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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
thegray, Bernd Schlueter, Michael, el El, Buggi

Ich weis nicht wer es sich vor langen auch gedacht hat -> Boeing

Startbeitrag von thegray am 17.01.2013 10:52

Ich habe ja vor Wochen schon geunkt und mich gefragt ob ich hier ....

Der Alptraum-Liner ist ja ein Extrem-Leichtbau und hat sehr viel Komfort bietet und zu dem Flugsysteme auf mehr Elektronik umgestellt wurden.

Folge es wird mehr Strom benötigt auch dann wenn die Hauptmaschinen nicht arbeiten bzw. die APU eben die Batterien größer sein müßen....

Und was bietet sich an, jeder hier kann es sich denken, was verbietet sich bei einem Flugzeug?
Genau Gewicht.
Also Raus mit Blei bzw. besser ebenso schweres NICD.

Und LIxx rein ....

OK war nur eine Annahme, habe ich auch nie weiter verfolgt weil nicht interessant (für mich), dann vor Monaten berichte über Batterie Probleme ; dann Brand; dann noch was und jetzt Mitte Jan.2013.

In den Berichten liest man raus ; Batterie Alarmmeldung; angeblich Fluggäste berichten von eigenartigen Geruch (nun ja man erinnere sich an die Bildhafte Schilderung von Akkuhenker Johannes) ; dann noch verfärbte Batterie die Flüssigkeit verliert.

Neben Atomkraft; U-Boote kann ich mir nur noch Luftfahrt vorstellen in dem man die höchsten Sicherheitsanforderungen hat.

Und viele hier Wissen ja wie mit Lixx um zugehen ist - damit es sicher ist. Wie kann das dort so massiv ein Problem werden? Nach Jahren intensiven Entwicklung und das Boeing geschäftlich nach eigenen Aussagen alles auf die eine DreamLiner-Karte gesetzt hat.
Aber wie wir wissen - über lange Zeit das Teil nicht Fertigstellen und zum Verkauf anbieten konnte.

Sollte das ein Grund sein ?
Für "Fusch am Bau" sein.

Man hat Volumen und Gewicht gespart; Kosten spielen erstmal keine Rolle bei Entwicklung; Test und Produkt wenn es dann seine Aufgaben Zielgerecht erfüllt; dann ist man Rüstungsexperte; kein Anfänger;

Hm so ein "Lapsus" wie bei der NASA?

Hm !?

Antworten:

Die haben uns halt vorher nicht gefragt sonst wäre das nicht passiert :hot:

von Buggi - am 17.01.2013 11:07
3Mio. Einzelteile und jedes einzelne vom billigsten Anbieter :)

von el El - am 17.01.2013 12:43
Haben die Praktikanten und Ehrenamtlichen wieder geschludert. Es flog ja auch mal eine (Mars?)Sonde am Mars(?) vorbei, als man irgendwie in nicht in cm umgerechnet hatte. Kann ja mal passieren. Getestet wird immer am, und im Fall von Flugzeugen, mit Kunden.
Wobei ja auch schon manche 3000-Teile-Technik wohl anfällig wie eine Marssonde zu sein scheint :-)

von Michael - am 18.01.2013 14:49

Re: Ich weiß nicht wer es sich vor langen auch gedacht hat -> Boeing

Kohlenfaserwerkstoffe sind ein sehr hartes Material, zwar stabil, aber glasartig. Natürlich gibt es Anfangsschwierigkeiten in der Kombination mit anderen Werkstoffen.
Kunststoff und Glas harmonieren auch nicht immer perfekt miteinander, siehe Risse im Cityel.

Brennende Lithium-Akkus? Brennende Lithiumblöcke kann man auch abwerfen, ehe man ein Flugzeug brennend abstürzen lässt.

Mal rechnen. 250 Passagiere , mit Koffer je 100kg, macht bei 250t Abflugmasse 10% Nutzlast.
Die kann man sicherlich noch verdoppeln, wie man das bei Elektroautos ebenso kann, wenn nicht mehr die schwereren Kisten auf den gleichen Straßen unterwegs sind.. Hoffentlich stürzt nicht vorher ein Flieger ab. Die gleiche Leichtbauweise ist dann auch bei Magnetkissenzügen möglich, die dann auch nicht mehr so schnell sein müssen, notfalls auch mit Batterie- oder Schwungradantrieb mit Aufladung alle 10km unterwegs bzw. Anschieben des gesamten Zuges von außen..

