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elweb Batterie
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
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VW_1303, Yardonn, R.M, Martin Heinrich, Thomas Pernau (Ion), Bernd Schlueter, el El, E. Vornberger, Jan-EL, RainerP, ... und 7 weitere

laden an der Solaranlage

Startbeitrag von VW_1303 am 11.03.2013 17:01

Ja ich weiss, schonwieder der Typ. Aber für mich is das alles neu mit der Elektromobilität. Und mein Elektrik bzw. Elektronikwissen ist gegenüber einiger Leute hier nunmal sehr beschrenkt.
Das hat man davon wenn man Zweiradmechaniker lernt, und dann ne Elektrokarre fahren will.

Zum Tema:

Ich habe eine 12v Solaranlage auf dem Dach, die im Sommer so viel Strom produziert das ich es nicht speichern kann. (Meine Akkus sind im Moment 240Ah groß. Es werden immer mal wieder mehr, da ich die Anlage je nach dem was ich übrich habe erweitere.)
Jetzt habe ich mir gedacht wenn ich nen paar vernünftige Kabel nach unten in die Einfahrt lege kann ich den El damit laden.
Nu brauche ich aber einen Spannungswandler, einen sogenannten "Step up". Zu kaufen gibts sowas leider nicht in der Grössenordnung. Also mal ins Kochbuch geguckt, und oh schreck, gibts auch nicht.
Kann man die dinger in Reihe schalten um die Spannung anzupassen, oder paralel um die Stromstärke zu erhöhen?

Oder besser noch, hat wer nen fertigen Schaltplan?

Antworten:

Hallo

Gibt noch eine einfache Möglichkeit zum Selbstbau und die funktioniert so, Kondensatoren parallel laden und dann seriell entladen.

Dadurch wird die Spannung in etwa verdoppelt.

Die Dinger sind nur aus ein paar einfachen Bauteilen aufgebaut und lassen sich beliebig parallel und seriell schalten.

Als Leistungstufe kann man einen Hybridbaustein eines NF Verstärkers für 12V nehmen ode halt ein paar Transistoren

Wirkungsgrad ist nicht der beste aber mit 30 bis 40€ einsatz die billigste Möglichkeit.

Andere Lösung einen Wechselrichter selbst bauen.

Wenn man mit normalen Trafos arbeitet kann man da beliebige Ausgangsspannungen durch Wahl des Trafos einstellen.

Gruß

Roman

von R.M - am 11.03.2013 17:37
Einfach mal DC-DC bei Ebay eingeben. Da findet sich einiges.
Parallel schalten für mehr Strom ist möglich.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 11.03.2013 17:57
Was haltet ihr davon?

von VW_1303 - am 11.03.2013 20:34
und was ist wenn man einen wechselrichter der von 12 auf 220 volt macht und den zwischen der 12 volt solaranlage und den Batterien baut ( die Batterien müßten dann so verdrahtet werden das 220 Volt gesammtspannung anliegt) dafür bräuchte man dann 220 / 12 so 15 bis 18 Batterien und hätte gleichzeitig deutlich mehr speicher....
ups, hab vorher nicht bedacht das man soviele braucht....

von Horst Hobbie - am 11.03.2013 20:47
Sieht nicht schlecht aus. Bei 12 V Input kannst du max. 120 W wandeln.
Ist halt kein Schnelllader.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 11.03.2013 21:03
oder mit drei panelen , und dan 3x 12V laden??


ich wolle gern auch ein panel auf mein EL setzen!
ich fahre 20km pro tag, verbrauch dabei 800Watt.
So ein 80watt paneel soll mall 10 stunden in son genugh sein!
80watt solaranlage
mit 24Volt controller und 24V zu 42V converter

kostet zusammen 115,- !!

am somer mochlig!!

