - am 05.01.2013 18:35
Hallo

Sowohl Diesel als auch Petroleumheizungen brauchen eine Mindestlaufzeit um nicht zu verruseen.

Gas braucht das nicht und ist sicherheitstechnisch kein Problem, die Regler haben Schlauchplatzsicherungen. Man kann 3kg Flaschen verwenden, aber bitte kein Butan das kommt im Winter nicht mehr aus der Flasche.


Elektrisch heizen im Auto halte ich für genauso dumm wie mit Benzin fahren, man sollte immer die Energieform verwenden die für die jeweilige Verwendung den besten Wirlungsgrad hat.

Bei Gas mußt du aber aufpassen, inzwischen sind nur noch 30 mbar Heizungen erlaubt.


Gruß

Roman

von R.M - am 05.01.2013 18:36
Moin Leute

Für mein CityEL hab ich mir nen Heizlüfter eingebaut, der läuft mit 36 V vom Fahrakku.
Ich hab 200 W, 400 W und 800 W zu Verfügung. Ich fahre fast nur mit der 400 W Stufe.
Da ich ausreichend Reserven im Akku hab, war das für mich die beste Lösung.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 05.01.2013 23:15
Hallo,

ich fahre ein Twike und habe eine Bluecat Camping Gas Heizung die auf der ersten Stufe ausreichend heizt und da das Twike ja ziemlich zugig ist auch atemtechnisch kein Problem darstellt. Ich habe ihn unter der rechten Scheibe installiert mit Kabelbindern am Pedal, da ich selten Beifahrer habe und diese oft ohnehin nicht mittreten wollen.

[www.sued-west.com]


Ansonsten, wenn schon Akku, dann würde ich mir vom Hersteller den Standard-Akku dicker machen lassen (bringt Reichweite im Sommer!) und dann entsprechend mehr mit den Standard-Heizlüftern im Twike arbeiten (Dauerbetrieb) - gegebenenfalls sich für diese Lüfter einen Schalter einbauen lassen, damit sie nicht automatisch immer nach einer Minute ausgehen.

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 06.01.2013 09:35
Nur 3500 Euro kostet ein Twike-Akkupaket mit 5,6 Ah und 310 Volt, mehr als 3kWh.
das ist sogar pro kWh etwas billiger als die in Butterbrotpapier eingepackte Chinagurke.

Du bist ein Twike-Krösus und Krösusse pflegen nicht mit Chinagurken herumzupeesen.
Roman, Du fliegst doch öfter zum Mond. Hat da oben nicht zufällig jemand so einen Wandler herumfliegen?

Idee, die Uralt-HF-Lader haben noch kein PFC, die arbeiten mit einem 310 Volt-Gleichstrom-Zwischenkreis.
Solch ein Ladegerät ist ideal für die Wandlung von 310 Volt gleichspannung auf niedrigere Spannung und 12-Volt-Heizgerät5e, die man auch zu 24, 36 und 48 Volt hintereinanderschalten kann, gibt es zuhauf, auch ohne Gebläse.
Vorschlag: du spielst heiligen Dreikönig und kaufst einem armen Cityelwaisenkind ein neues Ladegerät und nimmst sein altes, verbotenes mit. Über eine (ausreichend!!!) dimensionierte Sicherung speist Du hinter dem Gleichrichter ein, dann die Niederspannung zu den Heizern.

Weitere Idee, gut isoliert: zwei PTC-Heizgeräte hintereinander haben fast die volle Heizleistung wie die zwei parallel an 230 Volt.. Gleichstromgebläse sind dabei Pflicht.

von Bernd Schlueter - am 06.01.2013 22:44
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