Jetzt bin ich aber vom Thema abgekommen, obwohl Gewicht auch etwas mit Beladung durch Batterien zu tun hat.

Kurz, wir Elektroautofahrer sollten die Welt retten, das ist mein Ernst.
Leichtbauweise? Klar, natürlich elektrisch. Wo nötig, mit Batterien und dezentralem Ladesystem, wie bisher. Wo möglich, zentralere Versorgung , mit Energiezuführung auf der Strecke, während der Fahrt.
Bei Flugzeugen? Zentrales Verbrennungstriebwerk, mit ultraleichtem Generator und ebenso ultraleichten Elektromotoren in den PropellerTriebwerken, um die sehr hohen Getriebeverluste zu vermeiden.
Auch Boeing hat einen Anfang gemacht, indem sie Anlasshilfsturbine durch Batterien ersetzten.
Bisher wurde die Anlasshilfsturbine mit SAFT-VHP-Nicads 48 Volt/23 Ah/ knapp 50kg Masse) gestartet, die ihrerseits die großen Triebwerke startete. Keine Frage, die Entwicklung geht weiter, und 300km/h Reisegeschwindigkeit sind für ein Nahverkehrsflugzeug völlig ausreichend...

Wir sind auf dem richtigen Weg und wenn die Tante Diesela erst auch mal elektrisch dahersaust...Die hat mir übrigens diesmal keinen Kaffee gemacht.

von Bernd Schlueter - am 19.01.2013 07:30

Re: Ich weiß nicht wer es sich vor langen auch gedacht hat -> Boeing

Zitat
Bisher wurde die Anlasshilfsturbine mit SAFT-VHP-Nicads 48 Volt/23 Ah/ knapp 50kg Masse) gestartet, die ihrerseits die großen Triebwerke startete. Keine Frage, die Entwicklung geht weiter, und 300km/h Reisegeschwindigkeit sind für ein Nahverkehrsflugzeug völlig ausreichend...


Nun das neben des höher Elektronikbedarf die APU-Batterie "Vergrößert wird liegt eher an der Möglichkeit Sprit; Abgase und Lärm bei "geringeren Lasten" am Boden zu sparen wo kein "Landanschluß" besteht.

Ich denke auch das grade im dem Batteriemanagment und dem Lastbetrieb eben ein Missmanagement besteht. Würde mich nicht wunderen wenn deren Programmierung so ist das die Batterien stark zykliert werden aber dabei deren Temperatur bzw. der Umwelt nicht genug in die Lastausregelung eingeht, und beim entladen zuspät die Turbine zugeschaltet wird. oder mit zu großem Strom im Flug nachgeladen.?
Nur so eine These!

von thegray - am 19.01.2013 17:46
Wie auch immer. Die haben noch nicht die Erfahrung, die wir längst haben...Ist auf jeden Fall ein Fortschritt, wenn die großen Turbinen mit hohem Wirkungsgrad rein elektrisch, statt über lange Zuleitungsrohre pneumatisch angedreht werden.
Der nächste Schritt ist dann, dass im Fan oder gar Propeller nur ein Elektromotor sitzt, der für den Vortrieb sorgt. Die Energie kommt dann aus einer im Rumpf eingebauten Turbine mit Generator. Mennekes kreiert bereits den Typ 3-Stecker für die Plug-in-Batterie. Wundert Euch also nicht, wenn demnächst an Eurer Drehstromkiste ein Traumflieger nuckelt!

Ihr glaubt ja nicht, wie klein und leicht man hochtourige Elektromotoren und Generatoren bauen Kann. Getriebe braucht man nicht. Ein aktiver Antrieb für das Fahrwerk ist auch nicht zu verachten.
So 20.000 kW -Elektromotoren katapultieren die Kiste deutlich schneller in die Luft. Rekuperation vertragen die kleinen Akkus allerdings nicht.

von Bernd Schlueter - am 19.01.2013 20:31
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