Grut aus holland!!

von wubbert - am 11.03.2013 21:10
Hallo Chris,

ich würde lieber einen MPPT-Laderegler von mste-solar.de nehmen und das El ohne Umweg über den vorhandenen Speicherakku laden. Den MPPT-Regler gibt es in verschiedenen Konfigurationen (Akkutypen, Spannungen) somit kann das El randvoll geladen werden. Nachteil: recht hoher Preis (170-180 €) und der vorhandene 12V Laderegler muss abgeschaltet bleiben solange das El lädt. Der Grund ist dass der MPPT Regler die Solarmodule ggf. bei höherer Spannung im Bereich 16-18V hält um maximale Solarleistung zu erzielen.
Ich hatte einen MPPT1.170-48 zum Laden meines Microcar.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 11.03.2013 21:17
Hi,
ich würde erst einmal von 12V Modulen auf ein oder mehrere "normale" Module,
wie sie für Dachanlagen üblich sind, umsteigen.
Diese liefern z.B. 36V Nennspannung und kosten weniger als 1€ pro Watt peek;
was kostet ein 12V Modul?
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 12.03.2013 09:10
Zitat
Karlfred
Hi,
ich würde erst einmal von 12V Modulen auf ein oder mehrere "normale" Module,
wie sie für Dachanlagen üblich sind, umsteigen.
Diese liefern z.B. 36V Nennspannung und kosten weniger als 1€ pro Watt peek;
was kostet ein 12V Modul?
Gruß K.-F.


Es handelt sich nicht um eine 20.000 Gigawattanlage, sondern um ne Anlage mit etwa 3m² monokristalinen Paneelen. Sie hat im Sommer wenn die Sonne im Cenit steht einen Ladestrom von 15A und ne Spannung von etwa 15V. Aber diese 15A liegen wol an meinem Laderegler. Es handelt sich um einen Steca PR15/15. Ich denke mit nem anderen Regler hole ich noch mehr raus, aber dafür sollter erstmal der bedarf da sein. Der Regler kostete damals so um die 130€ glaub ich.

Jetzt kommt mir gerade die Idee!
Ich kann doch vorm Laderegler noch einen Lederegler paralel anschliessen. Der lädt dann einfach 36V.
Wie stehts damit?
Auf diese Weise hole ich nochmehr Dunst aus der Anlage, und muss nicht den Dachboden zum verbraten der überschüssigen Energie heizen.
Sollte klappen oder?

von VW_1303 - am 12.03.2013 09:46
Hallo,

theoretisch ja mit so einem Regler wie Thomas ihn vorgeschlagen hat.
Aber aufpassen wenn die Dinger abregeln, da schließen die meist die Module mehr oder minder kurz.
Kann sein je nach Ladendspannung dass sich da was stört, nicht zu vergessen dass manche Regler in der Plusleitung schalten, die meisten die ich kenne in der Masse...

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 12.03.2013 10:32
Schau dich doch mal im bereich der Modellbaulader um.
Die meinsten davon kann man mit "12 Volt" betreiben.
Da gibt es diverse Leistungsklassen, Qualitätsklassen und Preisklassen....

Im Endeffefekt ein Step-Up mit Ladefunktionalität.
Gibt wohl von den Chinesen auch billige Geräte, die "24 Volt" vertragen, die könntest du auch vor deinem Laderegler an die Pannels hängen... nur bei jeder Wolke gehen die natürlich auf unterspannung... besser im Batteriegepufferten teil...
Ich personlich kenne nur die Qualitativ und Preislich sehr "hochwertigen" Geräte der Pulsarklasse (und einen allten, nicht mehr Produzierten Orbit Microlader...), aber vom Hörensagen viel von recht bezahlbaren Chinanachbauten...

von Yardonn - am 12.03.2013 11:47
Ich fang gleich das heulen an. Warum muss immer ein Haken an der Sache sein?

Also mach ichs wie beim Kühlschrank und Fernseher, nur ne Nummer grösser.

Ich benutze einfach nen Spannungswandler. Damit prügel ich die Spannung zwar erst hoch und hinterher wieder runter. Ist zwar nicht sehr effizient, aber was solls? Kostet doch nix.........

Der Wandler ist zwar etwas teurer, aber wir sparen ungefähr 150€ für die Kabel in die Einfahrt, da reicht dann ne normale verlängerungsschnur. Da wird der El mit seinem normalen Ladegerät eingestöpselt und fertig.

Hat jetzt noch wer was zu meckern? :rp: (isn Scherz)

von VW_1303 - am 12.03.2013 11:48
Zitat
Yardonn

Gibt wohl von den Chinesen auch billige Geräte, die "24 Volt" vertragen, die könntest du auch vor deinem Laderegler an die Pannels hängen...


