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Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter

Gediegenes aus China / Ladegeschirr

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 28.03.2013 14:21

Das ist ausgesprochen selten, gibt es aber auch.
Die Schiffsladungen mit wundervollen Verbrennungsmotorgeneratoren, die zur Zeit angelandet werden, sind es zum großen Teil jedenfalls nicht. Der Verbrenner, mit Mucken, ist oft ganz in Ordnung. Der Kupfermangel hingegen nicht. Wurde dann der Motorwicklungsdraht einfach durch Aluminium ersetzt, gibt es zunächst einmal nur die Hälfte der bisherigen Augangsleistung, unterhalb der ohnehin zu halbierenden Pferdeäpfelzahl, die da mit "8500"Horse-Pommes ("HP") groß aufgeschrieben steht. Ein Viertel davon ist dann die Dauerladeleistung in Watt.

Von meinen Saxo-Hybridplänen bin ich jedenfalls erst mal genesen. 36km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ist zwar das Doppelte von dem, was ich sonst bei passender Tankstellendichte auf Langstrecke schaffe, aber 10 Stunden für 360km zur Waldmühle sind mir doch zu lang. Außerdem ist man dann Verkehrshindernis.
Vorteil: Vor einem ist die Straße immer frei und die Radfahrer haben endlich auch eine Chance..

Mir vier einstündigen RWE-Zwischenstops und 11kW-Lader bräuchte ich aber immerhin auch mindestens 9 Stunden. (Autobahn)

Die Postkutschen waren auch nicht viel langsamer.

Man darf Fahrräder aufs Heck laden. Ob das auch für einen leichten 20kg-Generator-Lader erlaubt ist? So rein koffermäßig? Wer weiß Näheres? Klar, der Motor würde zur Direkteinspeisung an die Batterie angepasst, mit Kupfer umgewickelt. Elektronik und Tank raus. Der 11 Liter -Tank der Webasto reicht. Am Heck stört der Lader nicht.
Ein großer Vorteil eines kleinen Hondanachbaus mit 2,6kW Dauerleistung wäre, dass man seine Batterie voll zu Ende fahren kann und notfalls noch ein paar km hinzumogeln.

Ob ich dann danach noch freiwillig zum Rasenmähen zu animieren bin, möchte ich erst einmal dahingestellt lassen.

Mal rechnen. Manfred hat so schöne Diagramme ins Forum gestellt.
Angenommen, 0,015 Rollreibungsbeiwert Macht bei 1100kg Masse 165 Newton Rollwiderstand, auf 360 km 16,5 kWh, unabhängig von der Geschwindigkeit. Cw-Fläche 0,5m²,10m/s, macht 6kWh. Summe 22,5 kWh geteilt durch 10 Stunden Fahrzeit, macht 2,25 kW erforderliche Dauerleistung.
Ja, das funktioniert wirklich und Ihr kommt mit solch einem kleinen Lader tatsächlich, praktisch ohne Geschwindigkeitseinbuße, und mit voll geladener Batterie an. 9 Liter bis zur Waldmühle, 2,5 Liter auf 100km. Rein aus der Batterie, oder nur teilweise, braucht Ihr mehr. Vor allem mehr CO2, denn Euer Solarladedach könnt ihr unterwegs kaum mitnehmen.

Betrügen wir uns alle mit unserem Aufwand an Batterien , BMS und Ladeinrichtungen?
Meine Behauptung: Ihr rechnet alle nicht richtig.
Andere Rechnung: Tesla mit Durchschnitt 120, also 140 auf der Autobahn. Zwei Zwischenstops a 2 Stunden Ladezeit, macht 7 Stunden. Ja, das lohnt sich, außer verbrauchsmäßig. Langsamer ist der nicht zu schlagen, bei Durchschnitt 80, 4,5 Stunden, ohne Zwischenstop zum Laden.

Frage: Darf man einen Verbrennerlader huckepack, außerhalb der Karosserie, mitnehmen?

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