Dat haut nicht hin. Ich hab schon über 37V an den Pannels gemessen.......

Nen Toaster gibts bei ih-bä billiger und fix und fertig zu kaufen........:joke:

von VW_1303 - am 12.03.2013 11:54
naja, "24 Volt" heißt, das die regulär mindestens 28, eher 30 Volt abkönnen....
Wahrscheinlich ist da sogar 37 Volt noch in der Tolleranz...
Problematisch wird eher die Inteligenz der Geräte, die sich bei "falschen" Spannungen beschweren werden, ohne Pufferbatterie macht das kaum Spass...
Mein Pulsar 3 kann bis 60 Volt eingangsspannung, würde aber mit dem wechselnden Leistungsangebot von Solarzellen nicht zurecht kommen.

Aber mal gefragt... 37 Volt an einem 12 Volt Pannel.... ähm... das passt nicht wirklich.
Mag der Laderegler zwar hinkriegen, aber technisch ist das eigentlich Mist, auch wenn es nur eine Maximalspannung ohne Last ist....

von Yardonn - am 12.03.2013 16:48
Es handelt sich nicht um 12V Pannels. Wer sagt denn das?
Lediglich mein Speicher hat 12V. Hätte auch 24V wählen können, aber da ich etliches an 12v Verbrauchern habe, habe ich mich dafür entschieden.

von VW_1303 - am 12.03.2013 18:02
Verständlich ist das nun schon...
aber technisch halt nicht so toll... (nicht das ich sowas nicht auch so machen würde... ;) ).

Je mehr du Wandlest, desto verlustreicher, bzw. desto aufwenidiger die Elektronik...

Schon von deinem Panel (was dann ja wohl ein 30 Volt Label oder was ähnliches Tragen würde...) runter auf 12... dann wieder rauf auf 36 Volt für CityEl...

Das ist "Schlimme" Bastelei... ;) .
Da spielt es jetzt auch keine so große Rolle mehr, ob du noch einen 12-> 220 V - AC Wandler einbaust, und ein kleines Konventionelles Ladegerät verwendest....
Technisch möglich, aber halt mit unnötigen Verlusten.

Wirklich sauber wäre ein MPP-Traking Lader der direkt dein CityEL mit allem Läd, was so geht. Eben mit nur einmal aufwärts (ich nehme an das Modul bringt die maximale Leistung bei deutlich weniger als 37 Volt...) Und wenn das voll ist, eine Umschaltung auf die 12 Volt akkus...
Aber so ein Gerät gibts wohl kaum in billig...

von Yardonn - am 12.03.2013 18:34
Selbst wenn ich bereit wäre so viel Geld für noch einen MPP-Laderegler auszugeben, bräuchte ich nochmal etwa 150€ für Kabel.
Macht grob übern Daumen 270€.
Bei einem Stromverbrauch am El von etwa 1,35€ pro Woche (wenn ich richtig gerechnet habe) muss meine Frau 200 Wochen fahren um erst dann zu sparen.
Den Strom habe ich auch nur im Sommer übrich. Im Winter wenn es tagelang keinen Sonnenschein gibt wirds verdammt knapp mit dem Strom. Also für den El is dann wirklich nix übrich.
Also nicht vier Jahre, sondern acht Jahre die, die Anlage erstmal laufen mus bevor gespart wird.

Ich danke euch für euren Hirnschmalz, aber Sinn macht das nicht das Teil da dran zu kriegen. Denn selbst für die 230V Version muss etwa 3 Jahre gefahren werden bis sich diese Geschichte armotisiert hat.

von VW_1303 - am 12.03.2013 19:02
Hallo Chris,

ich glaube der MSTE MPP Tracker hat sogar galvanische Trennung denn im Prinzip ist das ein geregelter Step-Up Regler. Das Einzige was er nicht verträgt ist eine große Kapazität (Goldcaps) oder Pufferakku am Eingang. Wenn Du nicht genau weißt was der vorhandene Solarladeregler macht kannst Du eine fette Gleichrichterdiode zwischen Panel und den alten Laderegler schalten dann dürfte nix passieren.
Mit einem normalen DC/DC Wandler wirst Du das El entweder nicht voll bekommen oder es besteht die Gefahr einer Überladung.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 12.03.2013 19:03
Ich merke schon.......
Der Weg ist das Ziel.

von VW_1303 - am 12.03.2013 19:37
Hallo,

ich lade mein EL auch an meiner kleinen Solaranlage und bin echt zufrieden.
Vorab möchte ich aber sagen dass ich die Wirtschaftlichkeit sehr anzweifle.
Allein was Pufferakkus, Ladegerät (Pufferakkus), Ladegerät City EL und Solarmodule gekosten haben, da muss man schon seeeehr lange Fahren damit man das wieder reinbekommt - aber es macht einfach Spass sein El mit der Sonne zu laden.

Konfiguration für mein 36V100Ah/LiFePo4 City El (12 Zellen)

4x 100Ah Winner Solarbatterien als Pufferakkus
1x MPPT ECS green controller 100V / 30A
1x Graupner Ultramat 18 (Balancer bis 12 Zellen)
4x 100W Solarmodule (gabs neu schon für 60Euro / Stk)

Problem ist ja immer, dass die Sonne scheint, wenn das Auto gerade unterwegs ist. Deshalb glaube ich wird man um eine Zwischenspeicherung nicht rumkommen.
Vorgehensweise ist relativ einfach...tagsüber lädt der ECS Lader die Solarbatterien, abends oder am Wochenende lädt der 12V Graupner Modellbaulader das City El. Das Ladegerät hat auch noch einen 220V Anschluß, sollte mal länger die Sonne nicht scheinen.
Zugegeben der Strom ist nicht sonderlich hoch aber mir ist es lieber ich lade mit 4-5 A das El "sicher" und gemütlich über die Nacht als wie von manchen praktiziert mit mehr als 50A über ein bis zwei Std.

Der Mppt ECS Lade Controller ist echt ein super Gerät..lässt sich vielfach programmieren und man könnte sogar direkt die LiFePo4 laden...Programm dafür wäre vorgesehen bräuchte halt noch Balancer bzw. Einzelzellenüberwachung

Gruß

Rainer P.

von RainerP - am 13.03.2013 12:25
Zitat
RainerP

Vorab möchte ich aber sagen dass ich die Wirtschaftlichkeit sehr anzweifle.

Das ist das grosse Problem...
Technisch gibt es Lösungen zu hauf, die meisten sind halt nur unwirtschaftlich.
Sogar wenn man den erzeugten Strom zu 100% direkt verbrauchten kann (also jede Wh auf der Stromrechnung weniger hat...) ist es schwer, gegen die ca. 25 Cent/kWh aus dem Netz "an zu stinken", wenn auch nicht unmöglich.
Aber mit jedem (verlustreichen) Wandlerschritt, jedem gekauften Gerät, jeder zwischenspeicherung wird die wirtschaftlichkeit aussichtsloser...
Da muss man schon Spass dran haben, wie gesagt, bei 25 Cent/ kWh lohnt das bei Kleinanlagen (die ja pro kWh deutlich teuere sind als wenn man im großen Masstab baut...) fast nie...

Damit gibt es aber auch nicht "Die Lösung", sondern nur indiviuelle Entscheidungen, die auf dem verfügbaren Geld und dem schon vorhandenen Material basieren...
Ich z.B. hab schon ne menge Krempel (wie z.B. einen 600€ Lader, der fast alles kannt...), da kann ich ganz anders an so eine Sache rangehen als jemand, der jedes Gerät kaufen muss.

Trotzdem sollte man wissen, wie der technisch beste Weg aussieht, und was er kostet... den das meiste, was wir so machen bleibt nun mal bastelei, ohne Anspruch darauf, nun wirklich (wirkungsgrad-I) technisch top zu sein...

von Yardonn - am 13.03.2013 14:27
Hallo

Am einfachsten ist es du hast 2 Fahrzeuge die abwechselnd benutzt werden, Laderegler und Co sind rausgeschmissenes Geld, einfach die Modulspannung so wählen daß der Akku voll wird, wenn voll abschalten und gut isses.

für 1kwp zahlt man heute ca 600€ dazu 20€ für die Abschaltung das wars.

Gruß

Roman

von R.M - am 13.03.2013 17:52
Schau mal nach "grid tied power inverter", die Dinger kosten nicht die Welt und schicken Deine Solarleistung erstmal über eine normale Schukodose rückwärts ins Netz.
Da dieses bekanntlich die "effizienteste Pufferbatterie" ist, kannst Du danach ohne umweltmoralische Sorgen einfach mit Deiner eh schon vorhandenen Technik aus dem Netz laden. Keine 150E für neue Spezialkabel. ..

von laase - am 14.03.2013 19:59
Das is ma nen Tipp!
Das Teil und das Preis/Leistungsverhältniss is der Knaller.
Nubräuchte man nurnoch nen Zähler der auch rückwerts laufen kann......

Aber das mit dem Tipp meine ich ernst, vielen Dank dafür.

von VW_1303 - am 14.03.2013 20:54
Hallo,

in der Regel hast Du auf der Phase an der das Ding hängt ja irgendeinen Verbrauch der wünschenswerter Weise höher sein sollte als das was Du einspeist.
Dann brauchts keinen Zähler der rückwärts geht.
Einfach Plug and Play, dem Netzbetreiber musst Du es ja nicht sagen dass da so Chinakracher drann hängen!
Ob die ne vernünftige Abschaltung und so haben :o die Normen dafür sind ja gerade wieder verschärft worden....

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 15.03.2013 07:43
Klar, meine fünf Aquarien besorgen das schon mit dem Verbauch.......

von VW_1303 - am 15.03.2013 08:06
Aquarien? Oiiiii, dann vergrößere die doch auf ein paar hundert Kubikmeter, die Hälfte ins Dach (gut, dann musst Du das Dach umbauen für ein paar hundert Tonnen Last...), die Hälfte in den Keller. Dann kannst Du gleich ein Pumpspeicherkraftwerk mit integrieren für bewölkte Tage...-:)

von E. Vornberger - am 15.03.2013 14:06
Und wenn ich hoch pumpe und runterlaufen lasse sind die Fische am Kotzen. Die Pflanzen werden geschreddert, und sind ne vollwertige Mahlzeiten für Garnelen und Schnecken. Die Schnecken vermehren sich, die Helenas haben Futter ohne Ende, und vermehren sich auch wie blöd. Ich verkaufe die Helenas, und werde reich......

Mein Leben hat ein Ziel, danke Vornberger.....:joke:

von VW_1303 - am 15.03.2013 14:28
Hallo,

noch mal zu den "grid tied power inverter"...das ist echt ne intersessante Sache.
Verstehe ich das richtig, ich schließe z.B. ein Ladegerät an eine Steckdose an und daneben stecke ich den grid power inverter in die Steckdose und dann wird erst mal die Energie die der Grid Inverter (Solarpanel) liefert verbraten und was drüber liegt holt sich das Ladegerät aus dem Netz?

Das wäre ja auch interssant um einfach seine Grundlast im Haus zu senken. Bei mir arbeitet beispielsweise eine 60W Lüftungsanlage permanent...diesen Verbauch könnte man ja mit 2-3 Panels und diesem Inverter elimieren (zumindest am Tag, wenn die Sonne scheint), oder? man müsste halt nur die richtige Phase suchen, wo der meiste "Grundlastverbrauch" dranhängt.

Vertragen sich normale "Solarseinpeiseanlagen" mit den Grid power invertern.

Hat jemand sowas schon in Betrieb?

Man muss ja nicht unbedingt Chinaware kaufen...Steca scheint sowas ja auch bauen...



Ev. braucht man jetzt noch ENS und einen DC-Trennschalter...

Für Infos wäre ich sehr dankbar.

Gruss RainerP

von RainerP - am 18.03.2013 08:48
Jo,

die kleinen Stecas taugen für so was, sind aber pro Watt recht teuer.
Obs nun div. Abschalter braucht kann ich im Detail nicht sagen, am besten mal z.B. bei Steca auf der HP informieren im Produktdatenblatt. Teilweise machen die Netzversorger da noch eigene Vorschriften...

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 18.03.2013 10:18
Zitat
R.M
für 1kwp zahlt man heute ca 600€ dazu 20€ für die Abschaltung das wars.

Gruß

Roman

Bitte um Entschuldigung daß ich den uralten Beitrag wieder ausgrabe, aber wo gibts 1kw peak für 600€?
Dankeschön,
Konstantin

von el El - am 26.12.2013 20:12
Hallo

Da [www.secondsol.de]


Gruß

Roman

von R.M - am 26.12.2013 20:17
Besten Dank!
LG Konstantin

von el El - am 26.12.2013 20:25
Noch einfacher geht es mit den DCDC Wandlern aus ebay für ca. 20 Euro zumdirekten laden aus den Akkus in den EL das wo man schon hat a bisle erweitern und gut ist.

siehe auch "laden aus der Reserve-Batterie" hier im Batterien Tread
Ausreichend beschrieben mit einstellbarer Ausgangspannung bis ca. 90 V DC eingang ´15 A kurzzeitig mit einer anderen Sicherung auch mal 25 A mit Kühlgebläse bleibts kühl.
Ich stelle so um die 7-10 A ein (stromregelung) dann wirds nicht arg warm...

gutes Neues

Marcus

von Twiker76 - am 01.01.2014 10:15

Trick 17:MPP mit einfachen Mitteln

Dann will ich euch mal verraten, wie man die Solarmodule praktisch optimal an die Autobatterie anpassen kann.

Weder die Spannung der Batterien, noch die der Solarzellen, bei der sie den höchsten Wirkungsgrad haben, ist konstant. Es ist sinnvoll, die Zahl der hintereinandergeschalteten Solarzellen in zwei bis drei Portionen aufzuteilen die man dann per Relais, je nach Batteriespannung und Sonneneinstrahlung, umschaltet.Die wenigen abgeschalteten Zellen bei voller Sonneneinstrahlung oder leeren Batterien lässt man dann auf einen Wandler wirken, mit dessen Verlusten, die dann nicht mehr so sehr ins Gewicht fallen.

Dünnschichtzellen stehen im Ruf, nicht so lange zu halten. Andererseits sind sie wegen ihres hohen Innenwiderstandes anpassungsfähiger an Spannungsschwankungen und nutzen, zwar mit geringerer Leistung, aber im Mittel viel gleichmäßiger über den Tag verteilt, das Sonnenlicht in gleicher Weise.

Dumm ist nur, dass manche Hersteller den Anschluss von Energiefremdquellen an die Batterie nicht gestatten. Die Ladegeräte sind zwar alle in der Ladeleistung leicht regelbar, die Hersteller verschließen sich aber vor dieser wichtigen, energiesparenden und umweltfreundlichen Maßnahme.
Sie setzen auf Atom- und Kohle-Energie statt auf solare.

von Bernd Schlueter - am 02.01.2014 08:09

Re: Trick 17:MPP mit einfachen Mitteln

Also erstens verstehe ich nicht was Du mit "Energiefremdquelle" meinst. Ich kann nicht glauben, dass ein Akkuhersteller sagt dass man seinen Akku nicht aus Solarmodulen laden darf. Das Datenblatt musst Du mir mal zeigen. Natürlich gibt es Akkus die auf Solarzyklen optimiert sind, andere auf Starterströme im Auto. Aber das ist doch kein Verbot....
Zweitens ist die mit Relais geschaltete Modullösung mit optionalem DC/DC-Wandler mit Sicherheit aufwändiger und insgesamt ineffizienter als ein einzelner MPP-Regler.

von E. Vornberger - am 02.01.2014 08:25
Also, ich weiß es eigentlich nicht.
Mein Bekannter macht jetzt die Gegend um Göttingen mit seinem neuen Twizzy unsicher und würde gerne auf sein abseits gelegenes Garagendach Solarzellen installieren. Ich vermute, er darf dort nicht solar laden, weil das auf dem Umweg über den Bordlader nicht geht. Der braucht mit Sicherheit immer die gleiche Ladeleistung. Da hilft dann auch kein MPP. Ich denke, er darf keine geregelte Ladevorrichtung, die sich der Sonneneinstarhlung anpasst, direkt an die Batterie anschließen.
Das Gleiche betrifft viel I-Mief, Tesla und sonstige Neuwagenbesitzer.

Es wäre gut, wenn da mal ein klärendes Wort gesprochen würde bzw, auf die Hersteller eingewirkt würde, dass sie die Ladeleitung reduzierbar machen.

Das wäre natürlich ideal, ein MPP-gesteuertes Ladegerät. Soviel ich weiß, gibt es das nur zur Einspeisung? Das soll hier nicht geschehen. Das Fahrzeug steht bevorzugt in der Mittagszeit unbenutzt vor der Garage.
Wenn man nur 1/3 oder 1/4 bei entsprechendem Sonnenstand über einen Wandler einspeist, sind die Verluste geringer.

Die meisten von uns sind Altfahrzeugbesitzer, die können tun und walten, wie sie wollen. Vor allem können sie in die Zwischengleichspannung einspeisen und den Laderegler so umbauen dass die Zwischenspannung genau dem MPP-Punkt entspricht. Aber damit ist mancher überfordert.
Ein Inselsolareinspeisegerät mit MPP und anschließend der Bordlader, das geht in den allermeisten Fällen nicht und ist darüber hinaus verlustreicher und teurer.

Klar, wer einspeist, hat solche Sorgen nicht. Hier geht es um eine Anlage von gut 1kW, die meist nicht erreicht werden. Das geht vielen anderen auch so.

von Bernd Schlueter - am 02.01.2014 11:09
Ich habe dazu zwei Anmerkungen.
Neuere Elektrofahrzeuge die eine Signalisation des Ladestroms gemäß SAE J1772 oder vergleichbar verstehen können sich in gewissen Grenzen an einen vorgegebenen Soll-Ladestrom halten. Der imiev und seine Brüder können das im Bereich 6-14 A recht gut und folgen dem Sollwert mit einer Verzögerung im Sekundenbereich.
Meinen alten Microcar habe ich sowohl über MPP Tracker an mc-Si Modulen als auch ohne an a-Si Modulen geladen. Die Module befanden sich direkt auf dem Fahrzeug. Die ungeregelte Variante mit den a-Si Modulen war deutlich besser da viel toleranter gegenüber Teilbeschattung und Schwachlicht.

von Thomas Pernau (Ion) - am 03.01.2014 16:12
So ungefähr 230V AC per Brücke gleichrichten, wackelt so um die 330V DC rum, also genau richtig.

Wenn man das beim DC-DC Wandler einspeist, bis max 5 kW, dann ist das so, als ob der i-MiEV bremsen täte. Da es nur 1 kW gibt bekommt der i-MiEV keine Verdauungsbeschwerden und die BMU läßt eh nicht mehr zur Batterie, als die verträgt.

Wer sich den speziellen Batterie REX zulegt, der zapft genau an der Stelle an.

Sobald 80% Ladung erreicht sind, nimmt die BMU weniger an. Man merkt es daran, das die Bremse weniger wirkt, man die "richtige" Bremse nutzen muß.

Der einzige Haken, zum Laden muß der Zündschlüssel stecken, der i-MiEV "Ready" sein.

Wenn es über den normalen Lader gehen soll, wird es komplizierter. Am besten wäre es, wenn man dem i-MiEV 100V anbietet, dann muß man ihm aber auch einen passenden Pilot vorgaukeln.

Der i-MiEV hat im Prinzip zwei Ladungspumpen. Bei 230V schaufeln die zusammen 16A auf 400V und da bleiben dann noch 8A an der Batterie. Bei 110V Schaufelt eine Ladungspumpe 8A auf etwa 230V, es bleiben 4A. Die zweite Ladungspumpe schaufelt jetzt nur noch 4A, obwohl sie 8A könnte und es bleiben nur noch 2A an der Batterie, ein Viertel.

Über Pilot auf 6A bei 230V drosseln ist eine heikle Angelegenheit. Manche i-MiEV wollen das nicht. Aber einfach nur 120V anbieten und der i-MiEV ist mit einem Kilowatt zufrieden.

Nach dem was ich im internationalen Forum mitbekommen habe sollte es so gehen. Probieren dauert noch etwas. Meine Werkstatt läßt mich ohne Taucheranzug nicht an die Batterie und für mich brauchen sie Übergröße.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 04.01.2014 19:28
Das wollte ich auch vorschlagen. Ist am einfachsten und bekommst du überall. ausserdem kann man das Teil überall für alles verwenden. Aber bitte nicht direkt anschließen sondern über die 240AH-Bleikiste puffern.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 04.01.2014 21:06
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